Zum Hauptinhalt springen

Gesundheit

Informationsveranstaltung rund um das Thema Krebs am UKS – Vorbeugen, Früherkennung und Behandlung

Am Samstag, 14. November 2015, findet von 10 Uhr bis 15 Uhr im Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg eine große Informationsveranstaltung zum Thema Krebs statt. Von 10 Uhr bis 13 Uhr halten Homburger Spezialisten im Großen Hörsaal der Frauen- und Kinderklinik (Geb. 09, DG) verschiedene Vorträge zum Thema Krebs. Zwischen 13:30 Uhr und 15:00 Uhr erhalten die Besucher einen Einblick in beteiligte Kliniken und Krebszentren am UKS. Der Eintritt ist frei.Am Samstag, 14. November 2015, findet von 10 Uhr bis 15 Uhr im Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg eine große Informationsveranstaltung zum Thema Krebs statt. Von 10 Uhr bis 13 Uhr halten Homburger Spezialisten im Großen Hörsaal der Frauen- und Kinderklinik (Geb. 09, DG) verschiedene Vorträge zum Thema Krebs. Zwischen 13:30 Uhr und 15:00 Uhr erhalten die Besucher einen Einblick in beteiligte Kliniken und Krebszentren am UKS. Der Eintritt ist frei.

Betroffene, Angehörige und alle Interessierten sind eingeladen, die große Informationsveranstaltung zum Thema Krebs am Universitätsklinikum des Saarlandes UKS in Homburg zu besuchen. Bei Vorträgen und Kurzbesichtigungen erfahren die Teilnehmer Neues zu Vorbeugung, Diagnostik und zu modernsten Therapiemethoden bei Krebserkrankungen.
Die Vorträge finden von 9 bis 13 Uhr im Großen Hörsaal der Frauen- und Kinderklinik (Gebäude 9, DG), statt. Klinikdirektoren und Krebsexperten des UKS stellen zuerst Möglichkeiten der Prävention und des Schutzes vor. Die Referenten geben praktische Empfehlungen, die jeder Zuhörer in seinem Lebensalltag berücksichtigen kann. Lungenspezialist PD Dr. Thomas Wehler wird unterschiedliche Möglichkeiten der Krebsvorbeugung vorstellen, anschließend erläutert der Direktor der Neurochirurgie, Professor Dr. Joachim Oertel, hierzu speziell die Bedeutung von Bewegung und Sport.
In den folgenden Vorträgen werden vorbeugende Maßnahmen dargestellt: Professor Dr. Franz-Erich Solomayer, Leiter des Saarländischen Tumorzentrums und Direktor der Frauenklinik, beleuchtet Früherkennungsmaßnahmen und Vorsorgetermine. Professorin Dr. Sigrun Smola, Leiterin des Instituts für Virologie, zeigt, wie die rechtzeitige HPV-Impfung jungen Mädchen einen Schutz vor übertragbaren Humanen-Papilloma-Viren bietet.
Wird eine Krebserkrankung festgestellt, hilft die frühe und genaue Diagnostik dabei, die richtige Therapie zu beginnen. Am UKS arbeiten die Experten unterschiedlicher Fachrichtungen eng zusammen und integrieren die neuesten Forschungsergebnisse: Der Patienten erhält so eine interdisziplinär Behandlung auf höchstem Niveau. Professor Dr. Michael Pfreundschuh, Direktor der Klinik für Innere I mit dem Schwerpunkt Onkologie, wird neueste Forschungsergebnisse zur Bedeutung von Vitamin D in der Krebstherapie vorstellen. Der Direktor der Allgemeinchirurgie, Professor Dr. Matthias Glanemann, wird über Krebs und Transplantation sprechen und Urologie-Spezialist Professor Dr. Stefan Siemer die individualisierte Therapie bei urologischen Krebserkrankungen erläutern. Der Direktor der psychiatrischen Klinik, Professor Dr. Matthias Riemenschneider, thematisiert anschließend den Bereich Psychoonkologie.
Abschließend informieren der Schmerz-Experte Dr. Patric Bialas zu Möglichkeiten der Schmerztherapie und Professor Dr. Sven Gottschling, Leitender Palliativmediziner, zu Palliativ- und Hospizversorgung.

Nach einem anschließenden Imbiss können die Besucher von 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr an Führungen durch bestimmte Kliniken und Krebszentren des UKS teilnehmen. Folgende Führungen finden statt: Brustzentrum (Geb. 9), Darmzentrum (Geb. 57), Prostatazentrum (Geb. 6), Strahlentherapie (Geb. 6.5), Pathologie (Geb. 26), Lungenzentrum (Geb. 91), Hämato-Onkologie (Geb. 1), Neurochirurgie (Gebäude 90.5) und HNO-Klinik (Geb. 6).

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.krebs.saarland.de
http://www.saarland.de/133276.htm

  • Aufrufe: 244

Patientenschutz gestärkt - TK begrüßt Implantatpass und fordert verpflichtendes Endoprothesenregister

Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass ein zentrales Register für künstliche Gelenke dabei hilft, Qualitätsmängel abzustellen. Dazu eine Pressemeldung der Techniker Krankenkasse in NRW.

Patientenschutz gestärkt - TK begrüßt Implantatpass und fordert verpflichtendes Endoprothesenregister

Düsseldorf, 11. November 2015. Seit dem 1. Oktober 2015 müssen Kliniken und ambulante Zentren, die medizinische Implantate einsetzen, ihren Patienten einen Implantatpass aushändigen. "Im Falle von Produktrückrufen sollen so künftig betroffene Patienten schnell ausfindig gemacht werden. Diesen ersten Schritt zu mehr Patientenschutz begrüßen wir ausdrücklich", erklärt Günter van Aalst, Leiter der Landesvertretung NRW der Techniker Krankenkasse. "Darüber hinaus muss für die Kliniken aber auch die Teilnahme am Endoprothesenregister (EPRD) verpflichtend werden", fordert van Aalst. Bisher beteiligen sich 64 Prozent der Kliniken im Land an dem Register, das den Einsatz künstlicher Hüft- und Knie-Gelenke dokumentiert.

Rund 70.000 künstliche Hüft- und Kniegelenke wurden 2014 in NRW implantiert. In fast 10.000 Fällen mussten die künstlichen Gelenke oder Teile davon ausgetauscht werden. "Dafür gibt es mehrere Gründe: Wie die natürlichen Gelenke verschleißen auch die künstlichen im Laufe der Jahre. Ein Austausch kann aber auch aufgrund von Qualitätsmängeln beim Implantat oder durch Mängel bei der Erstoperation notwendig werden. Das Endoprothesenregister leistet damit einen zusätzlichen, wichtigen Beitrag zu mehr Patientensicherheit. Das Register kann aber nur funktionieren, wenn alle Kliniken mitmachen, da es sich um ein lernendes System handelt", betont Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung in Düsseldorf.

Hintergrund
Ein Implantatpass muss künftig für alle aktiven Implantate, beispielsweise Herzschrittmacher, sowie für Herzklappen, bestimmte Gefäßprothesen und - stützen (z. B. Stents), Gelenkersatz für Hüfte und Knie, Wirbelkörperersatzsysteme ,Bandscheibenprothesen und Brustimplantate ausgestellt werden. Weitere Informationen zum Implantatausweis finden sie unter www.tk.de, Webcode 463530.

 

Bei den Angaben zur Endoprothetik bezieht sich die TK auf Auswertungen der Geschäftsstelle Qualitätssicherung NRW zur Erstimplantation bzw. zu Wechseloperationen bei Hüft- und Knie-Totalendoprothesen.

Im Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) sind inzwischen mehr als 100.000 Operationen dokumentiert. Der überwiegende Teil davon entfällt mit rund 61.000 Eingriffen auf Hüftoperationen, weitere rund 47.000 auf Operationen des Knies. Seit dem Start des Registers haben sich mit bundesweit knapp 600 Kliniken zurzeit gut die Hälfte aller infrage kommenden Krankenhäuser zur Teilnahme am EPRD angemeldet. Ziel des EPRD ist es, in Deutschland alle rund 390.000 endoprothetischen Eingriffe jährlich zu erfassen. In Schweden beispielsweise konnte mit der Einrichtung eines Prothesenregisters die Revisionsrate halbiert werden, weil etwa qualitativ schlechte Implantate vom Markt genommen wurden.

  • Aufrufe: 405

Kaltplasma als neuer Therapieansatz in der Wundbehandlung und der Zahnmedizin

NP Greifswald und neoplas tools GmbH stellen innovative Produkte auf der Medizin-Fachmesse MEDICA in Düsseldorf vor.
Vom 16. bis 19. November wird das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) gemeinsam mit seiner Ausgründung, der neoplas tools GmbH, erneut zu den rund 4600 Ausstellern der weltgrößten Medizinmesse MEDICA gehören.

Nach der erfolgreichen Einführung des Plasmajet kINPen® MED zur Therapie chronischer Wunden und erregerbedingter Hauterkrankungen im Jahr 2013 haben Greifswalder Wissenschaftler ein weiteres Kaltplasma-Medizinprodukt entwickelt, das erstmals auf der MEDICA 2015 präsentiert wird: den Plasmajet kINPen® DENT für den Einsatz von Kaltplasma im zahnmedizinischen Bereich.

Die Plasmabehandlung mit dem kINPen® MED eignet sich bei chronischen, infizierten Wunden, wie Ulcus cruris oder Dekubitalulkus, und Hauterkrankungen, die durch Erreger hervorgerufen werden (z.B. Acne vulgaris oder Tinea pedis). Während der Anwendung wird die Wundheilung durch Unterstützung der Zellproliferation stimuliert und beschleunigt. Studiendaten belegen zudem die hohe Wirksamkeit bei typischen Wundkeimen und multiresistenten Bakterien. Der Plasmastift erzeugt ein handwarmes Plasma, dass sehr gut verträglich, schmerzfrei und einfach anzuwenden ist. Bisherige Studien zeigen keine Nebenwirkungen oder Resistenzbildungen. Die Zertifizierung als Medizinprodukt erfolgte in Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin Greifswald sowie der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Aufgrund seiner antimikrobiellen und oberflächenverändernden Eigenschaften ist Plasma auch für die Zahnmedizin ein vielversprechendes Instrument. Der kINPen® DENT eignet sich insbesondere zur Beseitigung dentaler Biofilme, bei der Behandlung von Parodontitis oder bisher nur sehr schwer bis nicht therapierbarer Erkrankungen, wie der Periimplantitis. Durch ein extra hierfür optimiertes Kaltplasmagerät ist es möglich, auch schwer zugängliche Kavitäten (Wurzelkanäle, Parodontaltaschen) präziser zu behandeln. „Wir erwarten die Zulassung für den kINPen® DENT in der ersten Jahreshälfte 2016. Die Messe werden wir nutzen, um dem internationalen Fachpublikum unsere Prototypen vorzustellen“, erklärt Renate Schönebeck, Geschäftsführerin der neoplas tools GmbH. In dem Greifswalder Unternehmen wird bereits der Plasmajet kINPen® MED hergestellt und vertrieben.

Standvorträge zur Plasmamedizin ergänzen am 17. November das innovative Angebot:
Dienstag, 17.11.2015, 11:00 bis 11:30 Uhr:
"Plasmatherapie bei therapieresistenten chronischen Wunden. Die Zukunft der Wundbehandlung" - Dr. med. B. Schwetlick, Leitende Oberärztin, Konservative Fußabteilung, Klinikum Altenburger Land GmbH

Dienstag, 17.11.2015, 14:00 bis 14:45 Uhr:
"Plasma - Der vierte Aggregatzustand in der Zahnmedizin" - Priv.-Doz. Dr. Saskia Preissner, Abteilung für Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin, Charité – Universitätsmedizin

Das INP Greifswald und die neoplas tools GmbH präsentieren ihre neuesten Ergebnisse aus der plasmamedizinischen Forschung und den Plasmajet kINPen® MED sowie die Neuheit Plasmajet kINPen® DENT in Halle 15, Stand G56. (Gemeinschaftsstand Rostock Business und BioCon Valley Gesellschaft für Wirtschafts- und Technologieförderung Rostock mbH).

 
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.neoplas-tools.eu
http://www.inp-greifswald.de
https://www.youtube.com/channel/UCidt2weevdPEEcZ4AYItTqA

  • Aufrufe: 272

Neue Chancen für die Leber - Dt.Lebertag, 20.11.2015

Hepatitis-Prävention, Früherkennung von Leberzellkrebs, neue Medikamente in der Hepatitis-C-Therapie – „Neue Chancen für die Leber“
16. Deutscher Lebertag am 20. November 2015 – Pressemappe bestellen


In Deutschland gibt es etwa eine Million Menschen, die chronisch mit dem Hepatitis B- oder Hepatitis C-Virus infiziert sind; weltweit sind es rund 400 Millionen, so die Schätzung von Experten. Rund 5.000 Menschen erkranken jedes Jahr neu in Deutschland an Leberkrebs, Tendenz steigend. Dabei haben Erkrankungen der Leber zahlreiche Ursachen und sind nicht unbedingt auf Alkoholmissbrauch zurückzuführen. Viele Lebererkrankungen können heute gut behandelt werden. Nicht nur Medikamente, auch Veränderungen des persönlichen Lebensstils können entscheidend zur Besserung von Lebererkrankungen beitragen oder deren Entstehung ganz verhindern.
„Neue Chancen für die Leber“ – das Motto des diesjährigen 16. Deutschen Lebertags will darauf hinweisen, dass es sich auf jeden Fall lohnt, auf seine Leber zu achten und sie gesund zu erhalten. Die Ausrichter, die Deutsche Leberstiftung, die Deutsche Leberhilfe e.V. und die Gastro Liga e.V., möchten Sie mit einer

Pressemappe

über den 16. Deutschen Lebertag, die Erkrankungen der Leber und neue Chancen informieren. Gerne senden wir Ihnen die Pressemappe zu oder vermitteln Ihnen einen Interviewpartner (vgl. beiliegendes Formular).
Die Statements in der Pressemappe sind:

Neue Medikamente eröffnen größere Heilungschancen bei Hepatitis C-Therapie
Prof. Dr. Michael P. Manns – Vorstandsvorsitzender Deutsche Leberstiftung und Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, Medizinische Hochschule Hannover

Rechtzeitig erkannt auch heilbar: Leberzellkrebs
Prof. Dr. Claus Niederau - Vorstandsvorsitzender Deutsche Leberhilfe e.V. und Chefarzt der Medizinischen Klinik, St. Josef Hospital Oberhausen

Neuerkrankungen lassen sich verhindern – Möglichkeiten der Hepatitis-Prävention
Prof. Dr. Peter R. Galle – Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates Gastro-Liga e.V. und Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.lebertag.org

  • Aufrufe: 240