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Wirtschaft

Online Trading Tipps - fallen sie nicht auf CFD Betrug rein!

Kursmonitor Symbolbid Beim CFD Trading werden die jeweiligen Wertpapiere mit einem Hebel gehandelt. BildquellePixabay.com
Kursmonitor Symbolbid Beim CFD Trading werden die jeweiligen Wertpapiere mit einem Hebel gehandelt. BildquellePixabay.com

Immer wieder finden sich auf Webseiten und in den sozialen Medien Unternehmen, die damit werben, dass ihre Anleger mit Hilfe von CFDs innerhalb kürzester Zeit ohne viel Aufwand ein Vermögen verdient haben. Was sie dabei zumeist verschweigen, ist die Tatsache, dass Menschen dabei auch ihr Erspartes sehr schnell verlieren können. Zudem mischen sich unter die seriösen Anbieter auch immer wieder schwarze Schafe, die Auszahlungen gänzlich verweigern oder ewig lange hinauszögern. Vorsicht ist jedenfalls mehr als angebracht beim CFD Trading!

   

Worum handelt es sich beim CFD Trading?

Im Artikel CFD Broker im Vergleich von Armin Moghaddam, Börsenexperte & Trader, wurde es sehr gut erläutert, worum es sich bei CFD Trading genau handelt: CFD steht als Abkürzung für „Contracts for Difference“. Bei diesen sogenannten Differenzkontrakten vereinbaren zwei Parteien den Austausch von Wertentwicklung und Erträgen eines Basiswerts gegen Zinszahlungen während der Laufzeit. Für Kunden heißt das, sie können hier von steigenden und fallenden Kursen von Aktien und anderen Finanzprodukten profitieren und aufgrund der vorhandenen Hebelwirkung äußerst rentable Gewinne erzielen.

Was in der Theorie kompliziert klingt, erklärt sich sehr gut anhand eines bewusst stark vereinfacht dargestellten Beispiels. Der Aktienkurs von Unternehmen A liegt bei 10 Euro. Ein Anleger denkt, dass der Kurs steigen wird und kauft deshalb 1.000 Aktien-CFDs im Gesamtwert von 10.000 Euro. Da es sich bei CFDs um ein Hebelprodukt handelt, muss er dafür nicht den vollen Wert der Aktie aufbringen. Der Marginfaktor (umgangssprachlich oftmals als Hebel oder Spread bezeichnet) liegt in diesem Beispiel bei 20 Prozent. Deshalb erhält der Anleger die CFDs für nur 20 Prozent ihres tatsächlichen Wertes, also 2.000 Euro.

Nun steigt der Kurs der Aktie tatsächlich auf 11 Euro. Der Anleger verkauft seine 1.000 Aktien-CFDs und macht pro Stück einen Gewinn von 1 Euro, also insgesamt 1.000 Euro. Wäre der Kurs auf 9 Euro gefallen, hätte er hingegen einen Verlust von 1.000 Euro gemacht. Will er lieber zuwarten, bis die Kurse wieder ein wenig steigen, muss er dafür in der Regel hohe Über-Nacht-Finanzierungskosten zahlen.

Früher war CFD Trading ausschließlich für professionelle Anleger gedacht. Durch die Digitalisierung hat es jedoch seinen Weg auf Online-Plattformen gefunden, die das Geschäft sehr einfach aussehen lassen. Oftmals wird dabei auf Währungsschwankungen spekuliert. Und nicht immer geht es dabei seitens der Betreiber mit rechten Dingen zu.  

Wann liegt ein CFD Trading Betrug vor?

Wie auf der Webseite www.betrug.co erklärt wird, arbeiten die meisten Unternehmen, die mit CFD und Trading beschäftigt sind, äußerst seriös und vertrauenswürdig. Leider gilt das aber nicht für alle Anbieter gleichermaßen.

Hirnforscher haben herausgefunden, dass viele Menschen bei Bonusangeboten kaum nein sagen können und dabei oftmals völlig irrational agieren. Das ist auch den schwarzen Schafen der Branche bekannt. Sie locken deshalb Anleger mit falschen Versprechungen auf ihre Plattform, um sie dort schließlich um ihr Kapital zu erleichtern.

Laut einem Fachartikel der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) aus dem Jahr 2020 missachtet jeder zweite Anbieter von CFD-Transaktionen die Vorgaben. In den häufigsten Fällen verwenden Anbieter aus Zypern die vorgeschriebene Risikowarnung nicht bzw. nicht richtig. Das ist aber nicht das einzige Problem. Unter anderem halten sich die Plattformen auch nicht an die Hebelbegrenzung und das Bonus-Verbot.

Das ist zwar noch kein vorsätzlicher CFD Broker Betrug, dennoch bereits äußerst bedenklich. Gefährlich wird es jedoch dann, wenn die Unternehmen Auszahlungen an ihre Kunden bewusst verweigern oder durch immer wiederkehrende Anforderungen von diversen irrelevanten Dokumenten ewig lange verzögern. Zudem unterschlagen sie den Anlegern sehr viel Geld, indem sie völlig überzogene und ungerechtfertigte Wechselkurse bei der Auszahlung verlangen.

Wie können sich Anleger vor dem CFD Betrug schützen?

Vielen klingt vielleicht noch Großmutters alter Spruch „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“ im Ohr. Im Falle des Handels mit Differenzkontrakten ist er jedenfalls aktueller denn je.

Das Wichtigste für Anleger ist vor allem, sich einen seriösen Broker zu suchen. Ein wichtiges Indiz dafür, das auch von Laien durch einen Blick auf die Webseite schnell ausfindig gemacht werden kann, ist die zuständige Finanzaufsichtsbehörde. Bei Experten genießen vor allem die britische „Financial Conduct Authority“, die deutsche „Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht“ sowie die zypriotische „Cyprus Securities and Exchange Commission“ einen besonders hohen Stellenwert.

Doch wie bereits erwähnt, gibt es vor allem auch in Zypern eine große Anzahl von Anbietern, die sich nicht an die Vorschriften ihrer Aufsichtsbehörde halten. Beim zweiten Blick auf der Webseite sollte deshalb vor allem Ausschau nach einer Aufklärung über die Verlustrisiken, die mit dem CFD Handel verbunden sind, gehalten werden. Seriöse Anbieter erklären ihren Kunden, dass sie beim Handel mit Differenzkontrakten ihr gesamtes Kapital verlieren können.

In weiterer Folge sollte darauf geachtet werden, wie einfach der Kundenservice im Bedarfsfall erreichbar ist. Als Kontaktmöglichkeiten sollten eine eindeutige Hotline sowie eine E-Mail-Adresse gut sichtbar angegeben sein. Darüber hinaus sollten weitere Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme wie ein Live-Chat oder ein Kontaktformular auf der Webseite vorhanden sein. Ein Impressum mit den Adressdaten des Unternehmens sollte ebenfalls aufrufbar sein.

Eine entscheidende Rolle spielen vor allem die Bonusbedingungen. Deshalb ist es wichtig, sich vor der Registrierung auch mit dem „Kleingedruckten“ zu beschäftigen und sich über die Modalitäten zu informieren, die für eine Auszahlung des Guthabens erfüllt werden müssen.

Welche CFD Broker gelten als seriös?

Zu den sichersten Anbietern zählt laut den betrug.co-Experten das irische Unternehmen Ava Trade. Der Broker kümmert sich vor allem sehr intensiv um Neu-Einsteiger und bietet auf der Webseite ein umfangreiches Schulungsangebot mit Videokursen und Webinaren an. Zudem wird jedem User ein Demokonto zur Verfügung gestellt, in dem er den CFD Handel ohne Einsatz von Echtgeld üben kann. Dadurch werden die Auswirkungen von einzelnen Deals für die User deutlich erkennbar. Das ist für viele ein echter Augenöffner.

Zu den größten Anbietern zählen darüber hinaus Plus500 sowie die Plattform eToro, die vor allem mit Social Trading punktet. Dabei können die Trades der besten Händler einfach kopiert werden. Als sicher gelten darüber hinaus auch noch fX-Flat, WH selfinvest, finanzen.net sowie Admiral Markets. Doch auch hier gilt: Eine Gewinngarantie gibt es nirgendwo.

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Erfolgreiche Personalgewinnung für Unternehmen

Dem Fachkräftemangel mit einer modernen Personalgewinnung entgegentreten Symbolbild
Dem Fachkräftemangel mit einer modernen Personalgewinnung entgegentreten Symbolbild

In den vergangenen Jahren hat sich der Arbeitsmarkt einschneidend verändert. Gab es früher ausgebildetes Personal in ausreichender Anzahl, um die freien Stellen innerhalb eines Betriebes im Handumdrehen zu besetzen, wird jetzt vom Fachkräftemangel gesprochen. Daher müssen sich Unternehmen heute so präsentieren, dass sie für potenzielle Mitarbeiter interessant werden.

 

Verantwortlich für die ausreichende Versorgung eines Betriebes mit qualifizierten Mitarbeitern ist eine erfolgreiche, langfristig angelegte Personalgewinnung. Was ist darunter zu verstehen?

 

Warum fehlt es an Mitarbeitern?

 

Der Fachkräftemangel hat seine Ursachen, die mit dem demografischen Wandel zusammenhängen. Es verlassen mit der Boomer-Generation gerade weitaus mehr Personen den Arbeitsmarkt, als Berufseinsteiger nachrücken. Sowohl im Ingenieurswesen als auch in der IT-Branche blieben im letzten Jahr an die 100.000 Stellen unbesetzt. In klassischen Lehrberufen wie dem Handwerk und der Gastronomie wurden 40 % der Ausbildungsplätze nicht vermittelt.

 

Das bedeutet nicht, dass ein Unternehmen die Suche aufgeben sollte. Die Unternehmensleitung muss vielmehr dafür sorgen, dass sich der eigene Betrieb von der Konkurrenz abhebt. Verantwortlich dafür ist eine kompetente Personalgewinnung.

Personalgewinnung umfassend planen

 

Da qualifizierte Mitarbeiter nicht mehr Schlange stehen, um in einem Betrieb angestellt zu werden, ist ein neues Verständnis im Recruiting notwendig. Neues Personal muss erst von der eigenen Firma überzeugt sein und im wahrsten Sinne des Wortes gewonnen werden. Dabei ist nicht allein das Gehalt ausschlaggebend. Vielmehr ist eine langwierige Planung gefragt, damit sich ein Unternehmen umfassend auf die anstehende Rente erfahrener Mitarbeiter vorbereiten kann.

 

Jobbörsen und Job-Portale unterstützen bei diesem Vorhaben. Eine einzelne Anzeige ist aber nicht mehr ausreichend, um der eigenen Firma den Mitarbeiterstab zu verschaffen, den es für ein gewinnbringendes Unternehmen benötigt.

Maßnahmen zur erfolgreichen Personalgewinnung

 

Viele Arbeitssuchende sondieren den Arbeitsmarkt intensiv, bevor sie sich für eine Stelle entscheiden. Sie suchen nach praktischen Vorteilen, die ein Unternehmen für sie bereithält. Daher ist es wichtig, die eigene Firma so darzustellen, dass sie die Aufmerksamkeit von qualifiziertem Personal erweckt.

 

Die neuen Mitarbeiter wollen umworben werden. So können Einzelmaßnahmen wie ein Tankzuschuss, ein Jobticket oder einige Urlaubstage mehr das Pendel für das Unternehmen ausschlagen lassen. Auch Weihnachtsgeld, die Erlaubnis, im Home-Office arbeiten zu dürfen oder die Mitgliedschaft in einem Fitness-Club tragen zu einer ausgeglichenen Work-Life-Balance bei und können die Entscheidung positiv beeinflussen.

 

Ein weiteres Pfund wird in Weiterbildungsmöglichkeiten gesehen. Viele Mitarbeiter suchen nach Wegen, um ihre Karriere mithilfe inner- und außerbetrieblicher Fortbildungen voranzutreiben. Nicht zuletzt sind flache Hierarchien gefragt. Sie schaffen eine lockere Arbeitsatmosphäre, die vor allem bei jüngeren Mitarbeitern gefragt ist.

Vorteile einer modernen Personalgewinnung

 

Eine erfolgreiche Personalgewinnung ist arbeitsintensiv. Besonders für KMU (Kleine und mittlere Unternehmen) wird das zu einer Belastung, wenn die Kapazitäten über Gebühr beansprucht und die eigenen Unternehmensziele beeinträchtigt werden. Zudem ist es wenig sinnvoll, eine optimierte Stellenbeschreibung auszuarbeiten, wenn diese dann nicht gesehen wird.

 

Es empfiehlt sich in einer solchen Lage, die Personalgewinnung auszulagern und in erfahrene Hände zu legen. Die Beauftragung eines spezialisierten Recruiting-Dienstleisters kann dabei Abhilfe schaffen. Folgende Vorteile sind zu erwarten:

 

  • Optimierung schon bestehender Stellengesuche.
  • Branchenspezifische Stellenanzeigen werden ausgearbeitet.
  • Es kann sich auf ein starkes Netzwerk von Partnern verlassen werden.
  • Die Leistungen werden klar definiert und die Kosten transparent dargestellt.
  • Die Anzeigen werden in kürzester Zeit geschaltet, und zwar auf allen verfügbaren Jobbörsen gleichzeitig.
  • Oft werden mehrere Kandidaten für eine Stelle rekrutiert.

Personalgewinnung ohne Agentur

 

Personalgewinnung im Outsourcing bringt schnelle Erfolge. Dieser Weg ist allerdings mit Kosten verbunden, die sich negativ auf die Umsätze auswirken. Wenn es nicht ganz so eilig ist, sollte die Option einer ins Unternehmen integrierten Personalgewinnung vorgezogen werden. Langfristig ist das sicher die nachhaltigere Lösung. Der größte Feind dabei ist der Zeitdruck, der die Entscheider dazu veranlasst, in der Not ungeeignete Mitarbeiter einzustellen. Zusammenfassend empfiehlt es sich, folgende Aufgaben anzugehen:

 

  • Imagepflege für das eigene Unternehmen vorantreiben, um die Attraktivität der offenen Stellen zu erhöhen.
  • Eigenes Netzwerk aufbauen.
  • Portale im Blick behalten, auf denen sich Arbeitssuchende über Unternehmen informieren.
  • Das Jobangebot abwechslungsreich gestalten.
  • Weiterbildungsmöglichkeiten in den Fokus rücken.
  • Kreative Maßnahmen entwickeln, um sich von den Jobausschreibungen anderer Firmen abzuheben.
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Binäre Optionen – Tipps für Anfänger

Mit Binären Optionen kann an steigenden und fallenden Kursen verdient werden Symbolbild
Mit Binären Optionen kann an steigenden und fallenden Kursen verdient werden Symbolbild

Seitdem mit der Digitalisierung der Online-Börsenhandel eingeführt wurde, partizipieren immer mehr Bürger am Börsengeschehen. Dabei werden regelmäßig neue Finanzinstrumente vorgestellt. So bietet der Optionshandel große Gewinnchancen, ist aber auch mit entsprechenden Risiken behaftet.

 

Beliebt sind Binäre Optionen, die einfach und übersichtlich zu handeln sind. Was ist dabei zu beachten?

 

 

Was sind Binäre Optionen? – Cash or Nothing

 

Beim herkömmlichen Handelsgeschehen kaufen und verkaufen die Anleger Wertpapiere, Rohstoffe oder Anleihen. Sie versuchen, durch geschicktes Handeln einen Gewinn zu erzielen. Im Handel mit Binären Optionen dagegen geht es nicht darum, Anteile an Unternehmen zu erwerben oder abzustoßen. Diese Finanzinstrumente zeichnen sich laut Börsenguru André Witzel eher durch ihren Wettcharakter aus.

 

Dabei legt der Broker für einen Basiswert eine Zielmarke fest. Der Anleger setzt darauf, ob dieser Basiswert in einem bestimmten Zeitraum diese Marke erreicht oder nicht. Stimmt seine Vorhersage, streicht er einen Gewinn ein. Wird die Zielmarke nicht erreicht, schlägt ein Totalverlust zu Buche. Diese simple Systematik nach dem Prinzip “Cash or Nothing” macht das Finanzinstrument für viele Anleger interessant, weil es transparent gestaltet ist und ein Ergebnis innerhalb kürzester Zeit erzielt werden kann.

Wie funktioniert der Handel mit Binären Optionen?

 

In der Realität orientiert sich der Handel mit Binären Optionen an dem folgenden Schema: Erwartet der Anleger einen steigenden Kurs, setzt er eine Call-Option. Steigt der Wert des betreffenden Papiers auf den vom Broker festgesetzten Referenzwert, gewinnt der Anleger und ist im Geld. Erreicht der Kurswert den Referenzwert nicht, verliert der Anleger und geht aus dem Geld.

 

Mit Binären Optionen ist es möglich, auch auf fallende Kurse zu setzen. Dann wählt der Anleger die Put-Option. Er setzt darauf, dass ein Kurswert unter die festgesetzte Zielmarke fällt. Erreicht er diese Position, erzielt der Anleger einen Gewinn. Bleibt der Kurswert über der festgesetzten Marke, streicht der Broker den Einsatz ein.

Welche Strategien sind sinnvoll?

 

Kein Anleger wird im Börsenhandel ohne Strategie erfolgreich sein. Von den besten Strategien für Binäre Optionen hat sich vor allem die Trendfolgestrategie durchgesetzt.

Trendfolgestrategie

 

Diese Strategie eignet sich vor allem für Anfänger. Grundlage ist die Börsenweisheit “The Trend is your friend”. Der Anleger betrachtet dabei die Chartentwicklung. Sind mehrere aufeinanderfolgende Hochs zu erkennen, entscheidet er sich für die Call-Option. Zeigt das Chartbild eher fallende Tendenzen, wird die Put-Option gezogen.

Die Auswahl des Brokers

 

Wegen des hohen Verlustrisikos ist der Handel mit Binären Optionen nur professionellen Tradern gestattet. Das hat die ESMA (europäische Wertpapier- und Marktregulierungsbehörde) im Jahre 2018 so entschieden. Kleinanleger können somit nur bei Brokern wetten, deren Stammsitz außerhalb des Einzugsbereiches der EU (Europäische Union) angesiedelt ist. Der Handel selbst ist in der Regel nur Over the Counter (OTC) möglich, also außerhalb der regulären Börsenzeiten.

 

Aufgrund der Wichtigkeit des Brokers sollte bei dessen Auswahl besondere Sorgfalt walten. Seriöse Broker zeichnen sich durch die folgenden Eigenschaften aus:

 

  • Die Webseite stellt die AGB (allgemeine Geschäftsbedingungen) und die Datenschutzerklärung transparent dar.
  • Der Internetauftritt des Brokers enthält einen Risikohinweis.
  • Der Mindesteinsatz sollte im zwei- bis dreistelligen Euro-Bereich liegen.
  • Es wird ein kostenloses Demokonto angeboten.
  • Die Gebühren für Ein- und Auszahlungen bewegen sich auf niedrigem Niveau.
  • Es werden Sicherheits-Tools zur Verlustbegrenzung angeboten.
  • Die Renditen für Binäre Optionen sollten mindestens 85 % erreichen.

Tipps für den Handel mit Binären Optionen

 

Wie im herkömmlichen Börsenhandel ist fundiertes Fachwissen die Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg. Anfänger sollten sich deshalb zumindest ein Grundwissen über die Online-Börse im Allgemeinen und Binäre Optionen im Speziellen aneignen. Des Weiteren sind folgende Tipps und Tricks hilfreich:

 

  • Es sollte nur mit Geld gehandelt werden, das nicht zur Bestreitung des Lebensunterhalts benötigt wird.
  • Es ist nicht sinnvoll, das ganze Kapital auf eine Position zu setzen. Durch Streuung auf mehrere Trades wird ein Totalverlust vermieden.
  • Anfangs ist es ratsam, nur Beträge bis 50 Euro zu setzen. Erst nach mehreren erfolgreichen Trades kann der Einsatz erhöht werden.
  • Zudem ist es vernünftig, nie mehr als 10 % des gesamten Kapitals, das zur Verfügung steht, zu riskieren.
  • Viele Broker bieten für Neukunden einen Willkommensbonus an. Es empfiehlt sich, diesen zu nutzen.
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Hereon holt Lauenburg ins Boot

Die schleswig-holsteinische Hitzler-Werft aus Lauenburg hat im
Vergabeverfahren den Auftrag des Helmholtz-Zentrums Hereon für den Bau
eines neuen Forschungsschiffes erhalten. Die LUDWIG PRANDTL II – so der
vorläufige Name – kostet rund 15 Millionen Euro und wird aus Bundesmitteln
finanziert. Die Auslieferung ist im Frühjahr 2024 vorgesehen.
Küstenforschung, Wasserstofftechnologien, Membranforschung, und
Digitalisierung – all diese Forschungsbereiche werden beim Bau und bei der
späteren Nutzung mit einbezogen.

„Gerade das interdisziplinäre Zusammenwirken unserer Forschungsfelder
zeichnet uns als Zentrum aus und macht deshalb auch das Schiffskonzept so
besonders. Das Schiff wird eine weltweit einzigartige
Innovationsplattform, die der Umweltforschung und als Wegbereiter für eine
umweltfreundlichere Schifffahrt dient“, sagt Prof. Matthias Rehahn,
Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Hereons.

Über alle Disziplinen hinweg entwickelt

Das Hereon entwickelte unter anderem technische Lösungen, mit denen man
die Schadstoffe aus Motoren minimieren kann, die von der Verbrennung von
Schweröl und Diesel entstehen. Das geschieht durch die Aufbereitung der
Ladeluft mit Membranen. Zusätzlich werden Technologien für Wasserstoff als
Energieträger etabliert. Das neue Schiff fährt somit in Teilen
emissionsfrei und wird von den flachen Flüssen und Mündungen bis ins
offene Meer unterwegs sein. Bei der Erprobung des Wasserstoffs arbeitet
das Hereon eng mit dem DLR-Institut für Maritime Energiesysteme zusammen.

„Die Meere und Ozeane sind die größten Wärme- und CO2-Senken unseres
Planeten. Wenn wir den Klimawandel effektiv bekämpfen wollen, müssen wir
sie noch besser verstehen. Ich freue mich deshalb sehr, dass der Bau des
Forschungsschiffes LUDWIG PRANDTL II nun starten kann. Dieses hoch
innovative Schiff wird uns helfen, verbliebene Wissenslücken zu schließen.
Gleichzeitig zeigt es Wege zu einem nachhaltigen und umweltfreundlichen
Schiffsbetrieb auf und beschreitet mit der Digitalisierung von Messdaten
neue Wege. Das Schiff reiht sich ein in die moderne deutsche
Forschungsflotte, zu der künftig auch die METEOR IV als gemeinsames
Nachfolgeschiff für die Forschungsschiffe METEOR und POSEIDON und der noch
zu bauende Forschungseisbrecher POLARSTERN II gehören werden. Diese
Neubauten sind wichtige Investitionen in den Klimaschutz und innovative
Technologieträger zugleich“, sagt Bettina Stark-Watzinger,
Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Das neue Schiff analysiert etwa auch, welche Nähr- und Schadstoffe von den
Flüssen ins Meer transportiert werden oder wie sich die Offshore-Windkraft
auf die Umwelt auswirkt. Der Klimawandel als zentrales Thema wird
interdisziplinär erforscht. Dass dies nun auch mit Know-how aus der Region
passiert, freut die schleswig-holsteinische Staatssekretärin im
Wirtschaftsministerium Julia Carstens: „Die Hitzler-Werft geht aus ihrer
Geschichte heraus oft an völlig neu gedachte Projekte heran. Dass nun auch
das neue Schiff des Hereons dort gebaut wird, ist ein gutes Signal an
Lauenburg und die ganze Region. Innovation und traditionelles Handwerk
ergänzen sich.“

Hintergrund

Die vorgesehenen Daten des Schiffes: Eine Länge von 29,90 Metern, 8 Meter
Breite, 6,5 Meter Durchfahrthöhe und ein Tiefgang von 1,6 Metern. Die
Besatzung wird aus zwei bis drei Personen bestehen, während 12 Forschende
gleichzeitig auf dem Schiff Platz finden. Diese können eine Laborfläche
von rund 47 m² und eine Fläche auf dem Arbeitsdeck von 70 m² nutzen. Die
Maximalgeschwindigkeit wird 12,8 Knoten betragen, bei einer
Maschinenleistung von 750 kW. „Unserer Werft, gegründet 1885, lebt von
ihrer Tradition und der stetigen Freude an der Innovation. Deshalb ist die
LUDWIG PRANDTL II ein besonderer Auftrag für uns, ein echtes
Herzensprojekt mit Technik und Schiffsbau aus Schleswig-Holstein. So ein
Konzept ist einzigartig, weil es die Erforschung der Gewässer mit Ideen
für eine ,grünere‘ Schifffahrt verbindet. Ein hybrider Antrieb aus Diesel
und Wasserstoff etwa – das ist für uns in der Umsetzung neu und reizvoll
zugleich“, sagt Kai Klimenko, Geschäftsführer der Hitzler-Werft.

Die Planung hat das Hereon mit dem Hamburger Planungsbüro Technolog
Services GmbH (TLS) umgesetzt. Die LUDWIG PRANDTL II wird Labore für die
Küstenforschung, Wasserstofftechnologie (Brennstoffzellen und
Metallhydrid-Speichertanks) und die Erprobung von Membranmodulen zur
Abgasreinigung erhalten. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat bereits
im November 2020 die Unterstützung des Neubaus mit rund 13,5 Millionen
Euro bewilligt.

Welchen Namen das Schiff beim Stapellauf 2024 tragen wird, steht noch
nicht fest. Er soll im Rahmen eines internen Ideenwettbewerbes im
Helmholtz-Zentrum Hereon noch gefunden werden.

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