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Regional

Stadt Dortmund Infos:Ein Abend mit talentiertem Nachwuchs: Studierende präsentieren sich bei der „Gitarrenmusik im Torhaus“

Ausgewählte Absolventen verschiedener Musikhochschulen in NRW spielen in Dortmund: Die beliebte Reihe „Gitarrenmusik im Torhaus“ geht am Sonntag, 17. Juni, 18 Uhr mit dem talentierten Nachwuchs weiter, der an diesem Abend im Rombergpark Gelegenheit bekommt, dem Hochschulfach „Konzertgitarre“ eine Plattform zu bieten. Die Gitarrenmusikreihe im Torhaus gibt ihnen die Möglichkeit, sich auch außerhalb ihrer Studienorte in einem professionellen Rahmen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Beteiligt sind die Hochschule für Musik in Detmold (Prof. Thomas Kirchhoff, Prof. Janos Balint) und die Hochschule für Tanz und Musik in Köln (Standort Aachen, Prof. Hans-Werner Huppertz). Es spielen u.a. das Duo Con Spirito (Matei Rusu, Gitarre & Polychronis Karamatidis, Flöte) sowie Yifei Pei von der Hochschule für Musik Detmold) und Martina Gruber (Köln, Standort Aachen).

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Stadt Dortmund Infos:„Wir sind die Kinder“: Theater im Kino im U

Irgendein Abend in irgendeiner Großstadt: Ein Jugendlicher wird beim versuchten Diebstahl eines Autos von einem Security-Mann erwischt und zu Tode geprügelt. Während die Bürger der Stadt in verschlossenen Wohnungen vor ihren Bildschirmen dahinvegetieren, nimmt die Jugend die Rebellion auf: Zwischen den verfallenden Häuserfronten entsteht ein Kriegsschauplatz. „Wir sind die Kinder“ heißt das Theaterstück, das am Samstag, 16. Juni, 19 Uhr im Kino im U aufgeführt wird – ein Stück nach Samuel Gallets „Mitteilung Nummer 10“ über Perspektivlosigkeit und Ohnmacht, über die hilflose Wut derer, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden und schon lange nicht mehr beachtet werden. Der Eintritt ist frei.

Inmitten des Chaos vier Menschen: Eine junge Frau, die vor der apathischen Mittelschicht flieht und eine andere, die ihrer Vergangenheit entkommen will; ein verbitterter Mann, der den Mörder seines Bruders sucht und ein anderer auf der Suche nach Vergebung. Die Regie führt Anna Metzler, Co-Regie: Stefan Moll. Es spielen Nicolas Yannis Deden, Ines Reddig, Tabea Kahlstatt, Dustin Heye, John-Marten Meijer, Linda Cooper, Stefan Moll und Ricarda Schwede, die derzeit im Dortmunder U ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert.

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Stadt Dortmund Infos:Industriegiganten an der Ruhr: Maler Helmut Paulin führt durch seine Ausstellung im Hoesch-Museum

Rauchende Schornsteine, stählerne Fördertürme, Hochöfen, Gasometer, gewaltige Gasleitungen und Kühltürme – inzwischen sind die meisten dieser Anlagen im Ruhrgebiet verschwunden oder zumindest stillgelegt. In den Bildern des Wittener Malers Helmut Paulin existieren sie weiter. Das Hoesch-Museum an der Eberhardstr. 12 zeigt noch bis 1. Juli die Sonderausstellung „Industriegiganten an der Ruhr. Der Maler Helmut Paulin“. Wer die Ausstellung mit einer Führung des Künstlers erleben will, hat dazu Gelegenheit am Samstag, 16. Juni, 11 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Dem gebürtigen Bochumer Helmut Paulin ist die Industrielandschaft der Vergangenheit teils noch aus eigener Anschauung bekannt. Als Vorlage dienten und dienen ihm überwiegend Schwarzweiß-Fotografien, deren Motive er mit einer Palette möglichst gedeckter Farben als Ölgemälde mit unverwechselbarem Erscheinungsbild wiedergibt. Dabei kommt es ihm besonders darauf an, die Stimmung zum Ausdruck zu bringen, die ihm aus der Zeit der Giganten in Erinnerung geblieben ist.

Helmut Paulin wurde 1948 in Bochum geboren. Er arbeitete in der städtischen Bauverwaltung Bochum, bewahrte sich aber seine Leidenschaft für die Malerei. Ab 2008 intensivierte er seine Malaktivitäten in der Gruppe „Local Artists Network“ um Jiny Lan. Dort entwickelte er seine Vorliebe für unterschiedliche Techniken, Materialien und Motive.

www.hoeschmuseum.dortmund.de

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Stadt Dortmund Infos:Industrie und Kunst: Vortrag der VHS in der Ausstellung „SchichtWechsel“ im Museum Ostwall

Das Vordringen der Industrie stellte die bildende Kunst im 19. Jahrhundert vor Herausforderungen: Ist die Welt der Arbeit und des Klassenkampfes überhaupt kunstwürdig? Bislang galt schließlich der idealistische Anspruch, sie möge sich über die Sphäre des Alltags erheben. In seinem Vortrag „Industrie und Kunst“ spricht Andreas Zeising am Donnerstag, 14. Juni, 18 bis 19.30 Uhr über das Zusammentreffen der beiden Systeme. Der Vortrag findet statt in Kooperation mit der VHS-Dortmund auf Ebene 6 im Museum Ostwall, Leonie-Reygers-Terrasse.

Es waren Maler wie Adolf Menzel oder Carl Eduard Biermann, die, beflügelt vom Optimismus der Gründerzeit, die Industrie zunächst als „Zyklopenwelt“ in Szene setzten und dabei auch Kontroverses ausblendeten. Zur selben Zeit bedienten sich Konzerne wie die AEG oder Krupp des neuen Mediums Fotografie, um ihren Besitzstand dokumentieren zu lassen. Der Vortrag verfolgt solche unterschiedlichen künstlerischen Herangehensweisen an das Problemfeld Arbeit und Industrie und diskutiert an exemplarischen Werken, wie Symbolik und Realismus jeweils ins Verhältnis gesetzt wurden.

Der Vortrag ist kostenlos; der Eintritt in die Ausstellung kostet 5 Euro (ermäßigt 2,50 Euro). Die Eintrittskarte berechtigt das ganze Jahr zum Eintritt in die Sammlungspräsentation.

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