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Regional

Stadt Dortmund Infos:FOTOAKTION „Du und der Bergbau – Erinnerungsobjekte aus Dortmund“

Kohlestück mit Händen
Kohlestück mit Händen

In der Ausstellung „Kunst & Kohle: SchichtWechsel. Von der (bergmännischen) Laienkunst zur Gegenwartskunst“ werden Kunstwerke von Bergarbeitern aus den 1950er und 60er Jahren gezeigt. Die bergmännische Kunst wird zusammen ausgestellt mit Werken aus der Sammlung des Museums Ostwall und mit Kunstwerken aus der heutigen Zeit, rund um das Thema Kohle. Die Ausstellung beschäftigt sich auch mit der Blütezeit des Kohlebergbaus in Dortmund.

Aus diesem Anlass sind alle Dortmunderinnen und Dortmunder eingeladen, selbst Teil der Ausstellung zu werden: Kommen Sie am Sonntag, 10. Juni, zwischen 12 und 16 Uhr mit ihrem persönlichen Andenken aus der Zeit des Bergbaus ins Dortmunder U, Ebene U2, Studio, und lassen Sie sich zusammen mit diesem Erinnerungsstück von einer Fotografin professionell porträtieren.

Fotos, die in einer ersten Fotoaktion zu Beginn der Ausstellung entstanden sind, können Sie bereits in der Ausstellung „SchichtWechsel“ sehen. Zu jedem Porträt gibt es eine Fußnote zur Herkunft des mitgebrachten Objektes.
Wir freuen uns, unsere Präsentation mit Ihrem Foto zu erweitern!

Das mitgebrachte Objekt kann einen direkten Bezug zu Ihnen haben oder auch als Erb- oder Fundstück in Ihren Besitz gekommen sein. Sei es Werkzeug oder Kleidungsstück, ein Foto, eine Figur der Heiligen Barbara, Teile einer Uniform des Bergarbeiter-Chores, eine alte Grubenleuchte oder auch ein Wappen oder Abzeichen – wir sind gespannt auf viele unterschiedliche Erinnerungsstücke!

Die Fotoaktion ist kostenlos. Information und Anmeldung unter Telefon
0231 – 50 27791 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Stadt Dortmund Infos:OB Ullrich Sierau in den Vorstand des Städtetags Nordrhein-Westfalen wiedergewählt

Thomas Hunsteger-Petermann, Ullrich Sierau, Pit Clausen (v.l.). Foto: Stadt Dortmund/Martin van der Pütten
Thomas Hunsteger-Petermann, Ullrich Sierau, Pit Clausen (v.l.). Foto: Stadt Dortmund/Martin van der Pütten

Auf der letzten Mitgliederversammlung des Städtetags Nordrhein-Westfalen in Bielefeld wurde Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau erneut in den Vorstand gewählt.
Die Mitglieder wählten Thomas Hunsteger-Petermann (Hamm) als Vorsitzenden und Pit Clausen (Bielefeld) als seinen Stellvertreter des Städtetags Nordrhein-Westfalen.

Eine Liste des kompletten Vorstands finden Sie unter http://www.staedtetag-nrw.de/wir/vorstand/mitglieder/

Der Städtetag Nordrhein-Westfalen tagte unter der Teilnahme von rund 500 Gästen und Delegierten in Bielefeld zum Thema „Nordrhein Westfalen: Land der Städte.“ Der Städtetag Nordrhein-Westfalen fordert von Land und Bund Lösungen, um das Altschuldenproblem strukturschwacher Städte in den Griff zu bekommen. Die von der Bundesregierung geplante Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ müsse dazu die entsprechenden Wege aufzeigen.

 

Die Hauptversammlung des Deutschen Städtetags wird im kommenden Jahr vom 4. bis zum 6. Juni in Dortmund stattfinden.

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Stadt Bochum Infos:Architektur-Vortragsreihe: Prof. Stefan Rutzinger am 21.06. zu Gast - Veranstaltungshinweis der Hochschule Bochum

Architektur-Vortragsreihe: Prof. Stefan Rutzinger vom österreichischen Büro "soma"

In der renommierten Architektur-Vortragsreihe Summer Talks der Hochschule Bochum hat am 21. Juni 2018 Prof. Stefan Rutzinger vom Büro "soma" (Innsbruck/Wien) das Wort. Prof. Rutzinger stellt bin seinem Werkbericht das Eindeutige, Objektivierbare architektonischen Designs in Frage und plädiert dafür, Zwischentöne und Unschärfen in der Konstruktion zuzulassen. soma, gegründet 2007, hat vor allem durch innovative Kulturbauten, aber auch durch städtebaulich Planungen und Sozialwohnungen von sich reden gemacht. Zu den bekanntesten Arbeiten gehören der Themenpavillon für die Expo 2012 Yeosu in Südkorea, die Erweiterung der Bauakademie in Salzburg und der Wanderkunstpavillon für die Salzburg Biennale (2011).
Der Vortrag beginnt um 18 Uhr in der BlueBox der Hochschule Bochum. Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.


Hintergrund der Vortragsreihe:
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Die Architektur-Vortragsreihe der Hochschule Bochum bietet international renommierte Architekturbüros eine Plattform, um ihre Arbeiten zu präsentieren und mit dem Fachpublikum zu diskutieren. Die Architektenkammer NRW erkennt die Vorträge als Fortbildungsveranstaltung an.
Diese Vortragsreihe im Sommer 2018 ist betitelt mit "REAL DIGITAL - Die Zukunft des Bauens ist digital". Entsprechend verändert sich die Architektur in allen Bereichen, vom Entwurf über die Planung bis hin zur Fertigung.  Was macht die Digitalisierung mit unserer Baukultur? Das wollen wir debattieren. Die Vortragsreihe widmet sich unterschiedlichen Aspekten der sich durch Digitalisierung und Industrie 4.0 verändernden Entwurfs- und Planungsmethodik. Es geht um digitales Entwerfen und Konstruieren, Parametrik und Programmierung, BIM, digitale Fabrikation und Robotik, und virtuelle und erweiterte Realitäten.

Weitere Termine im Sommersemester:

28.6.18: HERZOG & DE MEURON, Basel
Digital Productivity (Steffen Riegas, Head of Digital Technologies)

5.7.18: GRAMAZIO KOHLER RESEARCH / ETHZ, Zürich The Inner Forms of Tomorrow (Hannes Meyer, Senior Researcher & Direktor Lehre)

12.7.18: ICD / UNIVERSITÄT STUTTGART, Stuttgart Designing Behaviours - Behaviour-dabes Design (Tobias Schwinn, Research Associate)

Weitere Informationen zur Architektur-Vortragsreihe unter: <http://www.hochschule-bochum.de/vortragsreihe>

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„Bestattungskultur in Hamm“ Vortrag morgen „Sonntag, 17. Juni 2018, um 11.30 Uhr

Portraitfoto Markus Klüppel, Landschaftsarchitekt und Mitarbeiter des Grünflächenamtes der Stadt Hamm
Portraitfoto Markus Klüppel, Landschaftsarchitekt und Mitarbeiter des Grünflächenamtes der Stadt Hamm

Die erfolgreiche Sonderausstellung „Mumien - der Traum vom Ewigen Leben“ im Gustav-Lübcke-Museum geht nach einer Laufzeit von nun fast sieben Monaten am 17. Juni 2018 zu Ende. An der Finissage wird Markus Klüppel, Landschaftsarchitekt und Mitarbeiter des Grünflächenamtes der Stadt Hamm, um 11.30 Uhr in seinem interessanten Vortrag zu seinem Spezialgebiet, der Bestattungskultur, spannende Fragen stellen. Wie sieht die Friedhofslandschaft in Hamm aus? Warum gibt es 34 Friedhöfe? Was hat es mit privaten Bestattungsplätzen auf sich? Ist es bekannt, dass neben Christen auch Konfessionslose, Muslime und Hindus ihre eigenen Begräbnisplätze haben? Gibt es Gräber mit „ewigem Ruherecht“? Findet Mumifizierung auch auf unseren Friedhöfen statt?

                                        

Die Geschichte der Friedhöfe in Hamm ist bis weit in das 19. Jahrhundert hinein eng verknüpft mit den beiden großen Volkskirchen. Die katholische Kirche und seit der Reformation im 16. Jahrhundert auch die evangelische Kirche hatten jahrhundertelang das sogenannte Bestattungsmonopol inne: Die Friedhöfe gehörten den Kirchen. Die Kirchen bestimmten, wer wo bestattet werden durfte. Im 18. Jahrhundert, dem Zeitalter der Aufklärung, wuchs die Kritik an den Zuständen der  Friedhöfe, die oftmals ungepflegt und wüst waren. Der heute geläufige Begriff der Friedhofskultur war bis in das 18. Jahrhundert hinein unbekannt. So wurden Kirchhöfe nicht nur für Bestattungszwecke genutzt, sondern das Gelände wurde auch als Viehweide verpachtet oder diente den Anwohnern als Wäschetrockenplatz. Immer wieder wurde auch beklagt, dass auf den frisch aufgeworfenen Grabhügeln die kaum verwesten Gebeine der nur wenige Jahre zuvor Bestatteten den Ekel der Betrachter hervorriefen. Um diese unhaltbaren hygienischen und ästhetischen Mängel abzustellen, wurde in Preußen durch das neue Landrecht von 1794 – eine Wende im Bestattungswesen – eingeläutet: Nunmehr wurde gesetzlich vorgeschrieben, dass Friedhofsneuanlagen nicht mehr innerhalb der Stadtmauer, sondern außerhalb der Stadttore anzulegen seien. Die daraus resultierende Trennung von Kirche und Friedhof war ein wichtiger Schritt hin zu einem kommunal organisierten Friedhofswesen.

 

Wie sich das Friedhofswesen in der Folgezeit weiterentwickelte und wie die Friedhofslandschaft heute in Hamm aussieht wird ebenso Thema des Vortrags sein wie aktuelle Trends in der Bestattungskultur.

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