Am 16. September 2025 ist die Fachhochschule Dortmund erneut Gastgeberin des IT-Sicherheitstags Dortmund der „heise academy“. Die Fachkonferenz richtet sich an IT-Sicherheitsverantwortliche, Security-Experten, Ethical Hacker und IT-Projektleiter, die sich über aktuelle Herausforderungen und innovative Lösungen im Bereich IT-Sicherheit informieren möchten. Im Fokus stehen praxisnahe Einblicke und aktuelle Forschung.
Drei Experten des Fachbereichs Informatik der FH Dortmund werden auf dem IT-Sicherheitstag 2025 ihr Wissen teilen. Unter dem Titel „Hacking aus der Opferrolle“ präsentieren Prof. Dr. Daniel Hamburg, Dekan des Fachbereichs Informatik und seine Kollegen Prof. Dr. Daniel Spiekermann und Prof. Dr. Holger Schmidt ein „reales Theaterstück für einen Verantwortlichen, einen Sicherheitsexperten und einen Forensiker“. Was passiert nach einem erfolgreichen IT-Angriff? Wie fühlt es sich wirklich an, wenn die Polizei am Konferenztisch sitzt und Unternehmensdaten plötzlich im Schwarzmarkt auftauchen? Wie erklärt man seiner Familie, dass man Nächte mit Logdateien verbringt, anstatt Vorlesungen vorzubereiten? Und wie unterstützt man als IT-Sicherheitsexperte Kolleg*innen dabei, das Netzwerk neu und sicher zu konzipieren, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden? Der Vortrag beschreibt eine Reise bei der Suche nach Lösungen und gibt – wenn auch nicht immer abschließend – Antworten auf diese drängenden Fragen.
Im Einzelvortrag „Covert Channels“ widmet sich Prof. Dr. Daniel Spiekermann am Nachmittag den versteckte Kommunikationskanäle, die legitimen Datenverkehr als Tarnung nutzen und so Sicherheitslösungen wie Firewalls, IDS oder DLP-Systeme umgehen können. Im Mittelpunkt stehen Steganografie in Netzwerkdaten: Header-Bits und Payloads werden manipuliert, um vertrauliche Informationen zu transportieren. Auch physikalische Gegebenheiten können ausgenutzt werden, um Daten heimlich zu übertragen.
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