Herne (ots) Im Zeitraum zwischen dem 3. Dezember 2018 und dem 14. Juli 2019 kam es in Herne zu mehreren Erpressungen und Bedrohungen. Ein noch unbekannter Krimineller bedrohte mehrfach einen Herner und erpresste so von diesem mehrere tausend Euro Bargeld. Mit richterlichem Beschluss liegt jetzt ein Phantombild des tatverdächtigen Mannes zur Veröffentlichung in den Medien vor. Wer kennt den circa 60 Jahre alten und 175 cm großen Mann auf dem Bild? Er hat ein gepflegtes Aussehen und eine kräftige Figur. Das Kriminalkommissariat 13 bittet unter der Rufnummer 0234 909-4105 (-4441 außerhalb der Geschäftszeiten) um Zeugenhinweise.
Eine klassische „Gründungsurkunde“ mit einem bestimmten Stichtag ist für Bochum nicht überliefert. Aber am 8. Juni 1321 erhielt Bochum erweiterte Handlungs-, Selbstbestimmungs- und Marktrechte auf der Burg Blankenstein. Diese Urkunde von Graf Engelbert II. von der Mark ist ein Meilenstein im Stadtwerdungsprozess Bochums. Dies ist seit Jahrzehnten Bezugspunkt für Stadtjubiläen. Und deshalb feiert die Stadt 2021 „700 Jahre Bochum“.
Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Mario Schiefelbein, Geschäftsführer der Bochum Marketing GmbH, stellten jetzt den Stand der aktuellen Programmplanung sowie ein eigenes Logo und Stempel für das Jubiläumsjahr vor.
Neben zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen während des gesamten Jahres stellt die Festwoche vom 8. bis zum 13. Juni 2021 das zentrale Element im Jubiläumsjahr dar.
Auftakt ist am 8. Juni ein Festakt im Anneliese Brost Musikforum. 700 Bürgerinnen und Bürger können daran teilnehmen, denn die Plätze werden verlost.
Am 9. Juni findet ein Mittelalterfest auf Burg Blankenstein statt.
Am 10. Juni ist die „Zeittunnel-Eröffnung“ – die Präsentation der Stadthistorie als „Zeitstrahl“ in einer begehbaren digital-analogen Röhre in der Innenstadt. Sie bleibt den Sommer über in der City stehen.
Am 11. Juni ist der „Tag des offenen Bochums“. Normalerweise nicht öffentlich zugängliche Orte werden begehbar, Unternehmen und Institutionen in Bochum laden zum Besuch ein.
Am 12. Juni findet ein „Spiel ohne Grenzen“ statt. Stadtteile treten an dezentralen Austragungsorten (z.B. Stadion, Westpark, Kemnader See) gegeneinander an.
Am 13. Juni heißt es: „Bochum International“. Kultur und Kulinarik der 150 Nationalitäten, die in Bochum ansässig sind, eine Präsentation der Bochumer Partnerstädte sowie der Stadtbezirke in der Innenstadt bilden das bunte, weltoffene und kulturreiche Bochum ab.
„Eigentlich wollen nicht wir die Feier der Stadt planen, sondern die gesamte Stadtgesellschaft soll die Stadt feiern“, so Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. „Deshalb rufen wir alle Bochumerinnen und Bochumer auf, mitzumachen, kreative Ideen zu entwickeln und Bochum zu feiern – das ganze Jahr lang.“
Ein für das Jubiläumsjahr entwickeltes Logo wird sich im Stadtbild an vielen Stellen wiederfinden und „zertifiziert“ die eingebrachten Vorschläge und Ideen. Ein offizieller Jahreskalender für das Festjahr wird gedruckt, der sämtliche Aktivitäten enthält und so das Jubiläumsjahr sicht- und erlebbar macht.
Das Jubiläum soll im Jahr 2021 auch im öffentlichen Raum laufend präsent und gut wahrnehmbar sein – ein Beispiel sind 700 Flaggen, die im ganzen Stadtgebiet verteilt werden.
„Wir freuen uns über jeden Vorschlag und alle, die mitmachen wollen“, sagt Mario Schiefelbein, Geschäftsführer der Bochum Marketing GmbH. „Damit das Jubiläumsjahr rundum erfolgreich wird, wollen und müssen wir aber jetzt mit der Umsetzung beginnen.“ Einen ersten Auftakt gab es am Donnerstag (26. September) im Rathaus. Zahlreiche Vereine, Verbände und Institutionen wurden eingeladen, informiert und animiert, mitzumachen.
Bochum (ots) In den frühen Abendstunden des heutigen 7. Oktober löste ein Mann (46) einen größeren Polizeieinsatz in Witten aus. Auch Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) waren eingebunden.
Gegen 19 Uhr wurde der 46-Jährige am offen stehenden Fenster seiner an der Schlachthofstraße gelegenen Wohnung gesichtet.
Der Mann hielt augenscheinlich eine Schusswaffe in der Hand, brüllte lautstark herum und rief, nicht mehr leben zu wollen.
Nach bisherigem Ermittlungstand verließ der Mann gegen 20.45 Uhr mit einer Waffe plötzlich seine Wohnung. Als er die Pistole gegen die Beamten richtete, wurden auf den Wittener geschossen. Dadurch wurde der 46-Jährige im Schulterbereich verletzt.
Zurzeit wird der einschlägig polizeibekannte Mann in einem örtlichen Krankenhaus behandelt. Lebensgefahr besteht nicht.
Ein kleiner Knigge gegen krankmachende Kältebelastung
Im Herbst und Winter sinken die Temperaturen oftmals auf frostiges Niveau. Die eisigen Temperaturen können unseren Körper stark belasten. Wie man trotzdem gesund durch die kalte Jahreszeit kommt, weiß WetterOnline.
Eiszeit für die Gesundheit
Ab Oktober lauern Erkältung, Grippe und Co. nicht selten an der nächsten Ecke. Denn erster Frost und lange Nächte schwächen unseren Körper und machen ihn anfälliger für Krankheiten. Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher bei WetterOnline, erklärt: „Ab dem Herbst wendet sich die nördliche Erdhalbkugel immer mehr von der Sonne ab. Die Strahlen der Sonne treffen dann immer flacher auf die Erde und wärmen nicht mehr so stark. Dadurch wird die Luft kälter und unsere Nächte länger. Zur Wintersonnenwende am 21. Dezember haben wir in Deutschland gerade einmal acht Stunden Licht.“
Das Sonnenlicht ist wichtig für den Aufbau unseres körpereigenen Abwehrsystems – bekommen wir nicht genug davon, läuft unser Immunsystem auf Sparflamme. Darüber hinaus nimmt im Herbst und Winter auch die Luftfeuchtigkeit ab – ideal für Erkältungsviren, die bei trockener Luft besser überleben können und so Krankheiten verursachen. Deshalb wirkt sich feuchtigkeitsarme Heizungsluft zuweilen begünstigend auf einen Infekt aus. Bei älteren Menschen kann die frostige Luft sogar Schlimmeres als eine Erkältung oder Grippe hervorrufen, zum Beispiel Herzkrankheiten. Denn bei Kälte verengen sich die Blutgefäße, es gelangt weniger Sauerstoff in den Herzmuskel und der Blutdruck steigt an.
Keine Chance für Krankheiten
Wind- und wetterfeste Kleidung sowie viel Flüssigkeit und vitaminreiche Kost sind die Basis, um einem Krankheitsrisiko in der kalten Jahreszeit zu entgehen. Wer auch bei niedrigen Temperaturen nicht auf Sport verzichten möchte, sollte das Trainingsprogramm bei starker Kälte nach drinnen verlegen. Spätestens bei Außentemperaturen im zweistelligen Minusbereich ist Vorsicht geboten, um das Herz nicht zu stark zu belasten. Lockere Spaziergänge an der frischen Luft sind bei Kälte eine gute Alternative. Hier empfehlen sich besonders die Nachmittagsstunden, denn zu dieser Zeit ist es am wärmsten. Als Kampfansage gegen Erkältungsviren rät Matthias Habel zudem, für gute Luftfeuchtigkeit in den Innenräumen zu sorgen: „Oft reicht es schon, ein Glas Wasser auf die Heizung zu stellen, um die Luft ausreichend zu befeuchten und sich so vor Infektionen zu schützen.“
Wann es in Deutschland frostig wird, lässt sich tagesaktuell auf www.wetteronline.de nachlesen.