Aus Fernsehsendungen wie der Terra X-Reihe und Geschichts-Dokus wie auch durch seine Ausstellungsarbeit ist Professor Matthias Wemhoff einem großen Publikum bekannt. Der Berliner Landesarchäologe ist Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin, Mitglied im Vorstand der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Sprecher der Museumsinsel.
Private Hochschulcampi können die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland messbar stärken. Eine aktuelle Analyse des ZEW Mannheim zeigt, dass die Gründung eines privaten Campus die lokale wirtschaftliche Aktivität erhöht. Im Durchschnitt entspricht dies einem Anstieg des regionalen Bruttoinlandsprodukts um rund 1,5 bis 2,1 Prozent. Die Effekte sind jedoch regional unterschiedlich ausgeprägt und entfalten sich erst über einen längeren Zeitraum. Besonders profitieren ländlicher geprägte Regionen. Für städtische Regionen lässt sich keine Steigerung der wirtschaftlichen Aktivität nachweisen.
Die Corona-Pandemie hat unser Verständnis von Arbeit grundlegend auf den Kopf gestellt. Was vorher ausschließlich in Präsenz geleistet wurde, kann man heute auch vom eigenen Homeoffice erledigen. Ob man dabei am eigenen Schreibtisch oder in eine Decke gewickelt auf dem Sofa sitzt, kann dem Arbeitgeber eigentlich egal sein. Oder? Tatsächlich nutzen immer mehr Deutsche ihre neu gewonnene Freiheit, um mehr als bloß das Büro zu verlassen. Statt ihre Arbeit von Zuhause aus zu erledigen, machen sie sich immer öfter auf den Weg an andere Orte, genießen mal hier ein paar Tage und mal dort, arbeiten von Cafés oder Bibliotheken aus oder setzen sich gar mit dem Laptop an den Strand. Das Büro ist dort, wo das WLAN stabil ist.
Slowenien als Ort der Sehnsucht
Dass man dabei die graue Industriekultur des Ruhrgebiets auch mal gegen das satte Grün Sloweniens eintauscht, sollte eigentlich niemanden überraschen. Denn es geht dabei nicht um zwei Wochen Urlaub, die man sich sorgsam anspart und dann einmal im Jahr nutzt. Stattdessen sind es der Monat des produktiven Arbeitens in einem neuen Klima oder die spontanen drei Tage, wenn man mal eine günstige Unterkunft findet.
Die Tromm-Region im Odenwald erfüllt die geologischen Voraussetzungen für ein Untertage-Forschungslabor zur Geothermie. Das zeigen die Ergebnisse einer intensiven Erkundung des Untergrunds durch Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) im Projekt GeoLaB. Auf dieser Basis beginnen nun die konkrete Planung und die Genehmigungsphase des Felslabors, das die Nutzung tiefer Geothermie als verlässliche Energiequelle voranbringen soll.