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Regional

Stadt Duisburg Infos:„Tag der Perspektive“ – Kein Abschluss ohne Anschluss

Foto der Veranstaltung mit Ralph Kalveram (2. v. r.) und Dr. Jens Stuhldreier (3. v. r.)
Foto der Veranstaltung mit Ralph Kalveram (2. v. r.) und Dr. Jens Stuhldreier (3. v. r.)

Jedes Jahr gibt es für eine nicht geringe Anzahl von Jugendlichen direkt vor Beginn der Sommerferien noch keine Klarheit darüber, wie es nach der Schule weitergehen soll. Für sie organisierte die Kommunale Koordinierungsstelle für die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss-Übergang Schule-Beruf in NRW“ beim Amt für Schulische Bildung der Stadt Duisburg Anfang Juni die Möglichkeit einer individuellen, konkreten Vermittlung. Erwartet wurden diese Jugendlichen von Unternehmen und Unternehmervertretern, der Agentur für Arbeit, den Berufskollegs und Vertretern der Freien Träger der Jugendberufshilfe.

 

Bei der Eröffnung im Auditorium des Ausbildungszentrums der thyssenkrupp Steel Europe AG begrüßte Ralph Kalveram, Leiter des Amtes für Schulische Bildung, den „Tag der Perspektive“ als ein Format in Duisburg, das für viele vergleichbare Formate in NRW beispielgebend war. Dies unterstrich auch Dr. Jens Stuhldreier zuständiger Referatsleiter aus dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Alle hier beteiligten Partner bewiesen mit ihrer kommunalen Allianz, wie durch Netzwerk-Bildung gemeinsam Ziele für Duisburg erreicht werden könnten. Es geht darum, möglichst keinen Jugendlichen ohne passendes Anschluss-Angebot aus der Schule zu entlassen.

 

Insgesamt wurden am „Tag der Perspektive“ knapp 600 Beratungen durchgeführt. Wer bei den Unternehmen nicht direkt zum Zuge kam, konnte mit der Agentur für Arbeit und der IHK Niederrhein zu Duisburg einen Vermittlungstermin in den nächsten Tagen  vereinbaren. Wie viele konkrete Ausbildungsperspektiven aus diesem Tag entstanden sind, wird sich in den kommen Wochen herausstellen und von der Kommunalen Koordinierungsstelle nachgehalten.

 

Aufgrund der großen Resonanz und der erfolgreichen Ergebnisse wird der „Tag der Perspektive“ im nächsten Jahr wiederholt und soll sich perspektivisch zu einem festen Format etablieren.

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Stadt Duisburg Infos:Chemieunterricht bei der Freiwilligen Feuerwehr Rumeln-Kaldenhausen

Eine der insgesamt fünf Schulklassen, die bei der Freiwilligen  Feuerwehr zu Gast waren (Foto: Feuerwehr Duisburg/Karsten Ophardt)
Eine der insgesamt fünf Schulklassen, die bei der Freiwilligen Feuerwehr zu Gast waren (Foto: Feuerwehr Duisburg/Karsten Ophardt)

Anfang Juni ergab sich für einige Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Chemieunterricht hautnah zu erleben. Im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Rumeln-Kaldenhausen warteten neben der Demonstration einer echten Fettexplosion viele wichtige Tipps für den Brandschutz auf die Siebtklässler.

„Wir möchten den Schülerinnen und Schülern deutlich machen, wie wichtig das richtige Verhalten im Falle eines Brandes ist“, erklärte Hauptbrandmeister Udo Dötsch, der Initiator dieses inzwischen schon traditionellen Termins, den Hintergedanken zu dieser Aktion. Seit mehr als zehn Jahren besuchen die siebten Schuljahre des Albert-Einstein-Gymnasiums in Rumeln-Kaldenhausen den Löschzug auf der Kirchfeldstraße.

Neben einer Führung durch die Feuerwache mit Gerätehaus und Fahrzeugen wurde auch demonstriert, was passiert, wenn man versucht einen Kochtopf mit Fett, aus dem Flammen schlagen, mit Wasser zu löschen. Eine gewaltige Stichflamme war das Ergebnis. Und obwohl die Schüler in einem sicheren Abstand von 30 Metern zu dem Versuchsaufbau standen, war die Wärme doch noch zu spüren. Eine Szene, die für die Feuerwehr zum Alltagsgeschäft gehört. Mehrmals in der Woche fahren Einsatzkräfte in ganz Deutschland zu Küchenbränden raus.

Nicht nur das Verhalten bei einem Notfall wurde erklärt, auch die Jugendfeuerwehr, in die man mit 12 Jahren eintreten kann, war ein großes Thema. Ein Thema, dass nicht nur die Jungs interessiert, wie Udo Dötsch feststellte: „In den letzten Jahren haben wir zunehmend auch Mädchen in unserer Nachwuchsgruppe. Einige bleiben dabei und wechseln mit 18 in die Einsatzabteilung.“ Ein Trend, der hoffentlich noch lange anhält. Denn wie jede Freiwillige Feuerwehr brauchen auch die Feuerwehrleute in Rumeln-Kaldenhausen personelle Unterstützung.

Nach 90 Minuten war die Doppelstunde bei der Feuerwehr vorbei und für die Schüler ging es zurück in die Schule. Doch für einige war schon klar, sie kommen wieder und schauen sich die Jugendfeuerwehr mal genauer an.

 

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Stadt Duisburg Infos:Musikalisches Wochenende im Volkspark-Rheinhausen

Jugendorchester
Jugendorchester

Im Musikpavillon des Volkspark-Rheinhausen an der Gartenstraße wird es am kommenden Wochenende, 29. und 30. Juni, wieder musikalisch.

Organisiert vom Kulturbüro der Stadt Duisburg und dem Institut für Popularmusik werden am Samstag um 17 Uhr das Jugendorchester und das Orchester des Institutes für Popularmusik den Auftakt machen.

Die Zuhörer können sich auf Hits aus Kino, Serien und Charts freuen. Das Repertoire des Ensembles umfasst Bearbeitungen bekannter Musiktitel. So findet man neben Filmmusik von „Game of Thrones“, „Go West“  und „Forrest Gump“ ebenfalls Songs wie „You & Me“ nach einem Remix der Gruppe Meute.

Die Musik- und Kunstschule der Stadt Duisburg präsentiert sich am Sonntag ab 15 Uhr bei der Sonntagskonzertreihe mit einem bunten Mix aus musikalischen Darbietungen. Es spielen das Kinderorchester, das Gitarren- und Streicherensemble, Querflöten und Blockflöten. Ein Chor und eine kleine Band werden ebenfalls auftreten.

 

Der Eintritt ist frei.

 

Weitere Informationen gibt es im Internet unter:

https://www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/

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Stadt Duisburg Infos:Feuerwehr Duisburg rettet Person aus dem Rhein

Die Feuerwehr Duisburg wurde heute gegen 13.45 Uhr per Notruf über eine hilflose  im Rhein treibende Person im Bereich der Friedrich-Ebert-Brücke zwischen Ruhrort und Homberg verständigt. Beim Eintreffen der Rettungskräfte trieb die Person bereits rheinaufwärts. Via Rettungsboot der Feuerwehr konnte die Person aus dem Wasser geholt, dem Rettungsdienst übergeben und zur weiteren Behandlung in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden.

 

Die Feuerwehr Duisburg war mit der Taucherstaffel, dem Rettungsboot, dem Rettungshubschrauber sowie zwei Löscheinheiten, dem Rettungsdienst und dem Führungsdienst mit insgesamt 35 Kräften vor Ort.

 

Aus gegebenem Anlass wird nochmals eindringlich davor gewarnt, in Rhein oder Ruhr zu baden. Die unberechenbare Strömung und die Überschätzung der eigenen Fähigkeiten machen das Schwimmen in diesen Gewässern lebensgefährlich. Je nach Wasserstand und Flussverlauf erreicht etwa der Rhein eine Fließgeschwindigkeit von bis zu 12 km/h. In der Flussmitte ist die Strömung noch höher. Schiffe, Brückenpfeiler, Landestellen und andere Anlagen im Wasser verändern die Strömung zusätzlich. Sie verengen den Abflussquerschnitt des Flusses, wodurch der Sog und Wellenschlag noch verstärkt wird. Auch ein geübter Schwimmer kann sich diesen Strömungsverhältnissen nicht widersetzen.

 

Damit Badegäste ein ungefährdetes Badevergnügen genießen können, wird auf die öffentlichen Freibäder im gesamten Duisburger Stadtgebiet verwiesen. Ferner sind in Duisburg der Kruppsee, der Wolfsee und der Großenbaumer See als Badegewässer zugelassen. Dort wird auch regelmäßig die Wasserqualität untersucht. Alle anderen Seen sind nicht als Badegewässer zugelassen! Unbefestigte oder zu steile Uferböschungen können bei nicht zum Baden zugelassenen Seen einstürzen und Schwimmer mitreißen. Darüber hinaus gefährden Untiefen und sehr unterschiedliche Wassertemperaturen die Schwimmer. Auch können aufgrund der Wasserqualität Gesundheitsgefahren nicht ausgeschlossen werden und die Seen verfügen über keine rettungsdienstliche Infrastruktur.

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