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Wirtschaft

Industrie drängt auf weitergehende Energiereform - Jährlich 50 Milliarden Euro Einsparung möglich

EnergieversorgungDer Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) drängt die Bundesregierung zu einer weiteren "umfassenden Reform" der Energieversorgung. "Wenn wir einen integrierten europäischen Energiemarkt hätten, dann könnten wir die Kosten in der EU um jährlich 50 Milliarden Euro senken. Das müsste Grund genug sein, europäisch zu denken", sagte BDI-Präsident Ulrich Grillo der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Grillo betonte: "Wenn erneuerbare Energie über nationale Grenzen hinweg angeboten wird, entsteht ein größerer Markt mit niedrigeren Preisen." Dazu müssten freilich auch die Stromleitungsnetze verbessert und besser miteinander verbunden werden.

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Gewerkschaft NGG verlangt Erhöhung des Mindestlohns

MindestlohnDie Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) fordert eine rasche Erhöhung des Mindestlohns. "8,50 Euro sind immer noch ein Niedriglohn. Davon kann man kein sorgenfreies Leben führen. Verdi und die NGG wollen, dass der Mindestlohn schnellstmöglich steigt, am besten jährlich", sagte NGG-Chefin Michaela Rosenberger der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Nach derzeitiger Planung solle der Mindestlohn 2015 eingeführt, aber erst 2018 erhöht werden. "Das heißt drei Jahre Stagnation."

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Deutsche Bahn sieht Alstom-Siemens-Deal kritisch

Deutsche BahnChef Rüdiger Grube sieht eine mögliche Zusammenlegung des Bahngeschäfts von Siemens und Alstom skeptisch. "Klar ist: Die europäischen Kartellbehörden müssen natürlich darauf achten, dass da nichts entsteht, was Markt und Wettbewerb einschränkt und womöglich die Zugpreise in die Höhe treibt", sagte er dem "Tagesspiegel". Schon heute sei die Zahl der Hersteller von Hochgeschwindigkeitszügen sehr überschaubar.

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Windwärts Energie GmbH warb mit geschönten Zahlen

WindwärtsDer insolvente Windenergie-Projektierer Windwärts aus Hannover hat im Jahr 2013 offenbar mit geschönten Zahlen um Anleger geworben. Das geht aus Dokumenten hervor, die dem NDR Politikmagazin "Panorama 3" vorliegen. Für den Bau von Windkraftanlagen sammelte Windwärts bei Privatpersonen Geld für sogenannte Genussrechte ein. In ihrem Anfang 2013 veröffentlichten Werbeprospekt versprach das Unternehmen eine Verzinsung von bis zu 7,25 Prozent. Als Sicherheit verwies das Unternehmen darauf, dass es aus dem Vorjahr einen Gewinn von 1,6 Millionen Euro erwarte.

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