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Antrittsvorlesungen im HDZ NRW, Bad Oeynhausen

Habilitationen vollendet: Zwei weitere Wissenschaftlerinnen der Klinik für
Allgemeine und Interventionelle Kardiologie und Angiologie am Herz- und
Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, haben 2021 ihre
Lehrbefähigungen von der Ruhr-Universität Bochum erhalten.

Aufgrund der Pandemiesituation konnte dies erst jetzt mit Überreichen der
Urkunden sowie den offiziellen Antrittsvorlesungen der Privatdozentinnen
im gut besetzten Hörsaal des HDZ NRW feierlich gewürdigt werden. Bei der
Übergabe der Habilitationsurkunden sprach Klinikdirektor Prof. Dr. Volker
Rudolph seinen Mitarbeiterinnen im gut belegten Hörsaal seine Anerkennung
aus:
„Herzlichen Glückwunsch und Respekt für zwei Wissenschaftlerinnen und
Mütter, die für ihre Familien da sind und zugleich sehr erfolgreich
anspruchsvolle Karrierewege eingeschlagen haben. Wir freuen uns besonders,
weil Sie damit große Vorbilder für Ihre jungen Kolleginnen und Kollegen
sind, die wir im HDZ NRW ausbilden, bei ihren Forschungsaktivitäten
begleiten und mit allen Kräften unterstützen möchten.“

Dr. Anna Klinke ist seit Dezember des vergangenen Jahres Privatdozentin
für das Fach Experimentelle Kardiologie. Bereits seit Februar 2021 ist die
Kardiologin und Oberärztin Dr. Smita Scholtz Privatdozentin für das Fach
Innere Medizin.

PD Dr. Anna Klinke:

Nach dem Pharmaziestudium und der Approbation als Apothekerin an der
Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster im Jahr 2005, fertigte Anna
Klinke ihre Promotion am Universitären Herzzentrum Hamburg Eppendorf zum
Thema „Bedeutung der Myeloperoxidase für die Migration neutrophiler
Granulozyten“ an, wo sie nach Abschluss dieser Arbeit noch drei Jahre
wissenschaftlich arbeitete. Mit Unterstützung der Deutschen
Forschungsgemeinschaft leitete sie anschließend am Uniklinikum Köln das
kardiologische Forschungslabor zum Thema „Entzündungsprozesse von Herz-
und Gefäßsystem“.
Am 15. August 2018 übernahm die Wissenschaftlerin die Leitung des neu
gegründeten Agnes-Wittenborg Instituts für translationale Herz-
Kreislaufforschung am HDZ NRW. Auf diesen Forschungsarbeiten in Hamburg
und Köln basiert auch ihre Habilitationsschrift mit dem Thema „Bedeutung
des leukozytären Enzyms Myeloperoxidase für vaskuläre
und kardiale Integrität“.
Am HDZ NRW wird sich Privatdozentin Dr. Anna Klinke zukünftig vor allem
mit der Erforschung von Mechanismen und möglicher Therapie von
Herzinsuffizienz sowie mit dem Aufbau einer gemeinsamen
Forschungsinitiative zu dieser Thematik im Rahmen des HDZ NRW und
kooperierenden Arbeitsgruppen der Ruhr-Universität Bochum befassen. In
Ihrer Antrittsvorlesung referierte sie über „Reaktive und Radikale im
rechten Herz.“

PD Dr. Smita Scholtz:

Smita Scholtz war nach ihrem Studium an der Medizinischen Hochschule
Hannover und dem erfolgreichen Abschluss ihrer Dissertation zum Thema
„Langzeitverlauf nach interventionellem Verschluss eines Persistierenden
Foramen ovale bei jungen Erwachsenen mit cerebralen Insult“ von 2005 bis
2008 erstmals als ärztliche Mitarbeiterin am HDZ NRW unter der
Klinikleitung von Prof. Dr. Dieter Horstkotte tätig. Nach einem
zweijährigen Wechsel an das Städtische Klinikum Braunschweig
(Kardiologische Abteilung, Prof. Dr. med. Heintzen) kehrte sie nach Bad
Oeynhausen zurück, um ihre Forschungen zur katheterinterventionellen
Therapie von Vorhofseptumdefekten und der Transkatheter-Therapie von
Aortenklappenstenosen fortzusetzen. 2011 erhielt die Wissenschaftlerin und
Ärztin die Anerkennung als Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie.
Seit 2012 ist die interventionelle Kardiologin Oberärztin und
Ansprechpartnerin zu Fragen der Kathetertherapie im Rahmen des TAVI-
Programms am HDZ NRW. Auf ihren frühen Forschungsarbeiten in Bad
Oeynhausen basiert auch ihre Habilitationsschrift mit dem Thema „Spezielle
Herausforderungen beim Transkatheter Aortenklappenersatz“.
Am HDZ NRW wird sich Privatdozentin Dr. Smita Scholtz künftig
wissenschaftlichen Fragestellungen zur Hypertrophen Kardiomyopathie
widmen. Darauf ging sie auch mit ihrer Antrittsvorlesung ein, die den
Titel „Das dicke Herz“ trug.

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Als Spezialklinik zur Behandlung von Herz-, Kreislauf- und
Diabeteserkrankungen zählt das Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-
Westfalen (HDZ NRW), Bad Oeynhausen mit 35.000 Patienten pro Jahr, davon
14.600 in stationärer Behandlung, zu den größten und modernsten Zentren
seiner Art in Europa.

Die Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie/Angiologie des
HDZ NRW unter der Leitung von Prof. Dr. med. Volker Rudolph ist
spezialisiert auf die Behandlung der Koronaren Herzkrankheit,
Herzklappenfehler, Herzmuskelerkrankungen und entzündliche
Herzerkrankungen. In der Klinik werden jährlich mehr als 5.000
kathetergestützte Verfahren durchgeführt. Modernste diagnostische und
bildgebende Verfahren sowie alle modernen Kathetertechniken sichern die
bestmögliche und schonende medizinische Versorgung der Patienten. Die
Klinik ist Europäisches und Nationales Exzellenz-Zentrum zur
Bluthochdruckbehandlung, anerkanntes Brustschmerzzentrum (CPU – Chest Pain
Unit) sowie als überregionales Zentrum zur Versorgung Erwachsener mit
angeborenem Herzfehler (EMAH) zertifiziert.

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CO2-Preis wird akzeptiert, Klimageld weniger - Studie zu Akzeptanz und Kommunikation eines CO2-Bepreisungssystems

Die Bepreisung von CO2 gilt als effizientes Mittel bei der Bekämpfung des
Klimawandels. Doch findet sie in Deutschland auch die Unterstützung in der
Bevölkerung? Welche Rolle spielt dabei die Verwendung der Einnahmen? Ein
Forscherteam ist diesen und weiteren Fragen nachgegangen. Eines der
Ergebnisse: Das sogenannte Klimageld wird von weiten Teilen der
Bevölkerung als ungerecht und wenig zielführend angesehen.

Berlin, 24.03.2022 - Ein Forscherteam hat die öffentliche Zustimmung zur
CO2-Bepreisung und insbesondere zu unterschiedlichen Optionen für die
Verwendung der Einnahmen empirisch untersucht. Dabei überraschen
insbesondere die Resultate hinsichtlich des sogenannten Klimagelds. „Die
Ergebnisse zeigen, dass die CO2-Bepreisung durchaus eine hohe Akzeptanz
erlangen kann, wenn sie eine gute Mischung aus Wirksamkeit,
verursachergerechter Bepreisung und fairen Ausgleichsmaßnahmen erreicht.
Wichtig dabei ist, dass der Zusammenhang zwischen CO2-Bepreisung und
Entlastungen effektiv kommuniziert wird“ sagt Projektleiter Anton
Barckhausen von adelphi.

Klimageld als ungerecht und wenig zielführend angesehen

Eine repräsentative Befragung, ergänzt durch Fokusgruppen-Untersuchungen,
zeigt: Die Deutschen beurteilen das sogenannte Klimageld – eine
Ausschüttung der Mehreinnahmen aus der CO2-Bepreisung an Haushalte, in der
Studie als Klimadividende bezeichnet – negativer als andere Optionen zur
Verwendung der Einnahmen. Expertinnen und Experten sowie einige politische
Parteien befürworten diese jedoch weitgehend als verhältnismäßig
progressives Instrument zum sozialen Ausgleich. Einen positiven
Klimaeffekt bezweckt das Klimageld wiederum nicht. Durch höheren Konsum
kann der Klimaeffekt sogar negativ sein. „Sowohl die fehlende Klimawirkung
als auch die fehlende Steuerung durch das Gießkannenprinzip und der als
hoch wahrgenommene bürokratische Aufwand führen unserer Untersuchung
zufolge zu einer negativen Bewertung des Klimagelds. Bei der weiteren
Ausgestaltung dieses politischen Vorhabens sollten diese Schwachstellen
berücksichtigt werden“, sagt Elisabeth Dütschke, Geschäftsfeldleiterin am
Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung.

„Herauszufinden, dass das Klimageld von den Teilnehmenden vielfach als ein
nicht gut verständliches und eher ungerechtes Instrument angesehen wird,
ist für uns zwar überraschend gewesen, da viele Expertinnen und Experten
eher vom Gegenteil ausgingen“, ergänzt Raffaele Piria, Energie-Experte bei
adelphi. Jedoch bilde die Erkenntnis eine wichtige Informationsgrundlage
für eine mögliche Weiterentwicklung des CO2-Bepreisungssystems samt
Verwendung der Einnahmen. Das Forschungsteam stellte fest, dass viele
Befragten das System der CO2-Bepreisung anders interpretieren als dies
Expertinnen und Experten tun: Bürgerinnen und Bürger sehen die Bepreisung
häufig als verursacherbezogene Abgabe und weniger als Anreiz zur
Verhaltensänderung. „Dies kann schon für sich genommen die Akzeptanz
beeinträchtigen“, so Piria. Die wichtigste Erkenntnis sei deshalb: „Die
Politik muss sich stärker bemühen, die Gründe für die Ausgestaltung von
Maßnahmen wie der CO2-Bepreisung und ihre Funktionsweise
allgemeinverständlich zu erläutern."

Paket aus verschiedenen Maßnahmen gefragt

Mit Blick auf die begleitende öffentliche Kommunikation empfiehlt Prof.
Dr. Martina Ziefle, Leiterin des Lehrstuhls für Communication Science von
an der RWTH Aachen University: „Um ein größeres Verständnis und mehr
Vertrauen in die Maßnahmen in Verbindung mit der CO2-Bepreisung zu
erreichen, sollte der Zusammenhang zwischen Einnahmen und Ausgaben
transparent und sachorientiert erklärt und die Konsequenzen für die
Bürger*innen konkret verdeutlicht werden. Stromanbieter könnten z.B. auf
der Stromrechnung darstellen, um welchen Betrag die Stromkosten durch die
Strompreisentlastung geringer ausfallen. Staatliche Investitionsprojekte,
die aus der CO2-Bepreisung finanziert werden, könnten entsprechend
ausgewiesen werden. So kann es gelingen, die öffentliche Debatte weg von
der ausschließlichen Beschäftigung mit dem CO2-Preis und seiner Höhe hin
auf das Gesamtpaket der CO2-Bepreisung zu lenken.“

Über COreFAKTEN

Die Befragung und die weiteren Untersuchungen wurden im Rahmen des
Projekts „Gesellschaftliche Akzeptanzfragen einer Reform der
Energieabgaben, -steuern und -umlagen mit CO2-Bepreisung“ (COreFAKTEN)
innerhalb der vergangenen zwei Jahre durchgeführt. COreFAKTEN wurde im
Programm Energiewende und Gesellschaft des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Klimaschutz (2020-2021) gefördert. Unter der Führung von
adelphi wurde das Vorhaben gemeinsam mit der Rheinisch-Westfälischen
Technischen Hochschule Aachen (RWTH Aachen University) und dem Fraunhofer-
Institut für System- und Innovationsforschung (Fraunhofer ISI) im Verbund
durchgeführt und von einem Beirat aus Expertinnen und Experten für Klima-
und Energie sowie Sozialpolitik unterstützt.

Das Hauptaugenmerk galt dabei den unterschiedlichen Möglichkeiten zur
Verwendung der Einnahmen aus einer CO2-Bepreisung. Untersucht wurden
hierzu die Strompreisentlastung, staatliche Investitionen für den
Klimaschutz, die Förderung privater Investitionen für den Klimaschutz, die
Förderung einkommensschwächerer und von der CO2-Bepreisung besonders
betroffener Haushalte sowie eine Klimadividende.
Kern des Projekts waren zwei empirische Studien. Im ersten Schritt
(November / Dezember 2020) wurden zwölf Fokusgruppen mit insgesamt 83
Personen durchgeführt. Die Teilnehmenden waren Personen aus Haushalten,
die vom CO2-Preis besonders stark belastet sind, etwa Pendler*innen oder
Haushalte mit geringen Einkommen (d.h. Alleinerziehende und Personen, die
soziale Förderung beziehen) oder mit spezifischen
Energieverbrauchsmustern, die von steigenden Preisen für Strom und Wärme
stärker betroffen sind (z.B. Rentner*innen mit großen Wohnflächen).

Im zweiten Schritt wurde im Juli / August 2021 eine repräsentative,
deutschlandweite Befragung mit insgesamt 1510 Personen über verschiedene
Altersgruppen, Geschlechter und Bundesländer hinweg durchgeführt. Genutzt
wurde hier die Methode der Conjoint-Analyse, bei der die Teilnehmenden aus
verschiedenen Optionen zur Ausgestaltung von CO2-Bepreisung und
Mittelverwendung die von ihnen bevorzugte Variante auswählten. Die
Kombination der beiden unterschiedlichen Methoden ermöglicht eine
umfassende und sich ergänzende Perspektive.

Über adelphi

adelphi ist Europas führender unabhängiger Think-and-Do-Tank für Klima,
Umwelt und Entwicklung. Als strategische Politikberatung setzen wir uns
ein für einen gerechten transformativen Wandel und eine lebenswerte und
zukunftsfähige Gesellschaft. 280 kluge Köpfe arbeiten lokal und global zu
Umwelt und Nachhaltigkeit und den Herausforderungen politischer,
ökonomischer und gesellschaftlicher Veränderungen. Wir sind
Zukunftsagentinnen in einem globalen Netzwerk aus Strategen,
Praktikerinnen, Vor- und Nachdenkern. Durch transdisziplinäre Forschung,
evidenzbasierte Beratung und im Dialog mit politischen und
gesellschaftlichen Akteuren und Unternehmen gestalten wir politische
Agenden, vermitteln Themen im politischen Raum und unterstützen
Entscheiderinnen.
www.adelphi.de

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Die Forschenden im Blick: maßgeschneiderte Forschungsdatenrepositorys für die Fachcommunitys Chemie und Kulturgüter

Als wichtiger Akteur in der NFDI bietet FIZ Karlsruhe ab sofort neue
Publikationsdienste an. Diese basieren auf dem etablierten
Forschungsdatenrepository RADAR.

Karlsruhe, 24. März 2022 — Schon seit der ersten Förderrunde der
Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) im Jahr 2020 ist FIZ
Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur als
Mitantragsteller maßgeblich in zwei NFDI-Konsortien vertreten. Im
Konsortium für Forschungsdaten zu materiellen und immateriellen
Kulturgütern (NFDI4Culture) sowie im Fachkonsortium Chemie (NFDI4Chem)
werden für die jeweilige Fachcommunity Lösungen zum Management von
Forschungsdaten erarbeitet.

In diesem Rahmen bietet FIZ Karlsruhe mit „RADAR4Chem“ und „RADAR4Culture“
ab sofort für Forschende aus den Bereichen Chemie und Kulturwissenschaften
leistungsstarke Services zur einfachen Publikation ihrer Forschungsdaten.
Die beiden neuen RADAR-Angebote ergänzen das bereits existierende
Portfolio an Fachrepositorys in der Chemie sowie im gesamten Bereich der
Kulturgüter, von der Architektur-, Kunst- und Musik- bis hin zur Theater-,
Tanz-, Film- und Medienwissenschaft. Forschende dieser Disziplinen können
die neuen RADAR-Angebote kostenfrei und unabhängig von ihrer
institutionellen Zugehörigkeit nutzen.

Es ist Anspruch und Anliegen der NFDI, möglichst auf existierenden
Infrastrukturen und Diensten aufzusetzen und diese interoperabel zu
machen. Von besonderer Bedeutung für die wissenschaftlichen Fachcommunitys
sind in diesem Zusammenhang disziplinspezifische Repositorys für die
Publikation und Langzeitarchivierung digitaler Forschungsdaten. Bisherige
Angebote decken in der wissenschaftlichen Praxis jedoch nicht alle
relevanten Anwendungsfälle ab, wie aus Analysen der NFDI-Konsortien
hervorging. Ein generisch ausgerichtetes Datenrepository wie RADAR von FIZ
Karlsruhe kann dabei helfen, diese Lücken zu schließen.

RADAR ist ein auf die Bedürfnisse von Forschenden ausgelegter und über
mehrere Jahre bewährter Dienst. Er wird bisher vorranging von akademischen
Einrichtungen für das institutionelle Forschungsdatenmanagement
eingesetzt. Seinem Anspruch an Nachhaltigkeit entsprechend, macht FIZ
Karlsruhe RADAR nun direkt für Forscherinnen und Forscher zugänglich und
passt den Dienst für die beiden neuen Angebote RADAR4Chem und
RADAR4Culture an die jeweiligen disziplinspezifischen Anforderungen an.

Dazu Dr. Felix Bach, Abteilungsleiter Forschungsdaten bei FIZ Karlsruhe:
„RADAR4Chem und RADAR4Culture erweitern im Rahmen der NFDI das Spektrum an
Möglichkeiten zur FAIRen Datenpublikation in den Disziplinen Chemie sowie
Kultur- und Geisteswissenschaften. Hiermit stellen wir
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine niedrigschwellige Lösung
zur Verfügung, um digitale Daten zusammen mit beschreibenden Metadaten und
Digital Object Identifiern (DOI) zu veröffentlichen. “

Die technische Infrastruktur für RADAR wird in Deutschland betrieben und
unterliegt somit deutschem Recht. Für RADAR4Chem und RADAR4Culture wird
von FIZ Karlsruhe und von den kooperierenden Rechenzentren am Karlsruher
Institut für Technologie (KIT) und an der Technischen Universität (TU)
Dresden ein Speicherkontingent kostenfrei bereitgestellt. Für Forschende,
die ihre Daten FAIR zur Verfügung stellen wollen, fallen somit keinerlei
Publikations- oder Nutzungsgebühren an. Wie RADAR ermöglichen auch die
beiden neuen Dienstangebote die Publikation beliebiger Datentypen und
-formate und erlauben damit vielfältige Einsatzszenarien.

Forschende aus den jeweiligen Fachcommunitys, die RADAR-Dienste nutzen
möchten, finden mehr Informationen auf den Webseiten von FIZ Karlsruhe
(https://www.fiz-karlsruhe.de/de/produkte-und-dienstleistungen/radar ) und
der Fachkonsortien NFDI4Chem   (https://www.nfdi4chem.de ) und
NFDI4Culture ( https://nfdi4culture.de ).

FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur ist eine
der führenden Adressen für wissenschaftliche Information und
Dienstleistung und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Unsere Kernaufgaben
sind die professionelle Versorgung von Wissenschaft und Wirtschaft mit
Forschungs- und Patentinformation sowie die Entwicklung von innovativen
Informationsinfrastrukturen, z. B. mit den Schwerpunkten
Forschungsdatenmanagement, Wissensgraphen und digitale Plattformen. Dazu
betreiben wir eigene Forschung, kooperieren mit renommierten Universitäten
und Forschungsgesellschaften und sind international und interdisziplinär
vernetzt. FIZ Karlsruhe ist eine GmbH mit gemeinnützigem Charakter und
eine der größten außeruniversitären Einrichtungen ihrer Art.

RADAR ist ein Forschungsdatendienst von FIZ Karlsruhe und ermöglicht die
disziplin- und formatunabhängige Archivierung und Publikation digitaler
Forschungsdaten sowie deren Qualitätssicherung durch Peer Review.
Wissenschaftliche Institutionen können mit RADAR eigene
Forschungsdatendienste auf- oder ausbauen. Die Verwaltung des Dienstes,
die individuellen Workflows für Upload, Organisation und Annotation der
Forschungsdaten sowie die Kuratierung der Datensätze liegen dabei in der
Verantwortung der nutzenden Einrichtung. RADAR steht in drei
Betriebsvarianten zur Wahl.
Hier sind Details zu Dienstleistungsangebot, Betriebsvarianten und
Vertragskonditionen sowie zahlreiche weitere Informationsmaterialien zu
finden. Darüber hinaus besteht dort die Möglichkeit, RADAR unverbindlich
zu testen. Das RADAR-Team steht für Fragen gerne zur Verfügung: <info
@radar-service.eu> .

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Framery – Fallstudie Cargill GmbH

Nähe und Qualitätsdesign
Nähe und Qualitätsdesign

Die Cargill GmbH ist ein Unternehmen, das mit Landwirten, Produzenten, Herstellern, Einzelhändlern, Regierungen und anderen Organisationen zusammenarbeitet, um ihre Aufgabe zu erfüllen, die Welt sicher, verantwortungsvoll und nachhaltig zu ernähren. Gemeinsam schaffen sie Effizienzen, entwickeln Innovationen und helfen Gemeinschaften zu gedeihen. Wir hatten das Vergnügen, mit Hermann Steep, Geschäftsführer von Cargill, zu sprechen. Wie werden die Framery Pods im Büro von Cargill eingesetzt?

 

“Das Motto unserer Büroarbeit lautet: Finde den richtigen Platz für die jeweilige Aufgabe. Für die normale Dokumenten- und Computerarbeit sitzt man vielleicht lieber am Schreibtisch, aber für längere Telefonate, Besprechungen oder ruhiges Arbeiten können andere Orte viel besser geeignet sein. Und da immer mehr Menschen ins Büro kommen, kann es auch für eine kurze Pause genutzt werden, als Ort der Stille, wo man für 5 Minuten eine “akustische Dusche” nimmt, um neu zu starten und zur Ruhe zu kommen”, erklärt Hermann.

 

 

Nähe und Qualitätsdesign

Nähe und Qualitätsdesign
Nähe und Qualitätsdesign

Wir haben Hermann Steep auch gefragt, warum sie sich für Framery Pods als Teil ihres Bürodesigns entschieden haben. Hermann erklärte, dass die Framery Pods gut in ihre Büroräume passen, ohne das Open-Space-Konzept zu stören, wie es zusätzliche Wände tun würden.

 

 

 

 

Nähe und Qualitätsdesign
Nähe und Qualitätsdesign

“Wenn es um kurze informelle Besprechungen geht, um private Gespräche oder die Weitergabe vertraulicher Informationen an ein paar Kollegen, um ein Telefonat, das länger dauert als geplant, oder wenn man einfach das Gefühl hat, den Kollegen am Nachbartisch zu stören – dann ist ein Framery-Pod genau der richtige Ort! Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Nähe: Ein Framery-Pod kann mitten in einem Großraumbüro platziert werden, mit kurzen Wegen für die Personen, die ihn nutzen wollen. Bei der Frage, warum wir uns für Framery und nicht für die Konkurrenz entschieden haben, waren es das Design und die hohe Qualität, die wir schätzen. Unser Innenarchitekt hatte mir in einem Ausstellungsraum einige Muster gezeigt und ich war sofort überzeugt. Ich schätze auch die vielen Möglichkeiten der Inneneinrichtung der Framery-Pods.”

“Unser Innenarchitekt hatte mir in einem Ausstellungsraum einige Muster gezeigt und ich war sofort überzeugt. “

 

Auch Hermann sagt, dass er ein gutes Wort für uns eingelegt hat. “Ich habe Framery bereits einigen Freunden, Geschäftspartnern und Kollegen aus dem Ausland empfohlen, die überlegen, ihre Büros zu renovieren. Ich habe die Vorteile der Pods für ähnliche Arbeitskonzepte wie das unsere hervorgehoben und auf die hohe Qualität der Pods hingewiesen.”

 

“Ich habe die Vorteile der Pods für ähnliche Arbeitskonzepte wie das unsere und die hohe Qualität der Pods hervorgehoben.”

 

ÜBER FRAMERY 

Framery ist ein Pionier der Arbeitsplatzindustrie, dem Glück an erster Stelle steht. Das Produktangebot der Marke besteht aus Kabinen, Telefonzellen und schallisolierten Privaträumen. Damit löst Framery Probleme mit Lärmbelästigungen und der Privatsphäre in Großraumbüros und macht Mitarbeiter in Dutzenden von weltweit führenden Unternehmen, darunter Microsoft, Puma, Vodafone und Deloitte, glücklicher und produktiver. Tatsächlich nutzen 40 % aller Forbes 100 Unternehmen Framery.

https://www.frameryacoustics.com/en/

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