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Regional

Stadt Dortmund Infos:„Kulturell leben“: Neue Veranstaltungsreihe im Keuning-Haus startet mit der Vielfalt jüdischen Lebens

(v.li.): Levent Arslan (kommissarischer Leiter des DKH), Deniz Greschner (Multikulturelles Forum e.V.), Ali Sirin (Planerladen e.V.) und Zeynep Kartal (Multikulturelles Forum). Foto: Katrin Pinetzki / Stadt Dortmund
(v.li.): Levent Arslan (kommissarischer Leiter des DKH), Deniz Greschner (Multikulturelles Forum e.V.), Ali Sirin (Planerladen e.V.) und Zeynep Kartal (Multikulturelles Forum). Foto: Katrin Pinetzki / Stadt Dortmund

Das jüdische Leben in Deutschland ist bunt und vielfältig – wie genau, das erlebt man morgen Mittwoch, 9. Mai im Dietrich-Keuning-Haus. Unter dem Titel „kulturell leben“ startet an diesem Abend eine Veranstaltungsreihe, bei der künftig die kulturelle Vielfalt unserer Gesellschaft gezeigt und gelebt wird. Geplant sind Veranstaltungen mit Film, Musik oder Tanz, mit Ausstellungen, Lesungen und/oder Diskussionen. Veranstalter der Reihe sind das Multikulturelle Forum e.V., das DKH und der Planerladen e.V.. Der Eintritt ist frei.

Bei der Premiere am 9. Mai, 19 Uhr geht es um „Jüdisches Leben in Deutschland. Auf dem Programm stehen eine Lesung, eine Ausstellungseröffnung und ein Podiumsgespräch. Zu Gast ist Ármin Langer: Der Berliner Autor liest aus seinem Buch „Ein Jude in Neukölln“, in dem er die Arbeit seiner Salaam-Schalom-Initiative für die Verständigung von Juden und Muslimen beschreibt. Dazu trägt Shlomit Tulgan, Jüdin mit türkischen Wurzeln und Gründerin des jüdischen Puppentheaters „Bubales“, ihren Beitrag aus der Lesereihe „Daughters and Sons of Gastarbeiters“ vor.

Gemeinsam mit einem Vertreter der „Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus“ (KIgA e.V.) werden sich Langer und Tulgan anschließend der Podiumsdiskussion stellen – das Publikum ist eingeladen, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen. Die Moderation übernimmt der Journalist Alexander Völkel („Nordstadtblogger“).

Begleitend sind auf der Empore ausgewählte Module der Ausstellung „L’Chaim – Auf das Leben!“ zu sehen. Die von der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus konzipierte Schau zeigt den Alltag von Jüdinnen und Juden, die heute Berlin als ihre Heimat bezeichnen. Es sind Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sozialisation und Interessen, vom Gemeinderabbiner bis zum Punk, und sie äußern sich zu Themen wie Berlin und Deutschland, Beruf, Familie, Sexualität und ihrem Verhältnis zur Religion Auskunft. Die Ausstellung ist nach der Veranstaltung noch drei Wochen lang im DKH zu sehen.

Die Gesamtmoderation des Abends übernimmt Deniz Greschner (Multikulturelles Leben e.V.).

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Stadt Bochum Infos:Viktoria Karree: Neues Quartier zum Wohnen, Einkaufen und Ausgehen stärkt Bochum

Viktoria Karree Husemannplatz
Viktoria Karree Husemannplatz

In Bochum macht Einkaufen, Ausgehen und Verweilen bald noch mehr Spaß: Am Husemannplatz entsteht mit dem Viktoria Karree ein neues Quartier, in dem sich neben Geschäften, Gastronomien und Büros auch ein Hotel und ein Fitnessstudio ansiedeln wollen. Offen und einladend soll es über den Husemannplatz an die Kortumstraße – Bochums 1A-Lage – anschließen und das Warenangebot in der Innenstadt ergänzen. Der Rat traf jetzt (26. April) die dafür nötigen Entscheidungen mit breitem Konsens, darunter auch den Ankauf des ehemaligen Post- und heutigen Telekom-Gebäudes. Es soll der neue Standort für die Stadtbücherei und die Volkshochschule werden und sich zu einem „Haus des Wissens“ wandeln. Im Erdgeschoss und überdachten Innenhof soll die von vielen Bürgerinnen und Bürgern gewünschte Markthalle für frische Lebensmittel entstehen. All dies nur wenige Meter von dem künftigen Viktoria Karree entfernt.

 

Jedes der neu entstehenden Geschäfte im Erdgeschoss des Viktoria Karrees wird von außen und über einen eigenen Eingang erreichbar sein. Damit hat sich die Stadt ganz bewusst gegen ein „geschlossenes“ Shopping-Center entschieden. Sie setzt mit dem Entwurf des Investors – der Hanseatischen Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft (HBB) – auf einen baulich geöffneten Erweiterungskomplex für die City. 24 Stunden können Besucherinnen und Besucher an den Geschäften vorbeiflanieren und durch das Viktoria Karree zur Junggesellenstraße schlendern oder in einer der Gastronomien einkehren. Nah zum Rathaus und fußläufig zum Bahnhof soll es ein weiterer Anziehungspunkt der beliebten Bochumer Innenstadt werden.

 

Seit mehr als zehn Jahren wird in Bochum über eine der bedeutendsten Zukunftsfragen der Stadt diskutiert, beraten, begutachtet und gestritten: die Entwicklung der Innenstadt. Die Erwartungen der Einzelhändler und Investoren, ebenso wie die der Bürgerinnen und Bürger sind sehr hoch. Der Rat der Stadt Bochum hat im November 2017 mehrheitlich die Entscheidung getroffen, den grundsätzlich eingeschlagenen Weg weiterzugehen, die Innenstadt als Ganzes weiterzuentwickeln. Seitdem ist es gelungen, in den unterschiedlichen Bereichen der Viktoriastraße entscheidende Weichenstellungen vorzunehmen.

 

In seiner Sitzung am 26. April hat der Bochumer Stadtrat nun über die weitere Entwicklung entlang der Viktoriastraße entschieden, insbesondere über den Erwerb des Telekom-Blocks gegenüber dem Rathaus und über den Entwurf für das Viktoria Karree, das am Standort des ehemaligen Amts- und Landgerichts am Husemannplatz entstehen kann. Diese Beschlüsse sind mit der Frage nach der Zukunft des Bildungs- und Verwaltungszentrums (BVZ) neben dem Rathaus verknüpft. Es besteht nun die Chance, die Achse vom BVZ über den alten Justizkomplex und das Landesbehördenhaus bis zum Musikforum neu zu gestalten und die Innenstadt ganzheitlich durch einen spannenden Nutzungsmix aus Wohnen, Dienstleistung, Einzelhandel, Markthalle und Gastronomie zu ergänzen und so langfristig aufzuwerten. „Das ist eine historische Chance“, verdeutlichte Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke. „Der Beschluss bedeutet mehr Urbanität für Bochum und bringt uns einen starken Schub nach vorne.“ Er sei die Antwort auf das veränderte Nutzungs- und Einkaufsverhalten in Zeiten der Digitalisierung.

 

Zu dem gewichtigen und durchaus komplexen Bauvorhaben gibt es umfangreiche Vorlagen, Mitteilungen, Pläne, Gutachten und Kalkulationen. Die häufigsten Fragen und Antworten (FAQ) zu den einzelnen Themenbereichen hat die Stadt Bochum auf ihren Internet-Seiten unter dem Link www.bochum.de/innenstadtentwicklung gebündelt; sie geben einen Überblick über die Neuausrichtung der Bochumer Innenstadt.

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Stadt Dortmund Infos:„West Sound Story“ mit dem Trio Nerses im Dietrich-Keuning-Haus – von Beethoven bis Super Mario

West Sound Story Mai - Trio Nerses
West Sound Story Mai - Trio Nerses

Wie klingt und tickt NRW? Darum geht es in der Konzert- und Talkreihe „West Sound Story“ im Dietrich-Keuning-Haus. Am Freitag, 11. Mai, 20 Uhr geht die Reihe weiter mit dem Trio Nerses, bestehend aus Nerses Ohanyan aus Armenien, Miroslav Nisic aus Serbien und Vladyslav Vorobel aus der Ukraine. Die drei lernten sich an der Essener Folkwang Universität der Künste kennen und erarbeiteten gemeinsam ein Repertoire von Klassik bis Crossover.

Jeder von ihnen ist auch einzeln musikalisch erfolgreich. Als Trio sind sie bekannt für ihre interessanten Klang- und Rhythmusexperimente mit Flöte, Kontrabass und Akkordeon. Dabei ist von Beethoven bis Super Mario alles möglich. Aufgepeppt wird der ungewöhnliche Musikstil zudem durch Beatboxing. Karten kosten im Vorverkauf 10 Euro plus Gebühr, an der Abendkasse 14 Euro. Einlass ist ab 19 Uhr.

Gastgeber ist der Musiker und Journalist Danko Rabrenovic, bekannt als Moderator des WDR-Senders COSMO. Einmal im Quartal lädt er Bands für ein Konzert ins DKH ein und kommt mit den Musikern ins Gespräch über ihre Musik und ihren persönlichen Hintergrund. Die Bands sind in NRW zu Hause, haben jedoch ihre musikalischen Wurzeln in der ganzen Welt: Musik ist die gemeinsame Sprache, Kraft und Inspiration.

„Mit dem neuen Format möchten wir Bands und Musikern aus NRW, die kurz vor dem ganz großen Durchbruch stehen, eine Plattform bieten“, sagt Levent Arslan, kommissarischer Leiter des DKH. Das Keuning-Haus bietet bis zu 1100 Steh- und 850 Sitzplätze – für Newcomer ein attraktives Forum. Ein Abend besteht aus zwei je halbstündigen Musik-Sets und 2-3 Gesprächsblöcken.

Danko Rabrenovic

Moderator Danko Rabrenovic wurde in Zagreb geboren, wuchs in Belgrad auf und lebte als Kind mit seinen Eltern drei Jahre in Peking. Kurz nach Ausbruch des Jugoslawienkriegs kam er nach Deutschland. Von 2005 bis 2016 moderiert er die Kultsendung „Balkanizer“ auf WDR Funkhaus Europa, heute moderiert er bei WDR COSMO. Rabrenovic ist außerdem Sänger und Gitarrist der Balkan-Ska-Punkband „Trovaci“.

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Stadt Dortmund Infos:Bombenfund an der Deggingstraße: Entschärfung noch heute

 Symbolbild 250 kg Fliegerbombe
Symbolbild 250 kg Fliegerbombe

Im Rahmen einer geplanten Baumaßnahme im Bereich der Deggingstraße in Dortmund-Mitte wurde eine 250 kg Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, welche noch heute am Montag, 7 Mai, durch einen Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Arnsberg entschärft werden muss. Aus Sicherheitsgründen muss deshalb das umliegende Gebiet in einem Radius von 300 Metern evakuiert werden.

Von der Evakuierung sind ca. 250 Anwohner betroffen. Als Evakuierungsstelle wird die Landgrafenschule, Landgrafenstraße 1 bis 3 in 44139 Dortmund, eingerichtet.

Weitere aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte der Twitterseite der Stadt Dortmund unter www.twitter.com/stadtdortmund unter #dobombe

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