Zum Hauptinhalt springen

Was Patienten mit Lungenkrankheiten über COVID-19 wissen sollten - Deutscher Lungentag

Lungenexpert*innen der im Deutschen Lungentag zusammengeschlossenen
Fachgesellschaften und Patientenorganisationen vermitteln in einen
interaktiven Onlineseminar am 25. Juli 2020, 11.00 – 13.00 Uhr, was
Patenten mit Atemwegs- und Lungenkrankheiten in Zeiten der Coronavirus-
Pandemie beachten sollten. Das kostenlose Webseminar richtet sich an
Betroffene, deren Angehörige und die interessierte Öffentlichkeit.

Patienten mit Atemwegs- und Lungenkrankheiten haben in Zeiten der
Coronavirus-Pandemie einen besonderen Bedarf an wissenschaftlich
abgesicherten Informationen. Jedoch sind Präsenzveranstaltungen, wie Sie
der Deutsche Lungentag seit vielen Jahren anbietet, für Personen mit
besonderem Risiko wegen der Infektionsgefahr nicht möglich. Mit einem
interaktiven Webseminar wollen Lungenfachärzt*innen der pneumologischen
Fachgesellschaften und Spezialisten der Patientenorganisationen wichtige
Informationen zu COVID-19 an Betroffene, deren Angehörige und die
interessierte Öffentlichkeit vermitteln. Das interaktive Onlineseminar
findet am 25. Juli 2020 in der Zeit von 11.00 – 13.00 Uhr statt. Die
Teilnahme ist nach Registrierung für alle Teilnehmer*innen kostenfrei.
Weitere Informationen zu Inhalten und Anmeldung unter www.lungentag.de.

Programm
Moderation: Prof. Dr. med. Heinrich Worth, Dr. med. Ursula Worth, Fürth

Erfahrungen einer Betroffenen
Karoline Preisler, Barth

Infektion mit COVID-19: was kann passieren?
Prof. Dr. med. Carl-Peter Criée, Bovenden-Lenglern

Diskussion

Ich habe Angst vor Corona bei meinem Kind - was ist zu tun?
PD Dr. med. Christiane Lex, Göttingen

Erkrankungsrisiko bei Patienten mit Asthma und COPD
Prof. Dr. med. Marek Lommatzsch, Rostock
Diskussion

Erkrankungsrisiko bei seltenen Lungenerkrankungen
Prof. Dr. med. Michael Kreuter, Heidelberg

Erkrankungsrisiko bei Krebs
Prof. Dr. med. Wolfgang Schütte, Halle-Dölau

Diskussion

Möglichkeiten der Behandlung bei Versagen der Atmung
Prof. Dr. med. Wolfram Windisch, Köln

Welche Maske zu welcher Gelegenheit – was ist zu beachten?
Dr. med. Uta Butt, Kreuztal

Diskussion

Über den Deutschen Lungentag
Der Deutsche Lungentag ist eine jährlich fortlaufende Aktion mit folgenden
Zielen:

• Öffentliche Darstellung des Fachgebietes Atemwegs- und Lungenkrankheiten
• Förderung der Selbsterkennung entsprechender Symptome und Erkrankungen
durch Betroffene
• Stärkung von Forschung und Lehre im Fachgebiet “Pneumologie”

Die Planung und Realisierung der Aktionen zum Deutschen Lungentag werden
durch die Sektion Deutscher Lungentag in der Deutschen Atemwegsliga e.V.
geleitet. Mitglieder der Sektion sind pneumologische Fachgesellschaften
und Patientenorganisationen (www.lungentag.de).

Dem Deutschen Lungentag e. V. gehören folgende Organisationen und
Gesellschaften an:

Deutsche Gesellschaft. für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V.
Deutsche Atemwegsliga e.V.
Deutsche Lungenstiftung e. V.
Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie e. V.
Arbeitsgemeinschaft Lungensport in Deutschland e.V.
Bundesverband der Pneumologen, Schlaf- und Beatmungsmediziner e. V.
Deutsche PatientenLiga Atemwegserkrankungen e.V.
Deutsche Sauerstoff und BeatmungsLiga LOT e.V.

Sponsoren des Webseminars
Platinsponsor: GlaxoSmithKline
Silbersponsoren: Chiesi, Novartis
Bronzesponsoren: SanofiGenzyme, ResMed

  • Aufrufe: 179

Studierende interessieren sich für Allgemeinmedizin

In einer Befragung des Jenaer Instituts für Allgemeinmedizin zeigen Studierende großes Interesse am Hausarztberuf.  Anna Schroll/UKJ
In einer Befragung des Jenaer Instituts für Allgemeinmedizin zeigen Studierende großes Interesse am Hausarztberuf. Anna Schroll/UKJ

Treten die jetzt empfohlenen Änderungen für das Medizinstudium in Kraft,
würden knapp 30% der Jenaer Medizinstudierenden einen Abschnitt des
Praktischen Jahres in der Allgemeinmedizin absolvieren, etwa 20% geben das
Fach als Berufswunsch an. Dieses Umfrageergebnis des Instituts für
Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Jena zeigt das Interesse des
ärztlichen Nachwuchses am Hausarztberuf - und den Bedarf an Lehrpraxen.

Der 2018 beschlossene Masterplan Medizinstudium 2020 sieht unter anderem
eine Stärkung der Allgemeinmedizin in der Ausbildung der
Medizinstudierenden vor. Für das Praktische Jahr, das auch kurz als PJ
bezeichnete sechste Studienjahr, empfiehlt er deshalb die Unterteilung in
Viertel, von denen eines im ambulanten Bereich absolviert werden muss.
Dies trifft durchaus die Interessen der Studierenden, wie eine aktuelle
Umfrage des Instituts für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Jena
belegt. Die knapp 500 Studierenden des achten und des zehnten
Fachsemesters sollten angeben, welches medizinische Fach sie für das
ambulante Pflichtquartal wählen würden. Dabei entschieden sich 29% für die
Allgemeinmedizin, gefolgt von der Kinder- und Jugendmedizin sowie
Anästhesiologie mit je 15% und der Frauenheilkunde mit 9%. Die beiden
Jahrgänge beteiligten sich fast vollständig und unterschieden sich nur
sehr gering.

„Das würde einen deutlichen Zuwachs an PJlern in der Allgemeinmedizin
bedeuten“, so die Studienautorin Dr. Inga Petruschke, Lehrkoordinatorin am
Institut. „Entsprechend benötigen wir Konzepte zur Gewinnung und
Qualifizierung von Lehrpraxen im hausärztlichen Bereich, aber auch in
anderen ambulanten Fächern.“ Welche Bedeutung der Unterricht in der
ambulanten Versorgung hat, zeigt die zweite Frage an die Studierenden, die
nach der Fachrichtung, die für die berufliche Tätigkeit angestrebt wird.
Auch hier lag die Allgemeinmedizin vorn mit 20%, es folgten die Fächer
Innere Medizin mit 15% und Anästhesiologie mit 13%. Bei den beliebtesten
ambulanten PJ-Fächern stellten die Wissenschaftler zudem eine enge
Korrelation zum Berufswunsch fest. „Die Studierenden interessieren sich
für den Hausarztberuf und die ambulante Tätigkeit; sie sehen das PJ als
Vorbereitung für eine solche Tätigkeit. Qualitativ und quantitativ darauf
ausgerichtete ambulante Lehrkapazitäten können dazu beitragen, dem
erwarteten Nachwuchsmangel, z. B. auch in der Kinderheilkunde oder in
anderen Fächern, frühzeitig zu begegnen“, betont Prof. Jutta Bleidorn, die
Leiterin des Instituts.

  • Aufrufe: 219

Start der öffentlichen Konsultationsphase: Nationale Versorgungsleitlinie Typ-2-Diabetes

Der erste Teil der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Typ-2-Diabetes
steht ab sofort bis zum 27. August 2020 zur öffentlichen Konsultation
bereit. Jeder ist dazu eingeladen, die Leitlinie kritisch zu kommentieren.

Die Nationale VersorgungsLeitlinie Typ-2-Diabetes wird seit 2018
kapitelweise aktualisiert. Jetzt stehen die Themen "medikamentöse
Therapie" und "partizipative Entscheidungsfindung" für die öffentliche
Konsultation bereit.
Im Bereich der medikamentösen Therapie des Typ-2-Diabetes gibt es seit
Erscheinen der letzten NVL 2013 viele neue Studien. Doch ohne kritische
Überprüfung lassen sich deren Ergebnisse nicht in den Versorgungsalltag
übertragen. Das Ergebnis eines intensiven Abstimmungsprozesses stellt die
NVL-Leitliniengruppe jetzt zur öffentlichen Diskussion.
Die Wahl des geeigneten Medikaments und der angemessenen Therapiestrategie
hängen stark von individuellen Voraussetzungen der Patientinnen und
Patienten ab. Deshalb erscheinen die Empfehlungen zur medikamentösen
Therapie zusammen mit einem weiteren Kapitel, das die Grundzüge von
gemeinsamer Therapiezielvereinbarung, Risikokommunikation, gemeinsamer
Entscheidungsfindung und Evaluation der Therapieziele beschreibt.
Das öffentliche Konsultationsverfahren ist ein Qualitätsmerkmal des
Programms für Nationale VersorgungsLeitlinien. Hier besteht die
Möglichkeit, die Ergebnisse der über 2-jährigen Arbeit der
Leitliniengruppe zu begutachten. Die Leitliniengruppe prüft die
eingegangenen Vorschläge sorgfältig und entscheidet über deren
Berücksichtigung. Alle Kommentare und deren Bewertung werden im
Leitlinienreport veröffentlicht.
Das Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien steht unter der
Trägerschaft von Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztlicher
Bundesvereinigung (KBV) und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen
Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Zu ausgesuchten Erkrankungen
hoher Prävalenz werden unter Berücksichtigung der Methoden der
evidenzbasierten Medizin versorgungsbereichsübergreifende Leitlinien
entwickelt und implementiert. Mit der Durchführung, Organisation und
methodischen Begleitung wurde das Ärztliche Zentrum für Qualität in der
Medizin (ÄZQ) beauftragt.
So geben Sie Ihren Kommentar ab:
Interessierte und Experten können die Konsultationsfassung der Leitlinie
kostenfrei herunterladen und bis zum 27. August 2020 kommentieren sowie
Änderungen und Ergänzungen vorschlagen (per E-Mail an: <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.>).
Für die Rückmeldung steht ein Kommentierungsbogen zu Verfügung.

  • Aufrufe: 89

Community Health Nursing: Digitale Infotage zum neuen Masterstudiengang im Bereich Pflege

Masterstudium Community Health Nursing digital kennenlernen
Masterstudium Community Health Nursing digital kennenlernen

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) startet im kommenden Wintersemester
mit dem neuen Studiengang Community Health Nursing. Der
pflegewissenschaftliche Master existiert in Deutschland bisher nicht und
gilt damit als Pionierprojekt. An drei Terminen stellt das Department für
Pflegewissenschaft der UW/H das Konzept, die beruflichen Perspektiven
sowie die Finanzierungsmöglichkeiten des Studiengangs digital vor: Am 17.
und 31. Juli sowie am 7. August 2020. Die Online-Veranstaltungen finden
jeweils von 15 bis 16:30 Uhr statt. Eine Anmeldung ist über diese Website
möglich: www.uni-wh.de/chn-infotag.

Der Studiengang bildet speziell qualifizierte Pflegefachpersonen –
sogenannte Community Health Nurses – aus. Sie sollen zukünftig erste
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bei allen Fragen rund um
Gesundheit und Krankheit sein und Prozesse steuern. Community Health
Nurses bringen nach dem Studium die notwendigen Kompetenzen mit, um einen
wichtigen Teil der Versorgung selbstständig zu übernehmen, bevor Ärzte
hinzugezogen werden müssen. Damit tragen sie auch zur Entlastung der
lokalen Gesundheitsversorgung bei. Ein Konzept, das sich zum Beispiel in
Schweden, Finnland und Kanada bereits bewährt hat. Als eine von lediglich
drei Hochschulen in Deutschland startet die UW/H das erste Semester im
Herbst 2020. Voraussetzung für das zweijährige Studium sind eine
abgeschlossene Pflege- oder Hebammenausbildung sowie ein
pflegewissenschaftliches Hochschulstudium (alternativ ein Abschluss in
einem pflegewissenschaftlich relevanten Studium). Eine Bewerbung für das
Wintersemester ist bis zum 31. August 2020 online auf der
Studiengangsseite möglich: www.uni-wh.de/chn-msc

Weitere Informationen bei:
Malte Langer | Abteilung Kommunikation & Marketing | malte.langer@uni-
wh.de | +49 (0) 2302 / 926-931

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine
Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als
Modelluniversität mit rund 2.700 Studierenden in den Bereichen Gesundheit,
Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma
Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit
Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

www.uni-wh.de / blog.uni-wh.de / #UniWH / @UniWH

  • Aufrufe: 222