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Gesundheit

Bei Kopfverletzungen im Fußball werden Spätfolgen unterschätzt

SpielszeneGehirnerschütterungen sind bei "Kontaktsportarten" wie Fußball eine häufige Verletzung. Hirnforscher mahnen, solche Kopfverletzungen ernster zu nehmen und den Spielern ausreichende Regeneration zu gönnen. Spätschäden wie Depressionen, Gedächtnisstörungen und vorzeitiger geistiger Abbau bis hin zur Demenz werden damit in Zusammenhang gebracht. "Problematisch scheint nicht nur das Ausmaß der Gewalteinwirkung zu sein, sondern auch ihre Wiederholungsfrequenz", sagt Professor Peter Biberthaler, Leiter der Klinik für Unfallchirurgie am Universitätsklinikum rechts der Isar in München, in der "Apotheken Umschau".

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Bundesregierung will Impf-Check vor Kita-Besuch einführen

ImpfbuchAngesichts verschiedener Masern-Ausbrüche in den vergangenen Jahren will die Bundesregierung die Impfquote erhöhen und einen Impf-Check vor dem Kita-Besuch einführen. "Um eine höhere Beteiligung an den empfohlenen Schutzimpfungen auch bereits bei Kindern, die in eine Kindertagesstätte aufgenommen werden, zu erreichen, wird der Nachweis einer vorherigen ärztlichen Beratung in Bezug auf den Impfschutz vorgesehen", heißt es im Kabinettsentwurf zum Präventionsgesetz, der der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinische Post" vorliegt. Der Entwurf, der an einigen Punkten nachgebessert wurde, soll am 17. Dezember vom Kabinett verabschiedet werden.

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Bessere Wirkstoffe gegen das Dengue-Virus

TigermückeGenau wie Ebola kann auch das Dengue-Fieber tödlich sein. Diese Krankheit wird ebenfalls durch ein Virus verursacht, gegen das es bislang kein Mittel und keine Impfung gibt. Forscher aus Mainz und Würzburg stellen jetzt potenzielle neue Wirkstoffe vor. Bei der Suche nach Medikamenten gegen das Dengue-Virus konzentriert sich die Wissenschaft auf ein bestimmtes Enzym des Erregers, die so genannte Protease NS2B/NS3. Der Grund: Hemmstoffe gegen ähnliche Proteasen haben sich bei anderen Viren als sehr wirksam gezeigt. So werden bei der Behandlung von HIV- und Hepatitis-Patienten Protease-Hemmstoffe bereits erfolgreich eingesetzt.

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Kinder- und Jugendärzte begrüßen Ausweitung der Vorsorgeuntersuchungen

VorsorgeuntersuchungDie Kinder- und Jugendärzte haben die Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) begrüßt, die von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlten Vorsorgen um drei neue Untersuchungen für Kinder und Jugendliche auszuweiten. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Verbandspräsident Wolfram Hartmann: "Hier wird eine von uns seit vielen Jahren erhobene Forderung erfüllt." Bisher hätten nur die privaten Krankenkassen diese Untersuchungen für Kinder gezahlt.

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