Stadt Duisburg Infos:Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS)
Die Stadt Duisburg ist seit 2009 Mitglied der AGFS. Hendrik Trappmann, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement, nahm gestern die Urkunde zur Verlängerung der Mitgliedschaft für weitere sieben Jahre in Empfang und zeigte sich sehr erfreut über das bisher Erreichte: „Die Verlängerungsurkunde für weitere sieben Jahre bestätigt uns in unserem Kurs. Wir haben in den ersten sieben Jahren der Mitgliedschaft eine deutlich sichtbare Stärkung der Nahmobilität durch konsequenten Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur in der Stadt erreicht. Viel liegt noch vor uns: Neben dem Bau des Radschnellweges Ruhr RS 1 bis zum Rhein werden wir weiter die Radverkehrs- und Fußverkehrsinfrastruktur verbessern. Schwerpunkte sind, neben dem weiteren Ausbau von Radverkehrsanlagen, ein Fußgängerleitsystem, das im nächsten Jahr installiert wird und die Verbesserung des Angebots an Fahrradabstellanlagen.“ Fußgänger- und fahrradfreundliche Kommunen in NRW ziehen Jahresbilanz
(Krefeld, 8.12.2016) Die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) blickt zufrieden auf das scheidende Jahr zurück. Auf der heutigen Mitgliederversammlung in der Landeshauptstadt Düsseldorf kamen rund 80 Oberbürgermeister und Bürgermeister, Landräte und Projektleiter der AGFS sowie Vertreter des Verkehrsministeriums NRW und des Landtags zusammen, um Bilanz für 2016 zu ziehen und die Aktivitäten für das kommende Jahr zu planen.
Positive Bilanz für 2016
Ein Jahres-Kongress mit einer Rekordzahl von 520 Besuchern, ein Messestand und drei weitere Ausstellungen, vier Facharbeitskreise und 75 Aktionstage in den Mitgliedskommunen hat die AGFS im vergangenen Jahr veranstaltet. Dazu kommen eine Kooperation mit dem Regionalverband Ruhr, in deren Mittelpunkt Radschnellwege standen, eine Exkursion mit Abgeordneten des Landtags NRW sowie eine gemeinsames Projekt mit den AGFKs aus Bayern und Baden-Württemberg. Vier Neuaufnahmen und neun verlängerte Mitgliedschaften verzeichnete die AGFS in den vergangenen zwölf Monaten. Damit schließt das kommunale Netzwerk das Geschäftsjahr mit insgesamt 80 Mitgliedern, die sich dem gemeinsamen Ziel verschrieben haben, gesundheitsfördernde und klimaschonende Mobilität zu fördern.
Zu den Neuzugängen zählen die Städte Neuss, Bochum und Meerbusch sowie der Kreis Coesfeld. Über die Verlängerung der Mitgliedschaft freuten sich die Städte Rhede, Lemgo, Duisburg, Velen, Bocholt und die Gemeinde Reken sowie die Kreise Steinfurt, Borken und Euskirchen.
Ausblick 2017: Jubiläumsjahr 200 Jahre Fahrrad
Auch zum 200. Geburtstag des Fahrrads, der nächstes Jahr gefeiert wird, hat der Verein viel vor. Der AGFS-Kongress sowie ein Messestand auf der Messe Fahrrad in Essen läuten das Jubiläumsjahr am 16. Februar ein. Beide stehen unter dem Motto „200 Jahre Fahrrad“. Für den weiteren Jahresverlauf hat Vorstand Christine Fuchs bereits eine landesweite Imagekampagne angekündigt, an der sich die Mitglieder beteiligen können. Mit der fachgebietsübergreifenden Kampagne „Quartier in Bewegung“ wird auch das Thema Gesundheit und Bewegung fortgeführt. Zu diesem Thema war 2015 bereits die Broschüre „Städte in Bewegung“ erschienen. Darüber hinaus stehen den 80 Mitgliedern auch 2017 wieder die Aktionen „Ich bin die Energie“, „Aktion Licht – Sehen und gesehen werden“ sowie das „Foto-Fun“-Modul zur Verfügung.
Die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V.
Die AGFS steht seit 1993 für das Leitbild „Die Stadt als Lebens- und Bewegungsraum“. Die 80 Mitglieder des kommunalen Vereins verstehen sich als Vorreiter für eine gesunde und ökologisch sinnvolle Mobilität. Als Bindeglied zur Politik, zu Verbänden und der Wirtschaft gewährleistet sie einen steten Wissensaustausch zwischen den Akteuren.
