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Gesundheit

Verbraucher werden mit Medikamenten-Siegel getäuscht

Abzocke mit MedikamentenBei der Vergabe des Preises "Medikament des Jahres" werden dubiose Praktiken angewandt. Das zeigen aktuelle Recherchen des NDR Wirtschafts- und Verbrauchermagazins "Markt". Die Auszeichnung wird vom Bundesverband Deutscher Apotheker vergeben und ist nach Auffassung der Wettbewerbszentrale wettbewerbswidrig.

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Neuer Alzheimer-Ratgeber erhältlich: ''Leben mit der Diagnose Alzheimer''

Diagnose AlzheimerDie Diagnose Alzheimer ist ein großer Einschnitt im Leben - sowohl für Menschen mit Alzheimer als auch für ihre Angehörigen. Mit dem neuen Ratgeber "Leben mit der Diagnose Alzheimer" erläutert die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI), was auf Patienten und ihre Familien und Freunde zukommen kann und gibt Informationen und Ratschläge, um diese Situationen zu meistern.

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Regierung muss etwas gegen hohen Zuckerkonsum tun

ZuckerDie Allgemeinen Ortskrankenkassen haben die Bundesregierung aufgefordert, etwas gegen den steigenden Zuckerkonsum in Deutschland zu unternehmen. "Zucker macht krank", sagte der Präventionsexperte des AOK-Bundesverbandes, Kai Kolpatzik, dem Berliner "Tagesspiegel". Dies sei wissenschaftlich zweifelsfrei belegt. Doch anders als beim Kampf gegen das Rauchen oder gegen übermäßigen Alkoholkonsum nehme die deutsche Politik hier ihre Verantwortung in der Gesundheitsprävention nicht wahr.

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Angst oder Unwissenheit? Teilnahme an Darmkrebs-Vorsorge ungenügend

Düsseldorf, 19. März 2015. Nur knapp zwei Prozent der Männer und Frauen in Nordrhein-Westfalen nutzen die Möglichkeit zu einer Darmspiegelung (Koloskopie) im Rahmen der Krebsfrüherken-nung. Das ist die geringste Teilnahmequote bei allen Vorsorgeun-tersuchungen, teilte die Techniker Krankenkasse (TK) nach Aus-wertung ihrer Versichertendaten 2013 heute in Düsseldorf mit. Die Koloskopie ist die sicherste Form der Darmkrebsvorsorge und für gesetzlich Versicherte ab dem 55. Lebensjahr kostenlos. In NRW erkranken jedes Jahr mehr als 14.000 Menschen an Darmkrebs - fast 6.000 sterben jährlich daran.

Ein Grund für die mangelhafte Inanspruchnahme könnte die Angst vor der Koloskopie selbst sein. "Dabei lassen sich mit der Darm-spiegelung auch schon Vorstufen von Darmkrebs erkennen und überwiegend bereits während der Untersuchung entfernen", erklärt Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW. "Daher spricht alles dafür, die Untersuchung zu nutzen, um Klarheit zu er-langen und gegebenenfalls auf schonende Weise einen beginnen-den Krebs zu entfernen."

Zur Darmkrebsvorsorge gehören ab dem 51. Lebensjahr ein Schnelltest auf verstecktes Blut im Stuhl sowie die Untersuchung von Enddarm und übrigem Dickdarm. Ab dem 55. Lebensjahr kann zusätzlich eine Darmspiegelung vorgenommen werden. Die Darm-krebsvorsorge ist für die Versicherten der gesetzlichen Kranken-kassen kostenfrei.

Hinweis:
Die TK bezieht sich auf Daten des Epidemiologischen Krebsregisters NRW (http://www.krebsregister.nrw.de/).

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