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Regional

Stadt Duisburg Infos:Meine Stimme für Europa“ – Stadt, RVR und DVG rufen Bürger auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen

Wirtschaftsdezernent Andree Haack, Oberbürgermeister Sören Link, Karola Geiß-Netthöfel (Regionaldirektorin RVR)  und Marcus Wittig (Vorstandsvorsitzender DVG)
Wirtschaftsdezernent Andree Haack, Oberbürgermeister Sören Link, Karola Geiß-Netthöfel (Regionaldirektorin RVR) und Marcus Wittig (Vorstandsvorsitzender DVG)

Europa findet vor Ort statt. Europa findet in Duisburg statt. Hier an Rhein und Ruhr wird Europa sichtbar und in ganz besonderem Maße gelebt. In Duisburg haben Menschen aus 28 Nationen der Europäischen Union und vielen weiteren Nationen aus der gesamten Welt eine Heimat gefunden und leben friedlich und gemeinschaftlich zusammen. Die besondere Verbundenheit der Stadt zu Freunden in der gesamten Welt zeigt sich auch in sieben Städtepartnerschaften, die Duisburg seit Jahrzehnten pflegt. Drei davon sind Verbindungen zu Städten in Europa. Dialog und der Austausch zwischen Städten und Menschen sind zentrale Bausteine für das größte Friedensprojekt der Menschheit: die Europäische Union. Der Mai 2019 ist in der gesamten Europäischen Union Wahlmonat, zum neunten Mal wird das Europäische Parlament in Direktwahl von allen wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern aller Mitgliedsstaaten der EU gewählt. In Duisburg und in ganz Deutschland können die Wählerinnen und Wähler am Sonntag, 26. Mai 2019, ihre Stimme abgeben.

Mit der Kampagne „Meine Stimme für Europa. Metropole Ruhr wählt am 26. Mai“ hat der Regionalverband Ruhr (RVR) in allen Städten und Kreisen des Ruhrgebietes eine Initiative gestartet, die Bürgerinnen und Bürger aufzurufen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und zur Wahl zu gehen. „Wir sollten die Wahl dazu nutzen, Europa mitzugestalten. Die Europäische Gemeinschaft hat hier ihren Ursprung als Montanunion. Zudem steht die Metropole Ruhr für eine Vielfalt an Menschen und Kulturen – praktisch ein Europa im Kleinen“, sagt RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel. In der Metropole Ruhr sind rund 3,8 Millionen Menschen wahlberechtigt – und haben damit eine enorme Stimme in Europa. In Duisburg leben rund 330.000 Wahlberechtigte. „Die Menschen in Duisburg wissen um die Bedeutung Europas. Wir leben nicht nur in Frieden und Freundschaft miteinander, wir leben auch von unseren Partnerschaften in Europa und in aller Welt. Als eine der Logistik-Drehscheiben in Europa profitiert Duisburg in besonderem Maße von der gemeinsamen Zusammenarbeit innerhalb der EU. Und deshalb ist es auch so wichtig, dass die Menschen in Duisburg sich ihrer Stimme bewusst sind und am 26. Mai von ihrem demokratischen Grundrecht Gebrauch machen und zur Wahl gehen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Unterstützt wird die Kampagne des RVR in Duisburg auch von der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG). Insgesamt fünf Busse werden im Kampagnen-Design bis zum 26. Mai in ganz Duisburg unterwegs sein und die Menschen an Rhein und Ruhr auf den Wahltag aufmerksam machen. „Wir unterstützen die Kampagne gerne, denn Europa geht uns alle an. Auch wir als kommunales Unternehmen kommen ständig in Berührung mit der Europäischen Union. Unsere neuen Straßenbahnen zum Beispiel werden zu großen Teilen in Österreich gefertigt. So wie in Duisburg Menschen aus 28 Ländern der EU leben, hat die DVG Fahrgäste aus allen Nationen Europas und der Welt. Die DVG ist umweltfreundlich mit Ökostrom unterwegs. Das geht nur über ein gesamteuropäisches Stromnetz. Europa ist wichtig für uns. Und das jeden Tag und in allen Lebensbereichen“, sagt der DVG-Vorstandsvorsitzende Marcus Wittig.

Informationen zur Kampagne „Meine Stimme für Europa“ finden alle Bürger auf der Internetseite www.europawahl.ruhr. Dort finden Europainteressierte alles Wissenswerte zu den kommunale Europaprofilen der einzelnen Städte und Kreise der Metropole Ruhr, Beispiele EU-geförderter Projekte, Ausführungen zur Wirkung europäischen Geldes in der Region, eine Übersicht über die Veranstaltungen in der Metropole Ruhr anlässlich der Europawahl 2019 und vieles mehr.

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Stadt Duisburg Infos:Sonntagskonzerte 2019 im Musikpavillon Volkspark Rheinhausen

Musikpavillon Volkspark Rheinhausen
Musikpavillon Volkspark Rheinhausen

Sie erfreuen sich großer Beliebtheit und dürfen auch im laufenden Jahr im Veranstaltungskalender der Stadt nicht fehlen: Die jeweils um 15 Uhr beginnenden Sonntagskonzerte im Musikpavillon des Volksparks Rheinhauses. Der Eintritt ist frei. In diesem Jahr stehen zwölf Konzerte im Plan, die das Kulturbüro der Stadt organisiert. Die Sonntagskonzerte werden durch den Bauverein Rheinhausen und den Förderverein für Kultur- und Brauchtumspflege Rheinhausen & Rumeln-Kaldenhausens e. V. unterstützt.

Die Musikvereinigung Duisburg-West DSB e. V. eröffnet traditionell am 19. Mai die Konzertreihe. Die Musikvereinigung ist durch zahlreiche Auftritte, sowie erfolgreiches Absolvieren der Landesmeisterschaften der Spielmanns-, Fanfaren-, Hörner- und Musikzüge sehr bekannt.

Die Treuen Bergvagabunden sorgen am 26. Mai für Stimmung. Sie verwöhnen die Zuhörer unter anderem mit deutschen Volksliedern, die in den 60er und 70er Jahren unter anderem von Heino interpretiert wurden.

Die Reihe setzt sich am 2. Juni fort mit Konzerten des BSW Musikcorps Hohenbudberg e. V. gemeinsam mit der Chorgemeinschaft Hohenbudberg, die einen Mix aus Märschen, Walzern, Evergreens uns aktueller Musik von Rock bis Pop präsentieren.

Am Pfingstsonntag, 9. Juni, lädt der Duisburger Hafenchor die Besucher/innen mit zünftigen Liedern zum Mitsingen und Mitschunkeln ein.

 

Mit dem Musikfest der Musikvereinigung Duisburg-West am darauffolgendem Sonntag, 16. Juni, findet bereits ab 11 Uhr ein weiteres Highlight der diesjährigen Konzertreihe statt. Für Speisen und Getränke sorgt die Musikvereinigung.

 

Das BSW Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum 1951 gehört schon seit Jahren mit seinen ruhigen, melodischen Klängen und seinem reichhaltigen Repertoire von Klassik bis Folklore zum Programm der Sonntagskonzerte und wird dieses Jahr am 23. Juni zu hören sein.

Der Bezirk West der Musik- und Kunstschule der Stadt Duisburg präsentiert sich am 30. Juni mit einem Familienkonzert. Von unterschiedlichen Ensembles werden musikalische Beiträge erklingen, aber auch Soloauftritte von Schülerinnen und Schüler mit ihren Instrumenten werden die Zuhörer erfreuen.

Neu bei den Sonntagskonzerten ist in diesem Jahr die  Bigband „Eddy & Friends“, die am 7. Juli,  ihren lockeren Swing-Sound präsentieren. Ihr Repertoire reicht von Pixinguinha bis Duke Ellington und von Gershwin bis Glen Miller.

Wieder mit dabei ist dieses Jahr das 1. Akkordeon-Orchester Rheinhausen 1950 e.V. am 21. Juli. Sie begeistern mit beschwingten Musical-Melodien und Walzerklängen.

Am 28. Juli kann man sich dann mit dem Gitarrenchor „Alt und Jung gemeinsam unterwegs“ mitreißen lassen, deren Repertoire vom alten deutschen Liedgut über bekannte Schlager bis hin zu Seemannsliedern reicht.

Der Männer- und Frauenchor Rumeln 1877 e.V., der 2017 seinen 140. Geburtstag feierte, lädt am 4. August mit vielerlei bunten Melodien zum Verweilen ein.

Volksmusik - Schlager - Lieder mit Gefühl verpackt mit einer guten Prise Humor, das sind die „Wahren Freunde", die zum Abschluss der diesjährigen Konzertreihe am 18. August die Spielzeit mit bunten Melodien-Reihen beenden.  

Alle Mitwirkenden präsentieren mit viel Spaß ihre Musik und freuen sich schon auf die Konzertfreunde, die hoffentlich auch dieses Jahr wieder zahlreich zu den Open- Air Sonntagskonzerten erscheinen.

Die mitwirkenden Gruppen und Chöre freuen sich schon sehr auf ihre Konzerte im Volkspark Rheinhausen und die zahlreichen Besucherinnen und Besucher.

 

Terminübersicht:

 

  1. Mai 2019 Musikvereinigung Duisburg-West (Eröffnungskonzert) 26. Mai 2019          Treue Bergvagabunden
  2. Juni 2019 Chorgemeinschaft Hohenbudberg sowie BSW Musikcorps 9. Juni 2019            Hafenchor Duisburg                                                                                       16. Juni 2019          Musikfest der Musikvereinigung Duisburg-West   (11 bis 18 Uhr)               23. Juni 2019          BSW Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum                                                 30. Juni 2019          Musik- und Kunstschule der Stadt Duisburg, Bezirk West                                                   7. Juli 2019             Bigband „Eddy & Friends“                                                                             21. Juli 2019           1. Akkordeon-Orchester Rheinhausen                                                            28. Juli 2019           Gitarrenchor „Alt und Jung gemeinsam unterwegs“                                      4. August 2019       Männer- und Frauenchor Rumeln                                                                        18. August 2019      Musikgruppe „Wahre Freunde“

 

Aktuelle Informationen bei Facebook unter www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/

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Wo Forschende Kunst und Gesundheit schützen

Mikroskopische Aufnahme eines typischen Schimmelpilzes in Orgeln: Aspergillus glaucus in 600-facher Vergrößerung.  Bildquelle: IHD
Mikroskopische Aufnahme eines typischen Schimmelpilzes in Orgeln: Aspergillus glaucus in 600-facher Vergrößerung. Bildquelle: IHD

Damit Kultur nicht nur schön anzuschauen ist, sondern auch sicheren Genuss
bietet, haben Forschende in der Zuse-Gemeinschaft schonende Verfahren zum
Schutz von Kunstwerken und Gesundheit entwickelt. Holz als empfindliches,
natürliches Material, das zugleich Schadstoffe beherbergen kann, ist ein
Schwerpunkt dieser Aktivitäten.

Kunstwerke restauriert man, um sie zu erhalten und sie im Idealfall wieder
in ihren ursprünglichen Zustand zu bringen. Doch kann auch der Schutz des
Menschen vor den Kunstwerken nötig sein, so bei Holzschnitzereien. Denn
bei deren Restaurierung kamen bis in die achtziger Jahre hinein nicht
selten gesundheitsgefährdende Holzschutzmittel mit Stoffen wie
Pentachlorphenol (PCP), Lindan oder auch DDT zum Einsatz. Für die
Befreiung historischer Holzkonstruktionen und Kulturgüter von solchen
Gefahrstoffen hat das Forschungsinstitut INNOVENT aus Jena die Reinigung
mit Atmosphärendruckplasma entwickelt. Bei dem Verfahren wird mit einem
aufgeladenen Stickstoff-Gas gearbeitet, das die Rückstände des
Holzschutzmittels reduziert. „Das schonende Verfahren kommt ohne
Feuchtigkeit aus. Gemeinsam mit dem Institut für Holztechnologie Dresden
(IHD) einem weiteren Mitglied der Zuse-Gemeinschaft, wollen wir die
entscheidenden Schritte tun, damit sich diese Methode in der Praxis der
Restaurierung verstärkt durchsetzt - für den Schutz von Kulturgütern und
zum Gesundheitsschutz für die Mitarbeitenden in Depots und Museen“,
erklärt Constanze Roth, Kunsthistorikerin bei INNOVENT.

Während sich INNOVENT um die Oberflächenbehandlung kümmert, arbeiten die
IHD-Wissenschaftler an der Versiegelung der gereinigten Oberflächen, damit
keine weiteren schädlichen Substanzen aus dem Holz entweichen. Dazu lassen
sie die Holzstruktur etwas aufquellen. „Sind die Zellwände möglichst
dicht, wird dieser Zustand fixiert“, erläutert Dr. Martin Fischer vom IHD
das Vorgehen beim Projekt Plasdecon.

Schimmelpilzen an Kirchenorgeln zu Leibe gerückt
Während in Museen und Sammlungen mit ihren häufigen Wander-Ausstellungen
Schadinsekten zur Gefahr für Kunstschätze aus Holz werden können, lauern
in Kirchen als Hort sakraler Kunst andere Risiken. Schimmelpilze und von
ihnen gebildete Sporen greifen nicht nur die Verkleidung und das
Innenleben von Kirchenorgeln an, sondern sind auch eine potenzielle
Gesundheitsgefahr. Weil Gemeinden seit Jahren zunehmenden
Schimmelpilzbefall an Kirchenorgeln beklagen, entwickelte das IHD in
Zusammenarbeit mit dem Institut für Gebäudeenergetik, Thermotechnik und
Energiespeicherung in Stuttgart sowie dem Institut für Diagnostik und
Konservierung an Denkmalen in Sachsen und Sachsen-Anhalt erfolgreich
Strategien zum Schutz der Musikinstrumente. Mit einem kombinierten
Luftreiniger aus Filtermodulen, Ionisator und UV-Strahler wurden
Schwebeteilchen der Luft reduziert und unschädlich gemacht. Neben der
Messung von Schimmelpilzkonzentrationen in der Luft ging es in
Kleinstarbeit ans Zählen und Analysieren der Partikel unter dem Mikroskop.
An einem speziell entwickelten Computer-Simulationsmodell wurden erstmalig
in einem 3D-Modell kritische Stellen im Windsystem der Orgel sichtbar
gemacht. „Unsere an vier Kirchen in Ostsachsen erprobten Methoden wollen
wir weiter testen, um die aufgezeigten Lösungsansätze möglichst breit in
die Anwendung zu bringen. Schimmelpilze sollen sich in den kühlen Kirchen
nicht mehr wohl fühlen“, sagt IHD-Projektleiterin Katharina Plaschkies.

Am 9. und 10. Mai  widmet sich das 5. Mykologische Kolloquium am IHD
interdisziplinär dem Schimmelpilzbefall in Kirchenorgeln. Der
wissenschaftliche Erkenntnisgewinn über die Grenzen einzelner Fächer
hinaus kennzeichnet auch das bei INNOVENT angesiedelte Forum Inn-O-Kultur.
Das offene Bündnis führt Forschungsergebnisse aus den Disziplinen Chemie,
Biologie, Physik, Werkstoffe sowie Restaurierung und Denkmalpflege
zusammen, um neue Einsatzmöglichkeiten innovativer Oberflächen-
Technologien für Kulturgüter zu erkunden

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Stadt Duisburg Infos:VHS: Einführung in das Handpuppenspiel mit Klappmaulpuppen für Anfänger

In einem Seminar der Volkshochschule erlernen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Samstag, 1. Juni, von 10.30 bis 15.45 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte den Umgang mit großen Klappmaulpuppen, die besonders lebendig wirken, da sich Mund und Hände separat bespielen lassen.

Mit Spaß und Freude, vielen Tipps und Tricks werden Handhabung und Stimme spielerisch in ersten improvisierten Versuchen vermittelt. Vorerfahrungen sind daher nicht erforderlich. Die Klappmaulpuppen eignen sich sehr gut für den Einsatz im pädagogischen Bereich, aber auch für Veranstaltungen, beispielsweise mit Kindern im Krankenhaus.

Das Teilnahmeentgelt beträgt 36 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter (0203) 283-2063 oder (0203) 283-3058 sowie im Internet unter www.vhs-duisburg.de.

 

 

 

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