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Regional

Stadt Duisburg Infos:Duisburg für vorbildliche Europaarbeit ausgezeichnet

(v.l.): Minister Stephan Holthoff-Pörtner, Leiter des EDIC Joachim Fischer, Ministerin Ina Scharrenbach, Dezernent Andree Haack
(v.l.): Minister Stephan Holthoff-Pörtner, Leiter des EDIC Joachim Fischer, Ministerin Ina Scharrenbach, Dezernent Andree Haack

Die Landesregierung in Düsseldorf hat die Stadt Duisburg und weitere Kommunen für ihr vorbildliches Europa-Engagement als „Europaaktive Kommune“ ausgezeichnet. „Diese Städte haben durch ihr dauerhaftes Engagement für den europäischen Gedanken in den fünf Jahren seit der Erstauszeichnung gezeigt, dass Europa Teil des Alltags der Menschen in Nordrhein-Westfalen ist. Dieses stetige Engagement würdigt die Landesregierung mit der dauerhaften Auszeichnung der vorbildlichen Europa-Arbeit dieser Kommunen“, erläuterte Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner.

 

Die Stadt Duisburg trägt die befristete Auszeichnung seit 2014. Dass die Stadt den Titel „Europaaktive Kommune“ dauerhaft verliehen bekommt, freut Duisburgs Wirtschaftsdezernenten Andree Haack besonders. „Denn die Auszeichnung honoriert, dass die Projekte in Duisburg nicht nur einmalig initiiert, sondern auch erfolgreich fortgesetzt und weiterentwickelt werden. Das ist eine tolle Werbung für Europa.“

 

So startete 2013 das Europe Direct-Informationszentrum der Stadt Duisburg gemeinsam mit der Universität Duisburg- Essen die Initiative „EUropa an die Schule“. Studierende führen mit Schülern Planspiele und EU-Seminare durch. Die Aktion erhöht das Europaverständnis von Jugendlichen. An dieser Initiative beteiligten sich bislang ungefähr ein Drittel aller weiterbildenden Schulen in Duisburg. Viele dieser Schulen haben das Angebot mehrmals wahrgenommen.

 

„Auch die drei grenzübergreifenden Bürgerdialoge mit Schülern und Bürgern aus Nimwegen und Duisburg im Vorfeld der letzten Europawahlen besaßen für die Europäische Union Modell­charakter“, so Andree Haack. Ob es die Mitarbeit im deutsch-niederländischen Städtenetzwerk 100.000+ oder die vielen Projekten zwischen niederländischen und deutschen Partnern betreffe, zeige das Wesentliche: „Wer die Grenzregionen stärkt, der stärkt den europäischen Binnenmarkt und den Zusammenhalt in Europa."

 

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Stadt Bochum Infos:Ausschüsse und Bezirksvertretung tagen

In der Woche von Montag, 18. November, bis Freitag, 22. November, tagen drei Ausschüsse und eine Bezirksvertretung.

 

Am Dienstag um 15 Uhr kommt der Ausschuss für Schule und Bildung im kleinen Sitzungssaal des Bochumer Rathauses, Willy-Brandt-Platz 2–6, zusammen. Zu den Themen zählen unter anderem die Stadthalle Wattenscheid und die Willkommensklassen in Bochum.

 

Der Ausschuss für Strukturentwicklung trifft sich am Donnerstag um 15 Uhr im Multifunktionsraum 1.0.120 des Technischen Rathauses, Hans-Böckler-Straße 19. Die Mitglieder beschäftigen sich unter anderem mit der Kernaktivität „Eventbühne Lohrheidestadion“ der Bochum Strategie sowie dem Wettbewerbsverfahren zur Umgestaltung des Husemannplatzes.

 

Ebenfalls am Donnerstag, aber um 16 Uhr, tagt die Bezirksvertretung Ost im Sitzungssaal der Verwaltungsstelle Langendreer, Carl-von-Ossietzky-Platz 2. Themen sind unter anderem der Kinderspielplatz Wittekindstraße und der Bebauungsplan Nr. 901 – Ostpark/Havkenscheider Höhe.

 

Der Rechnungsprüfungsausschuss berät am Freitag ab 14 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Bochumer Rathauses, Willy-Brandt-Platz 2–6, unter anderem über den Jahresabschluss der Stadt Bochum zum 31. Dezember 2018 sowie die Erschließungsbeiträge der Stadt Bochum in den Jahren 2008 bis 2018.

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Schniefnase & Kratzehals: 5 Tipps gegen Erkältung

Mit Luftfeuchtigkeit, Zwiebeln und Kochsalz der Winter-Krankheitswelle trotzen

Die nasskalten Wintermonate können das Immunsystem schwächen und unsere Abwehr gegen Viren mindern. Wer mit Schnupfen und Husten flachliegt, kann sich aber oft mit einfachen Mitteln helfen, um den Genesungsprozess voranzutreiben. 5 Tipps von WetterOnline verraten, wie man schnell wieder auf die Beine kommt. 

Die Luft feucht halten

In der kalten Jahreszeit lauern Erkältungen an jeder Ecke. Matthias Habel, Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline weiß: „Obwohl es ab Herbst zunehmend regnet, wird die Luft in der kalten Jahreszeit nicht feuchter, sondern trockener.“ Genau das jedoch begünstigt die Entstehung von Erkältungsviren. Denn Krankheitserreger können in einem trockenen Umfeld besser überleben. Darum sollte auch im Winter auf ein gutes Innenraumklima geachtet werden. „Lüften hilft übrigens nicht, um die Luftfeuchtigkeit zu steigern“, so Matthias Habel. „Vielmehr sorgt das geöffnete Fenster dafür, dass die Luft in den Innenräumen noch trockener wird. Besser sind feuchte Tücher oder eine Schüssel mit Wasser über der Heizung.“ 

Viel Flüssigkeit zu sich nehmen

Um den Erkältungsviren keine Chance zu geben, ist es zudem ratsam, viel zu trinken. Das befeuchtet die Schleimhäute und die Atemwege. Dadurch fällt es Krankheitserregern schwerer, sich einzunisten. Außerdem verflüssigen sich so festsitzende Sekrete in Nase und Nasennebenhöhlen, wodurch bei einer Erkältung das drückende Gefühl auf den Kopf nachlässt. Wem Wasser als Getränk zu langweilig ist, der kann Kräutertees ausprobieren. Diese wärmen zudem und fördern die Durchblutung. Vor allem Salbeitee soll Halsschmerzen und Heiserkeit lindern.

Hausmittel nutzen

Gegen leichte Erkältungsbeschwerden helfen oftmals einfache Hausmittel: So wirkt zum Beispiel selbstgemachter Zwiebelsirup gegen Husten. Hierfür eine Zwiebel würfeln und zwei Esslöffel Honig darüber geben. Nach mehreren Stunden Ziehzeit die entstandene Flüssigkeit abgießen und den Sirup, der sich gebildet hat, mehrmals täglich auf einem Löffel zu sich nehmen. Die Zwiebel und der Honig wirken antibakteriell, zudem beruhigt das Bienenprodukt den gereizten Rachen.  

Inhalieren

Ganz einfach zu Hause durchführen lässt sich eine Inhalation, welche die Schleimhäute in den oberen Atemwegen befeuchtet und deren Durchblutung steigert. Dadurch löst sich festsitzender Schleim. Zum Inhalieren eine große Schüssel mit heißem Wasser füllen und wahlweise Kamillentee oder Kochsalz hinzugeben und tief einatmen. Den Kopf dazu über die Schüssel halten und ein Handtuch so über Kopf und Schüssel legen, dass kein Dampf entweichen kann – Vorsicht heiß! Wer möchte, kann täglich zwei bis dreimal fünf bis zehn Minuten inhalieren. 

Positiv bleiben 

Zu guter Letzt sollte man eine Erkältung entspannt angehen, denn auch die seelische Gesundheit beeinflusst das körperliche Wohlbefinden. Stress wirkt sich negativ auf unser Immunsystem aus und schwächt die Abwehr. Viel Ruhe und Entspannung hingegen unterstützen den Körper bei der Regeneration und helfen dabei, schnell wieder fit zu werden. 

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Stadt Duisburg Infos:Kältemaßnahmen – Schutz vor Wind und Wetter

Der Winter naht, die Temperaturen fallen. Damit auch wohnungslose Personen nachts vor Wind und frostigem Wetter geschützt sind, ist in Duisburg seit einigen Jahren ein Hilfesystem aktiv, das Obdachlose (oder von Obdachlosigkeit bedrohte Personen) mit beheizten Schlafplätzen versorgt.

 

Solche Hilfeangebote werden aber nicht von allen Betroffenen angenommen. Immer wieder möchten einige Personen aus ganz individuellen Gründen auf der Straße bleiben. Sozialdezernent Thomas Krützberg betont: „Niemand muss auf der Straße schlafen. Die Stadt Duisburg wird auch diesen Menschen übergangsweise einen beheizten Schlafplatz anbieten“.

 

Allerdings werden nicht alle Hilfebedürftigen erreicht, weil deren Aufenthaltsorte nicht bekannt sind, oder die Personen sich bewusst gegen ein Unterbringungsangebot entscheiden. „Ich setze wieder auf die Duisburger Bürgerinnen und Bürger, die uns Hinweise auf Menschen geben, die unsere Hilfe benötigen“, sagt Thomas Krützberg.

 

Das über die Jahre hinweg entwickelte Hilfesystem ist eine gemeinsame Initiative der Stadt Duisburg, des Diakoniewerks, des Vereins „Gemeinsam gegen Kälte“, des Sozialpastoralen Zentrums Petershof, der Deutschen Bahn und der Duisburger Verkehrsgesellschaft.

 

Anlaufstelle für alle Betroffenen ist werktags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr die „Zentrale Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle“ (ZABV) in der Beekstraße 45 in der Innenstadt. Aber auch darüber hinaus kann man sich jederzeit in den Notübernachtungsstellen melden. Für Männer befindet sich diese im Wolfgang-Eigemann-Haus an der Ruhrorter Straße 124-126 in Kaßlerfeld – für Frauen im Haus Pappenstraße 19 in Neudorf.

 

Darüber hinaus gibt es insbesondere für die Nachtstunden, witterungsgeschützte Rückzugsmöglichkeiten. Diese stehen mit der geöffneten U-Bahn Station am Hauptbahnhof und Warteräumen im Duisburger Hauptbahnhof zur Verfügung.

 

Hinweise auf obdachlose Personen nimmt die Fachstelle für Wohnungsnotfälle unter den Telefonnummern 0203/283-8885 und -8870 oder über Call-Duisburg 0203/94000 entgegen.

 

Für weitere Informationen stehen auch die ZABV telefonisch unter 0203/9313-100, der Notübernachtungsstelle für Männer unter 0203/992990 oder die Notübernachtungsstelle für Frauen unter 0203/609-680 zur Verfügung.

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