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Regional

POL-BO: Schüler bei Verkehrsunfällen in Wattenscheid schwer verletzt

Bochum (ots) - Zwei Verkehrsunfälle mit Schülern nahm die Polizei am 30. Mai in Bochum-Wattenscheid auf. Gegen 16.15 Uhr trat eine 17-jährige Schülerin unvermittelt auf die Fahrbahn im Bereich der Höntroper Straße 67. Dabei übersah sie einen 42-jährigen Bochumer, der mit seinem Auto in Richtung Wattenscheid Innenstadt fuhr. Das Mädchen wurde vom Außenspiegel erfasst und schwer verletzt in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der zweite Unfall ereignete sich gegen 20.20 Uhr auf der Günnigfelder Straße in Höhe Hausnummer 66. Hier lief ein 7-jähriger Junge unerwartet zwischen geparkten Fahrzeugen auf die Straße. Ein 51-jähriger Wattenscheider konnte trotz Vollbremsung nicht mehr rechtzeitig halten und kollidierte mit dem Kind. Der Junge wurde ebenfalls schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Nach bisherigen Ermittlungsstand besteht aber bei den beiden Verletzten keine Lebensgefahr. Für die Dauer der Unfallaufnahmen kam es in den Bereichen zu kurzzeitigen Sperrungen. Das Bochumer Verkehrskommissariat 1 hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Stadt Bochum Infos:Fahrzeugbestand ist im Mai gestiegen

Im Vergleich von April zu Mai ist der Fahrzeugbestand in Bochum von 239.650 auf 240.133 gestiegen. 194.381 Pkw sind nun auf Bochums Straßen unterwegs: 177 mehr als im Monat zuvor. Die Zahl der Krafträder stieg um 95 auf 15.626. In Bochum fahren 156 Lkw mehr als im April; es sind nun 13.719. Die Zahl der Busse stieg um einen auf 162, die der Zugmaschinen stieg um zwei auf 802. Es gibt 14.024 zugelassene Anhänger – 47 mehr als im April. Die Anzahl der sonstigen Fahrzeuge stieg im Mai um fünf auf 1.419. In Bochum fahren seit Mai 13.718 Fahrzeuge mit Wattenscheider Kennzeichen, ein Plus von 142. Die Anzahl der Elektrofahrzeuge stieg um acht auf 313. Im Vergleich zu Mai 2017 ist der Fahrzeugbestand von 234.336 um 5.797 Fahrzeuge gestiegen.

 

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Stadt Bochum Infos:Führung durch den größten Steinbruch Bochums

Steinbruch Zeche Klosterbusch, 2003,
Steinbruch Zeche Klosterbusch, 2003,

Der „5. Lange Tag der StadtNatur in Bochum" findet am Freitag und Samstag, 8. und 9. Juni, statt. In den Bochumer Stadtteilen bieten 41 Mit-Akteure 38 Veranstaltungen für Jung und Alt an. Ein Natur-Event des Umwelt- und Grünflächenamtes der Stadt Bochum in Kooperation mit dem GeoPark Ruhrgebiet e.V. führt Bürgerinnen und Bürger am Freitag, 8. Juni, kostenlos in den sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen Steinbruch Klosterbusch in Querenburg. Die Führung beginnt um 14 Uhr und dauert rund 1,5 bis zwei Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Klosterbusch, dem heutigen Sitz der „Grünen Schule“. Am Eingangstor an der Straße „Im Lottental 42“ befindet sich das Firmenschild der „Grünen Schule“.

 

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Klosterbusch erinnern heute noch das Gebäude der Maschinenhalle und der alte Steinbruch an vergangene Zeiten. Das damals im Steinbruch abgebaute Material wurde hauptsächlich zum Verfüllen der Grubenbauten verwendet. Heute, 57 Jahre nach der Schließung der Zeche, hat sich die Natur den Steinbruch zurück erobert, und seltene Tierarten haben sich in dem größten geologischen Aufschluss in Bochum angesiedelt. Weiterhin ist der Steinbruch von großer geologischer Bedeutung; er wurde deshalb als Naturdenkmal unter Schutz gestellt. Im Rahmen der Führung werden die erdgeschichtliche Entwicklung sowie die Bergbaugeschichte der ehemaligen Zeche Klosterbusch erläutert.

 

Die auf dem ehemaligen Zechengelände ansässige „Grüne Schule“ beteiligt sich ebenfalls an diesem Aktionstag. Hier können Interessierte von 13 bis 18 Uhr einen Blick auf das Bienenvolk werfen und Einblicke in den Beruf der Gärtnerin und des Gärtners erhalten.

 

Weitere Informationen zu den zahlreichen Angeboten des „5. Langen Tag der StadtNatur in Bochum” sind im Internet unter www.bochum.de/langerTagderStadtnatur zu finden.

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Stadt Dortmund Infos:Forum Inklusives Wohnen in Dortmund: Welche Bedürfnisse haben Menschen mit Behinderungen?

In Dortmund leben rund 1 300 Menschen mit Behinderungen in ambulantem Wohnen, 922 erwachsene Menschen mit Behinderungen wohnen in stationären Einrichtungen. Seit Jahren wirkt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe als zuständiger Kostenträger darauf hin, dass mehr Menschen gleichberechtigt im Quartier leben. Damit das erfolgreich gelingt, sind nicht nur bauliche Veränderungen notwendig. Insbesondere die Vielzahl der Nachbarschaften in den Wohnquartieren sollte hierbei mit einbezogen werden.

Eine Zielsetzung, die viele Fragen mit sich bringt:

- Wie müssen die Quartiere umgestaltet werden?

- Welche neuen Wohnformen werden benötigt?

- Was wünschen sich Menschen mit Behinderungen?

- Was beschäftigt die Angehörigen von Menschen mit Behinderungen?

- Wie gehen Vermieter mit dem Thema „Mietverträge für Menschen mit Behinderungen“ um?

Um diese und andere Fragen öffentlich zu diskutieren, lädt die Stadt Dortmund alle Interessierten zu einem Fachforum zum Thema „Inklusives Wohnen in Dortmund“ mit Wohnungsunternehmen, Wohlfahrtsverbänden und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe ein

am Donnerstag, 14. Juni 2018,

von 18 bis 20 Uhr

in das Dortmunder Rathaus, Friedensplatz 1, Saal Westfalia.

Menschen mit Behinderungen haben gleiche Rechte für eine unabhängige Lebensführung und die volle Teilhabe in allen Lebensbereichen, dies ist in Artikel 19 der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) rechtlich verankert. Die Vertragsstaaten erkennen das Recht von Menschen mit Behinderungen auf einen angemessenen Lebensstandard, einschließlich einer angemessenen Wohnung, für sich selbst und ihre Familien an und fördern dies durch geeignete Schritte und Maßnahmen. Menschen mit Behinderungen haben gleichberechtigt die Möglichkeit, ihren Aufenthaltsort zu wählen und zu entscheiden, wo und mit wem sie leben. Sie sind nicht verpflichtet, in besonderen Wohnformen zu leben.

Im Rahmen des Forums Inklusives Wohnen in Dortmund wird das Thema Wohnen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Dabei richtet sich die Veranstaltung sowohl an Experten aus dem Bereich der Behindertenhilfe als auch an Vertreter der Wohnungswirtschaft, Investoren, Politiker und Bürger. Vor diesem Hintergrund soll der fachliche Austausch angeregt und ein Rahmen zur Verständigung und Vernetzung geboten werden.

Folgender Ablauf ist geplant:

- Begrüßung durch Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund

- Inklusives Wohnen – Wohnungsbedarf in Dortmund
Ludger Wilde, Beigeordneter für Umwelt, Planen und Wohnen der Stadt Dortmund

- Selbstständiges, technikunterstütztes Wohnen im Quartier (SeWo)
Matthias Gundlar, Prokurist/Leiter der Bauabteilung der Westfälisch-Lippischen Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH und Sören Roters-Möller, Dipl.-Pädagoge/Projektleiter SeWo

- Service-Team „… anders wohnen - anders leben …“
Anja Laubrock, stellvertretende Leiterin des Amtes für Wohnen und Stadterneuerung der Stadt Dortmund

- Anregungen und Austausch im Plenum

- Schlussbetrachtung und Verabredungen
Ludger Wilde, Beigeordneter für Umwelt, Planen und Wohnen der Stadt Dortmund

- Moderation: Reimund Schiller

Anmeldungen zum Forum Inklusives Wohnen in Dortmund am Donnerstag, 14. Juni 2018, von 18 bis voraussichtlich 20 Uhr im Rathaus Dortmund, Saal Westfalia, Friedensplatz 1, bitte per E-Mail bis zum 8. Juni 2018 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei erreichbar. Innerhalb des Hauses ist ein behindertengerechter Fahrstuhl verfügbar.

Das Rathaus ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln der Linien

U 41, U 42, U 45, U 46, U 47, U 49, (Stadtgarten) und S 4 (Stadthaus) erreichbar.

Parkhäuser (gebührenpflichtig):
Rathaus bis 23 Uhr geöffnet
Stadttheater bis 24 Uhr geöffnet
Hansaplatz durchgehend geöffnet
Friedensplatz bis 23 Uhr geöffnet

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