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Regional

Stadt Duisburg Infos:Planfeststellungsbeschluss zur Errichtung und Betrieb einer überörtlichen Fernwärmeleitung wird öffentlich ausgelegt

 

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat ein Planfeststellungsverfahren für die Errichtung und den Betrieb einer überörtlichen Fernwärmeleitung von Bottrop bis nach Duisburg der Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr GmbH durchgeführt.

 

Der Planfeststellungsbeschluss sowie die wasserrechtliche Erlaubnis der Bezirksregierung Düsseldorf liegen mit einer Ausfertigung des festgestellten Plans, einschließlich Rechtsbehelfsbelehrung vom 18. November bis einschließlich 2. Dezember öffentlich aus.

 

Der Beschluss sowie ergänzende Unterlagen können im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Zimmer 221) in Duisburg-Mitte sowie im Bezirksamt Rheinhausen am Körnerplatz 1 (Zimmer 209) während der Öffnungszeiten eingesehen werden.

 

Zeitgleich wird der Beschluss sowie weitere Unterlagen auf der Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf unter www.brd.nrw.de/bausteine/_MTT/MTT_aktuelle_offenlagen_fortsetzung.html veröffentlicht.  

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Stadt Duisburg Infos: 6-Seen-Wedau: Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 7.46 – Süd – wird erneut ausgelegt

Die Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 7.46 – Süd wird erneut öffentlich ausgelegt. Wesentliche Ziele des Planentwurfs sind insbesondere eine Wohnentwicklung mit einem breiten Angebot unterschiedlicher Wohnformen und -typen sowie die Freiraumentwicklung auf den Flächen des ehemaligen Rangierbahnhofs Duisburg Wedau.

 

Der Entwurf der Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 7.46 – Süd – liegt mit der Begründung einschließlich des Umweltberichts sowie der Übersicht aller Änderungen in den Planunterlagen in der Zeit vom 26. November 2019 bis einschließlich

  1. Dezember 2019 beim Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Stadthaus, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, Eingang Moselstraße, 47051 Duisburg, während der Öffnungszeiten, in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25 öffentlich aus. Bei Bedarf können zusätzliche Termine innerhalb der Auslegungsfrist individuell vereinbart werden.

 

Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen ausschließlich zu der geänderten Planurkunde (Wegfall der dargestellten Großparkplätze am Ostufer des Masurensees) beim Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement abgegeben werden.

 

Zusätzlich kann eine Kopie der Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 7.46 – Süd – bei der Bezirksverwaltung Süd, Bürger-Service-Station Süd, Sittardsberger Allee 14, 47249 Duisburg, und bei der Bezirksverwaltung Mitte, Raum 417, Sonnenwall 73-75, 47051 Duisburg, während der Öffnungszeiten eingesehen werden.

 

Auskünfte zu den Planentwürfen erteilt das Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement. Weitere Informationen hierzu auch im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung unter dem Menüpunkt ‘Aktuelles‘.

 

 

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Stadt Bochum Infos:Smart Factory Konzept der Hochschule Bochum ausgezeichnet

Transdisziplinäres Projekt mit 20.000 Euro beim "Besten Maschinenhaus 2019" des VDMA gewürdigt
Smart Factory Konzept der Hochschule Bochum ausgezeichnet

Ausgezeichnet ist die Hochschule Bochum bei ihren Plänen zur Lehre auf dem Zukunftsgebiet "Industrie 4.0" aufgestellt. Beim diesjährigen Hochschulpreis des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau VDMA erreichte die Hochschule einen der zweiten Plätze. Das "Beste Maschinenhaus 2019" dürfte der am höchsten dotierte Preis seiner Art sein: Insgesamt 125.000 Euro vergibt der Verband in diesem Jahr; allein 20.000 Euro davon gehen an die Hochschule Bochum.
Im diesjährigen Wettbewerb waren geplante oder im Aufbau befindliche Konzepte gefragt, die innovativ mit den Anforderungen von Industrie 4.0 umgehen und Studieninhalte, Lehr- und Lernformate neu orientieren und weiterentwickeln. Bei einer Rekordzahl von 38 eingegangenen Bewerbungen für den VDMA-Hochschulpreis 2019 hatten sich in einer ersten Runde 7 Bewerber durchgesetzt; die Hochschule Bochum gehörte schließlich zu den vier Finalisten, die Ende Oktober in Berlin feierlich gekürt wurden. Den Hauptpreis in Höhe von 65.000 Euro erhielt übrigens die Fakultät Maschinenbau der Hochschule Würzburg-Schweinfurt.
Die Ruhrgebiets-Hochschule war mit dem Konzept der Lernfabrik "BO Smart Factory" angetreten, das die Studierenden dazu befähigen soll, den aktuellen Herausforderungen der Industrieunternehmen direkt im Anschluss an ihr Studium adäquat begegnen zu können. Gerade beim Thema "Industrie 4.0" wachsen die Teilbereiche Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik immer enger zusammen, so dass eine interdisziplinäre Ausbildung und Zusammenarbeit unabdingbar ist. Es soll ein neuer Ort des Forschen und Lernens entstehen, der für die Studierenden der gleichnamigen Bachelor- und Masterstudiengänge zur Verfügung steht, und auch die Studentinnen und Studenten der Nachhaltigen Entwicklung (ingenieurmäßige Ausrichtung) sowie des Wirtschaftsingenieurwesen einbezieht.
"Gerade diese Transdisziplinarität der BO Smart Factory war es wohl, die die Jury des VDMA überzeugt hat", freut sich der Dekan des Fachbereichs Mechatronik und Maschinenbau, Prof. Dr. Joachim Fulst. Er war persönlich, zusammen mit seinem Kollegen aus der Informatik, Prof. Dr. Stefan Müller-Schneiders nach Berlin gereist, um die Auszeichnung entgegenzunehmen. Wichtigster Ansatz des Konzeptes sind die hervorragenden Erfahrungen, die die Hochschule in den letzten Jahren mit projektbezogenem Lernen (Problem-Based Learning - PBL) gemacht hat. Es ist die Grundlage des Erfolgs etwa des SolarCar- oder beispielsweise des "Cargo-Pedelec"-Projektes, bei dem die beteiligten Studierenden selbständig ihr Zielprodukt planen, organisieren, umsetzen und nutzen. "Die Erfahrung zeigt", so Prof. Fulst, "dass die Motivation der Studierenden durch die praxisnahe Ausbildung am realen Objekt im interdisziplinären Umfeld in erheblichem Maße gesteigert werden kann."
Hinzu kommt nun der Aufbau eines intelligenten Fertigungsprozesses in Form der smarten Fabrik. "Genau diese Intelligenz, also KI, ist es, die zusammen mit einem hohen Maß an Internet-Technologie das neue Wesen der Industrie 4.0 ausmacht", betont Prof. Müller-Schneiders. Dies sind wesentliche Aspekte, die er, sowie die Kollegen und Studierenden aus dem Fachbereich Elektrotechnik und Informatik in das Projekt einbringen werden.
Für die Beschaffung der Sachmittel hat das Präsidium bis Ende 2020 250.000 Euro zur Verfügung gestellt; Ort der BO Smart Factory sollen die Räume des SolarCar-Projektes werden, das dafür umziehen wird. "Die 20.000 Euro Preisgeld, die wir vom VDMA bekommen, fügen wir diesem Etat natürlich hinzu", schmunzelt Prof. Fulst. "Da gehören sie schließlich hin!"

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