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Regional

Stadt Duisburg Infos:„Frankreich (er)lesen“ in der Zentralbibliothek

Die Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg lädt am Freitag, 25. Oktober, um

17 Uhr zur monatlichen Veranstaltung „Frankreich (er)lesen – Plaisir de lire“ in die Zentralbibliothek, Steinsche Gasse 26, ein.

 

Hans Wierer stellt den Roman „Sérotonine“ von Michel Houllebecq vor. Der 46-jährige Protagonist des Romans zieht in der Mitte seines Lebens Bilanz. In der Erinnerung an die Frauen seines Lebens und im Zusammentreffen mit einem alten Studienfreund, der als Landwirt in einem globalisierten Frankreich ums Überleben kämpft, erkennt er, wann und wo er sich selbst und andere verraten hat.

 

Treffpunkt ist der Lesetisch in der Musikbibliothek auf der 2. Etage. Der Eintritt ist frei.

 

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Stadt Duisburg Infos:Bürger- und Ordnungsamt schließt Gaststättenbetriebe

Das Bürger- und Ordnungsamt hat am vergangenen Samstag mit zeitweiser Unterstützung der Duisburger Polizei zwei Gaststättenbetriebe in Duisburg-Hochfeld und Duisburg-Homberg geschlossen.

 

Im Ortsteil Hochfeld hatte der Besitzer einer Werkstatt ohne die zum Betrieb erforderlichen bauordnungs- und gaststättenrechtlichen Erlaubnisse Veranstaltungen in seinem Ladenlokal durchgeführt und dabei auch alkoholische Getränke zum sofortigen Verzehr angeboten. Die Durchführung einer für den Abend geplanten Veranstaltung wurde dem Betreiber untersagt.

 

Ein weiterer Einsatz fand kurz nach Mitternacht in Duisburg-Homberg statt. Hier wurde eine Shisha-Bar kontrolliert, weil kurz zuvor eine Lärmbeschwerde einging. Dieser Gaststättenbetrieb wurde erst vor wenigen Wochen eröffnet, sodass noch keine endgültige, sondern erst eine vorläufige und befristete Gaststättenkonzession erteilt worden war. Die Einsatzkräfte des Bürger- und Ordnungsamtes sowie die beteiligten Polizeibeamten betraten den Gaststättenraum und befanden sich direkt in einer dichten Nebelwand aus Tabakqualm. Die mitgeführten Co-Warngeräte schlugen stark aus, weil sich deutlich zu wenig Sauerstoff in der Luft befand. Dies war auch deshalb erstaunlich, weil das aktuelle Nichtraucherschutzgesetz das Rauchen mit Tabak auch in Shisha-Betrieben untersagt.

 

Die Einsatzkräfte wollten zur Durchlüftung des Raumes die geschlossenen Fenster der Gaststätte öffnen. Dabei mussten sie jedoch feststellen, dass alle Fenster fest verschlossen und mit Teppichen abgedichtet waren. Auch die Eingangstür zur Shisha-Bar war mit dickem Schaumstoff abgeklebt. Der vorhandene zweite Rettungsweg war zudem nicht ausgeschildert.

 

Nachdem die Einsatzkräfte für die notwendige Sauerstoffzufuhr gesorgt hatten, wurde dem Betreiber mitgeteilt, dass der Betrieb umgehend zu schließen ist und auch dauerhaft geschlossen bleiben wird. Grund hierfür waren nicht nur die bei Betreten der Räumlichkeiten vorgefundenen Rauchnebelschwaden. Der Betreiber ignorierte zuvor regelmäßig die gesetzlich vorgeschriebene Nachtruhe. So kam es bis zum Einsatz am 13. Oktober an nahezu jedem Wochenende zu diversen Polizeieinsätzen wegen berechtigter Lärmbeschwerden. Die ermahnenden Gespräche der Polizisten wurden vom Gaststättenbetreiber ignoriert, sodass er nicht mehr mit Erteilung der endgültigen Gaststättenkonzession rechnen kann. Darüber hinaus erwartet ihn wegen der festgestellten Ordnungswidrigkeiten eine Geldbuße.

 

 

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Stadt Duisburg Infos:„Ruhrdeutschgeschichten“ von Achim Dietz im Erzählcafé

Achim Dietz
Achim Dietz

„Als Onkel Hermann auffem Flaumkuchen Schlittschuh lief“ ist der Titel eines aktuellen Buches von Achim Dietz. Der Autor ist am 20. Oktober, 15 Uhr, zu Gast in der Reihe „Erzählcafé“ des Kultur- und Stadthistorischen Museums am Innenhafen und liest aus seinem Buch.

 

Dietz schreibt seine „Ruhrdeutschgeschichten ohne Punkt und Komma“ direkt aus dem Herzen: Kleine, warme Geschichten, die sprachlich ans Ruhrdeutsche angelehnt sind. Sie leben davon, dass der Leser manches ähnlich erlebt hat – und von Humor, der leicht ins Ernste kippt. Auf Hochdeutsch kämen die Geschichten möglicherweise blass daher, auf Ruhrdeutsch jedoch wirken sie authentisch.

 

Der Eintritt für Erwachsene kostet 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.

 

 

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„Ein Mann ist keine Altersvorsorge“ – Autorin Helma Sick spricht am 30.11. über finanzielle Unabhängigkeit von Frauen

Viele Frauen schränken sich beruflich wegen ihrer Familie mehrere Jahre
ein – im Glauben, dass die Liebe hält. Kommt es doch zu einer Trennung,
verlieren sie oftmals ihre finanzielle Basis. Am Samstag, den 30. November
2019, um 13 Uhr im ISSO Institut in der Kornpfortstraße 15 in Koblenz,
zeigt die Autorin Helma Sick in ihrem Vortrag zum gleichnamigen Buch „Ein
Mann ist keine Altersvorsorge: Warum finanzielle Unabhängigkeit für Frauen
so wichtig ist“ an konkreten Beispielen, wie Frauen sich um ihre
finanzielle Absicherung kümmern können.

In ihrem gemeinsamen Buch mit der ehemaligen Bundesministerin Renate
Schmidt räumt die BRIGITTE-Kolumnistin mit Illusionen, Vorurteilen und
falschen Rollenvorstellungen auf. Um der drohenden Altersarmut nach einer
Trennung vorzubeugen, ruft Sick in ihrem Vortrag Frauen dazu auf, die
Notwendigkeit ihrer finanziellen Unabhängigkeit zu erkennen und
entsprechend zu handeln.

Helma Sick ist studierte Betriebswirtschaftlerin und Inhaberin des von ihr
gegründeten Unternehmens "frau & geld Helma Sick", das seit 1987
unabhängige Finanzberatung für Frauen anbietet. Sie ist Autorin mehrerer
Finanzratgeber und schreibt seit vielen Jahren regelmäßig Finanzkolumnen
in BRIGITTE und BRIGITTE WOMAN.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Gleichstellungsbüros der
Hochschule Koblenz und des ISSO Instituts in Koblenz anlässlich des
100-jährigen Bestehens des Frauenwahlrechts.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung bis spätestens zum 15.11.2019
unter http://www.hs-koblenz.de/AnmeldungVortragHelmaSick wird gebeten.

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