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Wirtschaft

Abwicklungsfonds für europäische Krisenbanken kostet deutsche Banken mindestens zehn Milliarden

EuropaDie aktuell geplanten EU-Regeln für die Sanierung oder Schließung von Krisenbanken in Europa werden für deutsche Banken teuer. "Die deutschen Institute müssen wohl das Doppelte der bisherigen Bankenabgaben aufbringen", sagte Bert van Roosebeke, Finanzmarktexperte des Centrums für Europäische Politik (CEP), der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Deutschland werde mindestens zehn Milliarden Euro für einen europäischen Abwicklungsfonds bereitstellen müssen, der nach bisherigen Planungen 45 bis 55 Milliarden Euro umfassen und binnen zehn Jahren aufgebaut werden soll. Das entspricht pro Jahr etwa einer Milliarde Euro. Zuletzt kamen aber nur gut 500 Millionen über die nationale Bankenabgabe zusammen.

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Energiepreise führen zur De-Industrialisierung Deutschlands

IndustrieruineEU-Kommissar Günther Oettinger fürchtet, dass die aktuell hohen Energiepreise zu einer De-Industrialisierung Deutschlands führen. "Wir müssen alles dafür tun, dass die Industrienicht wieder dorthin geht, wo es billige Energie gibt. So wie die Industrie an Rhein und Ruhr gekommen ist, kann sie auch wieder gehen. Und sie meldet sich nicht morgen beim Einwohnermeldeamt ab, sie geht schleichend", schreibt Oettinger in einem aktuellen Gastbeitrag für die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post". "Der Prozess der de-industriellen Entwicklung ist in vollem Gang. Und wir tun so gut wie nichts, damit er aufgehalten wird. Der Strompreis in Deutschland ist gleich nach Japan, mit Zypern und Dänemark einer der höchsten der Welt. Dreifacher Gaspreis, doppelter Strompreis, das hält die Industrie nicht aus", warnt der EU-Kommissar.

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General Motors setzt Zeichen für die Zukunft

General MotorsVon der Last der Regierungsbeteiligung befreit, legt General Motors (GM) einen Blitzstart hin und sendet ein erstes Signal für die Zukunft. Mary Barra rückt im Januar an die Spitze der Auto-Ikone aus Detroit. Die 51-Jährige, die aktuell vom scheidenden GM-Chef Dan Akerson von der Personalchefin zur Leiterin der Produktentwicklung befördert wurde, läutet nicht nur als erste Frau an der Spitze des Autobauers eine neue Ära ein. Auch der fällige Generationswechsel an der Spitze des Unternehmens hält mit ihr Einzug. Zuletzt hatten sich mit Ed Whitacre (72) und Akerson (65) zwei ältere Semester an der Konzernspitze versucht.

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Vodafone-Deutschland bestätigt neues Sparprogramm - Keine Angaben zum Stellenabbau

Vodafone weiter auf SparkursDer Telefonkonzern Vodafone-Deutschland hat ein neues Sparprogramm beschlossen. Dies bestätigte Jens Schulte-Bockum, der Vorsitzende der Geschäftsführung, in einem Interview mit der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". "Mit unserem aktuellem Programm ,Fit for Growth' wollen wir 100 Millionen Euro netto aus den jährlichen operativen Kosten von zwei Milliarden Euro herauskürzen", erklärte Schulte-Bockum. Da man mit den Einsparungen auch künftige Kostensteigerungen durch Inflation oder höhere Energiepreise ausgleichen will, könnte am Ende ein Einsparvolumen von rund 200 Millionen Euro herauskommen, berichtet die "Rheinische Post". Zu drohenden Entlassungen unter den aktuell 11.000 Mitarbeitern sagte der Vodafone-Chef: "Betriebsbedingte Kündigungen kann man nie ganz ausschließen. Wir versuchen aber, sie zu vermeiden. So haben wir ja auch bei der Umstrukturierung unseres Servicebereiches und bei der Netztechnik Lösungen mit Gewerkschaft und Betriebsrat gefunden."

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