Vom 27. bis 31. August 2014 findet die 40. Ausgabe des Jazz Festival Willisau statt. Anstelle von nostalgischen Jubiläumsfeierlichkeiten setzt das Festival auf aktuelle Musik in einmaliger Atmosphäre.
Eine Woche vor dem Start des Festivals laufen alle Vorbereitungen nach Plan. Laut Festivalleiter Arno Troxler entwickelt sich der Vorverkauf zufriedenstellend, sämtliche angekündigten Musikerinnen und Musiker werden wie angekündigt auftreten. Zu den Höhepunkten des diesjährigen Programms zählt Troxler das Konzert von Vera Kappeler und Peter Conradin Zumthor (Mi. 27. August, 20.00 Uhr). Die traditionelle Rollenverteilung von Piano und Perkussion heben die beiden auf und kehren sie gelegentlich sogar um. Kappelers subtiler und pointierter Anschlag wird von Zumthors melodiösen Schlagzeugspiel unterlegt. Heftig, laut und donnernd sind zuweilen die Konzerte von Sylvie Courvoisier (Do. 28. August, 20.00 Uhr). Die Schweizer Pianistin mit Wohnsitz New York ist eine der prägnantesten neuen Pianostimmen dieser Tage. Nebst den Konzerten in der Festhalle finden drei Konzerte unter dem Label „Intimities“ in der Stadtmühle Willisau statt.
Das Pocket Swing Orchestra (Fr. 29. August, 18.00 Uhr) pendelt zwischen alter Filmmusik und aktuellem Jazz, der junge Bieler Gitarrist Roman Nowka (Sa. 30. August, 11.00 Uhr) bietet musikalische Grenzerfahrung im freien Fall und das Westschweizer Duo Leon (So. 31. August, 11.00 Uhr) pendelt zwischen düsterem Soundtrack und Zeremonienmusik. Club-Musik gibt es jeweils um Mitternacht unter dem Titel „Late Spot“ im kleinen Festsaal: Beatie Bossy (Fr. 29. August, 24.00 Uhr) nennt sich eine All-Star Formation junger Schweizer Jazzmusiker, die sich den Songs der legendären New Yorker Hip-Hop Band Beastie Boys verschrieben hat. Stilechten Hip-Hop dann von Big Zis (Sa. 30. August, 24.00 Uhr), der Zürcherin mit der schärfsten Frauenzunge im Schweizer Rap.
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Tausende Beschwerden von Fluggästen beim Luftfahrt-Bundesamt über Verspätungen und schlechten Service von europäischen Fluggesellschaften bleiben für die Airlines folgenlos. Das geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegt. Demnach gingen im Jahr 2013 insgesamt 4582 Beschwerden von Fluggästen ein, doch das Luftfahrt-Bundesamt leitete daraufhin nur 653 Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen die Airlines ein. Nur 18 Verfahren endeten im Jahr 2013 mit einem Bußgeldbescheid gegen die Fluggesellschaften.
Die Lufthansa fliegt auch heute für weitere 24 Stunden nicht nach Tel Aviv. Das hat ihr wie auch der konkurrierenden Air Berlin viel Kritik von Politikern und Freunden Israels eingetragen. Das ist verständlich. Denn genau das bezwecken die Terroristen der radikal-islamistischen Hamas, die sich mit ihren Raketen in Krankenhäusern und Schulen des Gazastreifens verstecken, um ohne Rücksicht auf die eigene Bevölkerung Israel unter Dauerfeuer zu nehmen. Und dass es ihnen wenigstens vorübergehend gelungen ist, den Tel Aviver Flughafen Ben Gurion und damit Israels wichtigstes Tor zur Welt vom internationalen Flugverkehr abzuschneiden, ist militärisch und politisch ein für Israel unerträglicher Erfolg der Hamas.