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Regional

Stadt Bochum Infos:Linksfraktion Bochum,Für bezahlbare Mieten und mehr Mitbestimmung: Die VBW muss gemeinnützig werden!

Linksfraktion Bochum
Linksfraktion Bochum

Die Stadt Bochum soll die neuen Mehrheitsverhältnisse in der VBW Bauen und Wohnen GmbH nutzen, um das Unternehmen zu einer gemeinnützigen Gesellschaft umzustrukturieren – das fordert die Bochumer Linksfraktion. Auf der Ratssitzung am Donnerstag, den 12. Juli sollen die Ratsmitglieder über eine Änderung des Gesellschaftsvertrags abstimmen.
 
79,54 Prozent – so groß ist seit Beginn dieses Jahres der Anteil der städtischen Tochtergesellschaften Stadtwerke und Sparkasse an dem Wohnungsunternehmen VBW.  „Die Stadt verfügt damit endlich über eine Gestaltungsmehrheit“, sagt Ratsmitglied Horst Hohmeier von den LINKEN. „Angesichts steigender Mieten und den großen Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt sollte die Stadt diese Mehrheit jetzt auch nutzen. Viele andere Kommunen haben ihre Wohnungsgesellschaft bereits auf gemeinnützige Ziele verpflichtet und machen damit sehr gute Erfahrungen.“
 
Die Linksfraktion beantragt daher, parallel zur Änderung des Gesellschaftsvertrags den Umbau der VBW zu einem gemeinnützigen Unternehmen einzuleiten: Mieten sollen nach dem Kostendeckungsprinzip errechnet und Gewinnausschüttungen an die Anteileigner auf maximal 2 Prozent begrenzt werden. Das Unternehmen soll verpflichtet werden, weitere mögliche Überschüsse zu investieren: in den Bestand, in den Neubau oder in die Senkung von Mieten. Außerdem soll der Gesellschaft verboten werden, Wohnungen an nicht gemeinnützige Träger zu verkaufen, also zu privatisieren. Weiter sollen Mieter*innenbeiräte zur demokratischen Mitbestimmung eingeführt werden.
 
„Eine gemeinnützig handelnde Wohnungsgesellschaft kann in Bochum einen echten Unterschied machen“, sagt Horst Hohmeier. „Die von uns vorgeschlagenen Änderungen sorgen dafür, dass niemand hohe Gewinne abschöpft, sondern dass die öffentlichen Fördermittel den Menschen in unserer Stadt direkt und dauerhaft zugutekommen. So können wir den Anstieg des Mietpreisniveaus in Bochum stoppen und auch dafür sorgen, dass mehr bezahlbare Wohnungen entstehen.“
 
Die Beschlussvorlage der Verwaltung sieht für die Ratssitzung bisher lediglich vor, den VBW-Gesellschaftsvertrag an die neuen Mehrheitsverhältnisse anzupassen. So erhält die Stadt sechs der neun Aufsichtsratssitze, die Sparkasse einen weiteren. Grundlegende Entscheidungen benötigen eine Dreiviertel-Mehrheit in der Gesellschafterversammlung, über welche die städtischen Tochtergesellschaften nun zusammen verfügen.
 

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Stadt Bochum Infos:Stadtumbau: Künstler Manfred Webel lädt zu Logo-Werkstätten in Laer ein

Der Stadtteil Laer wird sich in den kommenden Jahren verändern: Umbau, Renovierung und Erweiterung stehen auf dem Programm. Damit der Umbau so gestaltet wird, dass die Menschen im Stadtteil damit zufrieden sind, sind alle eingeladen, aktiv mitzuwirken.

 

Seit Anfang Juni gibt es dafür eine Anlaufstelle: das Stadtteil-Management hat sein Büro zunächst in einem Kunst-Container vor der ehemaligen Fronleichnam-Kirche; Alte Wittener Straße 23, eröffnet, bevor es einen festen Standort bezieht. Neben den regelmäßigen Öffnungszeiten (di 13 bis 18 Uhr, mi und do 9 bis 14 Uhr, fr 11 bis 16 Uhr) an denen die Kolleginnen und Kollegen des Stadtteil-Managements vor Ort sind, bietet der Künstlers Manfred Webel bis Ende Juli Mitmach-Angebote zum Thema „Logo-Entwicklung“ an.

 

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, selbst kreativ zu werden. Zur Teilnahme müssen sie keine besonderen Voraussetzungen mitbringen  – außer der Freude am Gestalten. Die Logo-Werkstätten sollen den Prozess unterstützen, den Stadtteil schöner, lebendiger und lebenswerter zu machen. Hier entstehen Skizzen, Modelle und Texte mit Unterstützung des Künstlers. Ab Ende Juli entwickelt dann ein Grafiker aus den eingereichten Ideen mehrere Vorschläge für ein Logo „Stadtumbau in Laer“. Nach den Sommerferien werden diese Vorschläge durch das Stadtteil-Management im Rahmen einer Postkartenaktion zur Abstimmung gestellt.

 

Der Künstler ist am Mittwoch, 11. Juli, wieder vor Ort. Außerdem vereinbart er auf Wunsch gerne auch individuelle Termine. Anmeldungen sind möglich beim:

 

Stadtteil-Management Laer

 

Kunst-Container vor der Fronleichnamkirche (Alte Wittener Straße 23)

 

Bochum-Laer

 

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0234 / 90440-61

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Stadt Bochum Infos: Information der Immonex Property GmbH vom 05.07.2018 Hochhaus Wittener Straße 87: Großteil der Mieterinnen und Mieter hat Ersatzwohnungen

Gute Nachrichten für die Mieterinnen und Mieter des Hochhauses Wittener Straße 87: Der Eigentümer und die Stadt Bochum können dank intensiver Bemühungen um Ersatzwohnraum eine positive Zwischenbilanz ziehen. Das Hochhaus muss wegen Mängeln beim Brandschutz bis zum 11. Juli leergezogen sein.
In dem Hochhaus waren 67 Apartments bewohnt. Bis auf vier Mieterinnen und Mietern, die bisher nicht erreichbar waren, konnte inzwischen allen Mietern mindestens ein Angebot für Ersatzwohnraum gemacht werden. Im Hinblick auf 39 Wohnungen konnten inzwischen einver-nehmliche Regelungen gefunden werden. Die ersten Umzüge von Mieterinnen und Mietern haben – vom Vermieter organisatorisch und finanziell unterstützt – bereits planmäßig begon-nen, allerdings müssen trotzdem noch insgesamt 28 Ersatzwohnungen vermittelt werden.
Der Eigentümer der Immobilie hat sein Personal vor Ort aufgestockt, um den verbliebenen Mieterinnen/Mietern zügig adäquate Ersatzwohnungen zu vermitteln. Dabei ist auch die Stadt unterstützend tätig. Stadt und Eigentümer plädieren an die Mieter, den ihnen angebotenen adäquaten Ersatzwohnraum auch anzunehmen.

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Stadt Bochum Infos:Ausstellungseröffnung „Vom Instrument in die Konserve“ in Haus Kemnade

Das Kulturhistorische Museum Haus Kemnade präsentiert in seiner Dauerausstellung eine der größten Musikinstrumentensammlungen. Mit der aktuellen Wechselausstellung „Vom Instrument in die Konserve“ wird ein weiterer Aspekt von Musik in den Fokus gestellt. Am Sonntag, 8. Juli, um 11 Uhr, eröffnen Fotograf und Kurator Dr. Heinrich Brinkmöller-Becker und Christoph Schlierkamp vom Kulturhistorischen Museum Haus Kemnade die neue Ausstellung mit musikalischer Begleitung von „DuckTapeTicket“.

 

Dr. Heinrich Brinkmöller-Becker hat fotografisch festgehalten, wie Musik im Studio aufgenommen wird, um dann auf Schallplatte, CD oder anderen digitalen Tonträgern zu den Liebhabern zu gelangen und damit exemplarisch den Weg nachgezeichnet, den ein Musikstück nimmt, um zu uns Zuhörern zu kommen. Die Fotografien zeichnen ein Portrait der Bauer Studios in Ludwigsburg. Diese Tonstudios sind legendär. Seit mittlerweile über 60 Jahren wird dort auf höchstem technologischem Niveau Musik produziert.

 

Zur Ausstellung gehören auch Schwarz-Weiß-Fotografien von einer Aufnahme-Session. Beispielhaft zeigen sie die Produktion des Kölner Trios „DuckTapeTicket“. Brinkmöller-Beckers Kamera begleitete die drei Streicher Anna-Sophie Dreyer, Paul Bremen, Veit Steinmann, ihre Begleitmusiker – Philipp Brämswig, Joscha Oetz, Dominik Mahnig, Filippa Gojo – und den Tonmeister Johannes Wohlleben bei der Aufnahme der CD „The Undreamt Oasis“.

 

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