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Regional

Stadt Duisburg Infos:„Duisburg - Heimat hat viele Wurzeln“ Heimat-Preis zeichnet herausragendes Engagement aus - Vorschläge können eingereicht werden

Der Rat der Stadt Duisburg hat am 25. Februar den Beschluss gefasst, lokal einen „Heimat-Preis“ zu vergeben. Der „Heimat-Preis“ ist eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, um in Kommunen herausragendes Engagement von Menschen für die Gestaltung der Heimat vor Ort in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Der Duisburger Heimatpreis steht unter dem Motto „Duisburg - Heimat hat viele Wurzeln“. Geehrt werden Projekte, die von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und unterschiedlicher Herkunft gemeinsam gestaltet werden und die sich durch ein hohes ehrenamtliches Engagement auszeichnen, die generationsübergreifend sind und Zeichen setzen für ein offenes und tolerantes Miteinander.

 

„In Duisburg leben Menschen aus mehr als 160 Nationen. Duisburg möchte mit der Beteiligung an diesem Projekt und dem gewählten Motto ein Zeichen für die Vielfalt der Stadtgesellschaft setzen“, so Oberbürgermeister Sören Link.

 

Die Würdigung erfolgt durch die Übergabe des Preises in Höhe von 15.000 Euro im Rahmen einer Feierstunde. Der Preis kann auf bis zu drei Parteien aufgeteilt werden.

 

„Ich freue mich, dass Duisburg sich erfolgreich für den `Heimat-Preis´ beworben hat. Für `Heimat´ gibt es keinen allgemeingültigen Begriff: Jede und jeder wird die Frage `Was bedeutet für Sie Heimat?´ anders beantworten. Bei `Heimat´ geht es um das Verbindende, um die Gemeinschaft und den Zusammenhalt. Nur eine Politik, die wertschätzt, was Menschen jeden Tag in unserem Land im Großen und vielmehr im Kleinen leisten, wird dazu beitragen, dass Heimat bewahrt und gleichzeitig für die Zukunft gestaltet werden kann“, so Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Bis zum 31. August 2019 können Vorschläge für eine Ehrung mit schriftlicher Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg, gerichtet werden. Eigenbewerbungen bleiben unberücksichtigt.

 

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Kulturbüros der Stadt Duisburg: https://www2.duisburg.de/micro2/kulturbuero/ und unter der Telefonnummer 0203/28362269. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Allgemeine Informationen zum Heimat-Preis

 

„Nordrhein-Westfalen heimatet“: Über 140 Städte und Kreise haben sich dazu entschlossen, örtlich einen Heimat-Preis zur Würdigung des örtlichen Engagements vergeben zu wollen. Am 5. Juni 2019 kamen Repräsentanten der Kommunen in Düsseldorf zusammen, um sich über die Auslobung des Heimat-Preises zu informieren. Mit dabei: eine Repräsentantin der Stadt Duisburg.

 

  • Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen fördert durch die Übernahme von Preisgeldern die Auslobung und Verleihung von „Heimat-Preisen“ durch Gemeinden und Gemeindeverbände. Damit befähigt die Landesregierung – getreu dem Ziel: Heimat wächst von unten – Gemeinden und Gemeindeverbände vor Ort, dass lokale Engagement unserer zigtausend ehrenamtlichen Tätigen zu würdigen.

 

  • Unmittelbare Zuwendungsempfänger sind Gemeinden und Gemeindeverbände in Nordrhein-Westfalen.

 

  • Bei einer Stadt oder Gemeinde bedarf es eines Ratsbeschlusses, dass die jeweilige Gemeinde den „Heimat-Preis“ verleihen möchte; bei einem Kreis bedarf es eines Kreistagsbeschlusses.

 

Der jeweilige Gremienbeschluss hat die Preiskriterien festzulegen. Die Gemeinden und Gemeindeverbände würdigen im Rahmen der Teilnahme an dem Förderelement „Heimat-Preis“ das lokale Engagement und nachahmenswerte Praxisbeispiele im Bereich Heimat.

 

Allgemeine Informationen zum „Heimat-Preis“ gibt es auch auf der Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen unter www.mhkbg.nrw und in den sozialen Medien unter dem Hashtag #nrwheimatet.

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POL-BO: Herne Man muss auch verlieren können! - Fundsache überführt Kindergarteneinbrecher

Herne (ots) In den Morgenstunden des gestrigen 24. Juni wurde ein Einbruch in den Kindergarten an der Straße "Im Pratort" in Herne entdeckt.

Im Zeitraum zwischen dem 21.06., 18.15 Uhr, und dem 24.06., 7.15 Uhr, hatte ein Krimineller eine Fensterscheibe eingeschlagen und war in die Räumlichkeiten eingestiegen. Hier entwendete er zwei Laptops sowie einen Werkzeugkoffer.

Eigentlich endet an dieser Stelle die Pressemeldung mit dem Hinweis auf die Zeugen suchende Dienststelle, in diesem Fall das Herner Kriminalkommissariat (KK 35).

Heute ist das anders, denn der Kindergarteneinbrecher selbst hat den entscheidenden Hinweis zur Klärung des Falles geliefert - er verlor während der Tat in der "Mäusegruppe" sein Portemonnaie! Geld entdeckten die Beamten der Bochumer Kriminalwache darin nicht, aber diverse Personalpapiere eines einschlägig polizeibekannten Herners (40).

Und dieser Mann erhielt dann noch am Montag Besuch von der Herner Kriminalpolizei. Nach der guten Nachricht, dass seine Geldbörse gefunden worden ist, wurde dem 40-Jährigen dann auch die schlechte Nachricht, nämlich der Tatvorwurf, in den Kindergarten eingebrochen zu sein, kundgetan.

Wenig später gestand der Mann den Einbruch, den er in den frühen Morgenstunden des 24. Juni verübt hat. Einen der entwendeten Laptops sowie den Werkzeugkoffer konnten die Kriminalbeamten in der Wohnung des 40-Jährigen sicherstellen. Das zweite Notebook will der Mann im Bereich der Poststraße verloren haben.

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Spätnachmittags ist es am heißesten

Je nach Ort erreicht die Sonne bei uns ihren Zenit zwischen 13 Uhr und 13:45 Uhr. Dies ist jedoch nicht der Zeitraum der größten Hitze. Ihr Gipfelpunkt folgt erst am Nachmittag, doch warum?Warum der Hitzehöhepunkt nicht schon mittags ist

Je nach Ort erreicht die Sonne bei uns ihren Zenit zwischen 13 Uhr und 13:45 Uhr. Dies ist jedoch nicht der Zeitraum der größten Hitze. Ihr Gipfelpunkt folgt erst am Nachmittag, doch warum?

Nachmittagshitze als Folge der Mittagshitze

Die Bezeichnung „Mittagshitze“ ist verwirrend, da sie nicht den Zeitraum der Maximaltemperatur widerspiegelt. „Der Mittagshitze folgt die Nachmittagshitze und diese ist weitaus intensiver. Während Mittagszeit befindet sich die Sonne auf ihrem Höchststand und strahlt mit der höchsten Intensität. Rein meteorologisch wird der Begriff Hitze für Temperaturen über 30 Grad verwendet. Diese können selbstverständlich auch zur Mittagszeit erreicht werden. Demnach ist der Begriff „Mittagshitze“ eigentlich gar nicht so falsch, denn er bringt zum Ausdruck, dass es auch mittags schon sehr heiß ist. Das Tagesmaximum der Temperatur wird jedoch erst am Nachmittag zwischen 16 und 18 Uhr erreicht.“, erklärt Matthias Habel, Pressesprecher und Meteorologe bei WetterOnline.

Darum ist es erst spätnachmittags heiß

Die Luft und die Erdoberfläche werden durch die Sonne erwärmt. Die aufgeheizte Erdoberfläche, also Straßen, Gebäude, Felder, Wiesen und Bäume, geben ihre gespeicherte Wärme etwas verzögert wieder an die Luft ab und erhitzen sie zusätzlich. Die Hitze erreicht so also einige Stunden nach dem Zenitstand der Sonne ihren Höhepunkt. Aus diesem Prozess des Aufheizens von wärmespeichernden Oberflächen resultiert auch das Phänomen des Wärmeinseleffekts. Baudichte, Höhe der Bebauung und der Anteil von Grünflächen sind ausschlaggebend für die Intensität dieses Effekts. Je mehr Steine und Asphalt die Hitze speichern können, desto mehr Wärme wird auch an die Umgebung abgegeben. Deshalb ist in Städten im Vergleich zu ländlicher Umgebung die Lufttemperatur bei intensivem Sonnenschein stets höher.

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POL-W: RS Schwerverletztes Kleinkind bei Unglücksfall

Wuppertal (ots) Zu einem tragischen Unglücksfall kam es am gestrigen Abend (24.06.2019, 20.10 Uhr) in der Obertalstr. in Remscheid. Dort hatte ein Familenvater in einem Zimmer des Hauses einen Eimer mit heißem Wasser auf dem Boden abgestellt, um Reinigungsarbeiten vorzunehmen. Als er für einen kurzen Augenblick die angrenzende Küche aufsuchte, krabbelte seine 11 Monate alte Tochter zu dem Eimer und wollte sich daran hochziehen. Dabei kippte der Eimer um und das heiße Wasser ergoß sich auf das Kind, welches schwere Verbrühungen erlitt. Das Kind wurde noch in der Wohnung durch einen Notarzt behandelt und anschließend zur weiteren Behandlung mittels Rettungshubschrauber einer Spezialklinik in Bochum zugeführt. Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht keine Lebensgefahr.

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