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Regional

Ökostrom in Nordrhein-Westfalen gefragt

Jeder zehnte Einwohner in Nordrhein-Westfalen hat laut E.ON-Umfrage eine eigene Solaranlage
Jeder zehnte Einwohner in Nordrhein-Westfalen hat laut E.ON-Umfrage eine eigene Solaranlage

Ökostrom in Nordrhein-Westfalen gefragt

 

  • Jeder fünfte bezieht Ökostrom oder Bioerdgas

  • Drei Viertel der Nordrhein-Westfalen spart gezielt Strom und Wasser

 

Essen, 27. Juni 2018: Immer mehr Menschen in Deutschland setzen auf Ökostrom oder Bioerdgas bei der Wahl ihres Energietarifs. Das ergab eine Auswertung des Energieanbieters E.ON. Ganz vorne mit dabei sind die Nordrhein-Westfalen: Hier entscheidet sich bereits jeder fünfte Kunde bewusst für eine klimafreundliche Energiebelieferung. Zum Vergleich: In Mecklenburg-Vorpommern sind es gerade mal 3 Prozent, in Brandenburg 6 Prozent.

 

Stromsparen in Nordrhein-Westfalen angesagt

 

Worauf achten die Nordrhein-Westfalen jedoch am meisten, wenn es um nachhaltiges Handeln geht? Laut aktueller repräsentativer yougov-Umfrage im Auftrag von E.ON sparen drei Viertel der Einwohner ganz gezielt Strom und Wasser, zum Beispiel durch das Ausschalten von Geräten. Rund ein Drittel vermeidet Plastikverpackungen beim Einkauf und kauft ökologische Produkte. Ebenfalls ein Drittel gibt an, Flugreisen zu vermeiden, um Kohlendioxid einzusparen und immerhin noch jeder zehnte Einwohner hat bereits Solarzellen auf dem eigenen Dach installiert.

 

Ökostrom bundesweit im Trend

 

„In den vergangenen vier Jahren hat sich der Anteil unserer Ökostromkunden verdreifacht, mit weiterhin steigender Tendenz“, sagt Uwe Kolks, Geschäftsführer bei E.ON Energie Deutschland. „Wir registrieren, dass das Umweltbewusstsein der Deutschen immer größer wird.“  Das bestätigt auch die repräsentative YouGov-Umfrage: Für knapp die Hälfte der Bundesbürger ist es wichtig, durch nachhaltiges Handeln selbst die Umwelt zu schützen. Und für immerhin 30 Prozent der Deutschen kommen heute schon Ökotarife in Frage.

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Stadt Bochum Infos:„Komm auf Tour“: Drei Tage Berufsorientierung für Jugendliche

„Komm auf Tour“
„Komm auf Tour“

„Du kannst mehr, als du bislang weißt. Probier´ aus, was dir Spaß macht, zuhause, in der Schule und ab Klasse 8 in der beruflichen Orientierung.“ So lautet die zentrale Botschaft des Projekts „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“, das nun in Bochum Station macht. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Eiskirch entdeckten rund 600  Jugendliche der siebten und achten Klassen von Gesamt-, Sekundar-, Gemeinschafts-, und Förderschulen vom 26. bis zum 28. Juni in einem 500 Quadratmeter großen Erlebnisparcours in der Stadthalle Wattenscheid ihre Stärken.

 

Sechs spielerische Stationen motivieren die Jugendlichen, sich mit ihrer Berufsorientierung und Lebensplanung genauer auseinanderzusetzen. Vom Reiseterminal geht es über den Zeittunnel ins Labyrinth und von der sturmfreien Bude über die Bühne in die Auswertung. Das Projekt ist kein diagnostisches Testverfahren, sondern ermutigt, die eigenen Interessen und Fähigkeiten für sich zu entdecken: „Nichts motiviert einen Menschen mehr, als wenn ihm gezeigt wird, was er gut kann“, lobte Bochums Bildungsdezernent Dietmar Dieckmann das Konzept der „Tour“.

 

Bei rund 330 dualen Ausbildungswegen sowie zahlreichen schulischen Ausbildungen und Studienmöglichkeiten ist es nicht einfach, sich zu orientieren. Häufig kennen die Jugendlichen ihre Stärken noch nicht. Oder sie erkennen ihre Alltagsfähigkeiten nicht als Stärken. Das Projekt „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ hilft den Schülerinnen und Schüler daher dabei, ihre persönlichen Stärken genauer kennenzulernen und auf dieser Grundlage bewusster und passender in die berufliche Orientierung zu starten.

 

Die RAG Stiftung und die Agentur für Arbeit Bochum unterstützen die Durchführung von „komm auf Tour“ finanziell, die Stadt Bochum betreut maßgeblich die Organisation des Projekts. Als frühzeitiges Orientierungsangebot ist es dem Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ vorgeschaltet.

 

Über den Erlebnisparcours hinausgehend fördert „komm auf Tour“ die Zusammenarbeit von Schulen, Eltern sowie außerschulischen Partnerinnen und Partner der Berufsorientierung und Lebensplanung. Die Mütter und Väter der teilnehmenden Jugendlichen erfahren bei einem Informationsabend im Erlebnisparcours, wie sie ihre Tochter oder ihren Sohn bei dem Prozess der Berufswahl und Lebensplanung bis zum Schulabgang konkret unterstützen können. Die Lehrkräfte erhalten Anregungen, um den Parcoursbesuch in der Schule nachhaltig zu vertiefen und mit den nächsten Schritten der Berufsorientierung zu verbinden. Entwickelt wurde das Projekt „komm auf Tour“ von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit.

 

Folgende regionale Partnerinnen und Partnerbeteiligten sich an „komm auf Tour“ in Bochum:

•              Agentur für Arbeit Bochum

•              RAG-Stiftung Essen

•              Schulaufsicht Bochum

•              Pro Familia

•              Integrationsfachdienst (IFD) Bochum-Herne

•              Krisenhilfe e.V. Bochum – Fachstelle für Suchtvorbeugung

•              Freie Träger: Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft in Bochum mbH – bobeq GmbH, inab – Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft des bfw mbH, Gisela Vogel Institut für berufliche Bildung GmbH & Co. KG, Wattenscheider-Berufs-Bildungs-Zentrum gGmbH

•              Alice-Salomon-Berufskolleg

•              Stadt Bochum mit dem Jugendamt, dem regionalen Bildungsbüro, dem kommunalen Integrationszentrum, dem Personalamt und der kommunalen Koordinierungsstelle „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA)

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Stadt Bochum Infos:Tagesmütter und Tagesväter erhalten Zertifikate

Zertifikatsübergabe
Zertifikatsübergabe

Mit der Förderung des Bundesprogramms „Weil die Kleinsten große Nähe brauchen“ des Familienministeriums konnten in Bochum 2017 und 2018 insgesamt 41 neue Tagesmütter und Tagesväter ausgebildet werden. Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) hat im Auftrag des Jugendamtes der Stadt Bochum diese Qualifizierung angeboten. Sozialdezernentin Britta Anger, der stellvertretende Jugendamtsleiter Jörg Klingenberg und die Geschäftsfühererin des SkF Bochum, Michaela Wiedemhöver, überreichten am Dienstag, 26. Juni, die Zertifikate an die ausgebildeten Tageseltern.

 

Das Bundesprogramm „Weil die Kleinsten große Nähe brauchen“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), hat im Jahr 2016 die Stadt Bochum als Modellstandort für die Umsetzung des neuen Qualifizierungshandbuches für Kindertagepflegepersonen ausgewählt. Die neue Form der kompetenzorientierten Vermittlung der Qualifizierungsinhalte wird durch Referentinnen und Referenten und eine kontinuierliche Kursbegleitung, die nach einem „Train the Trainer“-Seminar vom Bundesverband e.V. für Kindertagespflege fortgebildet wurden, begleitet. Derzeit qualifiziert der SkF tätigkeitsbegleitend über die Anschlussqualifizierung 160+ zwölf Tagespflegepersonen, die zum Teil langjährige Berufserfahrung haben.

 

Weitere Information zum Thema Tagespflege gibt es beim städtischen Jugendamt, Abteilung Kindertagesbetreung, Jungesellenstraße 8, Zimmer 104, per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder der Rufnummer 02 34 / 910 11 83.

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Stadt Duisburg Infos: 2.Auflage des Neubürgerscheckheftes – Erlös der ersten Auflage geht an Immersatt

(v. l.): Beigeordneter Thomas Krützberg, Oberbürgermeister Sören Link, Geschäftsführerin Nicole Elshoff, Vorstandsvorsitzende Dr. Eva Maria Klatt und Vorstandsmitglied Manfred Stüdemann.
(v. l.): Beigeordneter Thomas Krützberg, Oberbürgermeister Sören Link, Geschäftsführerin Nicole Elshoff, Vorstandsvorsitzende Dr. Eva Maria Klatt und Vorstandsmitglied Manfred Stüdemann.

Seit genau einem Jahr gibt es das Neubürgerscheckheft, das man bei der Anmeldung als Duisburger Neubürger im Bürgerservice erhält. 15 Gutscheine für den kostenlosen Eintritt in Museen, Bildungs-, Freizeit- und Sporteinrichtungen bietet das Heft, um Duisburgs schönste Seiten kennen zu lernen. Einzige Bedingung für den Erhalt ist die Zahlung einer Schutzgebühr von zwei Euro.

 

Bis zum Stichtag 15. Juni sind insgesamt 3.333 Hefte der ersten Auflage ausgegeben worden. Dem ursprünglichen Plan folgend, haben Oberbürgermeister Sören Link und Beigeordneter Thomas Krützberg am heutigen Vormittag den Erlös in Höhe von 6.666 Euro stellvertretend für den Immersatt Kinder- und Jugendtisch e.V. an Vorstandsmitglied Manfred Stüdemann und Geschäftsführerin Nicole Elshoff überreicht.  

 

„Immersatt setzt sich seit 13 Jahren für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche ein und hat die Angebote immer weiter ausgebaut. Der Verein ist weit über die Stadtgrenze für seine wichtige Arbeit bekannt. Ich bedanke mich bei allen Mitarbeitern für ihr Mitwirken und für ihren Einsatz“, so Oberbürgermeister Sören Link.

 

Beigeordneter Thomas Krützberg ergänzt: „Was der Verein Immersatt für Kinder und Jugendliche leistet, ist großartig. Die Arbeit des Vereins geht mittlerweile weit über die Versorgung mit Lebensmitteln hinaus. Es gibt kulturelle Angebote, Freizeitgestaltungen, und vieles mehr, teilweise wird die ganze Familie von Kindern in Hilfsangebote eingebunden. Man kann solches Engagement gar nicht genug würdigen.“

 

Der Verein freut sich natürlich über den Geldeingang und Vorstandsmitglied Manfred Stüdemann bedankt sich für die Unterstützung: „Wir sind in unserer Arbeit auf Spenden angewiesen und freuen uns sehr, dass unsere Arbeit wertgeschätzt wird. Das stärkt uns in unserem Ziel, Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen.“

 

Ab sofort ist die zweite Auflage des Heftes in den Bürgerservicestationen erhältlich. Neben Aushängeschildern wie dem Zoo Duisburg, dem filmforum, dem Theater und der Philharmonie oder der Stadtbibliothek und VHS im neuen Stadtfenster gibt es dank der Unterstützung der Sponsoren beispielsweise auch einen kostenlosen Besuch eines MSV-Heimspiels. Komplettiert wird das Angebot von den städtischen Museen, den städtischen Schwimmbädern, einer Hafenrundfahrt, einer Stadtführung sowie einem Gutschein für ein DVG Tagesticket.

 

Die Realisierung des Projektes wurde ermöglicht durch die Unterstützung der GEBAG, der Sparkasse, der Wirtschaftsbetriebe Duisburg AöR, der Duisburger Hafen AG (duisport) und der Stadtwerke Duisburg.

 

Empfänger der Spende durch die Schutzgebühr der zweiten Auflage ist der Tiergnadenhof und Jugendfarm Duisburg e.V.

 

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