Fluggast-Beschwerden bleiben sehr oft wirkungslos
Tausende Beschwerden von Fluggästen beim Luftfahrt-Bundesamt über Verspätungen und schlechten Service von europäischen Fluggesellschaften bleiben für die Airlines folgenlos. Das geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegt. Demnach gingen im Jahr 2013 insgesamt 4582 Beschwerden von Fluggästen ein, doch das Luftfahrt-Bundesamt leitete daraufhin nur 653 Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen die Airlines ein. Nur 18 Verfahren endeten im Jahr 2013 mit einem Bußgeldbescheid gegen die Fluggesellschaften.
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Die Lufthansa fliegt auch heute für weitere 24 Stunden nicht nach Tel Aviv. Das hat ihr wie auch der konkurrierenden Air Berlin viel Kritik von Politikern und Freunden Israels eingetragen. Das ist verständlich. Denn genau das bezwecken die Terroristen der radikal-islamistischen Hamas, die sich mit ihren Raketen in Krankenhäusern und Schulen des Gazastreifens verstecken, um ohne Rücksicht auf die eigene Bevölkerung Israel unter Dauerfeuer zu nehmen. Und dass es ihnen wenigstens vorübergehend gelungen ist, den Tel Aviver Flughafen Ben Gurion und damit Israels wichtigstes Tor zur Welt vom internationalen Flugverkehr abzuschneiden, ist militärisch und politisch ein für Israel unerträglicher Erfolg der Hamas.