Freihandelsabkommen TTIP: Bei uns wird es keine Chlorhühnchen geben
Alexander Graf Lambsdorff, Europa-Spitzenkandidat der FDP, hat Gegnern des Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA (TTIP) eine maßgeblich im Internet geschürte "Propagandakampagne" vorgeworfen, "die sich um Fakten nicht schert". In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte der Liberale, die dadurch geschürten Ängste seien "verständlich, aber in weiten Teilen unberechtigt". Man müsse klar sagen: "Es wird bei uns keine Chlorhühnchen geben, Punkt, aus, Ende. Und auch kein Hormonfleisch." Auch werde man in den Verhandlungen für das Abkommen "unsere Standards im Verbraucherschutz nicht absenken, darauf achtet die FDP sehr genau", so der Politiker.
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Die Bundesregierung muss bei den Mitbestimmungsrechten von Betriebsräten nacharbeiten. Das sagte DGB-Bundesvorstandsmitglied Annelie Buntenbach im Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland". Besonders beim Einsatz von Leiharbeit und Werkverträgen bleibe der Koalitionsvertrag hinter den Erwartungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zurück. Informationsrechte der Betriebsräte reichten nicht aus, so Buntenbach weiter. Überdies bekräfitgte die Gewerkschafterin in dem Gespräch die Forderung, sachgrundlose Befristungen abzuschaffen. Zu oft würden Befristungen und Werkverträge missbraucht, sagte sie.