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Regional

POL-BO: Kradfahrerin (37) bei Unfall in Bochum leicht verletzt

Bochum (ots) Bei einem Verkehrsunfall in Bochum am heutigen Mittwoch, 16. Oktober, ist eine Kradfahrerin aus Herne verletzt worden.

Gegen 10.40 Uhr fuhr ein 36-jähriger Lkw-Fahrer aus Bochum nach aktuellem Kenntnisstand rückwärts aus einer Parklücke auf die Gahlensche Straßetanja. Zeitgleich war eine 37-jährige Hernerin mit ihrem Krad auf dieser Straße in Richtung Hofstede unterwegs. Auf der Fahrbahn stieß die Hernerin mit der hinteren Fahrzeugseite des Lastwagens zusammen. Sie stürzte dadurch zu Boden.

Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht, das sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte.

Die Gahlensche Straße wurde für die Zeit der Unfallaufnahme bis etwa 12 Uhr in Höhe der Adalbertstraße und der Overdyker Straße in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

Das Bochumer Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

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ÖPNV in Deutschland - In diesen zehn Städten kommen Sie schnell vom Fleck

Bochum Stadtbahn  Foto Holidu via Pixabay
Bochum Stadtbahn Foto Holidu via Pixabay

Öffentliche Verkehrsmittel begleiten uns nahezu jeden Tag - sei es auf dem Weg in die Arbeit, zu privaten Unternehmungen, oder auch dann, wenn wir als Städtereisende bestmöglich von A nach B kommen wollen. Auf den Nahverkehr schimpfen fällt dabei vielen leicht - doch wie schnell und einfach die Fortbewegung mit Bus, S-Bahn und Straßenbahnen tatsächlich ist, führt man sich viel zu selten vor Augen.  
 

ÖPNV in Deutschland
ÖPNV in Deutschland

Holidu, die Suchmaschine für Ferienhäuser, hat den ÖPNV in 54 deutschen Großstädten genauer betrachtet und die durchschnittliche Fahrzeit (Kategorie 1) innerhalb der Stadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Minuten pro Kilometer) sowie den anteiligen Fußweg (Kategorie 2) ermittelt. Jede Stadt erhielt für jede Kategorie eine Punktzahl zwischen 0 und 10. Anschließend wurden die zwei betrachteten Kategorien ins Verhältnis gesetzt, um eine Gesamtpunktzahl zu bestimmen. Die durchschnittliche benötigte Zeit für einen Kilometer wurde dabei höher gewichtet als der prozentuale Anteil an Fußweg. Je höher die finale Punktzahl ausfiel, desto effizienter bewertete Holidu den ÖPNV einer Stadt.

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Stadt Duisburg Infos:VHS: von „Perlen“ und anderen „guten Geistern“

Hausmädchen, Köchinnen, Gouvernanten, Kinderfräuleins, Diener gehörten bis ins 20. Jahrhundert zum bürgerlichen Haushalt. Ein Vortrag von Dr. Claudia Kleinert und Hannelore Schulte am Mittwoch, dem 30. Oktober 2019, um 18 Uhr, in der VHS im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, Saal, Stadtmitte, behandelt die Situation der vielen anonymen „guten Geister“ und das Schicksal jener, die einen besonderen Weg gingen.

 

Die Klagen über das leidige Personal – seltener die Anerkennung – waren ein beliebtes Gesprächsthema bei gesellschaftlichen Zusammenkünften. Das Ansehen des Hauspersonals war gering, die Bezahlung bescheiden, ganz zu schweigen von rechtlichen Ansprüchen auf angemessene Freizeit und Unterkunft. Doch es gab auch Haushaltshilfen, die eigene Spuren hinterließen, etwa Helene Demuth im Hause Karl Marx, Céleste bei Marcel Proust oder Mathilde bei den Fontanes.

 

Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro an der Abendkasse.

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Mieter des buntStifts Bochum beziehen jetzt Solarstrom vom eigenen Dach

Mieterstromprojekt Duisburg
Mieterstromprojekt Duisburg

MieterInnen der selbstgegründeten Wohnungsgenossenschaft Wohn-Raum eG in Bochum haben künftig die Möglichkeit, aktiv an der Energiezukunft mitzuwirken, indem sie ihren Strom vom eigenen Dach beziehen. Im kürzlich gestarteten Mieterstromprojekt übernimmt der Kooperationspartner SOLARIMO die gesamte Abwicklung.

Mieterstrom: Mehrwert für Mensch und Umwelt

Die Energiewende schreitet auch in Bochum in großen Schritten voran. Als Pionier positioniert sich dabei das Mehrgenerationenprojekt „buntStift". Die Mieterinnen und Mieter haben sich nicht nur für ein gemeinschaftliches Wohnen entschieden, sondern auch für eine umweltbewusste Lebensweise. Deshalb hat die Genossenschaft SOLARIMO damit beauftragt, PV-Module auf dem Dach zu installieren. Die MieterInnen können nun mit günstigem und nachhaltigem Strom direkt vom Dach versorgt werden. Das schützt das Klima und spart Stromkosten. Die PV-Anlage in der Stiftstraße spart ca. 17.000 kg CO2 pro Jahr ein. Das entspricht etwa dem Effekt von knapp 1.400 Bäumen, die CO2 aus der Atmosphäre einlagern. Wenn die Sonne nicht scheint, wird nachhaltiger Strom aus Wasserkraft geliefert. Zudem ist der Solarstrom vom Dach immer mindestens 10% günstiger als der vom lokalen Grundversorger – gesetzlich garantiert durch das Mieterstromgesetz.

 

SOLARIMO ermöglicht Partizipation an der Energiewende

Das Mieterstromprojekt der Wohn-Raum Genossenschaft wird umgesetzt von SOLARIMO, einem Mieterstromentwickler aus Berlin. Das Unternehmen übernimmt den gesamten Prozess, von der ersten Planung über die technische Umsetzung bis hin zum Betrieb der Anlage und Verkauf des Stroms. Die Wohnungsbaugenossenschaft hat als Auftraggeber dabei keinerlei Kosten, sondern kann den Mietern günstigen Strom anbieten und so Vorreiter im Bereich nachhaltiges Wohnen werden. 

„Als Wohnbaugenossenschaft haben wir soziale und ökologische Werte, die wir mit unserem Projekt verwirklichen wollen. Dazu gehört auch das Ziel unseren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern und zur allgemeinen Verbesserung der Klimasituation beizutragen. Deshalb freuen wir uns, dass das Mieterstrommodell mit der Produktion von Sonnenstrom uns einen neuen Schritt in dieser Richtung ermöglicht.“ sagt Monika Pannitschka, die Mitgründerin der Wohn-Raum Genossenschaft.

Neben Wohnungsbaugenossenschaften eignen sich Projekte mit einem Partner wie SOLARIMO auch für Mietshäuser im kommunalen Besitz, wie Schulen, Kindergärten und Verwaltungsgebäude. Gleiches gilt für gewerbliche Gebäude, denn sowohl die öffentliche Hand als auch Unternehmen der Privatwirtschaft profitieren davon, Energie nachhaltig und lokal zu produzieren, sodass sie direkt zur Verfügung steht, wo sie benötigt wird.

 

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