Zum Hauptinhalt springen

Regional

Stadt Bochum Infos:2. Zukunftsforum Innenstadt „Bo wird Bäm!“: Bürger stimmen für Projekte

Bürgerinnen und Bürger, die das erste Zukunftsforum Innenstadt im November nutzten, um sich in den Neugestaltungsprozess einzubringen.
Bürgerinnen und Bürger, die das erste Zukunftsforum Innenstadt im November nutzten, um sich in den Neugestaltungsprozess einzubringen.

Die ersten Ideen liegen vor, wie Bochums Innenstadt von morgen aussehen soll. Am Dienstag, 2. Juli, stellt das Amt für Stadtplanung und Wohnen beim zweiten Zukunftsforum dazu ab 19 Uhr in der Rotunde, Konrad-Adenauer-Platz 3, die Projekte vor, die in den kommenden Jahren die Innenstadt zukunftsweisend prägen werden. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich vor Ort zu informieren und aktib einzubringen. Sie können ihnen wichtige Projekte auszuwählen und so die Gestaltung einer attraktiven Stadtmitte zu unterstützen. Das Motto des Entwicklungs- und Mitbeteiligungsprozesses lautet „Bo wird Bäm!“. Ziel ist ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) für die Bochumer Innenstadt.

 

 

Unter der Schlagzeile „Bo wird Bäm!“ hatte bereits im November das erste Zukunftsforum Innenstadt stattgefunden. Bei diesem war das städtische Baudezernat gemeinsam mit der Bochum Wirtschaftsentwicklung, den Büros steg NRW und urbanista mit Bürgerinnen und Bürgern über Gründe, Ziele, Chancen und Risiken der Innenstadt von morgen ins Gespräch gekommen. Die Auftaktveranstaltung hatte circa 200 Gäste angezogen und breiten Zuspruch gefunden. Bis zu Jahresbeginn hatten sich Interessierte online mit Anregungen weiter aktiv und konkret einbringen können. Es gab zudem Infostände, Stadtspaziergänge für das ISEK und eine Bürgerwerkstatt zum Husemannplatz, der mit dem Bau des Einkaufs- und Bürokomplexes „Viktoria-Karree“ ebenfalls neugestaltet wird. Akteurinnen und Akteure in der Innenstadt nahmen an Expertengesprächen und Workshops teil. „Es ist toll, dass bei unserem Vorhaben auch ein starker Impuls von den Einzelhändlern und Eigentümern ausgeht, die Innenstadt mitzugestalten und die Aufenthaltsqualität zu steigern“, freut sich Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke.

 

 

Einen ersten Rahmen für die Ideensammlung und Planungsüberlegungen bot und bietet die „Bochum 2030 Vision Innenstadt“: In dieser Denkfabrik wurden drei Pfeiler für die Innenstadt gesetzt – als Ort für „Neue Heimaten“, als „Stadt des produktiven Wissens“ sowie als Zentrum für „Vernetztes Stadterlebens“. Danach soll Bochums Stadtmitte stärker als bisher gefragte Wohnviertel („neue Heimaten“) in ruhigen Hinterhöfen oder mit anderen einladenden Oasen bieten. Gleichzeitig soll die City für kreative Köpfe zu einem Standort für „urbane Produktion“ werden – kluge Ideen aus innovativen Start-up-Unternehmen sowie kleine Stückzahlen aus Designarbeit und Handwerkskunst können dazu zählen. Das alles mit einer zunehmend vernetzten lokalen Infrastruktur, die mit ihren digitalen Service-Angeboten das „analoge“, echte Erleben der Bochumer Innenstadt zukunftsfähig macht.

 

vom Bermuda3eck bis zum neuen Justizzentrum und zum Kortländer weiterzuentwickeln, die Innenstadt ist zentraler Teil dieses Gebietes. Im Herbst 2019 soll das ISEK politisch beraten und beschlossen sein, um Fördermittel beim Land für die Umsetzung beantragen zu können. Bei einem positiven Bescheid könnte Bochum ab Mitte 2020 erste Fördermittel für die Umsetzung der Maßnahmen abrufen. „Wir haben in jüngster Zeit viel in Bochum umgesetzt und dabei aktiv Bürgerinnen und Bürger einbezogen“, sagt Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. „Die Bochumerinnen und Bochumer unterstützen die Entwicklung ihrer Stadt mit Hand, Herz und Verstand. Daher freue ich mich über diesen spannenden und starken Beteiligungsprozess für unsere Innenstadt von morgen und bin auf das Ergebnis gespannt.“

 

 

Weitere Informationen zum Zukunftsforum und ISEK Innenstadt gibt es im Internet unter www.bo-wird-bäm.de.

 

  • Aufrufe: 85

Stadt Bochum Infos:VHS bietet Wanderung durch die „Wiege des Ruhrbergbaus“

Die Volkshochschule (VHS) lädt am Dienstag, 2. Juli, von 11 bis 14.30 Uhr zu einer Wanderung durch das Muttental ein (Kursnummer 12022). Die Teilnehmenden erkunden auf dem rund sechs Kilometer langen Rundweg die Geschichte des Bergbaus. Treffpunkt ist der Eingang des LWL Industriemuseums Zeche Nachtigall, Nachtigallstraße 35, Witten. Das Angebot kostet sechs Euro, ermäßigt vier Euro. Interessierte sollten festes Schuhwerk und dem Wetter entsprechende Kleidung tragen. Anmeldungen können unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 15 55 oder im Internet unter www.vhs-bochum.de erfolgen.

  • Aufrufe: 32

Stadt Bochum Infos:Hitze: Hilfe und Tipps

Bewässerung - 02-07-2018
Bewässerung - 02-07-2018

Die Hitze hält auch in Bochum Einzug: Bei Temperaturen über 30 Grad empfiehlt die Stadtverwaltung einige Tipps zu beachten. Unter anderem steigt die Gefahr von Bränden durch die enorme Trockenheit. Die Stadt Bochum bittet deshalb alle Bürgerinnen und Bürger um umsichtiges Verhalten beim Grillen und im Umgang mit offenem Feuer. Außerdem sollten Raucherinnen und Raucher darauf achten, Zigarettenstummel nicht achtlos in die Natur zu werfen, um einen Brand zu verhindern. Das Rauchen in Wäldern ist verboten.

 

Auf das Abflämmen von Unkraut sollte während der Hitzeperiode verzichtet werden, da die Gefahr besteht, dass die Flammen auf andere ausgedörrte Pflanzen übergreifen und ein Brand entstehen kann. Vorsicht ist darüber hinaus bei heiß gelaufenen Auto-Katalysatoren geboten. Fährt man mit ihnen auf eine Wiese, kann das Gras Feuer fangen.

 

Das extrem heiße Wetter ist aber auch für die Tierwelt problematisch, denn natürliche Wasserstellen können austrocknen. Daher bittet die Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe: Sie könnten zum Beispiel flache Wasserschalen auf dem Balkon oder im Garten aufstellen, um den Tieren eine Wasserstelle zu bieten.

 

Bürgerinnen und Bürger, die sich Sorgen um den Zustand von Teichen, Tieren oder extrem trockene Baumbestände machen, können ihr Anliegen über die Behördennummer 115 melden. Diese ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Alternativ kann auch das BürgerEcho genutzt werden. Dieses ist unter www.bochum.de/buergerecho erreichbar. Insbesondere junge Bäume können bei der Hitze Unterstützung gebrauchen. Hierbei können Bürgerinnen und Bürger selbst zum Helfer werden. Die Faustregel ist eine Gießkanne Wasser pro Tag pro Baum.

 

In akuten Gefahrensituationen, wie etwa bei Bränden, sollte weiterhin die Feuerwehr unter der 112 verständigt werden.

  • Aufrufe: 78

Stadt Duisburg Infos:Verkehrseinschränkungen im Bereich Kardinal-Galen-Straße

Die Stadtwerke Duisburg verlegen ab Mittwoch, 26. Juni, Fernwärmeleitungen auf der Kardinal-Galen-Straße. Im ersten Bauabschnitt wird die Einfahrt von der Kardinal-Galen-Straße in die Nahestraße nicht mehr möglich sein. Die Einbahnstraßenregelung auf der Nahestraße wird aufgehoben. Die Arbeiten werden voraussichtlich drei Wochen dauern.

 

Im Anschluss wandert die Maßnahme auf der Kardinal-Galen-Straße weiter und die Auffahrt der A59 in Fahrtrichtung Düsseldorf muss bis Ende August gesperrt werden.

 

Fußgänger und Radfahrer sind nicht betroffen. Für die übrigen Verkehrsteilnehmer werden jeweils Umleitungen ausgeschildert.

 

Da zeitweise auch andere Arbeiten für die nächsten Bauphasen vorgenommen werden, kann es vereinzelt zu Sperrungen von Fahrspuren kommen. Es wird allerdings immer eine Fahrspur pro Fahrtrichtung zur Verfügung stehen.

 

Die gesamte Baumaßnahme wird voraussichtlich im Frühjahr 2020 abgeschlossen.

 

 

  • Aufrufe: 26