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Regional

Soli wird zur Strafsteuer für den Mittelstand

Der NRW-Mittelstand lehnt den Vorschlag des Bundesfinanzministers zur Teilabschaffung des Solidaritätszuschlags ab. Die Politik schaffe es nicht, den Mittelstand nach Jahren steigender Abgabenlasten und Steuereinnahmen wenigstens dort zu entlasten, wo es angekündigt war, kritisiert NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft:

„Mit dem Vorschlag des Bundesfinanzministers schafft die SPD eine Strafsteuer für den Mittelstand. Wir fordern, dass sich die Politik an eigene Abreden und Regeln hält und zum Ende des Jahres den Solidaritätszuschlag wie geplant vollständig abschafft. Das Lavieren von Bundesfinanzminister Scholz beim Soli zeigt wieder einmal, wie weit sich die Sozialdemokraten von der Mitte der Gesellschaft und dem gewerblichen Mittelstand distanziert haben. Das Aus des Soli wäre eine gute Gelegenheit die Handlungsfähigkeit der Koalition nach Jahren der wirtschaftspolitischen Totalflaute unter Beweis zu stellen. Und es wäre ein wichtiges Zeichen, dass die Familienunternehmen von der Politik ernst genommen werden. Ohne eine finanzstarke Mittelschicht, die mit Investitionen unsere Wirtschaft befeuert, kann auch die SPD ihre ambitionierte Sozialpolitik schon bald ad acta legen.


Thomas Kolbe
Der Mittelstand.
BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V.

Pressestelle NRW
Thomas Kolbe, Pressesprecher
Corneliusstr. 16
40215 Düsseldorf                                   
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DRK sucht dringend Blutspender der Blutgruppe 0

Blutspende wird in Kühlbox verpackt
Blutspende wird in Kühlbox verpackt

Der DRK-Blutspendedienst West, eine Einrichtung des Deutschen Roten Kreuzes, wendet sich mit einer dringenden Bitte an alle Blutspender der Blutgruppe 0 (und aller anderen Blutgruppen)Der DRK-Blutspendedienst West, eine Einrichtung des Deutschen Roten Kreuzes, wendet sich mit einer dringenden Bitte an alle Blutspender der Blutgruppe 0.

Die lange Zeit der bereits vergangenen Ferienwochen des Versorgungsgebietes (die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland) wirken sich stark auf die Lagersituation der Blutspenden und somit auf die Versorgung der Krankenhäuser mit Blutkonserven aus.

Nach DRK- Angaben werden in dem Versorgungsgebiet täglich mindestens 3.000 Blutspenden benötigt, um die Belieferung der Krankenhäuser sicher zu stellen.
Die „Komfortzone“ läge hier jedoch bei einem 3-Tagesvorrat, um jederzeit auf einen steigenden Blutbedarf oder Krankheitswellen reagieren zu können.
Die derzeitige Lagersituation, insbesondere der Blutgruppe 0 Rhesus negativ, liegt jedoch bei unter einem Tag und somit in einem „durchaus kritischen Bestand“.

„Die Blutgruppe 0 Rhesus negativ ist deshalb so wichtig und wertvoll, weil nur 6% der Bevölkerung diese Blutgruppe hat, sie jedoch bei beinahe allen Patienten eingesetzt werden kann.
Sie spielt gerade in der Notfallmedizin und der Bevorratung in Krankenhäusern eine große Rolle.
 Aber auch der Bestand der Blutgruppe 0 Rhesus positiv sinkt derzeit täglich“, berichtet Thomas Bödeker, Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes West und ergänzt: „Medizinische Notfälle und kritische Behandlungen machen nicht bei Ferien halt. Patienten sind jeden Tag auf lebensrettende Bluttransfusionen angewiesen“.

Deshalb ruft der DRK-Blutspendedienst West alle gesunden Menschen der Blutgruppe 0 (mit dem Rhesus- Faktor positiv oder negativ) auf, jetzt Blut zu spenden. Durch die geringe Haltbarkeit von Blut können keine langfristigen Vorräte angelegt werden. Besonders wichtig ist die Versorgung der Patienten mit den kurzlebigen Blutplättchen (Thrombozyten). Diese können nur aus frischen Blutspenden gewonnen werden und sind nur wenige Tage haltbar.

Aber auch Menschen anderer Blutgruppen und insbesondere Menschen, die bislang noch nie Blut gespendet haben, sollten die Möglichkeit der heimatnahen Blutspende zeitnah nutzen.
Denn eine sichere Versorgung mit Blutpräparaten gehört zu den grundlegenden medizinischen Vorsorgemaßnahmen im Gesundheitswesen. Nur wenn genügend Menschen regelmäßig Blut spenden, kann dies gelingen. Eine der sinnvollsten Möglichkeiten, schwerkranke Patienten zu unterstützen, besteht deshalb ganz praktisch darin, Blut zu spenden.
Bluttransfusionen ermöglichen Heilung und retten Leben.

Wie kann ich helfen?

Blut spenden kann jeder ab 18. Jahren, Neuspender bis zum 69. Geburtstag. Zur Blutspende muss ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet. 

Informieren Sie sich unabhängig davon im Internet unter www.blutspende.jetzt

 

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Stadt Bochum Infos:Erste-Hilfe-Kurse für Kinder in der Bücherei Wattenscheid haben noch Plätze frei

Was tun, wenn es einen Unfall auf dem Spielplatz gegeben hat? Auch Kinder können schon Erste Hilfe leisten. Aus diesem Grund bietet die Bücherei Wattenscheid im Gertrudis-Center, Alter Markt 1, in Kooperation mit dem Jugendrotkreuz Wattenscheid in den Sommerferien Erste-Hilfe-Kurse für Kinder ab sieben Jahren an. Die Nachwuchs-Sanitäter lernen in der Bücherei dabei die wichtigsten Grundlagen rund um Notruf, stabile Seitenlage und Verbinden kennen. Die nächsten Kurse finden am Dienstag, 13. August, sowie am Donnerstag, 15. August, statt. Die 90-minütigen Veranstaltungen beginnen jeweils um 10 Uhr. Das Entgelt beträgt drei Euro für die Erste-Hilfe-Ausstattung. Die Anmeldung kann unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 65 28 sowie persönlich in der Bücherei Wattenscheid erfolgen. Dort gibt es auch weitere Informationen.

 

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Stadt Bochum Infos:Abstieg in die Unterwelt Abwechslungsreiche Führung auf dem Gelände der Jahrhunderthalle Bochum

Westpark  20-09-20112 Foto Stadt Bochum, Lutz Leitmann
Westpark 20-09-20112 Foto Stadt Bochum, Lutz Leitmann

Einblicke in die Jahrhunderthalle „unter Tage“ bietet die Führung „Unterwelt plus Westpark“ am Sonntag, 18. August, von 14:30 bis etwa 16 Uhr. Die Versorgungsschächte unter der Erde waren früher Teil eines weit verzweigten Systems, das externe Produktionsstätten in ganz Bochum miteinander verband. Ergänzend dazu wird „über Tage“ der Westpark gezeigt, der im Rahmen der IBA Emscherpark 1999 eröffnet wurde und ein gelungenes Beispiel einer Brachflächenneunutzung darstellt. Treffpunkt ist am Besucherzentrum im PumpenHaus. Die Karten kosten 11 Euro pro Person.

 

Tickets sind erhältlich in der Bochum Touristinfo, Huestraße 9, 44787 Bochum, unter www.bochum-tourismus.de sowie telefonisch unter 0234 963020.

 

 

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