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Regional

POL-BO: Einbruch in Gaststätte - Polizei sucht Zeugen

Bochum (ots) Am gestrigen 14. November ist es, zwischen 2.00 und 8.15 Uhr, zu einem Einbruch in Bochum-Mitte gekommen.

An der Kortumstraße 11 drangen unbekannte Täter gewaltsam in die dortige Gaststätte ein und rissen einen Sparschrank von der Wand. Sie entwendeten aus einem Barschrank mehrere Getränkeflaschen.

Das zuständige Bochumer Kriminalkommissariat 31 hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Einbruch geben können, werden gebeten, sich unter 0234 909-8105 (außerhalb der Bürozeiten unter -4441) zu melden.

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POL-BO: Effizientere Ermittlungen: Staatsanwaltschaft und Polizei unterzeichnen Vereinbarung

Leitender Oberstaatsanwalt Ulrich Fritsche, Behördenleiter der Bochumer Staatsanwaltschaft, und Jörg Lukat, Polizeipräsident des Bochumer Polizeipräsidiums, freuen sich über die gute Zusammenarbeit.
Leitender Oberstaatsanwalt Ulrich Fritsche, Behördenleiter der Bochumer Staatsanwaltschaft, und Jörg Lukat, Polizeipräsident des Bochumer Polizeipräsidiums, freuen sich über die gute Zusammenarbeit.

Bochum (ots) Effizientere Ermittlungen durch klare Qualitätsstandards: Der Behördenleiter der Bochumer Staatsanwaltschaft und der Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Bochum haben eine Vereinbarung unterzeichnet, mit der die enge Zusammenarbeit weiter verbessert werden soll. Das Ziel: schnellere Verfahren und mehr Ökonomie.

"Indem wir die Schnittstellen zwischen Staatsanwaltschaft und Polizei optimiert haben, gelingt es uns, den stetig steigenden Anforderungen der Strafverfolgung Rechnung zu tragen", freut sich der Leitende Oberstaatsanwalt Ulrich Fritsche. Gemeinsam mit Polizeipräsident Jörg Lukat hat er die Vereinbarung am Mittwoch, 6. November, unterzeichnet. Auch Lukat zeigte sich zufrieden: "Dieses Papier stärkt die ohnehin vertrauensvolle Zusammenarbeit und fördert das gegenseitige Verständnis für die verschiedenen Arbeitsweisen."

Erarbeitet hatten das Papier Vertreter beider Behörden. Zwar arbeiten Staatsanwaltschaft und Polizei schon heute auf zahlreichen Ebenen miteinander. Die Vereinbarung fasst diese Prozesse jedoch erstmals umfassend zusammen und standardisiert die Arbeitsweisen bei allen Ermittlungsverfahren. Bei leichten Delikten, die besonders häufig auftreten - etwa Sachbeschädigungen, Diebstählen oder einfachen Körperverletzungen -, geht es vor allem darum, das Verfahren möglichst ökonomisch zu gestalten. So ist die Kriminalpolizei etwa angehalten, solche Vorgänge ohne Unterbrechung abzuschließen, um ein mehrfaches Durcharbeiten der Akten bei Staatsanwaltschaft und Polizei zu vermeiden. Auch für den Umgang mit Lichtbildfahndungen, Zeugenvernehmungen und für die generelle Aktenführung finden sich in dem Papier klare Regelungen, wodurch die Abläufe vereinfacht werden.

Neben ökonomischen Aspekten geht es auch um Schnelligkeit. Mithilfe des beschleunigten Verfahrens werden einfache Sachverhalte, bei denen die Beweislage eindeutig ist, rasch zu einem Ergebnis gebracht. Insbesondere bei der Verfolgung von Intensivtätern werden Staatsanwaltschaft und Polizei künftig noch enger zusammenarbeiten, um nachhaltige Abschreckungseffekte zu erzielen. Dies wird mit einer Mischung aus repressiven und präventiven Maßnahmen bewerkstelligt. Ziel ist es, kriminelle Karrieren frühzeitig zu beenden und damit das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.

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POL-BO: "Ich möchte weiterhin nah an den Menschen sein" - Neuer Seniorensicherheitsberater ist ehemaliger Polizist

Polizeipräsident Jörg Lukat begrüßt Heinz-Jürgen Schröter im Kreis der Seniorensicherheitsberater. (Foto: Polizeipräsidium Bochum)
Polizeipräsident Jörg Lukat begrüßt Heinz-Jürgen Schröter im Kreis der Seniorensicherheitsberater. (Foto: Polizeipräsidium Bochum)

Witten (ots) Wer Polizist durch und durch wie Heinz-Jürgen Schröter ist, hört damit im Ruhestand nicht einfach auf. Deswegen engagiert sich der ehemalige Erste Polizeihauptkommissar aus Witten auch weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger in Witten - nun als Seniorensicherheitsberater.

Am Dienstag, 5. November, überreichte ihm Polizeipräsident Jörg Lukat offiziell die Urkunde als Seniorensicherheitsberater. "Polizist ist man einfach. Das hört man nicht von 100 auf 0 auf", erklärt Heinz-Jürgen Schröter seine Motivation. "Ich kenne die Themen, ich kenne die Probleme und auch die kriminellen Maschen. Ich möchte weiterhin nah an den Menschen bleiben, ansprechbar sein und helfen."

Das Projekt der Seniorensicherheitsberater gibt es seit 2012. In Bochum, Herne und Witten sind mittlerweile rund 60 ehrenamtliche Beraterinnen und Berater im Einsatz, darunter auch einige ehemalige Polizisten wie Heinz-Jürgen Schröter. Sie alle führen Beratungsgespräche, zum Beispiel bei Seniorenveranstaltungen, in Begegnungsstätten oder auch bei Vereinen durch. Sie sind ansprechbar bei Fragen und zeigen, wie man sich selbst vor Straftaten schützen kann. Ihr Themenangebot: Einbruchschutz, Trickdiebstahl, Enkeltrick, Haustürgeschäfte, Telefonwerbung, Gefahren im Internet, Sicherheit im Straßenverkehr und Brandschutz.

Polizeipräsident Jörg Lukat zeigt sich begeistert von dem Engagement der Ehrenamtlichen: "Die direkte Ansprache ist enorm wichtig, um auf diese Themen aufmerksam zu machen. Dazu braucht es Menschen, die offen, engagiert und kommunikativ sind und auf Menschen zugehen können. Ich freue mich sehr, dass wir mit Herrn Schröter nun einen weiteren Multiplikator in unserem Team haben, der so gut vernetzt ist und auch durch seine Arbeit als Polizist eine große Expertise mitnimmt."

Heinz-Jürgen Schröter ist einer von insgesamt 20 Seniorensicherheitsberatern für Witten. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter https://bochum.polizei.nrw/sicherheitsberatung-fuer-senioren.

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POL-RE: Marl/Recklinghausen/Oer-Erkenschwick/Waltrop/Gladbeck: Polizei unterstützt bei Kontrollen in Gewerbebetrieben

Recklinghausen (ots) Am Donnerstag, ab 18 Uhr, führte das Hauptzollamt Dortmund gemeinsam mit der Steuerfahndung Bochum und städtischen Mitarbeiten Betriebskontrollen in Gewerbebetrieben in Marl (Bahnhofstraße und Schwalbenstraße), in Oer-Erkenschwick (Ewaldstraße), in Recklinghausen (Bochumer Straße), in Waltrop (Hagelstraße) und in Gladbeck (Bülser Straße) durch.

Die Polizei unterstützte diese Kontrollen auch mit dem Einsatz von Hundertschaftskräften. Aus zurückliegenden Einsätzen ist bekannt, dass sich Personen anlässlich ähnlicher Kontrollen gegenüber Mitarbeitern der kontrollierenden Behörden und der einschreitenden Polizeibeamten teils impulsiv, unkooperativ und respektlos verhalten.

Es wurden folgende Maßnahmen getroffen und folgende Verstöße festgestellt:

11 Ordnungswidrigeitenanzeigen wegen Verstößen Tabakgesezt, Nichtraucherschutzgesetz, Glückspiel und und Automatenglückspielverordnung

1 Steuerstrafverfahren

1 Sicherstellung eines Glückspielautomaten

Die Auswertung weiterer erlangter Informationen auch in Bezug auf kriminelle Clanstrukturen dauert an.

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