Gesamtmetall warnt vor Mindestlohn und Rente mit 63
Die Metall-Arbeitgeber warnen die Bundesregierung vor einer Gefährdung der deutschen Wettbewerbsfähigkeit. Er mache sich in dieser Hinsicht "ernsthaft Sorgen", sagte Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger der "Neuen Osnabrücker Zeitung" in einem Interview. Angesichts der aktuellen Sozial- und Arbeitsmarktpolitik befürchte er, "dass Deutschland auf einen Schlag verspielt, was wir in zehn Jahren mühsam aufgebaut haben". Durch die geplante abschlagfreie Rente mit 63 könnten nach den Worten von Dulger in der Metall- und Elektroindustrie in den nächsten zehn Jahren bis zu 200.000 Arbeitnehmer vorzeitig in den Ruhestand gehen. "
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Der Paritätische Gesamtverband warnt vor einer wachsenden sozialen Spaltung in Deutschland. Auf den ersten Blick will dieser Vorwurf nicht zu den Zahlen passen, mit denen die Bundesrepublik in den vergangenen Monaten auftrumpfte. 300 Millionen Euro mehr eingenommen als ausgegeben haben Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen im vergangenen Jahr. Über etwa 30 Milliarden Euro an Reserven verfügten Krankenkassen und Gesundheitsfonds zum Ende des Jahres, bei 32 Milliarden Euro lag die Rücklage der Rentenversicherung. Als einziges Land in der Eurozone hat Deutschland 2013 einen Haushaltsüberschuss erzielt. Zu guter Letzt ist die Zahl der Arbeitslosen deutlich zurückgegangen. Wissenschaftler der Agentur für Arbeit erwarten, dass sie im Laufe des Jahres weiter sinkt.
Mit dem Rekordabsatz von 10,13 Millionen Fahrzeugen hat die Toyota Motor Corporation (TMC) das am 31. März abgelaufene Geschäftsjahr 2013/2014 abgeschlossen. Gegenüber dem Vorjahr konnte der japanische Automobilkonzern seinen weltweiten Absatz um 4,5 Prozent steigern und damit erstmals in der Geschichte des Unternehmens die Marke von zehn Millionen verkauften Einheiten innerhalb eines Jahres überschreiten. Mit dem neuen Rekordwert erreichte Toyota zudem die vor Jahresfrist gesetzten Ziele für das Geschäftsjahr 2013/2014.