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Aus der Corona-Krise beim Klimaschutz lernen DEN: „Wirtschaftliche Gesundung muss ökologische Prioritäten setzen!“

Hermann Dannecker, Vorstand DEN e.V., Rechte DEN e.V. / Fotografin Kerstin Jana Kater
Hermann Dannecker, Vorstand DEN e.V., Rechte DEN e.V. / Fotografin Kerstin Jana Kater

Bürger und Politiker können aus der aktuellen Corona-Krise lernen, um künftig besser auf den drohenden Klimawandel zu reagieren. Davon ist der Vorsitzende des Deutschen Energieberater-Netzwerks Dipl.-Ing. Hermann Dannecker, überzeugt. „Die Welt wird nach dieser Pandemie nicht mehr dieselbe sein wie vorher. Alle Staaten und Gesellschaften rund um den Globus werden eine bis dahin noch nicht gekannte Krise bewältigt haben – mit welchen Antworten und zu welchem Preis, ist noch offen. Wenn wir aber lernen, Warnungen der Natur ernst zu nehmen, unser Handeln zu hinterfragen und mehr Solidarität und Bescheidenheit an den Tag zu legen, könnte die Corona-Krise sogar etwas zum Besseren ändern.“

Man dürfe nach der medizinischen und organisatorischen Bewältigung der Pandemie nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, meint Dannecker. „Gerade werden unvorstellbare Summen ausgereicht, um unsere Wirtschaft über Wasser zu halten. Menschen fürchten um ihre Existenz. Sollte die Krise in einigen Monaten überwunden sein, dürfen wir wirtschaftlich und gesellschaftlich nicht so weitermachen wie bisher. Wir haben jetzt die Chance umzudenken und eine moderne, weniger klimaschädliche Wirtschaft in vielen Aspekten neu zu gestalten. Die Mittel und die Ideen dazu haben wir!“

Dietmar Rieth, DEN-Landessprecher Rheinland-Pfalz, interpretiert die aktuelle Krise ebenfalls als Chance zum Umdenken: „Der Weg ist nun gewiesen, wie Parlament und Regierung mit der Corona-Krise finanzpolitisch, wirtschaftspolitisch und gesellschaftlich umzugehen gedenken. Ein Vorgang ohne Beispiel und Blaupause. Erstaunlich ist, wie gelassen und folgsam die Wahrnehmung in der Bevölkerung dazu ist. Ein Innehalten und eine Vollbremsung des vorher hektischen Alltags wird akzeptiert und als notwendig hingenommen. Diese Vernunft lässt hoffen, dass nach der Corona-Krise andere Krisen wie z.B. die Klimakrise oder die Flüchtlingskrise ebenso sachlich und fachlich fundiert und in großer Solidarität angegangen und am Ende auch gelöst werden können.“

Dannecker sieht insbesondere die Rolle von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und deren Akzeptanz in der Bevölkerung gestärkt: „Jetzt, da Virologen und Epidemiologen täglich in den Medien präsent sind, wird deutlich, welche wichtige gesellschaftliche Funktion Wissenschaft hat. Aktuell sind Fakten gefragt, keine Fake news. Diesen Respekt vor der Forschung und das Vertrauen in sie müssen wir uns mit Blick auf die künftige Klimapolitik erhalten.“

Rieth: „Um die Klimakrise zu bewältigen, die uns nach der Corona-Krise auf viele Jahre erhalten bleiben wird, wäre es deshalb wichtig, dass wir uns langfristig auf gesellschaftlich akzeptable ‚Instrumente zwischen Stillstand und Vollgas‘ einstellen können. Dafür wäre der Begriff des ‚Kontingentierens von Energie- und CO2-Verbrauch für ein bis zwei Generationen‘ wohl der richtige Ansatz. Der Weg von der ‚10-Tonnen-CO2-Gesellschaft‘ zur ‚1-Tonnen-CO2-Gesellschaft‘ wird nicht allein mit einer CO2-Steuer hinzubekommen sein, sondern es braucht eine oder viele ‚Geschichten‘, die man in der Gesellschaft dazu erzählen kann, um akzeptiert zu werden.“ Es gehe auch künftig um das Gefühl, nur zusammen eine existentielle Krise meistern und überleben zu können.

Dannecker stimmt ihm zu: Solche positiven und motivierenden Geschichten erlebe man in diesen Tagen. Man denke etwa an die Bilder der singenden und musizierenden Italiener auf ihren Balkonen. „Satellitenbilder zeigen, welche enormen positiven Auswirkungen die notgedrungene Einstellung von Produktion und Verkehr weltweit haben. Die Umweltverschmutzung hat deutlich abgenommen. Wenn wir die Wirtschaft wiederaufbauen, müssen wir uns daran erinnern und können von diesen Erfahrungen profitieren. Wir müssen dann ökologische Prioritäten setzen!“

Videokonferenzen, Regionalisierung von Industrieproduktionen, Urlaub in der Region, eine schnelle und entschiedene Energiewende als gigantisches Konjunkturprogramm – all das könne helfen, aus der aktuellen Corona-Krise Positives zu schöpfen. Dannecker: „Wir müssen uns von den alten Egoismen verabschieden. Es wird um Nachhaltigkeit und ethische Standards gehen. Und es zeigt sich in dieser Krise, dass über die Generationen hinweg Jung und Alt aufeinander achten und solidarisch sein können. Diese Erfahrung sollten wir auch in die künftige Diskussion der Klimakrise mitnehmen.“

Das Deutsche Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V. ist ein Zusammenschluss von rund 700 Ingenieuren, Architekten und Technikern. Alle Mitglieder verbindet das gemeinsame Arbeitsgebiet der Beratungs- und Planungsleistungen zur effizienten Energienutzung und Einsatz von erneuerbaren Energien im Gebäudebestand, der Wohnungswirtschaft, Gewerbe und Industrie sowie für Kommunen. Ihre Beratung erbringen sie neutral und unabhängig.

 

Deutsches Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V.

Geschäftsstelle Frankfurt/Offenbach

Berliner Straße 257

63067 Offenbach

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www.deutsches-energieberaternetzwerk.de

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„Fortbildung der Energieberater geht trotz Corona-Krise weiter“ GRE-DEN-Kongress abgesagt - DEN-Akademie verstärkt mit Online-Seminaren

Das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN e.V. reagiert auf die enormen Herausforderungen durch den grassierenden Corona-Virus und hat seine Geschäftstätigkeit wie auch sein Seminarangebot angepasst. Die DEN-Akademie stellt ihr Angebot auf Online-Live-Seminare zunächst bis Anfang Mai um. Der für April geplante gemeinsame Kongress von GRE und DEN in Kassel wurde abgesagt.

„Mit großem Bedauern haben wir zusammen mit unseren Partnern von der GRE, der ‚Gesellschaft für Rationelle Energieverwendung‘, den für den 23. und 24.04.2020 in Kassel geplanten Kongress ‚Klimaneutraler Gebäudebestand 2050 – Wie schaffen wir das?‘ absagen müssen“, sagt der DEN-Vorsitzende Dipl.-Ing. Hermann Dannecker. Man sei sich jedoch der gemeinsamen Verantwortung bewusst, unabhängig von der Frage, ob zu diesem Zeitpunkt die jüngsten Beschränkungen schon wieder gelockert sein werden.

„Das Wichtigste ist jetzt, in Zeiten der Corona-Pandemie die Gesundheit und die Sicherheit unserer MitarbeiterInnen, KollegInnen und PartnerInnen zu gewährleisten“, fährt Dannecker fort. „Deshalb passen wir unsere Angebote und Dienstleistungen an. Gleichzeitig versuchen wir natürlich, über die veränderten Kommunikationswege unsere Inhalte weiterhin kompetent zu vermitteln.“

Dazu gehörten insbesondere die Bildungsangebote der DEN-Akademie, so Dannecker: „Die DEN-Akademie ist weiterhin für die Energieberaterinnen und Energieberater da. Allerdings finden unsere Seminare und Kurse nicht mehr vor Ort statt, sondern wir bieten sie online an.“ Die DEN-Akademie stelle ihre Lernplattform für alle Beteiligten zur Verfügung. Dannecker: „Hier treffen sich die ReferentInnen und die TeilnehmerInnen im virtuellen Lernraum und können mittels der Live-Übertragung den Präsentationen folgen und zudem über den Chat und die Sprachfunktion miteinander kommunizieren. Zeit und Raum für Fragen und Diskussion bleiben bestehen.“ Nötig seien lediglich Internetzugang, Headset und ggf. eine Kamera.

Der Ingenieur sieht trotz der durch das Virus verursachten Ausnahmesituation auch Vorteile für die Teilnehmer. Sie könnten durch die Online-Seminare Reisezeit und Reisekosten sparen und von Daheim oder von ihrem Büro aus teilnehmen. Dannecker: „Vielleicht treffen auf diese Weise unsere normalerweise teilnehmerbegrenzten Veranstaltungen auf noch größeres Interesse!“

 

Folgende Seminare werden online angeboten:

 

Qualifizierung zum Offensive Mittelstands-Berater (OM-Berater)

01.+ 02.04.20 jeweils von 13:30 - 16:45 Uhr (insg. 8 Unterrichtseinheiten UE)

 

Feuchteschutz in der Energieberatung – Grundsätze, Anforderungen, Nachweismethoden (auch) jenseits von Glaser

  1. + 21.04.20 jeweils von 09:30 - 12:45 Uhr (insg. 8 UE)

Energetische Bewertung von Wohngebäuden nach DIN V 18599

  1. + 29.04.20 jeweils von 09:00 - 12:15 Uhr (insg. 8 UE)

Fit für die KfW – Hilfestellung für die fachgerechte Planung von Effizienzhäusern

27.04. + 30.04.20 jeweils von 09:30 - 12:45 Uhr (insg. 8 UE)

Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Ökobilanzierung in der Praxis der Energieberatung

06.+ 07.05.20 jeweils von 13:30 - 16:45 Uhr (insg. 8 UE)

Alles dicht oder was?! – Luftdichtheitskonzepte erfolgreich erstellen

  1. + 13.05.20 jeweils von 09:30 - 12:45 Uhr (insg. 8 UE)

 

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Neubau-Kauf-Maps: ImmoScout24 analysiert Preisentwicklung in Köln und Umland Preise für neue Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen steigen weiter

ImmoScout24 legt die Preisanalyse „Neubau-Kauf-Maps“ für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser in Köln und Umland vor. Die Kaufpreise steigen überall weiter an. Hahnwald ist der teuerste Stadtteil für neue Eigentumswohnungen. Am stärksten stiegen die Kaufpreise in Köln-Zollstock. Auch im Kölner Umland gehen die Preise für Neubau-Häuser weiter nach oben.

Für die Auswertung hat ImmoScout24 die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für eine neugebaute Eigentumswohnung und ein neu errichtetes Einfamilienhaus in zehn Städten analysiert. Referenzobjekte waren dabei eine Neubau-Wohnung mit 80 Quadratmetern und drei Zimmern sowie ein Neubau-Haus mit 140 Quadratmeter Wohnfläche auf 600 Quadratmeter Grundfläche. 

Die teuersten Neubau-Eigentumswohnungen befinden sich in Köln-Hahnwald mit Durchschnittspreisen von 8.205 Euro pro Quadratmeter. Damit stiegen in diesem Stadtteil die Preise von Ende 2019 bis Ende 2019 um 9,6 Prozent. Auf Rang 2 liegt Lindenthal mit einem Quadratmeterpreis von 7.985 und einem Preiswachstum von 10 Prozent für Neubauwohnungen. In der Altstadt & Neustadt-Süd schlagen der Neubauquadratmeter im Durchschnitt mit 7.691 Euro zu Buche. Damit stiegen hier die Preise um 10,7 Prozent von Ende 2018 bis Ende 2019. In den hochpreisigen Innenstadt-Lagen stiegen die Preise allerdings nicht mehr so stark wie in der Vorjahresanalyse. Die prozentual höchste Steigerung verbuchen neue Wohnungen im Stadtteil Zollstock mit einem Plus von 11,0 Prozent auf 5.593 Euro pro Quadratmeter.

Am günstigsten sind neue Eigentumswohnungen in Blumenberg mit einem durchschnittlichen Angebotspreis von 2.098 Euro. Hier sanken die Preise von Ende 2018 bis Ende 2019 sogar um 0,1 Prozent. Vergleichsweise erschwinglich ist auch Meschenich mit durchschnittlichen Quadratmeterpreisen für neue Eigentumswohnungen in Höhe von 2.108 Euro. Wer eine neu errichtete Eigentumswohnung in Köln-Neubrück kaufen will, muss mit Angeboten von 2.878 Euro pro Quadratmeter rechnen.

Preise für Neubau-Einfamilienhäuser steigen
Ein neugebautes Einfamilienhaus in Köln kostete zum Jahresende 2019 im Durchschnitt 717.483 Euro, das sind 8,4 Prozent mehr als zum Jahresende 2018. Dahinter folgt Bonn. Hier müssen Kaufende im Schnitt 648.150 Euro (+ 5,9 Prozent) für ein Neubauhaus aufbringen. Teurer ist es nur in der Landeshauptstadt Düsseldorf, hier verlangen Anbieter Preise von 764.659 Euro.

Am günstigsten ist es im Umland von Köln im Rhein-Sieg-Kreis mit 454.116 Euro und einer Preissteigerung von 8,6 Prozent, im Rheinisch-Bergischen Kreis mit 460.794 Euro und einem Preiswachstum von 7,0 Prozent sowie im Rhein-Erft-Kreis mit 471.165 Euro und einer Wachstumsrate von 7,7 Prozent innerhalb eines Jahres.

Die Preisanalysen der „Neubau-Kauf-Maps“ finden Sie unter: 
https://www.immobilienscout24.de/lp/neubau-kauf-maps-2020.html

Methodik
Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen beziehen sich auf eine 80 Quadratmeter große 3-Zimmer-Wohnung, erbaut in den letzten drei Jahren und mit gepflegter Ausstattungsqualität. Die Preise wurden auf Basis aller bei ImmoScout24 inserierten und mit diesen Merkmalen ausgestatteten Neubauobjekte in den Top 7 Metropolen ermittelt. Erstmals sind auch Dresden, Leipzig und Bremen in der Auswertung berücksichtigt. Der Prozentwert beschreibt das Preiswachstum zwischen dem vierten Quartal 2018 und dem vierten Quartal 2019.

Die durchschnittlichen Hauspreise beziehen sich auf ein Einfamilienhaus mit 140 Quadratmeter Wohnfläche, erbaut in den letzten drei Kalenderjahren auf 600 Quadratmeter Grundfläche und mit gepflegter Ausstattungsqualität. In der Analyse wurden alle Häuser berücksichtigt, die zum Kauf in den letzten drei Jahren bei ImmoScout24 angeboten wurden. Der Prozentwert beschreibt das Preiswachstum zwischen dem vierten Quartal 2018 und dem vierten Quartal 2019.

Über ImmoScout24
ImmoScout24 ist der führende Online-Marktplatz für Wohn- und Gewerbeimmobilien in Deutschland. ImmoScout24 führt gewerbliche Immobilienanbieter, Eigentümer sowie potenzielle Mieter und Käufer erfolgreich zusammen. Jeden Monat besuchen rund 14 Millionen Nutzer das Portal (Unique Visitors; laut comScore Media Metrix). Deutschlandweit erreicht ImmoScout24 eine gestützte Markenbekanntheit von 96 Prozent innerhalb der relevanten Zielgruppe. ImmoScout24 gehört zur Scout24-Gruppe, die führende digitale Marktplätze im Immobilien- und Automobilbereich in Deutschland und anderen ausgewählten europäischen Ländern betreibt.

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Energieberatung für Wohngebäude attraktiv vermitteln“ DEN unterstützt Wüstenrot-Kampagne zur energetischen Gebäudesanierung

Hermann Dannecker, Vorstand DEN e.V., Rechte DEN e.V., Fotografin: Kerstin Jana Kater
Hermann Dannecker, Vorstand DEN e.V., Rechte DEN e.V., Fotografin: Kerstin Jana Kater

Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit, Wohlbefinden – diese Ziele stehen im Fokus der neuen Kampagne zur energetischen Gebäudesanierung des Baufinanzierers Wüstenrot. Das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN e.V. unterstützt Wüstenrot dabei fachlich. „Nach wie vor gibt es viel zu wenige Sanierungen und Modernisierungen im Gebäudebereich“, sagt der DEN-Vorsitzende, Dipl.-Ing Hermann Dannecker. „Damit werden wir in Deutschland die schlummernden Potenziale für den Klimaschutz nicht nutzen und unsere Klimaziele verfehlen. Wir müssen endlich etwas tun!“

Deshalb unterstütze das Netzwerk gerne die neue Kampagne seines Fördermitgliedes, der Wüstenrot Bausparkasse AG. Dannecker: „Wüstenrot ist Erfinder des Bausparens. Das Prinzip des Kollektivs ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘ ist uns DEN-Energieberatern sympathisch. Denn ähnliche Hilfe in Zeiten des Klimawandels bieten die zahlreichen Förderungen durch die öffentliche Hand. Für manche Bauherren ist das ein Dschungel – aber durch diesen führen wir Energieberater gerne.“

Davon hätten insbesondere die Kunden etwas: Die erste halbe Stunde einer telefonischen Beratung durch eine Expertin oder einen Experten des DEN ist für den Endkunden kostenfrei, erklärt Dannecker. Ein Gutschein für die kostenfreie telefonische Erstberatung ist bei den Wüstenrot-Beratern, in jedem Wüstenrot Service-Center oder im Internet unter www.wuestenrot.de/klima erhältlich. Das Erstgespräch dient der Aufnahme des Kundenanliegens für die spätere Beratung vor Ort.

Diese Vor-Ort-Beratung werde seit Anfang Februar 2020 durch erhöhte Sätze gefördert: sowohl die Förderquote als auch die Förderhöchstsumme durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) seien gestiegen. Energieberater erhielten nunmehr eine Zuwendung in Höhe von 80 Prozent (statt zuvor 60 Prozent) des zuwendungsfähigen Beratungshonorars, maximal jedoch 1.300 Euro (zuvor 800 Euro) bei Ein- oder Zweifamilienhäusern und maximal 1.700 Euro (zuvor 1.100 Euro) bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten. Dannecker: „Das kommt direkt den Bauherren zugute, denn ihre Beratungskosten verringern sich entsprechend.“

Der DEN-Vorsitzende unterstreicht, dass die Zusammenarbeit mit Wüstenrot keinesfalls die Unabhängigkeit der Energieberater berühre: „Es ist ein Grundsatz für Energieberaterinnen und Energieberater des DEN, ihren Kunden die bestmögliche Analyse, Beratung und Unterstützung zu geben. Das können sie nur, wenn sie wirtschaftlich unabhängig sind. Es kommt hinzu, dass ihre Beratungen alle derzeit zur Verfügung stehenden technischen Lösungen berücksichtigen und thematisieren.“

Es gehe bei der vom DEN unterstützten Kampagne von Wüstenrot darum, mitzuhelfen, die Modernisierungs- und Sanierungsquoten in Deutschland zu erhöhen. Dannecker: „Wir sind gerne dabei, wenn es darum geht, Energieberatung für Wohngebäude attraktiv zu vermitteln.“

 

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