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Regional

Stadt Bochum Infos:USB Bochum GmbH,Arbeitswelt des USB erkunden Mädchen besuchen beim Girls‘ Day die USB Bochum GmbH

Girls‘Day
Girls‘Day

Technische Berufe hautnah erleben – dazu haben Schülerinnen einmal im Jahr beim bundesweiten Girls‘Day die Möglichkeit. Die USB Bochum GmbH beteiligt sich jedes Jahr an dieser tollen Aktion, um jungen Frauen einen Blick in eine immer noch männerdominierte Branche zu ermöglichen.
Nach einer Begrüßung durch Geschäftsführer Dr. Thorsten Zisowski führten zwei Kfz-Mechatronik-Azubis die 13 Mädchen durch die Werkstätten des USB. Dort werden die etwa 300 USB-Fahrzeuge gewartet und bei Bedarf repariert. Dazu zählen nicht nur die klassischen Müllsammelfahrzeuge, sondern auch komplexe Reinigungsmaschinen und Elektrofahrzeuge.
Im Anschluss erkundeten die Teilnehmerinnen das USB-Gelände an der Havkenscheider Straße, an der sich Bochums größter Wertstoffhof und die ehemalige Zentraldeponie Kornharpen befinden. Dort gab Azubi Andre Böcker einen Einblick in die Arbeit als „Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft“.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen konnten sich die Teilnehmerinnen mit jungen USB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern austauschen; dabei berichtete u.a. ein Berufskraftfahrer-Azubi von seinem Arbeitsalltag. In diesem Beruf gibt es künftig gute Berufschancen. Auch Frauen sind hinterm Steuer gern gesehen und schon einige haben beim USB die Ausbildung durchlaufen. Gegen 14 Uhr fand der ereignisreiche Tag ein fröhliches Ende.
Informationen zu allen Ausbildungsberufe und Informationen zu Ausbildung und Praktika beim USB finden Interessierte unter: www.usb-bochum.de/karriere

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POL-BO: Junge Klemmbrett-Betrügerinnen (16) im Uni-Center festgenommen

Symbolfoto: Polizei
Symbolfoto: Polizei

Bochum (ots) - Zwei junge Klemmbrett-Betrügerinnen hat die Polizei Bochum am Mittwochmittag, 25. April, um 12.30 Uhr auf der Dr.-Gerhard-Petschel-Brücke in Bochum-Querenburg vorläufig festgenommen. Dort hatte das Duo offensiv Menschen angesprochen, um sie zum vermeintlichen "Spenden" zu animieren. Ein Passant hatte die Polizei gerufen. Bei Anblick der Polizei versuchte eines der Mädchen zu flüchten. Beide konnten vor Ort gestellt werden. Die beiden 16-Jährigen (beide aus Duisburg) wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen im zuständigen Kriminalkommissariat 35 dauern an.

Wir möchten ausdrücklich vor solchen Betrugsmaschen warnen. Oft werden Menschen angesprochen und um Spenden für einen vermeintlichen guten Zweck gebeten. In vielen Fällen soll ein solches Gespräch aber nur ablenken. Dann ist neben dem gespendeten Kleingeld auch schnell das Portemonnaie oder das Handy weg.

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Stadt Bochum Infos:Arbeitnehmerempfang des Oberbürgermeisters: „Bochum kann Strukturwandel“

Arbeitnehmerempfang des Oberbürgermeisters
Arbeitnehmerempfang des Oberbürgermeisters

In Bochum und dem Ruhrgebiet gab es vor etwas über 50 Jahren rund 300.000 Bergleute und keinen einzigen Studierenden; Ende dieses Jahres wird es genau anders herum sein: Auf 300.000 Studis kommt kein einziger aktiver „Kumpel“ mehr – ein Beispiel für den Strukturwandel, wie ihn auch Bochum kennt. Die Stadt – einst geprägt von Bergbau, Stahlproduktion und Autobau – ist heute einer der größten Hochschulstandorte Deutschlands. Auf dem Arbeitnehmerempfang am Mittwoch, 25. April, diskutierte Oberbürgermeister Thomas Eiskirch mit seinen Gästen, darunter viele Gewerkschaftsmitglieder und Betriebsräte, über solche tiefgreifenden Entwicklungen und großen Gestaltungsaufgaben für Stadt und Region. Die Grundbotschaft für Bochum: „Wir haben davor keine Angst mehr, weil wir Strukturwandel können“, sagte Thomas Eiskirch.

 

Der Strukturwandel gab in diesem Jahr thematisch den Impuls für den Arbeitnehmerempfang des Oberbürgermeisters anlässlich des Tags der Arbeit am 1. Mai. Filmisch stimmte ein kurzer Beitrag die Gäste im Rathaus auf den Abend ein. 60 Jahre Bochum im Zeitraffer: erst stolze, dann stürzende Fördertürme, mächtige Gussstahlglocken, glänzende Karossen, große Arbeitskämpfe, blühende Hochschullandschaft, moderne Dienstleistungsstadt, bald erste Gigabit-City Deutschlands. Der Clip erinnerte daran, wofür Bochum früher stand, zeigte, wo die Stadt heute steht, wo sie morgen und übermorgen sein möchte. Im anknüpfenden Interview stellten sich Thomas Eiskirch und die neue Bochumer DGB-Vorsitzende Bettina Gantenberg den Fragen von Moderatorin Janina Amrath zum Strukturwandel in Bochum und zum sozialen Gesicht der Stadt. Stets gemeinsamer Nenner: Arbeit.

 

„Wir brauchen Arbeitszeiten, die zu den Lebensbedingungen der Menschen passen“, forderte

 

IG Metall-Chefin Eva Kerkemeier in der Gesprächsrunde. „Zeit für Kinder, pflegebedürftige Eltern oder Ehepartner.“ Hier will und wird die Stadt ihren Beitrag leisten und berufstätigen Eltern helfen, indem sie  an sieben Standorten bald flexiblere Kita-Zeiten anbietet, damit zum Beispiel auch Schicht- oder Samstagsarbeitende ihren Nachwuchs verlässlich betreut wissen. Ein Angebot, dass Berufstätige nach Bochum locken soll. Ebenso wie ausreichend attraktiver Wohnraum und bezahlbare Mieten.

 

„Die VBW als mehrheitlich kommunal geprägte Wohnungsbaugesellschaft will in den nächsten fünf Jahren 1.500 neue Wohnungen bauen“, berichtete Thomas Eiskirch. „In einem ersten Paket entstehen 300 Stück – 41 Prozent davon als geförderter sozialer Wohnungsbau.“ Bei der Forderung nach insgesamt „mehr“ für hilfebedürftige Bürgerinnen und Bürger wie Arbeitslose, Alleinerziehende und „Aufstocker“, bei denen das geringe Gehalt durch Sozialleistungen ergänzt wird, machte er deutlich: „Wir geben die Fördergelder für sozialen Wohnungsbau seit 2016 komplett aus. Mehr bekommen wir leider nicht von Bund und Land.“

 

Für einige Betroffene wird es in Bochum dennoch weitere Hilfe geben: durch eine Beschäftigungsgesellschaft. „Damit haben wir extra gewartet, weil es bis zu den Koalitionsverhandlungen im Bund kein Commitment gab, dass man einen ,zweiten Arbeitsmarkt‘ will“, erklärte Thomas Eiskirch. „Jetzt gibt es ein klares Signal.“ Der so genannte „Passiv-Aktiv-Tausch“ ermöglicht es künftig, Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren. Danach können Sozialleistungen (z.B. für Unterkunft und Heizung) in Zuschüsse für Arbeitgeber umgewandelt werden. Wer arbeitet, kann diese aufgestockt als Gehalt ausgezahlt bekommen. In Bochum soll die Beschäftigungsgesellschaft zunächst schwerpunktmäßig für einen Personenkreis neue gesellschaftliche Perspektiven ermöglichen: für Langzeitarbeitslose mit Kindern. „Denn Hartz IV soll sich nicht vererben“, wünscht sich Bochums Oberbürgermeister.

 

Als Gestaltungsaufgabe nahm er mit, wie schwierig die Arbeit an Hauptschulen sei. „Die Lehrerinnen und Lehrer sind am Limit“, schilderte Doris Stiller von der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft. Die Schulform müsse gerade ab der siebten Klasse viele Kinder aufnehmen, die die Erprobungszeit am Gymnasium oder an der Realschule nicht bestanden hätten. Kritik übte die Lehrerin der Lieselotte-Rauner-Schule in Wattenscheid auch an der Aufhebung der Grundschulbezirke. Dieser Beschluss auf Landesebene ermögliche die freie Wahl und führe dazu, dass Eltern, denen das möglich sei, ihre Kinder vorzugsweise in guten Stadtteilen anmeldeten und so Grundschulen mit wenig sozial durchmischter Schülerschaft entstünden. „Dadurch geht so viel schief – das können wir ab der fünften Klasse gar nicht mehr aufholen“, bedauerte sie. „Vieles davon kann nur die Landesregierung regeln“, bedauerte Thomas Eiskirch. Die Stadt werde sich weiter unter anderem mit Schulsozialarbeiterinnen und -arbeitern an den Schulen engagieren.

 

Nach dem moderierten Austausch nutzen die Gäste Raum und Zeit für weitere Gespräche zum „Arbeiten in Bochum“. Zu ihnen zählten neben den Vertreterinnen und Vertretern der Gewerkschaften die Fraktionsmitglieder des Bochumer Rates und die Bochumer Abgeordneten des Deutschen Bundestages sowie des Landtages NRW.

 

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FW-BO: Wohnungsbrand in Riemke - Vier Personen werden leicht verletzt, Feuerwehr rettet Hund aus den Flammen

Bild: Feuerwehr Bochum
Bild: Feuerwehr Bochum

Bochum (ots) - Am Freitagnachmittag brannte eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Riemker Straße komplett aus. Vier Personen erlitten eine leichte Rauchvergiftung, die Feuerwehr konnte einen Hund aus der brennenden Wohnung rettet und ein Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhlbrand verhindern.

Gleich mehrere Anrufer meldeten am Freitagnachmittag über den Notruf 112 eine starke Rauchentwicklung aus dem Dach eines Mehrfamilienhauses an der Riemker Straße. Beim Eintreffen des Löschzuges der Innenstadtwache drang dichter Brandrauch aus der Dachkonstruktion des freistehenden Hauses. Alle Bewohner hatten das Gebäude zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen, vier Personen hatten allerdings auf ihrer Flucht Brandrauch eingeatmet und mussten vom Rettungsdienst und einer Notärztin behandelt werden. Eine schwangere Frau wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Da keine Menschen mehr in dem Haus vermisst wurden, konnten sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Zwei Trupps gingen geschützt durch Atemschutzgeräte in das Gebäude vor. Auch zwei Drehleitern wurden in Stellung gebracht. In der zweiten Etage war durch den Brand bereits die Wohnungstür durchgebrannt und die Wohnung stand in Vollbrand. Zudem drohten die Flammen auf das Dach des Hauses überzugreifen. Durch den Einsatz von zwei Strahlrohren konnte der Brand innerhalb von 20 Minuten unter Kontrolle gebracht werden. Ein übergreifen auf den Kompletten Dachstuhl wurde erfolgreich verhindert, an mehreren Stellen war allerdings die Decke zum Dachgeschoss bereit durchgebrannt. Während der Löscharbeiten entdeckten die Einsatzkräfte unter einem Tisch einen Hund, der aus dem Gebäude gerettet und seinen Besitzern übergeben werden konnte. Ein zweites Tier konnte leider nur noch Tod aufgefunden werden.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis kurz vor 18 Uhr hin. Insgesamt waren 42 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort, wobei die Berufsfeuerwehr durch die Löscheinheit Bochum-Mitte der Freiwilligen Feuerwehr unterstütz wurde. Die Riemker Straße war während des Einsatzes zwischen der Bergmannstraße und der Bleckstraße gesperrt. Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

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