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Regional

Stadt Bochum Infos:Trainees für das Sozialdezernat gesucht

Traineeseminar am Freitag, 27. April
Traineeseminar am Freitag, 27. April
Zum 1. Oktober 2018 sucht die Stadt Bochum engagierte studierte Nachwuchskräfte, die einen Bachelor-Abschluss in Sozialer Arbeit, ein Diplom der Sozialpädagogik/Sozialarbeit oder einen Bachelor-Abschluss der Heil- oder Rehabilitationspädagogik haben, als Trainees für verschiedene Arbeitsfelder im Sozialdezernat. Diese umfassen im Sozialpsychiatrischen Dienst das Gesundheitsamt, beim Jugendamt die Kinder- und Jugendfreizeithäuser, den Pflegekinderdienst und den Sozialen Dienst, im Amt für Soziales die Seniorenbüros und im Familienpädagogischen Zentrum die Clearing- und Diagnostikstelle. Es handelt sich um einen einjährigen begleiteten Berufseinstieg mit Anleitung durch Mentorinnen und Mentoren. Die Vergütung erfolgt nach dem Praktikanten-Tarifvertrag. Weitere Informationen zu dem Traineeprogramm und zur Bewerbung, die bis zum 7. Mai 2018 möglich ist, gibt es im Internet unter www.bochum.de/stellenangebote sowie bei Petra Zimmermann und Aurela Baron vom Sozialdezernat unter den Rufnummern 02 34 / 910 - 21 63 oder - 24 59 sowie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
 

 

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Stadt Bochum Infos: „Für die Würde unserer Städte“: Nicht Bittsteller, sondern Problemlöser

Gruppenbild Informationsfahrt
Gruppenbild Informationsfahrt
Mit welcher Leidenschaft und Sachkompetenz Oberbürgermeister und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kommunen mit größten Finanzproblemen um ihre Gestaltungsfähigkeit kämpfen, darauf hat das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ bei einer Informationsfahrt für Landtagsabgeordnete aufmerksam gemacht. Es stellte den Parlamentariern exemplarisch für die bundesweit 71 Mitgliedskommunen des in acht Bundesländern aktiven Bündnisses Einrichtungen in problematischen Stadtteilen vor: die Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Essen, das Quartier Bochumer Straße in Gelsenkirchen und das Familienzentrum samt inklusiver Kindertageseinrichtung Immendal in Duisburg.
 
 
Weil es vergleichbare Probleme in  allen Kommunen des neun Millionen Einwohner vertretenden parteiübergreifenden Bündnisses gibt, forderten die gastgebenden Oberbürgermeister Thomas Kufen (Essen, CDU), Frank Baranowski (Gelsenkirchen, SPD) und Sören Link (Duisburg, SPD) sowie Wuppertals Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig (CDU) als einer der Bündnissprecher für alle Kolleginnen und Kollegen mehr finanzielle Unterstützung von Bund und Land als Hilfe zur Selbsthilfe. Das sei kein Hilferuf von Bittstellern, sondern eine Frage der Gerechtigkeit, weil die kommunale Verschuldung zum allergrößten Teil nicht selbst verschuldet, sondern eine Folge von nicht ausreichend finanzierten Gesetzen vor allem im Sozialbereich auf dem Rücken der Kommunen sei. Das belegten zum Abschluss dieser Informationstour die Wissenschaftler Prof. Dr. Martin Junkernheinrich (Universität Kaiserslautern) und Gerhard Micosatt (Fora-Institut Bottrop).
 
 
Das parteiübergreifende Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ kündigt als nächste politische Aktion für den 5. Mai in Cuxhaven ihre zehnte Kommunalkonferenz an. Mit ihr wollen die Oberbürgermeister, Kämmerinnen und Kämmerer als dringenden Appell an die Politik einen konkreten Lösungsvorschlag zum Abbau der kommunalen Schulden vorlegen.
Dazu Dr. Eva Maria Hubbert (Kämmerin, Stadt Bochum), ebenfalls Mitglied im Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“: „Die Einrichtung eines Altschuldenfonds wäre ein wichtiger Schritt, um die Kommunen von der drückenden Schuldenlast zu entlasten. Aber auch der Ursache für die Verschuldung unserer Städte muss weiter entgegengewirkt werden. Als Folge bundesgesetzlicher Regelungen ohne entsprechender finanzieller Unterstützung mussten die Städte immer mehr Verpflichtungen übernehmen. Die in den letzten Jahren teilweise schon umgesetzte Entlastung muss weiter fortgeführt werden. Bund und Länder müssen zukünftig konsequent das gesetzlich verankerte Verteilungsprinzip einhalten. Stabile Finanzen sind eine wichtige Grundlage für den weiteren, bereits erfolgreich eingeschlagenen Weg der Stadt Bochum, sich zukunftsfähig aufzustellen.“
 

 

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Stadt Dortmund Infos:B2RUN 2018

v.l.n.r.: Dr. Horst Röhr (Vorstand Dortmunder Tafel), Christian Uhr (Personaldezernent Stadt Dortmund), Maximilian Finke (Firma Atlas) Foto Roland Gorecki
v.l.n.r.: Dr. Horst Röhr (Vorstand Dortmunder Tafel), Christian Uhr (Personaldezernent Stadt Dortmund), Maximilian Finke (Firma Atlas) Foto Roland Gorecki

Der B2RUN findet morgen  7. Mai 2018 zum neunten Mal in Dortmund statt. Die Stadt Dortmund stellt zum achten Mal in Folge ein Team für den Lauf auf. Insgesamt werden zwischen 12.500 bis 13.000 Läufer/innen teilnehmen, für die Stadt Dortmund gehen 922 Läufern/innen an den Start, davon sind 172 Auszubildende.

Die/der schnellste Auszubildende wird nach dem Lauf von der Ausbildungsabteilung mit einem Preis ausgezeichnet.

Die Laufshirts für die städtischen Läufer/innen wurden bei der Firma ATLAS the shoe company beschafft. Es handelt sich um atmungsaktiven Laufshirts die fair produziert wurden. Diese tragen daher das Zertifikat der Fair Wear Foundation. Damit wird dem Gedanken der Nachhaltigkeit Rechnung getragen.

Für jede/n städtische/n Läufer/in spendet die Firma ATLAS the shoe company einen selbst festgelegten Betrag an die Dortmunder Tafel, deren Schriftzug das diesjährige städtische Laufshirt ziert.

Beim B2RUN 2017 in Dortmund konnten in folgenden Kategorien Titel errungen werden:

„Fittester Konzern“

„Kreativstes Team“

„Die schnellste Frauen-Teams“ (1. und 2. Platz)

„Die schnellsten Mixed-Teams“ (1. Platz)

„Die schnellsten Männer-Teams“ (2. Platz)

„Die schnellsten Frauen“ (2. Platz)

Beim B2RUN Finale 2017 in Köln konnte in der Kategorie „Die schnellsten Frauen-Teams“ der 1. Platz gefeiert werden.

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Objekt des Monats Mai 2018

Smartobjekt Foto RLS Jakobsmeyer
Smartobjekt Foto RLS Jakobsmeyer

Die Museumsreihe „Objekt des Monats“ behandelt in diesem Monat nicht nur ein Einzelobjekt, sondern eine thematisch zusammen gehörende Gruppe. Es handelt sich um insgesamt 72 Graburnen und Beigefäße aus der Bronze- und Eisenzeit. Einige der Gefäße, die in den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts bei Baustellenuntersuchungen in und um Hamm geborgen worden waren, enthielten noch Reste von Leichenbrand. Als Leichenbrand bezeichnet man die Asche und verkohlten Reste der für die Beisetzung verbrannten menschlichen Körper und Grabbeigaben.

Brandbestattungen waren im westfälischen Raum und weiten Teilen Europas in der Bronze- und Eisenzeit ein verbreiteter Bestattungsritus. Auf die Erhaltung des Körpers wurde im Gegensatz zu der aus anderen Kulturkreisen bekannten künstlichen Mumifizierung, die in der aktuellen Sonderausstellung des Museums derzeit anschaulich präsentiert wird, kein Wert gelegt. Die in oder neben den Urnen mitbestatteten Grabbeigaben deuten aber an, dass auch in Gesellschaften, in denen Brandbestattungen üblich waren, eine Jenseitsvorstellung eine wichtige Rolle gespielt haben muss. Da es aus der Bronze- und der Eisenzeit Mitteleuropas leider keine schriftlichen Aufzeichnungen gibt, wissen wir heute leider nicht mehr, wie sich die Menschen das Leben nach dem Tod genau vorgestellt haben. Trotzdem ist es plausibel, für diese Zeit bereits die Vorstellung einer „Seele“ anzunehmen.

In den letzten Jahren waren die Untersuchungsmethoden für Leichenbrände mithilfe neuer Technologien systematisch verfeinert worden. Im Zuge der Neugestaltung der archäologischen Sammlung im Jahr 2015 bot sich die Möglichkeit auch die Leichenbrände aus dem Hammer Museumsmagazin genauer zu analysieren. Die Untersuchungen leitete Prof. Kunter vom anthropologischen Institut der Universität Gießen. Wir wissen nun, dass in den elf Urnen sechs männliche und sechs weibliche Personen bestattet worden sind, wobei eine Urne Leichenbrand von zwei Personen enthielt. Aus nicht vollständig verbrannten Knochenfragmenten konnte in allen Fällen das ungefähre Sterbealter ermittelt werden konnte. Etwa die Hälfte der Bestatteten Personen ist dabei mit 40-60 Lebensjahren für damalige Verhältnisse relativ alt geworden. 

Alle Leichenbrände stammen, bis auf eine Ausnahme, von Erwachsenen. Ein Mädchen war mit sieben bis 13 Jahren verstorben. In der Urne mit dem Kind befanden sich auch die Brandreste einer 20-40 jährigen Frau. Ein Befund, der zahlreiche Spekulationen ermöglicht: Sind hier Mutter und Tochter in kurzem zeitlichen Abstand verstorben, hat man dem jungen Mädchen eine Begleitung für die Reise ins Jenseits mitgegeben? Hat man einer Erwachsenen eine Sklavin für das Jenseits mitgegeben? 

Von den Vermutungen zurück zu den wissenschaftlichen Ergebnissen zeigen die Brandreste, dass alle Erwachsenen zu Lebzeiten schwer körperlich gearbeitet hatten. Das Nahrungsmittelangebot scheint ausreichend vorhanden gewesen zu sein, die Männer waren ausgesprochen hochwüchsig, so dass Hungerzeiten im jugendlichen Alter wohl ausgeblieben sind. Die Frauen waren allerdings deutlich kleiner und insgesamt graziler.
Ein Mann mit sehr starken Langknochen und sehr starken Muskelansätzen bekleidete möglicherweise eine Sonderstellung in der Gesellschaft: Neben kleinen blauen Glasperlen, mit deren Hilfe seine Bestattung auf die Zeit um 800 v.Chr. datiert werden konnte, fanden sich noch ein Bronzestück und ein Steingerät unbekannter Funktion in seinem Grab. Seine Urne ist zudem deutlich größer.

Es sind die vielen kleinen Puzzlesteine, wie die Ergebnisse der Leichenbranduntersuchung der Hammer Urnen, welche die Wissenschaftler und interessierten Besucher des Gustav-Lübcke Museums den Menschen, die an der Lippe vor rund 3.000 Jahren lebten, wieder ein klein wenig näher bringen.

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