Die besten Ausflugsziele rund um Bochum für Hundebesitzer – von Kemnader See bis Weitmarer Holz
Bochum ist nicht nur für seine Bergbaugeschichte, das Schauspielhaus und den VfL bekannt. Auch für Hundebesitzer:innen hat die Stadt und ihr Umland einiges zu bieten. Wer mit dem Vierbeiner Zeit in der Natur verbringen möchte, findet rund um Bochum abwechslungsreiche Ausflugsziele mit viel Grün, Wasser und Platz zum Toben. Ob gemütlicher Spaziergang oder ausgedehnte Wanderung, es kommen Zwei- und Vierbeiner gleichermaßen auf ihre Kosten.
Der Kemnader See ist Klassiker mit vielen Möglichkeiten
Der Kemnader See ist eines der beliebtesten Naherholungsgebiete in der Region. Und das aus gutem Grund: Auf rund 8 Kilometern lässt sich der See wunderbar umrunden. Das ist ideal für ausgedehnte Spaziergänge mit Hund. Breite Wege, viele Bänke und mehrere Zugänge zum Wasser machen die Strecke besonders hundefreundlich.
Wer mag, kann zwischendurch am Grillplatz Rast machen oder sich am Seeufer mit einem Eis stärken. Da in den Sommermonaten viel los ist, sollte man besser früh morgens oder unter der Woche kommen, wenn man es ruhiger mag.
Für die Anreise gibt es mehrere Parkmöglichkeiten, z. B. am Freizeitbad Heveney oder am Parkplatz Oveney. Wer mit dem Auto kommt, sollte auf eine sichere Mitnahme des Hundes achten. Ein passendes Hundegitter im Auto sorgt dafür, dass Mensch und Tier sicher ans Ziel kommen, ohne dass der Hund beim Fahren in den Fahrgastraum springt oder beim Öffnen der Tür hinausstürzt.
Der Gehemintipp Weitmarer Holz
Wer lieber abseits der bekannten Wege unterwegs ist, sollte das Weitmarer Holz erkunden. Der kleine, aber dichte Wald liegt im Südwesten Bochums und bietet zahlreiche verwinkelte Pfade, viel Schatten und überraschend wenig Trubel. Perfekt für Hunde, die gern schnüffeln und neue Wege entdecken. Hier ist meist weniger los als am Ümminger See oder in den Grünanlagen der Innenstadt.
Die Wege sind größtenteils naturbelassen, weshalb festes Schuhwerk empfohlen wird. In der Nähe der Hattinger Straße gibt es Parkplätze, allerdings begrenzt. Am besten früh kommen oder mit dem Rad anreisen, wenn möglich.
Der kleine aber feine Ümminger See
Etwas ruhiger als der Kemnader See, aber ebenso schön ist der Ümminger See. Die Runde um das Gewässer ist mit gut 2,5 Kilometern deutlich kürzer und eignet sich besonders für ältere Hunde oder jüngere Tiere, die noch nicht so lange unterwegs sein können. Dank Spielplätzen, Entenbeobachtung und ruhiger Atmosphäre, lieben auch Familien mit Kindern diesen Ort.
Wichtig: An einigen Stellen besteht Leinenpflicht, da hier auch viele Jogger und Radfahrer unterwegs sind. Wer seinen Hund im Freilauf trainieren will, sucht sich besser abgelegenere Abschnitte oder nutzt eine Schleppleine.
Tipp für unterwegs: bequem reisen
Gerade bei längeren Ausflügen lohnt es sich, für den Hund passende Transportlösungen dabei zu haben. Wer mit dem Bus oder der Bahn unterwegs ist oder längere Fußwege plant, sollte über einen gut sitzenden Hundetrage-Rucksack nachdenken. Besonders für kleine oder ältere Hunde, die nicht die ganze Strecke laufen können, sind Hunderucksäcke eine ideale Unterstützung. So bleibt der Ausflug für alle Beteiligten entspannt.
Weitere Tipps für heiße Tage
Wer es etwas ruhiger mag, sollte den botanischen Garten der Ruhr-Universität oder die Harpener Teiche ins Auge fassen. Rund um den Garten laden schattige Wege mit schönen Ausblicken zum Schlendern ein. Die Harpener Teiche im Osten Bochums sind ein echter Geheimtipp für entspannte Spaziergänge, allerdings sollten Hunde dort aus Rücksicht auf die Natur an der Leine bleiben.
Fazit: Bochum hat viel zu bieten
Ob bekannte Seen, versteckte Wälder oder ruhige Naturpfade, rund um Bochum gibt es viele Ziele, die Hund und Mensch gemeinsam entdecken können. Wer gut vorbereitet loszieht und sowohl auf Sicherheit im Auto als auch auf die Kondition des Hundes achtet, wird viele entspannte Stunden erleben. Manchmal liegt das schönste Abenteuer eben direkt vor der eigenen Haustür.
