Zum Hauptinhalt springen

Regional

Stadt Bochum Infos:Stadtbücherei verschenkt Bücher bei „ABC-Aktion“ an alle ersten Klassen in Bochum

Es ist ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland und gleichzeitig eine lange Tradition: Zum 13. Mal verschenkt die Stadtbücherei Bochum an alle Bochumer Erstklässlerinnen und -erstklässler Bücher zum Schulstart. Am Donnerstag, 29. Oktober, überreichten der Ehrengast und Schauspieler Thomas Anzenhofer und Nils Janssen von der Buchhandlung Janssen für die „ABC-Aktion“ an die Schülerinnen und Schüler der Klasse 1A der Matthias-Claudius-Schule ihr persönliches Exemplar. „Mit der Aktion erreichen wir einmal alle Kinder und damit auch indirekt die Eltern. Oft kommen sie im Anschluss bei uns vorbei und die Kleinsten bekommen dann ihren aller ersten Büchereiausweis“, erklärt Kathrin Schimpke, Leiterin der Kinderbücherei. Der Ausweis ist für alle Kinder unter 11 Jahren kostenlos.

 

Nils Janssen hat sich als Buchhändler für gute Konditionen für den Einkauf der Buchgeschenke beim Verlag stark gemacht. „Die ABC-Leseaktion ist ein wichtiger Türöffner für das Lesen, bei der wir gerne mitmachen.“ Für Schauspieler Thomas Anzenhofer ist es „Ehrensache“ bei der Aktion mitzumachen. Während er abends meist für das Schauspielhaus auf der Bühne steht, engagiert er sich tagsüber als Schirmherr und Lesepate bei dem Verein „MENTOR – die Leselernhelfer“. Neben solchen Aktionen und zahlreichen Kooperationen mit Handel und Bildungseinrichtungen möchte die Stadtbücherei langfristig in jeder Schule in Bochum eine Schulbibliothek errichten. Der Leiter der Stadtbücherei, Meheddiz Gürle, möchte so Stellenwert und Wertschätzung in den Schulen erhöhen: „In den Regalen stehen dann auch nicht vornehmlich Schulbücher, sondern solche mit denen die Schülerinnen und Schüler zwischendurch abschalten können, also zum Beispiel ein Comic oder ein Liebesroman.“

 

  • Aufrufe: 56

Stadt Bochum Infos: Führung durch die Musikinstrumentensammlung Grumbt

Der Förderverein „Haus Kemnade und Musikinstrumentensammlung Grumbt“ bietet am Sonntag, 3. November, um 12 Uhr eine kostenlose Führung durch die Sammlung Grumbt des Kulturhistorischen Museums Haus Kemnade, An der Kemnade 10, Hattingen an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Haus Kemnade beherbergt eine eindrucksvolle Musikinstrumentensammlung, die von dem Sammlerehepaar Hans und Hede Grumbt über Jahrzehnte zusammengetragen wurde. Darüber hinaus sind bis zum 1. März in der aktuellen Wechselausstellung sind nicht nur „Erinnerungsstücke“, sondern auch „Schätze der Wunderkammer Kemnade“ zu sehen. Die Ausstellungen geben einen spannenden Einblick in die geschichtliche Entwicklung der Instrumente und der gesellschaftlichen Bedeutung der Musik. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

 

  • Aufrufe: 29

Stadt Bochum Infos: FBS-Angebot zum Thema „Schurwolle“

Die städtische Familienbildungsstelle (FBS) bietet in ihren Räumlichkeiten an der Zechenstraße 10 am Dienstag, 5. November, von 16 bis 17.30 Uhr einen Kurs rund um das Thema „Schurwolle“ an. Eltern mit ihren Kindern erfahren dabei Wolle mit allen Sinnen und gehen folgenden Fragen nach: Muss man Schafe kämmen? Gehen Schafe eigentlich auch zum Frisör? Danach können alle gemeinsam erste Erfahrungen im Filzen sammeln und die Objekte am Ende mit nach Hause nehmen. Interessierte sollten ein bis zwei alte Handtücher mitbringen. Die Kursgebühr beträgt fünf Euro. Zusätzlich sind vier Euro Materialkosten pro Kind bei der Kursleiterin direkt zu bezahlen. Anmeldungen können unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 51 10 sowie im Internet unter familienbildungsstaette.bochum.de erfolgen.

  • Aufrufe: 30

Das Gruselwetter zu Halloween

Ein ausgehöhlter leuchtender Kürbis gehört zum Halloween-Spaß dazu. Quelle: WetterOnline
Ein ausgehöhlter leuchtender Kürbis gehört zum Halloween-Spaß dazu. Quelle: WetterOnline

Gruselig verkleidet ziehen Kinder und Jugendliche am 31. Oktober durch die Straßen und wollen uns einen kalten Schauer über den Rücken laufen lassen. Das Sammeln von Süßigkeiten an den Haustüren wird kein Problem sein, denn richtig nass wird es erst am Wochenende.

Wetterhexe bleibt freundlich

Gruselig verkleidet ziehen Kinder und Jugendliche am 31. Oktober durch die Straßen und wollen uns einen kalten Schauer über den Rücken laufen lassen. Das Sammeln von Süßigkeiten an den Haustüren wird kein Problem sein, denn richtig nass wird es erst am Wochenende. 

Abend vor Allerheiligen

Am Donnerstag ist es oft noch freundlich, von Westen her macht sich aber bereits ein Tief mit mehr Wolken bemerkbar. „Ein wenig Regen droht - wenn überhaupt - erst abends und nur im äußersten Südwesten.“, sagt Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline. „Ab wann das Wetter richtig gruselig wird, ist noch offen – denn ob die Wetterfronten des nächsten atlantischen Tiefs uns schon am Freitagnachmittag Regen bringen, ist derzeit unsicher. Sicher hingegen ist, dass das Wochenende zwar mild wird, aber vielerorts ins Wasser fällt.“ 

Hintergrund Halloween

Ursprünglich geht Halloween auf das keltische "Samhain" zurück. Dieses feierte man im fünften Jahrhundert vor Christus und zwar am keltischen Neujahrstag, am Vorabend zu unserem heutigen Allerheiligen. Das Wort Halloween entstand aus "All Hallows Eve" (Allerheiligen Abend). Die Kelten glaubten, dass sich am Vorabend von Allerheiligen die Toten in der Welt der Lebenden auf die Jagd nach einer Seele begeben. Durch gruselige Fratzen und Kostümierungen versuchte man diese Jäger zu erschrecken und zu vertreiben. Irische Auswanderer nahmen den Brauch im 19. Jahrhundert mit in die USA. Dort wurde er zur Tradition und entwickelte seinen heutigen Charakter. Seit den 1990er Jahren feiert man Halloween auch bei uns. 

Die Kürbislaterne

Der geschnitzte und beleuchtete Kürbis erinnert an die irische Geschichte vom verstorbenen Jack O'Latern. Dieser war zur Strafe dazu verdammt, auf ewig zwischen Himmel und Hölle hin und her zu wandern. Auf seinem Weg hielt er eine Laterne aus einer hohlen Rübe. 

Süßes oder Saures

Das Betteln um Süßigkeiten an den Haustüren geht auf eine christliche Tradition aus dem 11. Jahrhundert zurück. Die Iren verteilten am Allerseelentag kleine Brote ("Seelenkuchen") an die Bettler, die zum Dank für die Verstorbenen beteten. Der etwas erpresserische Bettelspruch "trick or treat" („Süßes, sonst gibt's Saures“) geht auf den Brauch zurück, das Seelenheil des Gebenden durch das Gebet des Nehmenden zu retten. Diese Bedeutung ist verloren gegangen und hat sich zu einem reinen Spaß für Kinder entwickelt.

  • Aufrufe: 110