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Regional

Stadt Bochum Infos:Bochum: Mit Vollgas in den Klimanotstand?

Bochumer Linksfraktion
Bochumer Linksfraktion

Auf der kommenden Ratssitzung könnte die Stadt Bochum ihre bisherigen Ziele für den Umstieg auf klima- und umweltfreundliche Verkehrsmittel zurücknehmen. Davor warnt die Bochumer Linksfraktion. Um das zu verhindern und um für mehr soziale Ausgewogenheit zu sorgen, bringt DIE LINKE einen umfassenden Änderungsantrag zum „Leitbild Mobilität“ ein.

Mit dem geplanten Leitbild will der Bochumer Rat die Ziele der städtischen Verkehrspolitik für die kommenden elf Jahre festlegen. Nach massiver Kritik im Rahmen einer Bürger*innenbeteiligung wurde die Veröffentlichung eines überarbeiteten Entwurfs mehrfach verschoben. „Was die Verwaltung jetzt vorlegt, ist eine Enttäuschung“, sagt Sabine Lehman, Mitglied der Linksfraktion im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität. „Einerseits diskutieren wir gerade darüber, den Klimanotstand für Bochum auszurufen, und die Bochumer Schüler*innen fordern zu Recht mehr Klimaschutz. Und andererseits will die Verwaltung jetzt genau das Gegenteil durchsetzen. Sollte die Rathauskoalition aus SPD und Grünen dem zustimmen, wäre das ein Offenbarungseid.“

Tatsächlich sieht der Entwurf der Verwaltung eine Absenkung der Umweltziele im Bereich Verkehr vor. Um der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte und Gemeinden (AGFS) beitreten zu können, hatte die Stadt Bochum im Jahr 2016 versprochen: Bis zum Jahr 2030 sollen der Anteil des Autoverkehrs am gesamtstädtischen Verkehr auf 35 Prozent gesenkt und der Anteil des Fahrradverkehrs auf 20 Prozent erhöht werden. Davon will die Verwaltung jetzt nichts mehr wissen: Mit Verabschiedung des Leitbild-Entwurfs würde sich Bochum mit 40 bis 45 Prozent Autoverkehr zufriedengeben, ein genaues Ziel für den Radverkehr wird überhaupt nicht mehr genannt.

„Diese Rolle rückwärts müssen wir verhindern“, fordert Sabine Lehmann. „Darüber hinaus kritisieren wir die fehlende soziale Ausgewogenheit des Entwurfs. Er setzt noch nicht einmal das Ziel, den öffentlichen Nahverkehr für alle bezahlbar zu machen. Unser Änderungsantrag stellt dagegen ein grundsätzliches Recht auf Mobilität für alle in unserer Stadt ins Zentrum. Wir sagen Nein zu der von im Verwaltungsentwurf geforderten Ausbau der Videoüberwachung und schlagen die Förderung autofreier und autoreduzierter Quartiere vor.“

Insgesamt umfasst der siebenseitige Antrag der Linksfraktion 17 konkrete Änderungsvorschläge. Die Beratung über das „Leitbild Mobilität“ steht auf der Tagesordnung der Sitzung des Mobilitätsausschusses am Dienstag, den 28. Mai. Endgültig entscheiden soll der Rat am 6. Juni.

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Countdown zum „Tag der kleinen Forscher“ in NRW läuft

Mitmachtag für gute frühe MINT-Bildung am 28. Mai 2019

 

Klein, aber oho! – Countdown zum „Tag der kleinen Forscher“ läuft in NRW

Wer früh forscht und Fragen stellt, wird angeregt, selbstbestimmt zu denken und verantwortungsvoll zu handeln – und ist damit fit für die Zukunft. Darum gibt es den „Tag der kleinen Forscher“. Am 28. Mai 2019 sind alle Kitas, Horte und Grundschulen in Nordrhein-Westfalen eingeladen, Neues zu entdecken und auszuprobieren. Der Mitmachtag der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ steht diesmal unter dem Motto „Klein, aber oho!“.

Berlin, 22. Mai 2019. Der „Tag der kleinen Forscher“ ist ein bundesweiter Mitmachtag für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Er soll Begeisterung für das Forschen wecken. Zahlreiche Initiativen und Entscheiderinnen und Entscheider aus der Politik unterstützen den Aktionstag. In Nordrhein-Westfalen ist am Aktionstag beispielsweise Jens Spahn, Bundesminister für Gesundheit, in einer Kindertagesstätte in Gronau zu Gast, während der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, das Forschungszentrum Jülich besucht. Serap Güler, nordrhein-westfälische Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, nimmt in Köln am längsten Forschertisch Platz.

Kitas, Horte und Grundschulen aus ganz Deutschland forschen mit

Anlässlich des „Tags der kleinen Forscher“ widmen sich jedes Jahr Tausende Mädchen und Jungen in Kitas, Horten und Grundschulen mit Begeisterung Fragen aus Natur und Technik.

In diesem Jahr findet der „Tag der kleinen Forscher“ am 28. Mai statt – in den Wochen davor und danach lädt die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ alle Kitas, Horte und Grundschulen ein, sich zu beteiligen – sei es im Rahmen eines Forscherfests, einer Projektwoche oder einer besonderen Aktion. Darüber hinaus können Familien, Unterstützerinnen und Unterstützer sowie alle Interessierten die Angebote der Stiftung rund um den Aktionstag kostenfrei nutzen.

Auf der Website www.tag-der-kleinen-forscher.de gibt es Anregungen für Forscherfeste, Materialien für den Aktionstag zum Download und viele bunte Forscherideen rund um das diesjährige Forscherthema „Klein, aber oho!“. Bei diesem Thema werden Knallerbsen plötzlich ganz groß und Konfetti bringt den Garten zum Blühen.

„Die Wertschätzung der kleinen Dinge und ein bewusster Umgang mit ihnen sind eine wichtige Voraussetzung für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit unserer Welt. Das diesjährige Motto inspiriert dazu, gemeinsam mit Kindern die Perspektive zu wechseln und die Bedeutung, den Wert und auch die Wirkung des scheinbar Kleinen zu erkennen“, sagt Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.

Gute Bildung für alle Kinder

Aufmerksames Beobachten, Fragen stellen, Ausprobieren und über Lösungen diskutieren – all das fördert die Denkfähigkeit jedes Einzelnen. Dabei kommt den pädagogischen Fach- und Lehrkräften in Kitas, Horten und Grundschulen eine besondere Rolle zu: Sie motivieren und begleiten sie dabei, scheinbar Selbstverständliches kritisch zu hinterfragen. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ setzt sich für gute frühe Bildung für alle Kinder ein. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Freude am Forschen und Entdecken. Zum Forschen gehört auch die Offenheit für Neues, die Freude am noch Unbekannten und die Bereitschaft, eigene Vorstellungen in Frage zu stellen.

 

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Stadt Duisburg Infos: VHS-Seminar am Wochenende: Business English A2/B1 – „Essentials for the Workplace Sommer 2019”

Die Volkshochschule Duisburg bietet am Freitag, 28. Juni, von 16 bis 19.15 Uhr sowie am Samstag, 29. Juni, von 10 bis 17 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte ein berufsorientiertes Englischseminar an.

 

Unter Leitung von Stephanie Paola Knoll, die selbst lange in England gearbeitet hat, lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das notwendige Rüstzeug, um sich am eigenen Arbeitsplatz auf Englisch in einfachen Situationen sprachlich behaupten zu können. Inhalte sind der Umgang mit Meetings, Telefonaten, E-Mails sowie Smalltalk, die man sich durch aktive Mitarbeit erschließt.

 

Die vorhandenen Englischkenntnisse sollten in etwa dem Abschluss der zehnten Klasse entsprechen. Eine Voranmeldung ist unbedingt erforderlich. Das Seminar kostet 48 Euro. Ermäßigungen sind unter Vorlage der entsprechenden Bescheinigungen möglich.

 

Weitere Informationen gibt es online unter www.vhs-duisburg.de oder bei Klaus Barbian per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder telefonisch unter (0203) 283-3231.

 

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POL-BO: Versuchter Einbruch in Tankstelle - Zwei Männer flüchtig!

Bochum / Wattenscheid (ots) In eine Wattenscheider Tankstelle wurde versucht einzubrechen. Zwei tatverdächtige Männer flüchteten von der Örtlichkeit und werden nun gesucht.

Heute Nacht (22. Mai, gegen 1.35 Uhr) scheiterten Kriminelle daran, in die an der Günnigfelder Straße 39 gelegene Tankstelle einzudringen. Gewaltsam versuchten die Einbrecher, Fenster aufzuhebeln. Mit einem Pflasterstein zerstörten sie die Glaseingangstür - gelangten jedoch nicht in die Räumlichkeiten.

Ohne Beute flüchteten die tatverdächtigen Männer von der Örtlichkeit.

Zeugen konnten folgende Angaben zu dem Duo machen: Einer ist circa 20 bis 30 Jahre alt, zwischen 180 und 190 cm groß, bekleidet mit einer schwarzen Jacke sowie einer langen Hose. Der andere soll gleichaltrig sein, etwas kleiner (170 bis 180 cm groß) und trug eine kurze Hose.

Das Wattenscheider Regionalkommissariat 34 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Rufnummer 02327 963-8405 oder außerhalb der Geschäftszeit die Kriminalwache unter 0234 909-4441 um Hinweise.

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