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Regional

Stadt Bochum Infos:Der neue Mädchenmerker ist da

Der Taschenkalender im praktischen Din-A 6 Format ist nun an allen weiterführenden Schulen erhältlich. Auf den 192 Seiten gibt er Tipps, Informationen und Anregungen zu der großen Frage: Was mache ich nach meinem Schulabschluss?

 

Immer noch entscheiden sich viele junge Menschen für eine Berufsausbildung nach der Schule. 96,3 Prozent der Kraftfahrzeugmechatroniker-Auszubildenden waren in 2018 Jungen. Im Ausbildungsgang Medizinische Fachangestellte waren es umgekehrt 97,8 Prozent Mädchen.  

 

Der Kalender möchte neugierig auf Ausbildungen in Berufen machen, in denen Mädchen zurzeit noch nicht so zahlreich vertreten sind, wie zum Beispiel im MINT-Bereich: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Wer sich gerade auf der Suche nach einer interessanten Ausbildungsstelle befindet oder nach einem Beratungsangeboten hier in Bochum, wird in diesem Kalender bestimmt fündig. Außerdem beschäftigt sich diese Ausgabe des Mädchenmerkers mit dem Hobby „Handball“ und dem Thema Naturschutz.

 

Das städtische Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion verteilt diesen Kalender kostenlos an alle Bochumer Schülerinnen der 8.,9. und 10. Klasse, in einer Auflage von 5500 Stück. Wer noch Interesse an einem Exemplar hat, erhält diesen Kalender an seiner Schule oder beim Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion, Willy-Brandt-Platz 2-6, Zimmer 145, oder unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 11 55.

 

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Stadt Bochum Infos:„Frischer Wind für Bochum“ – Kampagne zur Mobilitätswende startet in Bochum

Montage von Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke
Montage von Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke

Ein Kind hängt mit Schulausstattung an einem Helikopter, daneben der Spruch „Kinder zur Schule laufen lassen“: Sechs verschiedene Motive zeigen auf Plakaten, Postkarten und Bierdeckeln für drei Wochen den Bochumerinnen und Bochumern, wie Bochum leiser, sauberer und eben frischer werden kann. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke haben am Dienstag, 3. September, symbolisch das erste Plakat der Luftreinhaltekampagne „Frischer Wind für Bochum“ in Gerthe angebracht. „Natürlich ist der Klimawandel ein globales Problem, aber mit der Kampagne zeigen wir, was jeder Einzelne im Kleinen tun kann, um das Klima zu schonen“, so Eiskirch. „Und wir zeigen auch, was wir als Stadt für die Mobilitätswende tun und sensibilisieren so für das Thema.“

 

Die Motive werden im ganzen Stadtgebiet zu sehen sein und tragen folgende Denkanstöße: „Nicht lange kreisen, gleich ins Parkhaus“, „Zusammen macht´s mehr Spaß! Bus und Bahn fahren“, „Fahrrad aus dem Keller holen“, „Fahrrad leihen und Stadt erobern!“, „Kinder zur Schule laufen lassen“ und „Brötchen holen bitte ohne Auto“. In den nächsten Wochen wird die Stadt neben den zu sehenden Motiven auf ihrer Homepage und ihren Social Media-Kanälen zeigen, welchen Beitrag sie für die Mobilitätswende leistet und wie sie es so den Bochumerinnen und Bochumern erleichtert, die Tipps umzusetzen. Dabei geht es zum Beispiel um die Verdichtung des ÖPNV-Netzes ab 2020, die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur oder die Digitalisierung des Parkangebotes, um die lange Suche nach einem Parkplatz zu verhindern.

 

„Auf der letzten Bürgerkonferenz haben wir gesehen, dass viele Bürgerinnen und Bürger bereit sind, auf klimafreundliche Alternativen umzusteigen. Mit der Kampagne zeigen wir, welche Möglichkeiten es dafür jetzt schon gibt, sodass jede und jeder frei entscheiden kann“, erklärt Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke. Die Motive der Luftreinhaltekampagne sind ab heute als Großenflächenplakate, City-Light-Poster, auf Info- und Megascreens zu sehen, als Postkarten in Bochumer Lokalen und als Bierdeckel im Bermuda3eck und beim Bochumer Musiksommer zu finden. Die Kampagne lief bereits erfolgreich in der Stadt Wiesbaden. Für die Bochumer Version hat die Agentur, die die Motive gestaltet hat, die Farbgebung von schwarz-gelb zu blau-weiß angepasst.

 

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Stadt Bochum Infos:Besuch des neuen Polizeipräsidenten

Besuch des neuen Polizeipräsidenten
Besuch des neuen Polizeipräsidenten

Jörg Lukat ist seit dem 11. Juni 2019 neuer Polizeipräsident in Bochum. Jetzt kam er zu einem ersten Meinungsaustausch mit Oberbürgermeister Thomas Eiskirch ins Bochumer Rathaus.

In dem Gespräch, an dem auch Stadtdirektor und Ordnungsdezernent Sebastian Kopietz und der leitende Polizeidirektor Martin Jansen teilnahmen, ging es auch um die Zusammenarbeit der beiden Ordnungsbehörden.

Anlässlich der von OB Eiskirch gestarteten „Respekt“-Kampagne ist darüber gesprochen worden, möglichst viele Hilfs- und Sicherheitsorganisationen zu gewinnen, um gemeinsam unter einem Dach für mehr Respekt im Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu werben. Im Rathaus Bochum sind an vielen Stellen Plakate zu sehen, die zu einem respektvollen Miteinander aufrufen.

Im Rahmen des Gesprächs trug sich Jörg Lukat noch ins Gästebuch der Stadt Bochum ein.

 

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Stadt Bochum Infos:Tag des Friedens: Oberbürgermeister erinnert an gemeinsame Verantwortung

Tag des Friedens gemeinsamer Gang zur Christuskirche
Tag des Friedens gemeinsamer Gang zur Christuskirche

Am Sonntag, 1. September, jährte sich der Überfall auf Polen und der damit beginnende Zweite Weltkrieg zum achtzigsten Mal. Die Stadt Bochum und die Evangelische Kirche haben an diesem Weltfriedenstag im Historischen Rathaus vor rund 80 geladenen Gästen aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft gemeinsam daran erinnert, dass Europa auf zwei Gründungsversprechen aufbaut: „Nie wieder Krieg“ und „Nie wieder Auschwitz“.

 

Oberbürgermeister Thomas Eiskirch hob in seiner Rede hervor, dass dieses Versprechen in unserer aller Verantwortung liege. Er lobte das Engagement der Bochumerinnen und Bochumer gegen Rechts und stellte fest: „In Bochum hat Hass keinen Platz, denn die deutliche Mehrheit in unserer Stadt steht für ein gemeinsames, tolerantes und friedliches Miteinander ein.“ Dies mache sich insbesondere durch die aktuelle, junge politische Bewegung deutlich: „Mich freut, dass sich die Jugend im Moment politisiert und auch für dieses Thema sensibilisiert.“ 

 

Im Alltag sorgten beispielsweise die 250 Stolpersteine von Künstler Gunter Demnig dafür, dass die Erinnerung an jüdische Mitmenschen in Bochum präsent bleibe, so Eiskirch. Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, betonte, dass Erinnern eine heilsame und schöpferische Kraft habe, die unser Handeln korrigiere und orientierte. Die Kraft der Erinnerung müsse europäisches Handeln leiten und nicht „die erschreckend lauten Stimmen, die vergessen möchten“. Sie appellierte an die Zuhörerschaft zu einer vereinten friedlichen Welt.

 

Im Anschluss an den Empfang im Rathaus zogen Gäste, Präses und Oberbürgermeister weiter über den Platz des Europäischen Versprechens in die Christuskirche zum Konzert der polnischen Klezmer-Band „Kroke“. Unter den Gästen befanden sich auch Schülerinnen und Schüler Bochumer Schulen sowie der Bischof von Bochums Partnerstadt Sheffield Dr. Pete Wilcox.

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