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Regional

POL-BO: Polizei und HGW sagen Einbrechern den Kampf an

Herne (ots) Mehr Sicherheit für Mieterinnen und Mieter: Das Polizeipräsidium Bochum und die Herner Gesellschaft für Wohnungsbau, HGW, haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet und damit Einbrechern den Kampf angesagt. Die Wohnungsbaugesellschaft beteiligt sich mit bis zu 50 Prozent an den Kosten, die Mietern durch Nachrüstmaßnahmen entstehen.

"Bislang haben wir nur mit Einzelfallregelungen auf Mieteranfragen reagieren können. Mit dieser Vereinbarung schaffen wir die Grundlage für ein geregeltes Verfahren, um dem gesteigerten Sicherheitsbedürfnis unserer Mieter nachkommen zu können und den Einbrechern das Leben zu erschweren", freute sich HGW-Geschäftsführer Thomas Bruns, der das Papier jetzt mit Vertretern von HGW und Polizei unterzeichnet hat. Auch Marion Künemund, stellvertretende Kripo-Leiterin, lobte die Vereinbarung: "Wir schieben Einbrechern effektiv den Riegel vor und sorgen so für mehr Sicherheit für Bürgerinnen und Bürger".

Mit bis zu 50 Prozent, maximal 500 Euro pro Wohnung, beteiligt sich die HGW ab sofort an nachträglichen Sicherungsmaßnahmen von Fenstern und Türen. Dafür hat die Gesellschaft ein Sonderbudget von 25.000 Euro im Jahr geschaffen.

Die Experten der polizeilichen Kriminalprävention beraten die Mieter im Vorfeld und geben Empfehlungen, welche Sicherungen den Schutz vor Eindringlingen sinnvoll erhöhen. Die Montage wird von einer der vom Landeskriminalamt zertifizierten Handwerksfirmen durchgeführt. Bei neuen Baumaßnahmen orientiert sich die HGW in Sachen Einbruchschutz außerdem künftig an den Empfehlungen der Polizei.

Mit dem Konzept hat das Polizeipräsidium bereits gute Erfahrungen gemacht: In Wanne-Eickel und Bochum sind mit den hiesigen Wohnungsbaugesellschaften ähnliche Vereinbarungen getroffen worden. Für alle Mieterinnen und Mieter bedeutet das einen deutlichen Gewinn an Wohn- und Lebensqualität.

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Stadt Duisburg Infos:Ergebnisbericht der Aktion „Null-Toleranz“ in den Ortsteilen Marxloh und Bruckhausen

Das Bürger- und Ordnungsamt hat in Zusammenarbeit mit der Duisburger Polizei und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg in der Zeit vom 13. bis zum 19. Mai die Aktion „Null-Toleranz“ in Marxloh und Bruckhausen durchgeführt. In diesem Zeitraum wurden 79 wilde Müllkippen beseitigt, 15 Verwarnungsgelder erhoben, 7 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet (zum Beispiel für das illegale Entsorgen größerer Müllmengen) und 29 Schrottfahrzeuge gekennzeichnet. Die Eigentümer haben nun einen Monat Zeit, die Fahrzeuge zu entfernen.

 

Gleichzeitig wurden die beiden Stadtteile auch durch die Mitarbeiter des städtischen Außendienstes (SAD) zum Teil im Wege von Ordnungspartnerschaften mit der Polizei bestreift. Durch den SAD wurden 27 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und 16 Verwarnungsgelder erhoben. Insgesamt wurden 76 weitere Maßnahmen (zum Beispiel mündliche Verwarnungen, Feststellung unerlaubter Sondernutzung) getroffen.

 

Neben Abfallaufsicht und SAD waren auch Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung verstärkt im Einsatz. Insgesamt kam es zu 1516 kostenpflichtige Verwarnungen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen verbotswidrigen Haltens, Parkens und wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen.

 

Seit Ende des Jahres 2016 führt das Bürger- und Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit der Duisburger Polizei und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg einmal im Monat in einem Duisburger Stadtteil eine Aktionswoche unter dem Motto „Null-Toleranz / ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil“ durch. Die Aktion dient der Bekämpfung der zunehmenden Müllproblematik in den verschiedenen Ortsteilen sowie der Ahndung von sonstigen Ordnungswidrigkeiten.

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Stadt Bochum Infos:USB Bochum : Glascontainer müssen Baustelle weichen - Immanuel-Kant-Straße

Glascontainer Symbolbild
Glascontainer Symbolbild

Die Container für Altglas und Altkleider an der Immanuel-Kant-Straße müssen wegen Bauarbeiten vorübergehend eingezogen werden. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juli an. Danach können die Container am gewohnten Ort wieder aufgestellt werden. Alternativen in der Nähe für die Entsorgung von Altglas und Altkleider befinden sich in der Bruchspitze Nr. 1 und in der Nähe von der Wasserstraße Nr. 8. Generell nehmen auch alle USB Wertstoffhöfe Altpapier und Altglas kostenlos entgegen.

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Stadt Duisburg Infos:Mercator Matinée im Stadtmuseum: Vortrag „Die Geographie des Ptolemaios – alte Fragen, neue Antworten“

Ptolemaios
Ptolemaios

Die Mercator Matinéen beschäftigen sich im Juni mit Klaudios Ptolemaios (lat. Ptolemäus), einem der bedeutendsten Wissenschaftler der Menschheitsgeschichte und dem Urvater aller Kartographen. Prof. Dr. Klaus Geus (Freie Universität Berlin) hält dazu am Sonntag, 2. Juni, um 11.15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen den Vortrag „Die Geographie des Ptolemaios (ca. 150 nach Christus) – alte Fragen, neue Antworten“.

Seine Geographie, verfasst um 150 nach Christus, war für anderthalb Jahrtausende das Standardwerk der Geographie und Kartographie. Mehr als 8.000 Ortskenn-zeichnungen und mehr als 6.300 Längen- und Breitenangaben sind dort minutiös aufgelistet. Wie kein zweiter hat Ptolemaios die geographischen Vorstellungen vieler Generationen geprägt und wissenschaftliche Neuerungen wie die Nordorientierung der Karten oder unser Koordinatensystem etabliert. Obwohl uns Ptolemaios in seiner Einleitung viele Anweisungen für das Anfertigen von Karten an die Hand gegeben hat, bleiben einige wichtige Fragen bis heute ungelöst: „Woher stammt das umfangreiche Datenmaterial des Ptolemaios? Warum sind seine Karten so stark in Ost-West-Richtung „überdehnt“? Können wir seine Koordinaten mit modernen Mitteln überprüfen und sogar „rektifizieren“?“ Antworten auf diese Fragen versucht dieser Vortrag zu geben.

 

Prof. Dr. Klaus Geus (*1962) ist Professor für Historische Geographie des antiken Mittelmeerraumes an der Freien Universität Berlin. Nach dem Studium der Alten Geschichte, Gräzistik und Latinistik in Bamberg und Trier wurde er 1991 an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg promoviert. 2001 habilitierte sich Geus sich mit der Arbeit "Eratosthenes von Kyrene" in Alter Geschichte. Anschließend arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lehrbeauftragter und Gastprofessor an den Universitäten Mannheim, Jena, Bayreuth und Tübingen. 2009 wurde Geus nach Berlin berufen.

 

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der antiken Wissenschaftsgeschichte (Geographie, Astronomie, Metrologie), Historiographie (bes. Herodot) und der Geschichte Afrikas im Altertum. Geus hat 20 Bücher und über 220 Aufsätze veröffentlicht, Vermessung der Oikumene, Herodots Wege des Erzählens, Features of Common Sense Geography und Travelling along the Silk Road.


Der Eintritt zu den Matinéen kostet sechs Euro, ermäßigt vier Euro. Ein Glas Wein oder Saft sowie der Besuch der Ausstellungen sind inklusive. Eine Kartenreservierung telefonisch unter (0203) 283-2640 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. wird empfohlen.

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