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Gesundheit

Kinder, die Zigarettenrauch einatmen müssen, sind häufiger verhaltensauffällig

Sie haben sich vorgenommen, 2016 endgültig von der Zigarette zu lassen? Die "Apotheken Umschau" nennt jetzt noch einen Grund, das in Angriff zu nehmen. Kinder, die Zigarettenrauch einatmen müssen, sind doppelt so oft verhaltensauffällig wie Kinder aus Nichtraucher-Haushalten. Das berichteten Forscher des französischen Instituts für Gesundheit und medizinische Forschung.

Quelle: Apotheken Umschau

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Gute Vorsätze – auch für die Lebergesundheit

An Silvester sind alle hochmotiviert, das neue Jahr besser zu beginnen als das zu Ende gehende. Ein guter Vorsatz, der sich leicht umsetzen lässt, ist die Überprüfung der Leberwerte.


Ein neues Jahr erwartet uns. Und wie jeder „Neustart“ ist auch der Jahresbeginn perfekt geeignet, wichtige Pläne zu realisieren. Bei Befragungen zum Thema „Gute Vorsätze fürs neue Jahr“ führen alljährlich „gesündere Lebensweise“ und „Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen“ die Ergebnislisten an. Fragt man detaillierter nach, welche gesundheitlichen Risiken durch eine Früherkennung vermieden werden sollen, denken nur wenige der Befragten an eine Überprüfung der Leberwerte – das sollte sich ändern. Eine Überprüfung der Leberwerte und die damit geschaffene Möglichkeit, Erkrankungen der Leber früh zu erkennen, kann lebensrettend sein.

Hartnäckig hält sich in der Bevölkerung das Vorurteil, dass ein Leberschaden zwingend auf ein Alkoholproblem zurückzuführen ist. Dass dies ein Trugschluss ist, erklärt Prof. Dr. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung: „Etwa eine Million Menschen in Deutschland leiden an einer Virushepatitis, einer Leberentzündung, die durch Viren verursacht wird. In der Leber kreuzen sich zudem sehr viele Stoffwechselwege. Jeder einzelne davon kann, wenn er gestört ist, Ursache für eine Lebererkrankung sein.“

Somit kommen zahlreiche Faktoren als Auslöser für Normalwertüberschreitungen bei einem Test der Leberwerte in Betracht. Jeder kann durch eine ausgewogene, fettreduzierte Ernährung, Sport und mehr Bewegung im Alltag das Risiko für eine Erkrankung der Leber reduzieren. Und diese Vorsätze sollten für 2016 auf keiner geschriebenen oder gedachten Liste der guten Vorsätze fehlen. Jedoch ist auch eine Prüfung der Leberwerte durch den Hausarzt unerlässlich. Prof. Manns warnt: „Kommen Diagnostik und Therapie zu spät, können Lebererkrankungen in einer Leberzirrhose enden. Die Leberzirrhose hat zahlreiche schwerwiegende Komplikationen und ist der Hauptrisikofaktor für die Entstehung des Leberzellkrebses (HCC, Hepatozelluläres Karzinom)“. Daher rät er: „Einfach beim ersten Hausarzt-Besuch im neuen Jahr den guten Vorsätzen entsprechend handeln und die Leberwerte prüfen lassen!“

Die Deutsche Leberstiftung
Die Deutsche Leberstiftung befasst sich mit der Leber, Lebererkrankungen und ihren Behandlungen. Sie hat das Ziel, die Patientenversorgung durch Forschungsförderung und eigene wissenschaftliche Projekte zu verbessern. Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit steigert die Stiftung die öffentliche Wahrnehmung für Lebererkrankungen, damit diese früher erkannt und geheilt werden können. Die Deutsche Leberstiftung bietet außerdem Information und Beratung für Betroffene und Angehörige sowie für Ärzte und Apotheker in medizinischen Fragen. Weitere Informationen: www.deutsche-leberstiftung.de.

BUCHTIPP: „Das Leber-Buch“ der Deutschen Leberstiftung informiert umfassend und allgemeinverständlich über die Leber, Lebererkrankungen, ihre Diagnosen und Therapien – jetzt in zweiter, aktualisierter Auflage! „Das Leber-Buch“ ist im Buchhandel erhältlich: ISBN 978-3-89993-642-1, € 16,95: http://www.deutsche-leberstiftung.de/Leber-Buch.

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Gesundheit im Alter ist machbar

Innovatives und bundesweit einmaliges FAU-Beratungskonzept für gesundes Altern startet im Januar


Die wenigsten Senioren fühlen sich alt. Und doch stellen sich häufig gewisse Unsicherheiten ein. Damit Menschen auch im Alter möglichst lange gesund bleiben, startet das Institut für Psychogerontologie (IPG) der Friedrich-Alexander-

Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) ein neuartiges Modell für individuelle Beratung verbunden mit wissenschaftlicher Forschung. Das Angebot zur „Beratung für gesundes Altern" (BegA) richtet sich an Menschen in der zweiten Lebenshälfte und deren Angehörige. Das Projekt wird für fünf Jahre von der Theo und Friedl Schöller-Stiftung gefördert.

Ein 70-Jähriger überquert die Straße und plötzlich, wie aus dem Nichts, ertönt die Hupe eines Autos. Herangekommen ist es bis auf einen knappen Meter. Alles noch mal gut gegangen. Das Auto hat der Senior vorher nicht gesehen. Es sind solche und ähnliche kleine Missgeschicke, die ältere Menschen nicht einordnen können und sie zu dem Schluss kommen lassen: Etwas stimmt nicht mit mir. Was bleibt, sind mulmige Gefühle oder diffuse Ängste.

Stellen Senioren Anzeichen des Alterns fest, sind die Sorgen oft groß. Doch meist wollen sich die Betroffenen mit ihren Fragen nicht sofort an eine klinische, neurologische oder psychiatrische Einrichtung wenden. Sie befürchten, dass Untersuchungsergebnisse über funktionelle Einbußen an die Behörden wie zum Beispiel die Führerscheinstelle oder auch an andere Stellen weitergeleitet werden und ihnen dadurch Nachteile entstehen.

Hoher Beratungsbedarf

Zwar können mit dem Alternsprozess viele Veränderungen einhergehen, die subjektive oder objektive Einbußen der kognitiven oder körperlichen Funktionstüchtigkeit mit sich bringen. Doch Prof. Dr. Frieder R. Lang, Leiter des FAU-Instituts für Psychogerontologie (IPG) sagt: „Viele Einbußen, die ältere Menschen erleben, bedürfen meist keiner besonderen medizinischen Behandlung. Aber dennoch stellen sich viele Fragen und der Beratungsbedarf ist oft hoch.“

Deshalb beginnt das IPG im Januar 2016 ein bundesweit einmaliges, innovatives Beratungsmodell. Gefördert wird dessen Aufbau von der Nürnberger Theo und Friedl Schöller-Stiftung über den Zeitraum von fünf Jahren. Das neuartige, an die Universität angekoppelte und explizit nicht-klinische Konzept „Beratung für gesundes Altern" (BegA) ist ein umfassendes, vorsorge-orientiertes Angebot, das sich speziell an ältere Menschen in der zweiten Lebenshälfte, aber auch Angehörige richtet. Es unterstützt die Betroffenen, sich in der eigenen Lebensplanung auf allfällige Einbußen des Alterns einstellen zu können. Getragen und umgesetzt wird BegA von einem von Prof. Dr. Frieder R. Lang und seinem Mitarbeiter Dr. Roland Rupprecht geleiteten interdisziplinären Team, in dem unter anderem Gerontologen, Psychologen, Ärzte, Sozialpädagogen und Ergotherapeuten zusammenarbeiten.

Die Experten beraten etwa hinsichtlich zentraler Themen des Alternsprozesses: Was kann man tun, um fit zu bleiben? Wie ernährt man sich ab 50plus gesund? Wie lässt sich die Selbständigkeit erhalten? Dr. Roland Rupprecht sagt: „Um viele Menschen zu erreichen, ist unser Angebot bewusst niederschwellig und leicht zugänglich gehalten.“

In einem kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch werden zunächst die aktuellen Fragen und Probleme der Betroffenen besprochen. Dabei wird geklärt, ob eine weitergehende, auf die individuelle Problemlage der Betroffenen angepasste und wissenschaftlich fundierte Diagnostik sowie weitere Beratungsleistungen zu empfehlen sind. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an Präventionskursen und jährlichen Kontrolluntersuchungen. Hinzu kommt eine streng vertrauliche Vorgehensweise, bei der die Betroffenen über die Verwendung Ihrer Angaben selbst bestimmen.

Wissenschaftliche Fragestellungen

Aus den anonymisierten Daten, die im Rahmen der BegA-Angebote erhoben werden, wollen die Forscher sich vielfältige wissenschaftliche Fragen beantworten: Inwiefern sich die Teilnahme an Präventionsangeboten auf die Betroffenen auswirkt und wie sich der langfristige Verlauf der kognitiven Leistungsfähigkeit bei Personen darstellt, die sich wegen subjektiv empfundener Gedächtnisbeeinträchtigungen bei BegA melden. Oder wie Senioren damit zurechtkommen, wenn sie freiwillig nicht mehr Auto fahren.

Über das Institut für Psychogerontologie

Das Institut für Psychogerontologie (IPG) ist ein bayernweit einzigartiges Institut, das neben seiner Expertise in der Forschung und Lehre zu Fragen des Alterns über langjährige Erfahrung in der Diagnostik und Therapie von Gedächtnisproblemen sowie der Beratung zu alternsgerechten technischen Lösungen und Wohnumwelten verfügt. Informationen zu BegA gibt es unter www.geronto.fau.de/bega.



Kontaktdaten zum Absender der Mitteilung stehen unter:
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

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SPD und Ärztekammer begrüßen Vorstoß zu gesetzlicher Impfpflicht

Spd ebenfalls für ein Impfpflicht in DeutschlandDie vom CDU-Parteitag verlangte "gesetzliche Grundimpfpflicht für Kleinkinder" ist beim Koalitionspartner SPD und Ärzteverbänden auf deutliche Unterstützung gestoßen. Vor allem bei Masern sei das "völlig richtig", sagte SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach aktuell der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

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