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Professur für Felix Schönrath

Der Ärztliche Direktor des DHZB Prof. Dr. Volkmar Falk (links) gratuliert Prof. Dr. Felix Schönrath herzlich zu seiner Professur.  Philipp Külker  DHZB
Der Ärztliche Direktor des DHZB Prof. Dr. Volkmar Falk (links) gratuliert Prof. Dr. Felix Schönrath herzlich zu seiner Professur. Philipp Külker DHZB

Der DHZB-Oberarzt ist auf die Diagnostik und Behandlung der schweren
Herzinsuffizienz spezialisiert und betreibt in diesem Bereich seit vielen
Jahren intensive Forschung.

PD Dr. med. Felix Schönrath wurde zum W2-Professor für das Fachgebiet
„Thorakale Organtransplantation und perioperative kardiovaskuläre Medizin“
an der Charité – Universitätsmedizin Berlin berufen.

Felix Schönrath ist kardiologischer Leiter und Oberarzt der Bereiche
Schwere Herzinsuffizienz und Herztransplantation in der Klinik für Herz-,
Thorax- und Gefäßchirurgie am Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB). Er ist
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie mit den Zusatzbezeichnungen
Notfallmedizin, Intensivmedizin und Herzinsuffizienz.

Felix Schönrath studierte Medizin in seiner Heimatstadt Leipzig und begann
seine klinische Tätigkeit an den Berliner Vivantes-Kliniken. Danach war
Schönrath als Assistenz- und Oberarzt am Universitätsspital Zürich tätig
und folgte 2014 von dort seinem Mentor Prof. Dr. med. Volkmar Falk nach
Berlin, der als Ärztlicher Direktor ans DHZB wechselte.

Schönrath habilitierte sich im Jahr 2020 und veröffentlichte bisher mehr
als 100 Publikationen, unter anderem im britischen „The Lancet“, einer der
renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften der Welt.

Er wirkte maßgeblich an den Vorbereitungen zur Zertifizierung des DHZB und
der Charité am Campus Virchow-Klinikum als „Überregionales
Herzinsuffizienz-Zentrum“ mit und setzt sich seit Jahren intensiv für den
Auf- und Ausbau eines klinik- und fachübergreifenden Herzinsuffizienz-
Netzwerks in Berlin und Brandenburg ein.

Seine universitäre Berufung versteht Schönrath als „Würdigung der Arbeit
aller wissenschaftlichen und klinischen Teams“ sowie als „Verpflichtung
unseren Patient*innen gegenüber, weiterhin intensive und klinisch
umsetzbare Forschung zu betreiben. Die Herzinsuffizienz ist eine der
größten Herausforderungen für die moderne Herzmedizin, der wir nur in
engem Zusammenwirken der Kardiologie und der Herzchirurgie erfolgreich
begegnen können“, so Schönrath.

„Ich gratuliere Felix Schönrath sehr herzlich“, sagt Prof. Dr. med.
Volkmar Falk, Ärztlicher Direktor des Deutschen Herzzentrums Berlin. „Mit
ihm wird ein Arzt zum Professor berufen, für den Kollegialität und
Empathie bei allem klinischen und wissenschaftlichen Ehrgeiz stets an
vorderster Stelle stehen“.

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Stadt Bochum Infos: Schwere Mathematik leicht gemacht Lehrpreis der Hochschule Bochum geht 2022 an Dr. Julian Grote

Lehrpreisträger Dr. Julian Grote.
Lehrpreisträger Dr. Julian Grote.

Der Lehrpreis 2022 der Hochschule Bochum geht in diesem Jahr an Dr. Julian Grote. Im Rahmen seiner Teilnahme am Förderprogramm "Karriereweg FH-Professur" ist er als Lehrbeauftragter im Fachbereich Wirtschaft tätig und arbeitet zugleich für das Essener Software-Unternehmen neusta analytics & insights. Seine Lehre umfasst Themen wie Wirtschaftsstatistik, Quantitative Methoden und Wirtschaftsmathematik. Diese Auszeichnung für richtig gute Lehre von Studierenden mitten in Pandemiezeiten setzt höchsten Anspruch, viel Herzblut und großes Verantwortungsbewusstsein voraus, dem Julian Grote laut Studierenden und Jury "vollumfänglich" gerecht wurde.
 "Herr Grote war in der Pandemiezeit daran interessiert, dass online niemand verloren geht (.)." Und "Verdammt gut im Erklären von komplexen mathematischen/statistischen Themen in einer interessanten und fesselnden Art und Weise." Und "Sehr gute Erklärungen, Praxisbeispiele aus seinem Job und aktuelle Statistiken aus der Politik (.)." - so lauteten die Beurteilungen seiner Studierenden.
Wie macht er das? Was treibt ihn an? Woher nimmt er die Freude am Lehren? Julian Grote war schon in der Schule Mathematik-begeistert, die Entscheidung für das Mathestudium fiel aber erst während seines Zivildienstes - ursprünglich angedacht auf Lehramt, dann, um breiter aufgestellt zu sein, doch mit Bachelor of Science Abschluss. Die Nähe zu seiner Heimat, dem Sauerland, war ihm wichtig - bis heute spielen seine Familie und sein Freundeskreis dort eine große Rolle für ihn - so führte es ihn zur RUB. Später dann mit dem Master in der Tasche war er schon fast auf dem Sprung in die freie Wirtschaft, als ihm eine Doktorandenstelle angeboten wurde. Prof. Dr. Christoph Thäle wurde sein Doktorvater und sein Mentor. Er war es auch, der eine Empfehlung aussprach, für eine einjährige Vertretungsprofessur in Ulm. Die Aufgeregtheit und die Freude, als er das erste Mal als "Professor" im Hörsaal stand, hielten sich im Oktober 2018 die Waage.
Mittlerweile überwiegt fast ausschließlich die Freude. Julian Grote nimmt seit Oktober 2019 an dem Förderprogramm "Karriereweg FH-Professur" teil, was ihn an die Hochschule Bochum verschlagen hat - und gleichzeitig in ein Unternehmen in Essen. So kann er praxisnah seinen Studierenden Wissen vermitteln - und das anscheinend mit höchstem Anspruch an sich selbst. Für ihn gilt: "Die Studierenden sollten genau wissen, wofür sie etwas verstehen und lernen müssen, wofür genau es gut ist, sich durch diesen oder jenen Stoff zu kämpfen. Durch diese Zielperspektiven ist die Motivation durchzuhalten und sein Bestes zu geben, am größten. Natürlich darf aber auch der Spaß in den Veranstaltungen niemals fehlen, sonst hält man vier Stunden Mathe am Stück ja gar nicht aus ;-)."
Julian Grote hat anscheinend vieles richtig gemacht - und das unter erschwerten Bedingungen. Herzlichen Glückwunsch zur verdienten Auszeichnung und alles Gute für die Zukunft!

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Deutscher Umweltsatellit EnMAP erfolgreich ins All gestartet

Der deutsche Umweltsatellit EnMAP ist am Freitagabend von Cape Canaveral
in Florida aus an Bord einer SpaceX-Falcon 9 Rakete erfolgreich ins All
gestartet. Vertreter:innen aus Wissenschaft und Politik würdigen die
Bedeutung der Mission für die Analyse von globalen Klima- und
Umweltphänomenen. Die Hyperspektralmission wird in den nächsten Jahren
Aufnahmen von der Erdoberfläche in rund 250 Farben („Spektralbändern“)
machen und damit so genau wie nie zuvor Informationen zum Zustand der
Vegetation, der Böden und Gewässer liefern.

Der deutsche Umweltsatellit EnMAP ist am Freitagabend von Cape Canaveral
in Florida aus an Bord einer SpaceX-Falcon 9 Rakete erfolgreich ins All
gestartet. Die aufregenden Minuten vor und während dem Start hat das Team
„Wissenschaft“ der EnMAP-Mission am Deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam
mit Kolleg:innen und Gästen mit einer vielfältigen und informativen
Veranstaltung begangen. Vorträge, Gespräche und Live-Schalten gaben einen
Eindruck von den wissenschaftlichen Hintergründen, langjährigen
Vorbereitungen und diversen aktuellen und auch zukünftigen
Anwendungsfeldern der Mission. Mitgefiebert hat auch Potsdams
Oberbürgermeister Mike Schubert, der zum erfolgreichen Start gratulierte.

Die Hyperspektralmission wird in den nächsten Jahren Aufnahmen von der
Erdoberfläche in rund 250 Farben („Spektralbändern“) machen und damit so
genau wie nie zuvor Informationen zum Zustand der Vegetation, der Böden
und Gewässer liefern. Auch kurzfristige Änderungen können mithilfe des
ungefähr Kleiderschrank-großen Satelliten erfasst werden. Die
Umweltmission EnMAP wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen
Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag des Bundesministeriums
für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geführt. Die Mission steht unter der
wissenschaftlichen Leitung des Deutschen GeoForschungsZentrums (GFZ) in
Potsdam. Entwicklung und Bau des Satelliten sowie des
Hyperspektralinstrumentes lagen in der Hand der OHB-System AG. Die
Gesamtkosten liegen bei rund 300 Millionen Euro.

Anna Christmann: “Die innovative Mission hilft, die Auswirkungen von
Klimakrise und Umweltverschmutzungen erfassen.“

„Ohne die Erdbeobachtung aus dem Weltall wären das globale Ausmaß der
Klimakrise und ihre Folgen nur sehr schwer zu quantifizieren“, sagt die
Beauftragte der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, MdB Dr. Anna
Christmann. „Die innovative und leistungsfähige Satellitenmission EnMAP
des DLR und des GFZ wird uns mit ihren Hyperspektralbildern präzise
Informationen über den Zustand der Ökosysteme der Erde geben. Das hilft
uns, die Auswirkungen von Klimakrise, Biodiversitätsverlusten und
Umweltverschmutzungen zu erfassen. Mit EnMAP leistet Deutschland einen
wichtigen Beitrag für die europäische Raumfahrttechnologie und für einen
intakten Planeten.“

Niels Hovius: „Der Start markiert einen Meilenstein in der GFZ-
Geschichte.“

Der Wissenschaftliche Vorstand (interim) des GFZ, Prof. Niels Hovius,
unterstreicht die wissenschaftliche Bedeutung der Mission und die
vielfältigen Einsatzmöglichkeiten: Diese reichten „von der Erkundung von
Lagerstätten und der Bodenkartierung über die Überwachung der Gewässergüte
bis hin zur frühzeitigen Erkennung von Pflanzenstress und der Erfassung
von Umweltverschmutzungen. EnMAP wird wichtige Daten bereitstellen, um die
Folgen des Klimawandels und anderer Umweltveränderungen auf der Erde genau
zu ermitteln.“ Hovius fügt hinzu: „Der Start markiert einen Meilenstein in
der GFZ-Geschichte. Die Kolleginnen und Kollegen am GFZ arbeiten seit
vielen Jahren gemeinsam mit der internationalen EnMAP Science Advisory
Group am Forschungsprogramm der Mission.“ Das Potsdamer Team koordiniert
auch das große EnMAP-PI-Projekt zur wissenschaftlichen
Nutzungsvorbereitung und Unterstützung der Mission. Das umfasst unter
anderem die Entwicklung von open source Softwaretools für die
hyperspektrale Datenanalyse, die unabhängige Validierung der EnMAP-Daten
sowie vielfältige Schulungs- und Vernetzungsaktivitäten für die
Nutzergemeinschaft. EnMAP-PI wird gemeinsam mit den Partnerinstitutionen
Humboldt-Universität Berlin, Universität Greifswald, AWI Bremerhaven und
LMU München getragen.

Manja Schüle: „Zukunftsweisende und unverzichtbare Impulse für die
internationale Geo-, Umwelt- und Klimaforschung“

Brandenburgs Forschungsministerin Dr. Manja Schüle freute sich über den
gelungenen Start und kommentierte: „Ein völlig neuer Blick auf unsere
Erde: Dank der Satellitenmission EnMAP werden wir künftig noch
zuverlässigere Informationen über menschengemachte Veränderungen und
Schäden unserer Ökosysteme erhalten. Beste Voraussetzungen, um innovative
Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel zu entwickeln. Die Trägerrakete
startete in Cape Canaveral – die wissenschaftliche Leitung des
Forschungsprojekts liegt in Potsdam. Einmal mehr gehen vom
GeoForschungsZentrum so zukunftsweisende wie unverzichtbare Impulse für
die internationale Geo-, Umwelt- und Klimaforschung aus.“

Über den EnMAP-Satelliten

Die speziellen Kameras an Bord liefern Bilder der Erdoberfläche in mehr
als zweihundert schmalen, aneinander angrenzenden Wellenlängenbändern, so
genannte Hyperspektralbilder oder abbildende Spektroskopie. Mit diesen
spektral hoch aufgelösten Daten lässt sich die Erde in einer bislang nicht
erreichten Detailtiefe beobachten. So können Mineralien oder Schadstoffe
aufgespürt und identizifizert, Pflanzen bestimmt und ihre
Nährstoffversorgung kontrolliert oder der Verschmutzungsgrad von Gewässern
erkannt werden.

Wichtige Daten und Fakten:

Start: 01. April 2022 mit einer SpaceX Falcon 9 Rakete von Cape Canaveral
(USA)
Orbithöhe: 653 km, sonnensynchron
Satellitengröße: 3 x 2,1 x 1,5 Meter
Satellitengewicht: ca. 850 kg
Operationelle Lebensdauer: 5 Jahre
Missionsbetrieb/-kommandierung: Deutsches Raumfahrtkontrollzentrum,
Oberpfaffenhofen und Weilheim (DLR)
Datenempfang/-prozessierung: DLR-Bodenstation Neustrelitz, DLR Institut
für Methoden der Fernerkundung

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Studieren an der Evangelischen Hochschule Dresden – Termine Infoveranstaltungen zu Studiengängen

Die Evangelische Hochschule Dresden (ehs) bietet am 07.04., 08.04., 13.04.
und 03.05.2022 online-Informationsveranstaltungen zu ihren Studiengängen
in der Kindheitspädagogik, Beratung, Sozialen Arbeit und Pflege an. Dabei
erklären die Verantwortlichen der Studiengänge die Studieninhalte und den
Aufbau, informieren über die Studienvoraussetzungen, den Bewerbungsablauf
und stehen für Fragen bereit.

Berufsbegleitendes Bachelorstudium Kindheitspädagogik
Am Donnerstag, den 07.04.22, findet von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr die
Online-Informationsveranstaltung zum Studiengang Kindheitspädagogik,
Schwerpunkt: Führen und Leiten (B.A., berufsbegleitend) statt. Eine
Anmeldung ist nicht notwendig.
Zugangsdaten: https://www.ehs-dresden.de/studium/vor-dem-studium
/informationsmoeglichkeiten-fuer-studieninteressierte/

Weiterbildendes Masterstudium Beratung
Über den Studiengang Beratung (MBC) informiert die ehs online am Freitag,
den 08.04.2022, von 19:00 bis 21:00 Uhr.
Anmeldungen bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Masterstudium Soziale Arbeit in Vollzeit
Am Mittwoch, den 13.04.22, informiert die ehs über den Studiengang Soziale
Arbeit (M.A., Vollzeit). Die Online-Informationsveranstaltung findet von
16:30 bis 18:00 Uhr statt, um Anmeldung per E-Mail an studienberatung@ehs-
dresden.de wird gebeten.

Bachelorstudium Pflege in Vollzeit
Am Dienstag, den 03.05.22, findet von 16:30 bis 18:00 Uhr eine online-
Infoveranstaltung für den Studiengang Pflege (B.Sc., Vollzeit) statt. Der
7-semestrige Vollzeitstudiengang wendet sich an Schulabgänger_innen oder
Menschen, die einen Neustart im Berufsfeld Pflege im Krankenhaus oder der
Altenpflege suchen. Der Studiengang führt zum Bachelorgrad und zum
Berufsabschluss „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“.
Anmeldungen für die Infoveranstaltung bitte per E-Mail an studienberatung
@ehs-dresden.de
Bewerbungsfrist für den Studiengang Pflege (B.Sc.) ist der 01.06.2022.

Studieninteressierte für die Vollzeitstudiengänge können sich außerdem in
einem Info-Chat zum Thema „Wie bewerbe ich mich für ein Studium an der
ehs?“ informieren. Die Info-Chats finden am 28.04.22 und 30.05.22. jeweils
16:30–17:30 Uhr statt, eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Zugangsdaten: https://www.ehs-dresden.de/studium/vor-dem-studium
/informationsmoeglichkeiten-fuer-studieninteressierte/

Weitere Informationen zu den Studiengängen finden Sie unter www.ehs-
dresden.de

Ansprechpartnerin für weitere Informationen:
Laura Hartenhauer, Studienberatung der ehs
Tel.: 0351-46902 215; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Die Evangelische Hochschule Dresden ist eine staatlich anerkannte
Hochschule mit derzeit 900 Studierenden. Sie bietet Studiengänge in den
Bereichen Soziale Arbeit, Pflege, Kindheitspädagogik, evangelische
Religions- und Gemeindepädagogik, Sozialmanagement sowie Beratung an und
ist für alle Studierenden, unabhängig von Religionszugehörigkeit oder
Glauben, offen.

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