Mit dem Laptop in die Julischen Alpen: Wenn Slowenien zum Homeoffice wird
Die Corona-Pandemie hat unser Verständnis von Arbeit grundlegend auf den Kopf gestellt. Was vorher ausschließlich in Präsenz geleistet wurde, kann man heute auch vom eigenen Homeoffice erledigen. Ob man dabei am eigenen Schreibtisch oder in eine Decke gewickelt auf dem Sofa sitzt, kann dem Arbeitgeber eigentlich egal sein. Oder? Tatsächlich nutzen immer mehr Deutsche ihre neu gewonnene Freiheit, um mehr als bloß das Büro zu verlassen. Statt ihre Arbeit von Zuhause aus zu erledigen, machen sie sich immer öfter auf den Weg an andere Orte, genießen mal hier ein paar Tage und mal dort, arbeiten von Cafés oder Bibliotheken aus oder setzen sich gar mit dem Laptop an den Strand. Das Büro ist dort, wo das WLAN stabil ist.
Slowenien als Ort der Sehnsucht
Dass man dabei die graue Industriekultur des Ruhrgebiets auch mal gegen das satte Grün Sloweniens eintauscht, sollte eigentlich niemanden überraschen. Denn es geht dabei nicht um zwei Wochen Urlaub, die man sich sorgsam anspart und dann einmal im Jahr nutzt. Stattdessen sind es der Monat des produktiven Arbeitens in einem neuen Klima oder die spontanen drei Tage, wenn man mal eine günstige Unterkunft findet.
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