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Regional

Stadt Duisburg Infos:Duissern: Vollsperrung des Ruhrdeichs zwischen Carl-Benz-Straße und Werthacker

Die Deutsche Bahn erneuert ab Sonntag, 14. Juli, die „gelbe Brücke“ über dem Ruhrdeich (Schwiesenkamp). Hierzu ist eine Vollsperrung des Ruhrdeichs zwischen Carl-Benz-Straße und Werthacker erforderlich. Für den Kfz-Verkehr werden Umleitungen eingerichtet. Fußgänger und Radfahrer sind voraussichtlich in der Zeit vom 25. bis 29. Juli sowie vom 3. bis 17. August betroffen und werden über die Dörnerhofstraße umgeleitet.

 

Da auf der Umleitungsstrecke im Bereich Schweizer Straße, Mülheimer Straße und Sternbuschweg mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen ist, wird Ortskundigen empfohlen, den Baustellenbereich großräumig zu umfahren.

 

Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende August abgeschlossen.

 

 

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Stadt Duisburg Infos:Attraktive Wohneigentumsförderung in NRW

Nachdem in den Vorjahren eine Förderung beim Erwerb einer gebrauchten Immobilie nur sehr verhalten angenommen wurde, ist nach Ausweitung des Eigentumsförderprogramms in 2018 der Anteil der Zweiterwerbsförderung von 12,5 Prozent in 2017 auf über 50 Prozent gestiegen. Auch in diesem Jahr unterstützt das Land NRW weiterhin Familien mit zinsgünstigen Baudarlehen beim Bau oder Erwerb einer neuen oder gebrauchten, selbstgenutzten Immobilie.

 

Der zuständige Beigeordnete für die Wohnraumförderung Thomas Krützberg erläutert: „Mit den Änderungen ab 2018 wird die Eigentumsförderung insbesondere für gebrauche Eigenheime und Eigentumswohnungen wieder stärker in den Focus genommen. Ich freue mich, wenn jungen Familien die Realisierung einer eigenen Immobile ermöglicht wird, die aufgrund ihres geringen Einkommens ohne die Förderung kein Eigentum erwerben könnten.“

 

Gefördert werden Haushalte mit mindestens einem Kind und/oder einer schwerbehinderten Person, deren Einkommen eine bestimmte Einkommensgrenze unterschreitet. Die Grundpauschale des Förderdarlehens beträgt in Duisburg 90.000 Euro. Zusätzlich ist je Kind oder für eine schwerbehinderte Person ein Familienbonus von 15.000 Euro vorgesehen, so dass zum Beispiel einem Paar mit zwei Kindern ein Darlehen von bis zu 120.000 Euro zufließen kann. Für barrierefreie Objekte wird die Förderung um 10.000 Euro erhöht.

 

Besonders attraktiv ist der Teilschulderlass von 7,5 Prozent des Gesamtdarlehens. Bei einer Förderung in Höhe von zum Beispiel 120.000 Euro müssen lediglich 111.000 Euro zurückgezahlt werden und dies bei vorteilhaften Zins- und Tilgungsbedingungen fest für 20 Jahre. Zudem können die Förderempfänger einen Teil der nachzuweisenden Mindesteigenleistung durch 15 Prozent des Förderbetrages ersetzen. Darüber hinaus können förderberechtigte Haushalte nun bei Finanzierungslücken von bis zu 50.000 Euro unter bestimmten Voraussetzungen das neu eingeführte Ergänzungsdarlehen zu marktnahen Konditionen beantragen.

 

Mithilfe weiterer Zusatzdarlehen können gegebenenfalls behindertengerechte Baumaßnahmen oder die Herrichtung der Baufläche unterstützt werden.

Das Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg berät gerne über die Fördermöglichkeiten zur Wunschimmobilie. Auskünfte gibt es unter (0203) 283-2463 oder (0203) 283-2787.

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Bochum: Hund beißt Dreijährige ins Gesicht – PETA fordert Hundeführerschein in Nordrhein-Westfalen

Nachweis kann schwere Unfälle verhindern und ermöglicht Hunden ein tiergerechteres Leben

Verantwortungslose Hundehaltung: Einem Medienbericht zufolge hat ein Hund am Samstag in Bochum eine Dreijährige schwer verletzt. Das Kind hatte im Beisein der Eltern mit dem Vierbeiner gespielt, als dieser das Mädchen plötzlich ins Gesicht biss und so schwer verletzte, dass sie mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht musste. Angesichts dieses Vorfalls fordert die Tierschutzorganisation PETA umgehend die Einführung eines Hundeführerscheins in Nordrhein-Westfalen.

 

Beißvorfälle ereignen sich häufig im Rahmen der Familie. Viele Halter können ihre Vierbeiner nicht richtig einschätzen. Somit ist die wahre Ursache für Beißattacken bei ihnen zu suchen – nicht beim Tier“, so Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA. „Jeder Hund, der falsch gehalten oder behandelt wird, kann zu einer Gefahr für Mensch und Tier werden – unabhängig davon, ob er einer ‚Rasse‘ angehört oder ein Mix ist.

 

Der Hundeführerschein sieht vor, dass künftige Halter bereits vor Aufnahme eines Hundes einen Theoriekurs absolvieren, in dem sie das notwendige Fachwissen über eine tiergerechte Haltung und Aspekte wie Kommunikation und Bedürfnisse von Hunden erwerben. Anschließend folgt für Halter und Hund ein gemeinsames obligatorisches Praxisseminar in einer Hundeschule. Ein solcher Nachweis kann sicherstellen, dass Hundehalter sachkundig mit dem Tier umgehen und die Signale des Vierbeiners richtig deuten. Eine funktionierende Kommunikation zwischen Hund und Halter ist unerlässlich, um Beißvorfälle zu verhindern.

 

Als erstes deutsches Bundesland hat Niedersachsen einen Sachkundenachweis für Hundehalter beschlossen – seit Juli 2013 ist der allgemeine Hundeführerschein verpflichtend [1]. Dort ereigneten sich nach drei Jahren nachweislich weniger Vorfälle [2]. Wer in Berlin seit dem 1. Januar 2017 einen Hund neu aufgenommen hat, ist ebenfalls dazu aufgefordert, sich die notwendige Sachkunde anzueignen. Einer repräsentativen Umfrage aus dem Jahr 2016 zufolge spricht sich mit 65 Prozent eine deutliche Mehrheit der Deutschen für einen Sachkundenachweis für Hundehalter aus [3]. Einige Städte belohnen verantwortungsbewusste Halter: Wer in München nach dem 1. Mai 2014 einen Hundeführerschein absolviert hat, kann sich ein Jahr lang von der Hundesteuer befreien lassen. In Mannheim gilt eine zweijährige Steuerbefreiung für alle Hunde, deren Halter den Hundeführerschein nach dem 1. Januar 2016 erworben haben.

 

Ein verpflichtender Hundeführerschein hat einen weiteren Vorteil: Er kann Menschen, die sich noch nicht ausführlich mit der Hundehaltung auseinandergesetzt haben, von einem eventuellen Impulskauf abhalten. Jedes Jahr landen 80.000 Hunde in deutschen Tierheimen, darunter sehr viele Tiere, die unüberlegt „angeschafft“ wurden.


PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen
 Speziesismus ein eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.


[1] Niedersächsisches Gesetz über das Halten von Hunden (
NHundG) (2011): http://www.voris.niedersachsen.de/jportal/portal/t/pgy/page/bsvorisprod.psml/action/portlets.jw.MainAction?p1=0&eventSubmit_doNavigate=searchInSubtreeTOC&showdoccase=1&doc.hl=0&doc.id=jlr-HundHaltGND2011rahmen&doc.part=R&toc.poskey=#focuspoint.
[2] Hannoversche Allgemeine (2016): Sachkunde-Nachweis. Hundeführerschein weiterhin umstritten. Online abrufbar unter: http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Hundefuehrerschein-in-Niedersachsen-auch-nach-drei-Jahren-noch-umstritten.
[3] YouGov (2016): Hundekot: Fast alle Deutschen sehen Halter in der Pflicht. Online abrufbar unter: https://yougov.de/news/2016/08/13/hundekot-fast-alle-deutschen-sehen-halter-der-pfli/.

 

Weitere Informationen:

PETA.de/Hundefuehrerschein

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POL-BO: Witten-Annen Feuer in Mehrfamilienhaus - Die Ermittler gehen von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus

Bochum (ots) Wie bereits berichtet, kam es am 3. Juli 2019 (Mittwoch), um 8.13 Uhr, zu einem Brand in dem Mehrfamilienhaus an der Annenstraße 146 in Witten.

Bei Eintreffen der Polizei hatte die Feuerwehr bereits mit den Löscharbeiten begonnen. Zu diesem Zeitpunkt brannten der Hausflur sowie der Dachstuhl des Gebäudes in voller Ausdehnung. Zwei Wittener wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein örtliches Krankenhaus gebracht.

Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen, in die auch ein unabhängiger Sachverständiger eingeschaltet worden ist, hat sich nun herausgestellt, dass das Feuer vorsätzlich gelegt worden ist.

Das Bochumer Brandkommissariat (KK 11) bittet unter den Rufnummern 0234 / 909-4106 sowie 0234 / 909-4441 (Kriminalwache Bochum) weiterhin um Hinweise von Zeugen, die gegen 8 Uhr verdächtige Wahrnehmungen im Bereich des Mehrfamilienhauses gemacht haben.

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