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Öffentliche Werkschau, offene Labore: das erwartet Besucherinnen und Besucher bei der Festwoche des Bauwesens in Lübeck

Vom 30. Mai bis 4. Juni 2022 feiert der Fachbereich Bauwesen der
Technischen Hochschule (TH) Lübeck sein über 125-jähriges Bestehen. Ob
offenes Labor, Vorlesung oder Werkschau – Besucherinnen und Besucher
erwartet ein vielfältiges Programm das zeigt, was in der Lehre und
Forschung im Fachbereich passiert.

Lübeck: Das Bauwesen in Lübeck hat einen langen Weg hinter sich – 1795 als
Freye Zeichenschule gegründet, feiert der Fachbereich Bauwesen der TH
Lübeck nun sein über 125-jähriges Bestehen. Neben der Werkschau, können
Interessierte die Labore des Fachbereichs besuchen und selber Hand
anlegen. Eine Komplette Programmübersicht gibt es hier: www.th-
luebeck.de/125-jahre-bauwesen-in-luebeck. Einige der öffentlichen und
kostenlosen Veranstaltungen sind:

Eröffnung Werkschau: 01. Juni, 09:30-10:00 Uhr, Kulturwerft Gollan

Im Rahmen einer großen Werkschau präsentieren die Studierenden der
Studiengänge Architektur und Stadtplanung aus allen Semestern ihre
Arbeiten in der Kulturwerft Gollan.

Symposium StadtBildung: 01. Juni, 10:00-18:00 Uhr, Kulturwerft Gollan

Dieses Symposium widmet sich einem ganz besonderen Bautyp: dem Schulbau.
Die Organisator:innen rund um Prof. Dipl.-Ing. Guido Neubeck, Nele Kraeher
und Daniel Korwan möchten eine Debatte anregen, inwiefern Schulen ihre
„Lerninseln“ verlassen und neue, öffentliche Räume nutzen können. Ein
aktuelles Beispiel ist das leerstehende Karstadt Gebäude in der Lübecker
Altstadt.

Werkschau: 02. Juni, 08:00-17:30 Uhr, Kulturwerft Gollan

Ateliergespräche, Werkschau: Im Rahmen einer großen Werkschau präsentieren
die Studierenden der Studiengänge Architektur und Stadtplanung aus allen
Semestern Ihre Arbeiten in der Kulturwerft Gollan.

Werkschau: 03. Juni, 08:00-14:00 Uhr, Kulturwerft Gollan

Ateliergespräche, Werkschau: Im Rahmen einer großen Werkschau präsentieren
die Studierenden der Studiengänge Architektur und Stadtplanung aus allen
Semestern Ihre Arbeiten in der Kulturwerft Gollan.

Ist die Natur der bessere Baumeister? 03. Juni, 19:00 Uhr, BAUFORUM

In seiner Abschiedsvorlesung ab 19:00 Uhr beschäftigt sich Prof. Dr. rer.
nat. Wolfgang Linden mit dem Thema „Bionik -  Ist die Natur der bessere
Baumeister?“ Linden ist Naturwissenschaftler, Ökologe, Autor des
ökologischen Baustofflexikons und lehrt seit 2006 an der TH Lübeck
Baustoffkunde und Nachhaltiges Bauen.

Offene Labore: 04. Juni, ab 9:00- ca. 14:00 Uhr, BAUFORUM

Wie misst man die Festigkeit von Beton? Wie können Gebäude digitalisiert
und in einem virtuellen Rundgang besichtigt werden? Wie alt ist eigentlich
Wasser? Und: Bauteile aus dem 3D-Drucker – geht das? In den Laboren des
Bauwesens der TH Lübeck wird getüftelt, geforscht und experimentiert.
Interessierte sind herzlich eingeladen sich die Labore live und in Farbe
anzuschauen. Eine Übersicht zu den offenen Laboren gibt es hier:
https://www.th-luebeck.de/125-jahre-bauwesen-in-luebeck/

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Algorithmen für Güterzugverkehr und Objekterkennung vor Windkraftanlagen

Andreas Weiser und Neree Maurice Böhm, Absolventen der Frankfurt UAS, mit
Friedrich-Dessauer-Preis des VDE Rhein-Main ausgezeichnet

Zwei Studierende der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt
UAS) haben den Friedrich-Dessauer-Preis 2022 des VDE (Verband der
Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik) Rhein-Main erhalten.
Andreas Weiser, Absolvent des Master-Studiengangs Mechatronik und Robotik,
wurde für seine Abschlussarbeit über die Entwicklung und Implementierung
von Algorithmen für die digitale Abbildung des Güterzugverkehrs auf
Grundlage von Sensordaten individueller Güterwagen ausgezeichnet. Neree
Maurice Böhm, Absolvent des Bachelor-Studiengangs Bauingenieurwesen,
erhält den Preis für seine Abschlussarbeit zur Objekterkennung des
Luftraums im Bereich von Windkraftanlagen mithilfe von neuronalen Netzen.

Der VDE Rhein-Main verleiht den mit insgesamt 1.500 Euro dotierten Preis
einmal pro Jahr für die besten Abschlussarbeiten an mehreren Hochschulen
in Hessen in den Bereichen Elektrotechnik, Elektronik und
Informationstechnik. Damit sollen hervorragende Leistungen auf technisch-
wissenschaftlichem Gebiet anerkannt, der Nachwuchs motiviert und ein
Zeichen für die gesellschaftliche Bedeutung von Ingenieurinnen und
Ingenieuren und deren Arbeit gesetzt werden.

Im Zuge moderner Logistikkonzepte und der immer weiter zunehmenden
Vernetzung sehen sich Transportunternehmen wie die Deutsche Bahn mit
Kundenwünschen zur Verfolgung von Transportgütern in Echtzeit –
beispielsweise mittels Transponder – konfrontiert. In der Praxis zeigt
sich jedoch, dass die ermittelten Positionsdaten aufgrund
unterschiedlicher Faktoren fehlerhaft und vor allem unvollständig sein
können. In seiner bei der DB Cargo durchgeführten Master-Arbeit unternahm
Weiser den Versuch, die Zusammensetzung von Güterzügen sowie den Zuglauf
mit Methoden der künstlichen
Intelligenz aus den unvollständigen Daten in Echtzeit zu rekonstruieren.
Hierfür wurde er mit dem Friedrich-Dessauer-Preis 2022 ausgezeichnet, der
mit einem Preisgeld von 1.000 Euro dotiert ist. Aufgrund der hohen
Aktualität des Problems und der offensichtlichen Bedeutung für den
Geschäftsbereich Cargo der Deutschen Bahn wurde die Arbeit seitens der DB
Cargo mit einem Sperrvermerk versehen.

Am Beispiel des Windparks Feigenwald der Firma WHS Enertec GmbH
untersuchte Böhm, wie Genehmigungsverfahren geplanter Windkraftanlagen
durch Untersuchungen zum Artenschutz von Vögeln verbessert werden können.
Hierzu entwickelte er mithilfe neuronaler Netzwerke sowie einer eigenen
Modellarchitektur eine Methode, mit der anhand von zuvor aufgenommenen
Fotos Objekte wie beispielsweise seltene Vogelarten im Luftraum im Umfeld
des Windparks klassifiziert werden können. Auf Basis dieser Auswertungen
entstand ein Algorithmus, der u. a. einen neuen Ansatz zur Beurteilung des
Gefahrenpotenzials zukünftiger Windkraftanlagen gegenüber streng
geschützten Vogelarten ermöglicht. Für diese Abschlussarbeit erhielt Böhm
den mit 500 Euro dotierten Friedrich-Dessauer-Preis 2022.

Der Namensgeber des Preises, der Biophysiker Friedrich Dessauer
(1881-1963), befasste sich den größten Teil seines Lebens mit der
Erforschung radioaktiver Strahlen mit besonderem Fokus auf der
Anwendbarkeit in der Medizintechnik. Um finanzielle Mittel für die
Fortsetzung seines Studiums zu erwerben, gründete er in Aschaffenburg,
später auch in Frankfurt, ein „Elektrotechnisches Laboratorium“, das sich
unter anderem der Erforschung der Röntgenstrahlen sowie dem Bau von
Röntgenapparaten widmete. Dessauer bereiste das Land, nicht nur für den
Verkauf seiner Apparate, sondern auch mit dem Ziel, das Wissen über deren
zweckmäßige Anwendung zu verbreiten. Seine Pionierarbeit auf dem
medizintechnischen Gebiet erlangte internationale Anerkennung.

Der VDE und der VDE Rhein-Main e.V.:
Preise und Ehrungen sind ein wichtiger Bestandteil der Innovations- und
Nachwuchsförderung des VDE, des Verbands der Elektrotechnik Elektronik
Informationstechnik e.V., einem der großen technisch-wissenschaftlichen
Verbände Europas mit rund 30.000 Mitgliedern. Der VDE-Rhein-Main ist mit
rund 2.500 Mitgliedern einer der größten VDE-Bezirksvereine. Dazu zählen
Ingenieurinnen und Ingenieure, Techniker/-innen und Studierende sowie
Unternehmen aus der Elektro- und Informationstechnik und verwandten
Branchen. Weitere Informationen unter: <www.vde-rhein-main.de>.

Kontakt: Frankfurt University of Applied Sciences, Fachbereich 2:
Informatik und Ingenieurwissenschaften, Prof. Dr. Karsten Schmidt,
Telefon: +49 69 1533-2219; E-Mail: <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.>; Fachbereich
1: Architektur • Bauingenieurwesen • Geomatik, Prof. Dr.-Ing. Christian
Hähnlein, Telefon: +49 69 1533-3656, E-Mail: <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
uas.de>

Weitere Informationen zum Master-Studiengang Mechatronik und Robotik unter
<https://www.frankfurt-university.de/?id=1517>; mehr zum Bachelor-
Studiengang Bauingenieurwesen unter <www.frankfurt-
university.de/?id=7874>.

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AWMF fordert ein Jahr nach Geltungsbeginn Nachbesserungen beim Medizinprodukte-Anpassungsgesetz

Die seit einem Jahr geltende europäische Verordnung für
Medizinprodukte, die Medical Device Regulation (MDR), muss in der
Umsetzung nachgebessert werden: Der Aufwand für Re-Zertifizierungen von
bereits auf dem Markt existierenden Produkten ist zu verringern. Außerdem
sollte es eine Erprobungsregelung für innovative Medizinprodukte geben,
die eine schrittweise Marktzulassung ermöglicht. Das ist Thema eines
Symposiums der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen
Fachgesellschaften e.V. (AWMF). Fachleute aus Medizin und Technik
diskutieren dort, wie die Umsetzung angelaufen ist und wie sie verbessert
werden kann.

Ziel der Medical Device Regulation (MDR) ist es, die Sicherheit von
Medizinprodukten zu erhöhen. Die regulatorischen Mehraufwände, die sich
aus der Verordnung ergeben, können jedoch dazu führen, dass Hersteller von
Medizinprodukten ihre Produktpallette verkleinern und dass Innovationen
durch die hohen Aufwände der Zulassung gebremst werden.

Seit Mai 2021 ist die Marktzulassung für Medizinprodukte, wie
beispielsweise Herzschrittmacher, Implantate, chirurgische Instrumente
oder Röntgengeräte, europaweit durch die Medical Device Regulation (MDR)
neu und einheitlich geregelt. Ziel ist es, die Patientensicherheit weiter
zu verbessern. Seitdem gehen für die Hersteller von Medizinprodukten damit
beispielsweise höhere Anforderungen bei der Erstellung klinischer Daten
einher. Hinzu kommen verschärfte Anforderungen bei der Zertifizierung, Re-
Zertifizierung und der Nachverfolgung des Produkts über den gesamten
Lebenszyklus. „Die neuen Regelungen tragen wesentlich dazu bei, die
Patientensicherheit zu verbessern, was eindringlich zu begrüßen ist.
Wichtig ist jedoch, dass die Umsetzung der MDR praxistauglich ist und
Innovationen weiterhin möglich bleiben. In diesen beiden Bereichen zeigt
sich ein Jahr nach Inkrafttreten der Neuregelung jedoch noch erheblicher
Verbesserungsbedarf“, erläutert Professor Dr. med. Ernst Klar,
Vorsitzender der Ad-hoc Kommission „Bewertung von Medizinprodukten“ der
AWMF. „Als wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaften wollen wir im
Austausch mit allen beteiligten Einrichtungen und Verbänden dafür Sorge
tragen, dass die MDR praktikabel umgesetzt wird“, ergänzt Professor Dr.
Rolf-Detlef Treede, Präsident der AWMF, anlässlich des AWMF-Symposiums zur
MDR, das morgen in Berlin stattfindet.

Die Medical Device Regulation sieht vor, dass auch bereits auf dem Markt
verfügbare Medizinprodukte rezertifiziert werden müssen. So soll im Sinne
der Patientensicherheit in Erfahrung gebracht werden, ob im Verlauf der
Anwendung neue Hinweise auf Komplikationen aufgetaucht sind und der Nutzen
ausreichend belegbar ist. Dies erfordert jedoch häufig klinische Daten,
die bisher noch nicht erhoben wurden und auch neue klinische Studien zu
den jeweiligen Produkten. „In der Praxis führt das zu erheblichen
Problemen: Für die Hersteller ist der Aufwand dieser Re-Zertifizierung
teilweise so hoch, dass sie das Produkt vom Markt nehmen und ihre
Produktpaletten schmälern. Das wiederum kann zu Versorgungslücken führen“,
betont Klar. Dies betreffe insbesondere Nischenprodukte, da sich die
Aufwände durch die geringe Fertigungszahl nicht refinanzieren ließen. Für
die – bisher glücklicherweise nur wenigen – Fälle, wo einzelne
Medizinprodukt drohen ohne Alternative vom Markt zu verschwinden,
empfiehlt die AWMF, dass das Bundesinstitut für Arzneimittel und
Medizinprodukte (BfArM) und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) die
Produkte begutachten und eine in der MDR vorgesehene Sonderregelung
prüfen, damit die Patientenversorgung nicht gefährdet wird.

Weiteren Handlungsbedarf sieht die AWMF hinsichtlich der Benannten
Stellen, welche die Produkte vor der Marktzulassung prüfen. Schätzungen
zufolge müssen bis zu 55.000 Medizinprodukte rezertifiziert werden. „Die
Anzahl der derzeit verfügbaren Benannten Stellen ist dafür schlicht noch
nicht ausreichend“, erläutert Klar. Um eine Entlastung der Benannten
Stellen zu schaffen, schlägt die AWMF eine niederschwellige Re-
Zertifizierung von bereits auf dem Markt verfügbaren Medizinprodukten vor.
Dafür sollten Registerdaten genutzt werden. „Anhand vorliegender
Registerdaten lässt sich häufig problemlos aufzeigen, dass es in der
Vergangenheit keine Sicherheitsprobleme mit dem Produkt gab und dieses
eine lange Markthistorie aufweist“, betont Klar.

Das Volumen und der Aufwand der anstehenden Rezertifizierungen behindert
außerdem den Marktzugang und Zertifizierung von innovativen
Medizinprodukten. Die AWMF schlägt deshalb eine Erprobungsregelung vor,
die helfen soll, den Marktzugang für innovative Produkte zu beschleunigen.
„Die Produkte könnten so schrittweise und unter kontrollierten Bedingungen
eingeführt werden. So können klinische Einrichtungen neue Medizinprodukte
nicht nur in klinischen Studien testen, sondern auch mit hoher Praxisnähe
in Registern verfolgen, dadurch qualifizierte Daten sammeln und die
Ergebnisse später den Benannten Stellen für die weitere Zulassung zur
Verfügung stellen. Die Produkte könnten anhand der in die Register
gespeisten Datenpakete fortlaufend bewertet werden und ein ‚Rolling
Review‘ ermöglichen. Dies bietet die Chance, dass Patientinnen und
Patienten schon vor der allgemeinen Marktzulassung von innovativen
Produkten profitieren könnten, selbstverständlich unter engmaschiger
Kontrolle“, so Klar.

Register nehmen eine zentrale Rolle in der MDR ein. Deshalb diskutieren
Expertinnen und Experten der AWMF im Rahmen ihres Symposiums auch, wie
sich die Zuverlässigkeit von Registerdaten erhöhen lässt. „Hierfür ist es
unabdingbar, dass es eine verpflichtende Teilnahme aller Akteure an
Registern gibt. Außerdem müssen auffällige Medizinprodukte durch
unabhängige Sachverständige und nicht wie bisher primär durch den
Hersteller geprüft werden“, betont Professor Dr. med. Dr. med. dent.
Henning Schliephake, stellvertretender Präsident der AWMF.

Das Symposium der AWMF "Die Medical Device Regulation (MDR) ein Jahr nach
Geltungsbeginn" findet am Dienstag, den 24. Mai 2022, in Berlin statt.

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PM Live aus dem Gartensaal: Hanna Engelmeier über "Obsoleszenz als ästhetisches Phänomen"

Dienstag, 7. Juni 2022, 18.00 Uhr
Online (Zoom) & Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Gartensaal
Goethestraße 31, 45128 Essen

Obsoleszenz ist vielen vor allem als Phänomen der Konsumgesellschaft
bekannt: unnötig schnell kaputt gehende Ladekabel, zerrissene Strumpfhosen
oder kurzlebige Glühbirnen haben schon viele geärgert. Gleichfalls hat die
Technik- und Mediengeschichte die Obsoleszenz für sich als Thema entdeckt,
eignet es sich doch hervorragend, um historische Umbrüche in der
Erforschung von Kulturtechniken dingfest zu machen: Das Aufkommen von
neuen Medien macht schließlich diejenigen, die vorher da waren, zu alten
Medien.

Dieser Vortrag widmet sich nun der Frage, wie man Konzepte des Veraltens,
Verschleißens oder Überflüssigwerdens auf Objekte und Phänomene übertragen
kann, die immateriell vorliegen. Im Fokus steht dabei die Frage nach dem
(literarischen) Kanon. Kanones sind als Werkzeuge, die gegen das Vergessen
arbeiten, besonders geeignet, um Obsoleszenz vorzubeugen: Was hier
aufgenommen wird, soll nicht veralten. Wie kommt es dazu, dass
literarische Texte weiter- oder wiedergelesen werden, oder auf immer in
der Versenkung verschwinden? Ist es ein Fall echten Veraltens, oder
lediglich einer historisch und sozial bedingter Moden und Vorlieben? In
der Diskussion über diese Fragen werden zwei vergessene und dann
wiederentdeckte Autorinnen der späten 1920er und 30er Jahre einander
gegenüber gestellt: Juliane Karwarth und Gabriele Tergit.

REFERENTIN
Hanna Engelmeier, KWI

MODERATION
Stefan Höhne, KWI

ORGANISATION
Sabine Voßkamp, KWI Forschungsmanagement

TEILNAHME VIA ZOOM
Teilnahme online via ZOOM. Anmeldung bei Emily Beyer unter emily.beyer
@kwi-nrw.de mit dem Hinweis „Teilnahme via Zoom – 7.6.2022“ bis zum 3.
Juni 2022.

TEILNAHME IN PRÄSENZ
HINWEIS: Es stehen nur begrenzt Plätze für eine Teilnahme in Präsenz zur
Verfügung. Änderungen je nach pandemischer Lage vorbehalten. Für
Veranstaltungen im KWI gilt seit April 2022 die 3G-Regel: Nachweis über
den vollständigen Impfschutz oder einer Bescheinigung über eine
Immunisierung durch Genesung (die Erkrankung darf max. 3 Monate
zurückliegen) oder Nachweis eines negativen Antigen-Schnelltests (max.
Gültigkeit 24 Stunden) oder PCR-Tests (max. Gültigkeit 48 Stunden). Der
Zutritt ist nur vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet mit den
notwendigen Nachweisen gestattet.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir verpflichtet sind, die
entsprechenden Nachweise am Eingang zu kontrollieren. Die Nachweise müssen
am Einlass vorgelegt werden und werden 4 Wochen datenschutzkonform
aufbewahrt. Bitte denken Sie auch daran, einen Lichtbildausweis
mitzubringen. Eine Teilnahme in Präsenz ist nur nach schriftlicher
Anmeldung möglich. Ebenso ist mit Eintritt in das Gebäude das Tragen einer
medizinischen oder FFP2-Maske weiterhin verpflichtend.
ANMELDUNG: Bitte melden Sie sich bei Marion Fiekens unter marion.fiekens
@kwi-nrw.de mit dem Hinweis „Teilnahme in Präsenz – 7.6.2022“ bis zum 2.
Juni 2022 an. Ebenso müssen alle Teilnehmer*innen bis zum 2. Juni 2022
schriftlich ihre Kontaktdaten bei Marion Fiekens unter marion.fiekens@kwi-
nrw.de angeben. Auch diese Daten werden 4 Wochen datenschutzkonform
aufbewahrt.

VERANSTALTER
Eine Veranstaltung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI)

Über „Live aus dem Gartensaal“:
In den vergangenen Semestern haben wir in unseren Vortragsreihen
Kolleg*innen aus den Nachbaruniversitäten und aus den internationalen
Netzwerken des KWI „Carte Blanche“ gegeben und Einblicke in eine große
Bandbreite von kulturwissenschaftlichen Themen und Forschungsprojekten
gewonnen.
In diesem Sommersemester betreten nun unter dem Titel „Live aus dem
Gartensaal“ Kolleg*innen aus dem Haus die KWI-Bühne: Hanna Engelmeier und
Stefan Höhne berichten aus ihrer aktuellen Forschung, Martina Franzen
stellt ihr Projekt als Postdoc im „Rhine Ruhr Centre for Science
Communication Research“ vor. Wir freuen uns auf ihre Vorträge und neuen
Forschungsthemen!

Über das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI):
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist ein
interdisziplinäres Forschungskolleg für Geistes- und Kulturwissenschaften
in der Tradition internationaler Institutes for Advanced Study. Als
interuniversitäres Kolleg der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen
Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen arbeitet das
Institut mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern seiner
Trägerhochschulen und mit weiteren Partnern in NRW und im In- und Ausland
zusammen. Innerhalb des Ruhrgebiets bietet das KWI einen Ort, an dem die
Erträge ambitionierter kulturwissenschaftlicher Forschung auch mit
Interessierten aus der Stadt und der Region geteilt und diskutiert werden.
Derzeit stehen folgende Forschungsschwerpunkte im Mittelpunkt:
Kulturwissenschaftliche Wissenschaftsforschung, Kultur- und
Literatursoziologie, Wissenschaftskommunikation sowie ein „Lehr-Labor“.
Fortgesetzt werden außerdem die Projekte im Forschungsbereich
Kommunikationskultur sowie Einzelprojekte.
www.kulturwissenschaften.de

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