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KI im Fokus: NTA 2026 bringt Wissenschaft und Gesellschaft zusammen

Rund 70 Besucherinnen und Besucher diskutierten gemeinsam mit Expertinnen und Experten über Chancen und Herausforderungen Künstlicher Intelligenz.  Quelle: Sonja Haug  Copyright: OTH Regensburg
Rund 70 Besucherinnen und Besucher diskutierten gemeinsam mit Expertinnen und Experten über Chancen und Herausforderungen Künstlicher Intelligenz. Quelle: Sonja Haug Copyright: OTH Regensburg
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125 Teilnehmende bei der 12. Konferenz des Netzwerks
Technikfolgenabschätzung an der OTH Regensburg – öffentliche
Podiumsdiskussion in der Dreieinigkeitskirche.

Wie verändert Künstliche Intelligenz unsere Gesellschaft und wie können
wir mit den damit verbundenen Chancen, Risiken und offenen Fragen umgehen?
Mit diesen Themen beschäftigte sich vom 21. bis 23. September die 12.
Konferenz des Netzwerks Technikfolgenabschätzung (NTA) an der OTH
Regensburg.

Unter dem Titel „Gesellschaftlicher Wandel durch KI? Wider die
Orientierungslosigkeit“ kamen 125 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus
Wissenschaft und Praxis zusammen. Organisiert wurde die Tagung von Prof.
Dr. Karsten Weber und dem Institut für Sozialforschung und
Technikfolgenabschätzung (IST).

„Die NTA-Tagungen finden alle zwei Jahre an wechselnden Orten statt; die
diesjährige Tagung an der OTH Regensburg war die erste, die an einer
Hochschule organisiert wurde. Wir haben durchgängig positive Rückmeldungen
bekommen, sowohl in Bezug auf die Inhalte der Tagung als auch auf unsere
Hochschule. Das zeigt, dass die OTH Regensburg ein Ort für hochwertige
Forschung ist, an dem aktuelle Themen von gesellschaftlicher Bedeutung
behandelt werden“, so Prof. Dr. Karsten Weber, Experte für
Technikfolgenabschätzung.

In zahlreichen Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden wurde der
gesellschaftliche Wandel durch Künstliche Intelligenz aus
unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Im Mittelpunkt standen unter
anderem Fragen zu Regulierung, Verantwortung, Vertrauen, Arbeitswelt und
dem Einsatz von KI in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Auch die
Zukunft autonomer Mobilität war Teil des Programms.

Ein besonderer Höhepunkt war die öffentliche Podiumsdiskussion
„Gesellschaftlicher Wandel durch KI?“ in der Dreieinigkeitskirche
Regensburg. Rund 70 Besucherinnen und Besucher diskutierten gemeinsam mit
Expertinnen und Experten über Chancen und Herausforderungen Künstlicher
Intelligenz. Auf dem Podium saßen Prof. Dr. Frank Pallas (Informatiker,
Universität Salzburg), Prof. Dr. Jessica Heesen (Medienethikerin,
Universität Tübingen), Prof. Dr. Ute Schmid (Informatikerin, Universität
Bamberg) und Max-R. Ulbricht (Referat für Technischen Datenschutz bei der
Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit). Moderiert
wurde die Diskussion von Prof. Dr. Karsten Weber.

Die NTA 2026 zeigte: Die rasante Entwicklung Künstlicher Intelligenz wirft
nicht nur technische, sondern auch gesellschaftliche und ethische Fragen
auf. Die Technikfolgenabschätzung kann dazu beitragen, diese Entwicklungen
interdisziplinär zu betrachten, Orientierung zu schaffen und Möglichkeiten
für eine verantwortungsvolle Gestaltung aufzuzeigen.