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Wissen Sie, was die Zahlen und Symbole auf dem Heizungsregler bedeuten?

iStock Heizung Bildrechte liegen bei iStock
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In der kalten Jahreszeit wird der Griff zum Heizungsregler ein tägliches Ritual, über das nicht viel nachgedacht wird – je höher die Zahl, desto wärmer wird es. Doch versteckt sich hinter den Zahlen eine Bedeutung? Wer nach einem langen Tag die eigenen vier Wände betritt möchte meistens nur eines: Schnell von molliger Wärme umgeben zu sein. Der Thermostat wird auf ‚5‘ gedreht, denn schließlich bedeutet das, dass die Heizung schneller heizt – oder?

Das bedeuten die Zahlen und Symbole auf dem Heizungsregler wirklich

Hinter den Zahlen und den Teilstrichen verbergen sich Raumtemperaturangaben. Die meisten Heizkörper sind so eingestellt, dass die Zahl ‚3‘dabei für 20 Grad Celsius steht. Mit jeder weiteren Zahl erhöht bzw. verringert sich die Temperatur um 4 Grad – jeder Teilstrich steht also für einen Temperaturunterschied eines Grades.


Die kleinen Symbole, die sich auf den meisten handelsüblichen Thermostaten finden lassen, haben auch bestimmte Bedeutungen: Die Sonne, welche meistens über der 3 zu finden ist zeigt etwa, dass diese Einstellung ideal ist für Räume in denen man sich tagsüber viel aufhält, wie das Wohn- oder Esszimmer.
Die Schneeflocke schaltet die Heizung nicht aus, sondern ist als Frostschutzfunktion bekannt – bei dieser Einstellung hält die Heizung die Temperatur auf ca. 6 Grad um das Einfrieren des Heizkörpers zu verhindern.
Der Mond welcher sich zwischen Stufe 1 und 2 finden lässt steht für die Nachtabsenkung – hierbei wird die Temperatur auf ca. 14 Grad abgesenkt. Bei einer Einsparung von 6% je fehlendem Grad lässt sich hier also bares Geld sparen!

Funktionsweise der Heizung

Doch wie funktioniert das ganze eigentlich genau? Im Inneren des Thermostatkopfes findet sich ein Thermoschalter, welcher meistens aus zwei verschiedenen Metallen besteht, die sich beim Erwärmen ausdehnen und beim Erkalten wieder zusammenziehen. Beim Ausdehnen drückt das Metall auf den Ventilstift in der Heizung und sorgt so dafür, dass kein Heizwasser mehr nachfließt – die eingestellte Temperatur wird also konstant gehalten. Wenn sich das Metall abkühlt zieht es sich zusammen und erlaubt wieder den Durchfluss des Heizwassers. Da das Erhitzen and Abkühlen des Metalls Zeit bedarf schaltet sich die Heizung auch nicht im Sekundentakt an und aus.

Keine Garantie für gewünschte Temperatur

Die Frage wieso die Hersteller also nicht einfach die Temperaturen auf dem Thermostat vermerken ist naheliegend. Die Antwort liegt tatsächlich einfach darin, dass die Temperaturmessung nicht zwingend exakt ist. Wunsch- und tatsächliche Raumtemperatur stimmen nicht zwingend überein.
insbesondere wenn Möbel oder Vorhänge vor der Heizung sind hat die Luft um den Heizkörper rum sehr schnell die benötigte Temperatur erreicht, was dazu führt, dass sich die Heizung abschaltet obwohl der Rest des Raumes noch kalt ist.

Hinter der Vermutung, dass die Heizung auf Stufe ‚5‘ schneller heizt steckt also ein Irrglaube: Die Zahlen auf dem Thermostat geben lediglich an, welche Raumtemperatur aufrechterhalten wird. Die Heizung heizt also nicht schneller, sondern einfach nur länger!

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Aktuelle Umfrage unter privaten Vermietern zur Nebenkostenabrechnung

Vermieter stehen häufig im Verdacht, die Nebenkostenabrechnung erst kurz vor Fristende am Ende des Folgejahres zu erstellen, so dass Mieter dann ausgerechnet rund um Weihnachten einen teuren Brief mit Nachzahlungen erhalten.

Eine aktuelle Umfrage von ImmoScout24 unter 1.772 privaten Vermietern hat zum Ergebnis, dass nur 28 Prozent der Befragten die Nebenkostenabrechnung erst Ende des Jahres erstellen. 11 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die Nebenkostenabrechnung des Vorjahres direkt im Januar erstellen. Weitere 39 Prozent tun dies im Laufe des Frühjahrs und 22 Prozent im Sommer. Über 60 Prozent geben an, dass ihre Nebenkostenabrechnungen nie von ihren Mietern beanstandet werden. Kommt es doch zu Beanstandungen, dann sind diese in 89% Prozent der Fälle laut Aussage der Vermieter nicht gerechtfertigt. 

Die Details dieser Umfrage und weitere Umfrage-Ergebnisse von privaten Eigentümern finden Sie auf https://www.immobilienscout24.de/eigentuemer/ratgeber/vermietung/so-vermietet-deutschland.html.

Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Zahlen redaktionell verwenden können. Übrigens haben Nutzer von ImmoScout24 seit Oktober die Möglichkeit, Ihre Nebenkostenabrechnung professionell prüfen zu lassen.

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Kaffeemaschinen mit Mahlwerk: Tipps und Tricks

Kaffeekanne Symbolbild
Kaffeekanne Symbolbild

Die Kaffeemaschinen mit Mahlwerk sind ein echtes Comeback für den Filterkaffee. Sie haben sich einen festen Platz auf dem Markt erobert und diese Kategorie ist auch eine echte Alternative zu den sehr teuren Kaffee-Vollautomaten. Es ist so einfach und dennoch effektiv und der Kaffee schmeckt einfach nur frisch gebrüht. Tipps und Tricks rund um diese Kaffeemaschinen mit Mahlwerk sind hier gesammelt.

 

Einfach und effektiv

 

Beim Kauf einer Kaffeemaschine mit Mahlwerk ist es für Liebhaber des Filterkaffees einfach. Kaffeepulver rein und Maschine an. Dann abwarten und Kaffee genießen. Außerdem gibt es durch das integrierte Mahlwerk immer frisch gemahlenen Kaffee. Es können gleich mehrere Portionen auf einmal aufgebrüht und auch warm gehalten werden. Niemand muss mehr auf den frisch gemahlenen und aufgebrühten Kaffee verzichten.

 

Ein echter Hybrid

 

Die Kaffeemaschine mit Mahlwerk ist ein echter Hybrid: Die Kombination von klassischer Kaffeemaschine und Mahlwerk ist der neue Clou der Hersteller. Hier gibt es diverse Modelle. Genau wie bei der normalen Kaffeemaschine wird erst das Wasser erhitzt. Dies geschieht mit dem Wassertank. Ein Tipp: Für größere Familien beachten, dass man eine Maschine mit entsprechend großem Wassertank auswählt. Die Anzahl der gewünschten Portionen Kaffee sollte so gewählt werden, dass sie ausreichend ist. Dann werden per Knopfdruck die frischen Bohnen in der richtigen Menge gemahlen. Das frisch gemahlene Kaffeepulver gelangt automatisch in den Filtertrichter hinein. Anschließend läuft über die spezielle Düse das heiße Wasser auf den Filter und tropft über den Kaffee. Der Kaffee wird durch das heiße Wasser langsam extrahiert und läuft in die Kanne, wie gewohnt. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, eine Maschine mit Warmhalteplatte zu wählen, was in der Regel die Standardausrüstung ist. Auch eine Thermoskanne ist bei manchen Modellen als Kaffeekanne integriert. Dadurch fällt das Warmhalten auf der Platte weg, was außerdem praktisch ist. Es werden keine Leitungen benötigt, wie bei den exklusiven und sehr teuren Vollautomaten. Es ist eine effektive und einfache Technik mit viel Wirkung.

 

Tipps für den Kauf einer Kaffeemaschine mit Mahlwerk

 

Beim Kauf sollte man auf ein Kegelmahlwerk achten, das möglichst aus rostfreiem Edelstahl besteht. Je nachdem, welche Qualität der Kunde wählt, ist auch die Geräuschkulisse höher, die beim Mahlen einfach entsteht. Die billigen Modelle haben meist eine hohe Geräuschkulisse. Die Modelle mit einem qualitativ hochwertigen Mahlwerk laufen viel leiser. Aufgrund der Qualität dieses Kriteriums kann man also Rückschlüsse auf die Qualität der gesamten Maschine ziehen. Auch die Einstellung des Mahlgrades ist beim Kauf zu beachten. Es sind immer mehrere Mahlgrade integriert. Bei der feinsten Stufe kommt der Kaffee ähnlich der Konsistenz von Puderzucker heraus. Der mittlere Mahlgrad ist meist der Beste für die handelsüblichen Filter. Dunklere Röstungen sollten mit einem feineren Mahlgrad behandelt werden als hellere. Allerdings kann der Kunde insgesamt mit der Zeit austarieren, welche Mahlgrad perfekt geeignet sind.

 

Fazit:

 

Der Vorzug der Kaffeemaschinen mit Mahlwerk gegenüber einem Kaffeevollautomaten ist, dass man eine ganze Kanne zubereiten kann. Bei der Kanne gibt es das klassische Glasmodell oder eine Thermoskanne. Die Thermoskanne hat den Vorteil, dass immer frischer und heißer Kaffee zur Verfügung steht. Auch integrierte Aktivkohlefilter im Wassertank sind beliebt und zeigen die hochwertigen Modelle.

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Energiesparen mit neuer App

Ein um 20 % geringerer Stromverbrauch ist das Ergebnis der von der
Hochschule Stralsund mitentwickelten Energiespar-App MyEnCOMPASS. In einem
Pilotprojekt wurde sie an zwei deutschen Schulen getestet. Die App wurde
innerhalb des EU-Projekts enCOMPASS entwickelt, um Nutzer zum
Energiesparen zu bewegen, indem sie ihnen Informationen, Tipps und
interaktive Visualisierungen ihres Verbrauchs anzeigt.

14 Klassen der Jean-Paul-Grundschule Wunsiedel und acht Klassen des
Schulhauses im Nassachtal in Haßfurt testen die enCOMPASS-App zum
Energiesparen seit November 2018. Die App ist zum einen mit Smartmetern
verbunden und zeigt Echtzeit-Daten zum Stromverbrauch in den zwei
Schulgebäuden. Schüler und Lehrer nutzen die App wöchentlich. Sie können
interaktiv visualisierte Information über ihren Energiekonsum sehen und
erhalten personalisierte Tipps zum Energiesparen. Passend dazu spielen die
Schüler das FUNERGY Spiel, das ein Kartenspiel mit einer App kombiniert
und auch innerhalb des enCOMPASS-Projekts entwickelt worden ist. Das Spiel
hilft ihnen, Kenntnisse über das Energiesparen zu sammeln.
Innerhalb der 12 Monate, in denen die App getestet wurde, hat die Schule
in Wunsiedel ihren Stromverbrauch um 20,1% reduziert, während die Schule
in Haßfurt 18,1% weniger Energie verbraucht hat.
„Das sind sehr vielversprechende Ergebnisse, die das Potenzial von
digitalen Technologien zeigen und Schüler für energieeffizientes Verhalten
im Alltag sensibilisieren. Dadurch trägt die App zur Förderung von
nachhaltigen Lebensstilen bei.“
Jasminko Novak, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Hochschule
Stralsund

Die Hochschule wirkt als Kooperationspartner des European Institute for
Participatory Media e.V. aus Berlin im enCOMPASS-Projekt mit.
Die enCOMPASS-App wurde außerdem in Schulen in Griechenland und in der
Schweiz sowie in Haushalten und öffentlichen Gebäuden getestet. Die
kompletten Ergebnisse werden nach der Freigabe durch die Europäischen
Kommission veröffentlicht.

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