31 Jugendliche mit Migrationserfahrung aus Nordrhein-Westfalen in Bildungs- und Engagementprogramm der START-Stiftung aufgenommen
Am 7. Oktober 2019 werden auf Einladung von Landtagspräsident André Kuper 31 NRW-Jugendliche mit Migrationserfahrung im Düsseldorfer Landtag feierlich in das 3-jährige Bildungs- und Engagementprogramm der START-Stiftung aufgenommen.
- Joachim Stamp, stellvertretender NRW-Ministerpräsident und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, sowie Susanne Blasberg-Bense, Abteilungsleiterin im Ministerium für Schule und Bildung, überreichen gemeinsam mit dem Geschäftsführer der START-Stiftung, Michael Okrob, die Stipendienurkunden.
Querdenker, Weitertreiber, Andersmacher – das sind die Jugendlichen, die von der START-Stiftung drei Jahre vor allem ideell sehr intensiv gefördert werden.
Die 15-jährige Muazzah Tamseela Ahmed hat pakistanische Wurzeln. Die Stipendiatin erklärt: „START setzt sich für demokratische Werte in unserer Gesellschaft ein. Dazu gehört auch Chancengleichheit für alle Menschen auf ihrem Bildungsweg zu schaffen, denn dies ist die Voraussetzung dafür die Zukunft des Landes mitzugestalten.“
START will eine lebendige Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und freiheitliche Werte in einer offenen Gesellschaft stärken. Michael Okrob, Geschäftsführer der START-Stiftung, ist stolz darauf, dass „wir dafür gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen sowie vielen weiteren Partnern herausragende junge Menschen mit Migrationserfahrung gewinnen, fördern und begleiten. Damit schaffen wir ein starkes Netzwerk aus Gestalterinnen und Gestaltern, die sich aktiv für unsere Demokratie einsetzen.“
In NRW ziehen das Land mit dem Ministerium für Schule und Bildung sowie dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) gemeinsam mit der Stadt Wuppertal und der START-Stiftung an einem Strang, um Jugendlichen wie Muazzah die Förderung zu ermöglichen. Das Land und die Stadt Wuppertal stellen dabei u.a. die Betreuung der geförderten Schülerinnen und Schüler sicher.
“Heute stehen 31 Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt, die durch ihre Leistungsbereitschaft in der Schule, vor allem aber durch ihre Ideen und ihr Engagement für andere so hervorstechen, dass die Jury sie unter über 350 Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählt hat. Das START-Stipendium soll sie dabei unterstützen, ihre Ziele zu erreichen, neue Ideen zu entwickeln und unsere Gesellschaft an wichtigen Stellen aktiv mit zu gestalten. Ich wünsche den neuen Stipentiatinnen und Stipendiaten viel Erfolg und Freude auf ihrem zukünftigen Weg. Unsere Gesellschaft braucht junge Menschen, die sich mit Leidenschaft für Freiheit, Demokratie und Rechtstaatlichkeit stark machen“, unterstreicht Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer und gratuliert den neuen Stipendiaten. Integrationsminister Dr. Joachim Stamp hebt hervor: „Junge Menschen wie die START-Stipendiaten, die etwas bewegen wollen, ihre Perspektiven einbringen, Ideen entwickeln und die Gesellschaft mitgestalten, sind eine enorme Bereicherung. Durch die internationale Geschichte ihrer Familien bringen sie wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Vielfalt mit, die für die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft wichtig sind. Das sind gute Voraussetzungen, um die Demokratie und den Zusammenhalt in unserem Land zu stärken.“
Die 31 neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten werden heute durch Integrationsminister Stamp, Frau Blasberg-Bense als Vertreterin des Bildungsministeriums und den Geschäftsführer der START-Stiftung, Michael Okrob, offiziell in die dreijährige Förderung aufgenommen und erhalten aus ihren Händen die Stipendienurkunden.