Lifestyle

Frischfischgenuss – mit Felchen und mehr mit Herbert Huber fischen Sie nicht im Trüben

Felchen fangfrisch

Wenn Fisch, dann vorzugsweise einheimisch und frisch gefangen. Das ist nicht immer einfach, aber etwas Aufwand lohnt sich: Felchen, richtig zubereitet, sind köstlich. Fische aus unseren Seen sind etwas rar geworden. Das liegt auch an den extrem sauberen Gewässern, wo als Folge weniger Plankton – die Grundnahrung der Fische – vorhanden ist. Doch mit etwas Glück und Ausdauer beim Einkauf bereichern ab und zu neben Hecht, Egli, Saibling oder Seeforelle auch frisch gefangene Felchen unseren Speiseplan.

Verschiedene Namen

Luzerner Felchen, ein ungewöhnlich grosser

Felchen heissen je nach See und Gegend Ballen, Balchen, Renke, Anke oder  Coregonen. Unterschieden wird zwischen Gross-, Mittel-, Klein- und Zwergfelchen...

Kinder in der Beiz: Lust oder Frust? Gerne wieder oder nie mehr? Gedanken dazu von Herbert Huber

Kinder im Restaurant, so hätte man sie gerne

Weil meine Frau und ich 25 Jahre lang erfolgreiche Gastgeber waren, sind Kinder und Gastgewerbe seit eh und je ein Thema für uns. Meine Kindheitserinnerung als (Kind)Gast geht zurück in die 50er-Jahre. Ich hatte anständig am Tisch zu sitzen. Nicht mit vollem  Mund zu sprechen. Mit der Serviette vor dem Trinken die Lippen zu reinigen. Den Suppenlöffel richtig zum Mund zu führen. Nicht zu schlürfen beim Siruptrinken. Nur dann zu reden, wenn ich gefragt wurde. Nicht immer war das ein Vergnügen. Damals eben.

Scheint nicht das richtige zu sein

So frage ich mich heute: Ist es richtig, dass in einem gepflegten Speiselokal ein schreiender Säugling die anderen Gäste stört? Darf ein Kind...

Wunschkonzerte in unseren Restaurants? Ein Gschichtli von Herbert Huber

Empfang im Restaurant

Wem sage ich es? Ein Service mittags oder abends kommt einem Konzertanlass gleich. Der Küchendirigent ist angespannt wie eine Feder. Das Orchester bereit für den grossen Auftritt. Das Publikum voller Erwartungen – schliesslich geht man ja auswärts essen. So wird von diesem Orchester viel, sehr viel Flexibilität verlangt. Oft über die Grenzen des Machbaren hinaus. Und das kann zu Misstönen führen.

Eine nur leicht fiktive Geschichte aus dem Gastgeber Alltag.

 

Kellner bei der Arbeit

Wer kennt sie nicht, diese Allergien. Der eine Gast hat einen Nuss Allergie. Ein anderer verträgt keine Meeresfrüchte. Wieder jemand kriegt einen Ausschlag, wenn er nur schon Erdbeeren hört. Wieder einer isst prinzipiell kein...

Lucerne Festival, Sinfoniekonzert 16 Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam,Tugan Sokhiev, Tabea Zimmerman, 3. September 2019, besucht von Léonard Wüst

Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam,Foto Anne Dokter

Besetzung und Programm:
Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam
Tugan Sokhiev  Dirigent
Tabea Zimmermann  Viola

Johannes Brahms (1833–1897)
Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56a
Béla Bartók (1881–1945)
Konzert für Viola und Orchester Sz 120
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893)
Sinfonie Nr. 1 g-Moll op. 13 Winterträume

 

Rezension:

Johannes Brahms Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56a

Man meint reine Kirchenmusik zu hören wenn man sich auf das einleitende Thema

fokussiert, so erhaben, ja glorios lässt es sich an mit den charakteristischen Einwürfen von Horn da  wieder Fagotte, die indes immer wieder von den Streichern abgefedert...