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Regional

Stadt Bochum Infos :KAFÖ stattet Bochumer Ehrenamtsagentur mit Hardware aus – Bochumer Vereine können sich bewerben

Das Akademische Förderungswerk (AKAFÖ) übergibt seine gebrauchten PCs, Monitore, Tastaturen und Drucker an die Bochumer Ehrenamtsagentur (bea). Mit einem Großteil der Spenden wird sie eingetragene Vereine unterstützen. „Wir freuen uns, dass wir mit der Spende einen Beitrag in Bochum zur Unterstützung des Ehrenamtes leisten können, denn ehrenamtliches Engagement ist für unsere Gesellschaft elementar“, macht AKAFÖ-Geschäftsführer Jörg Lüken deutlich.

 

Die Bochumer Ehrenamtsagentur e.V. kann einen Teil der rund 85 Gerätschaften gut für ihre geplanten Vorstandswerkstätten gebrauchen: Ab Juli 2019 können Vereine und Initiativen in der Geschäftsstelle am Willy-Brandt-Platz 8 regelmäßig an Schulungen zu vereinsrelevanten Themen teilnehmen. „Die Technik-Spende kommt uns wie gerufen“, so der 1. Vorsitzende, Gisbert Schlotzhauer. „Wir können mit dieser Ausstattung viel leichter digitale Inhalte vermitteln. Das wäre aus eigenen Mitteln in dieser Form nicht möglich gewesen. Dass das AKAFÖ bei der Hardwarespende an unseren noch jungen Verein denkt, zeigt wie das Thema Ehrenamt mittlerweile die Gesellschaft durchdrungen hat“, so Schlotzhauer.

 

„Mit dem Inventar können wir auch die geplante Jugendredaktion schulen. Dabei werden Profis in der Ehrenamtsagentur Jugendlichen zeigen, wie sie Videos schneiden, Beiträge für Podcasts erstellen und verantwortungsbewusst mit Sozialen Medien umgehen können“, ergänzt bea-Geschäftsführer Uwe van der Lely.

 

„Von den technischen Geräten bleibt aber nur ein kleiner Teil bei der Ehrenamtsagentur“ so Bochums Oberbürgermeister und Schirmherr, der im Zuge der Bochum Strategie 2018 gegründeten Ehrenamtsagentur, Thomas Eiskirch „Die Bochumer Ehrenamtsagentur vergibt knapp 70 Geräte an kleinere gemeinnützige Vereine weiter, um die technische Ausstattung der Vereine zu verbessern und die vorhandenen Ehrenamtsstrukturen zu stärken.“

 

Bochumer Vereine können ab sofort in der bea-Geschäftsstelle per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ihr Interesse bekunden – mit der Betreffzeile „PC-Spende“. Einzige Voraussetzung ist die Gemeinnützigkeit des Vereins und ein kurzes Statement der Antragsteller*innen, wie die Geräte für sie die Ehrenamtsarbeit bereichern würden. „Dabei gilt: je kreativer und kürzer, desto besser. Falls die Geräte nicht ausreichen, um alle Wünsche zu erfüllen, werden wir das Los entscheiden lassen“, so Gisbert Schlotzhauer.

 

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Sonderausstellung Foto Farbe Form. Bildwelten der Brüder Viegener 26. Mai bis 6. Oktober 2019 Gustav-Lübcke-Museum, Neue Bahnhofstraße 9, 59065 Hamm

Drei Brüder für die Kunst!

Das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm zeigt vom 26. Mai bis 6. Oktober 2019 die Sonderausstellung „Foto Farbe Form. Bildwelten der Brüder Viegener.“ Mit dieser Schau werden auf einzigartige Weise Brücken gebaut, die sich über ganz Westfalen spannen und erstmals das fotografische, malerische und bildhauerische Werk von Josef, Eberhard und Fritz Viegener verbinden. Die in Soest geborenen Brüder gehören zu einer Generation, die nicht nur den Ersten Weltkrieg, die Inflation und den wirtschaftlichen Zusammenbruch miterlebten, sondern auch den Nationalsozialismus und die Schrecken des Zweiten Weltkriegs. Doch all dies vermochte ihren Optimismus und ihre große Empfänglichkeit für visuelle Gestaltung nicht zu erschüttern.

 

Josef Viegener (1899-1992) gelang es mit seinem 1925 in Hamm eröffneten Foto-Atelier einen beachtlichen Kundenkreis zu erobern. Wer etwas auf sich hielt, ließ sich von dem renommierten Fotografen porträtieren. Darüber hinaus machte er sich mit seinen Dokumentationen von Industrielandschaft und vom städtischen Leben einen Namen. Mit seiner Linse schrieb Josef Viegener vier Jahrzehnte Stadtgeschichte. Dabei widmete er sich nicht nur der handwerklichen Auftragsfotografie, sondern griff auch gleichzeitig Impulse der fotografischen Moderne auf. Fortlaufend schuf er so beeindruckende Arbeiten, die durch Klarheit, Einfühlsamkeit und Kühnheit gekennzeichnet sind.

 

Eberhard Viegener (1890-1967) hat schon seit der Zeit des Ersten Weltkriegs als Maler und Grafiker – nicht zuletzt durch die Unterstützung des namhaften Galeristen Alfred Flechtheim – in der Kunst Fuß gefasst. Stilistisch äußerst facettenreich, spiegelt sich in seinem Werk die Entwicklung der Moderne, deren Strömungen er eigene Akzente zu verleihen wusste. Obwohl er hin und wieder die Gefahr des Provinzialismus spürte, steht seine Kunst in starkem Kontrast zu seiner westfälischen Heimat. Unentwegt widmete er sich der Landschaft, dem Porträt und dem Stillleben – mit sichtlicher Zuneigung für Natur, Mensch und Dinge. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg war er Mitbegründer des „Westdeutschen Künstlerbunds“, einer Ausstellungsgemeinschaft, die bis heute aktiv ist.

 

Fritz Viegener (1888-1976) stieg – wie die beiden anderen Brüder – ohne akademische Ausbildung in die Kunst ein. Seine Leidenschaft galt der Bildhauerei und der Grafik. Die Kenntnisse eignete er sich selbst an und suchte Orientierung im Studium von Kunstwerken und in der Beobachtung der Natur. Er widmete sich zahlreichen religiösen Themen. Auch die Landschaft und der Mensch gehörten zu seinen vornehmlichen Motiven. Neben den für den Lebensunterhalt nötigen Aufträgen entstand auch eine Vielzahl an freien Arbeiten, die besonders in den späteren Jahren die Möglichkeit der Abstraktion ausloteten.

 

Die Ausstellung umfasst rund 200 Arbeiten. Die Fotografien von Josef Viegener, die seit langem als Nachlass im LWL-Medienzentrum für Westfalen verwahrt werden, wurden vom Gustav-Lübcke-Museum ausgewählt, erschlossen und vom LWL-Medienzentrum überarbeitet. Die Gemälde von Eberhard Viegener und die Skulpturen, Plastiken sowie Holzschnitte von Fritz Viegener stammen nicht nur aus öffentlichem Besitz, sondern wurden von zahlreichen privaten Leihgebern zur Verfügung gestellt. 

 

Die Ausstellung wird durch ein umfassendes Veranstaltungsprogramm (Führungen, Vorträge, museumspädagogische Angebote) begleitet. Zudem erscheint eine 226-seitige, reich bebilderte Publikation zum Preis von 19.90 Euro im Tecklenborg Verlag ISBN: 978-3-944327-72-3

 

Kooperationspartner der Ausstellung ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

 

Eintritt: 8 / 6 EURO (ermäßigt)

Ausstellungsdauer: 26. Mai bis 6. Oktober 2019

Di bis Sa 10 bis 17 Uhr

So 10 bis 18 Uhr

www.museum-hamm.de

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Stadt Duisburg Infos: Wählen gehen für Menschenrechte, Demokratie und ein offenes Europa! Integrationsrat ruft EU-Bürgerinnen und EU-Bürger zur Wahl auf

Europa geht uns alle etwas an. Die Europäische Union steht für Werte wie Frieden, Rechtstaatlichkeit und Solidarität, aber auch für Toleranz, Vielfalt und individuelle Freiheit. Diese Werte gilt es zu bewahren und zu festigen.

In Duisburg leben ca. 140.000 Menschen mit Migrationshintergrund, die entweder die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen oder Bürger eines anderen EU-Landes sind und somit grundsätzlich berechtigt zur Teilnahme an der Europawahl.

Die Wählerinnen und Wähler können die Zukunft der EU und die Gestaltung der europäischen Politik mitbestimmen. Es geht um eine humane Einwanderungspolitik und die Wahrung der Menschenrechte, auch für Flüchtlinge und andere Menschen mit Migrationshintergrund.

„Einwanderungs- und integrationsfreundliche Kräfte im EU-Parlament werden gestärkt, wenn EU-Bürgerinnen und -Bürger ihr demokratisches Recht nutzen und sich an der Wahl beteiligen“, sagt Erkan Üstünay, der Vorsitzende des Integrationsrates. „Durch eine hohe Wahlbeteiligung ist es möglich, ein Zeichen für Demokratie und ein vereintes Europa zu setzen“.

 

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Stadt Bochum Infos:

Mit dem Leben und Wirken Albert Schweitzers befasst sich ein Vortrag der Volkshochschule (VHS) am Dienstag, 28. Mai, um 18.30 Uhr, in Raum 039 des Bildungs- und Verwaltungszentrums, Gustav-Heinemann-Platz 2–6 (Kursnummer 11012). Das Entgelt beträgt fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Interessierte können sich unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 15 55 oder im Internet unter www.vhs-bochum.de anmelden.

 

Als „knorriger Urwald-Doktor“ des Hospitals von Lambaréné ist Albert Schweitzer in die Geschichte eingegangen. Weltberühmt wurde der Pazifist mit seinen vielseitigen Begabungen als Theologe, Philosoph, Organist und Mediziner. 1953 wurde ihm der Friedensnobelpreis für das Jahr 1952 zuerkannt. Der Vortrag wagt einen Streifzug durch die vielschichtige Biografie eines Menschen, der bis in die Gegenwart häufig als moralisches Vorbild gilt.

 

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