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Das Department Informations- und Elektrotechnik zeichnet Ideen von Schüler*innen bei Jugend forsch

Die Zukunft im Blick: Das Department Informations- und Elektrotechnik
zeichnet Ideen von Schüler*innen bei Jugend forscht aus: Sie sind es, die
in einigen Jahren als Ingenieur*innen unsere Zukunft mitgestalten werden:
Schüler*innen aus Hamburg, die beim Wettbewerb Jugend forscht unter dem
Motto „Zufällig genial?“ außergewöhnliche Ideen entwickelt und umgesetzt
haben. Drei herausragende Projekte aus dem Bereich Elektrotechnik hat das
Department Informations- und Elektrotechnik der HAW Hamburg mit
Sonderpreisen ausgezeichnet.

Das klingt nach Zukunft: Ein Auto, mit dem man seitlich in eine Parklücke
fahren kann, ohne zu rangieren. Ein aus einem Handwagen konstruiertes
Kart-Fahrzeug mit hybridem Antrieb. Oder die Idee, Bewegung als
regenerative Energiequelle zu nutzen. Alle drei Projekte hat das
Department Informations- und Elektrotechnik der HAW Hamburg mit
Sonderpreisen beim 57. Wettbewerb der Stiftung Jugend forscht gewürdigt.
Sie wurden zuvor von den Juryteams bei den drei Hamburger
Regionalwettbewerben (Bahrenfeld, Eppendorf und Volkspark) ausgewählt und
prämiert.

„Wir sind begeistert vom Ideenreichtum der Schülerinnen und Schüler und
freuen uns, ihr Engagement mit einem Sonderpreis würdigen zu dürfen“, sagt
Dr. Michael Erhard, der als Professor für Regelungstechnik am Department
Informations- und Elektrotechnik der HAW Hamburg arbeitet und den
Sonderpreis mit initiiert hat. „Ich würde mich freuen, wenn die jungen
Menschen ihre Leidenschaft für Forschung in einem Studium, beispielsweise
an unserem Department, ausbauen. Denn genauso wünschen wir uns unsere
Studierenden: Sie brennen für technische Fragestellungen und gestalten mit
innovativen Ideen unsere Zukunft maßgeblich mit.“

Neben einem Preisgeld beinhaltet der Sonderpreis einen Rundgang durch die
Labore des Departments Informations- und Elektrotechnik.

IDEEN DER AUSGEZEICHNETEN SCHÜLER*INNEN

Lenkung ganz neu gedacht: Beim Wettbewerb Hamburg Volkspark ging der
Sonderpreis an Jules Häger, 17 Jahre und Nik Gröller, 16 Jahre, vom
Gymnasium Oberalster. Sie haben ein Auto mit einer 360 Grad-Lenkung
entwickelt: In ihrem komplett 3D-gedruckten Modellauto lässt sich jedes
der vier Räder individuell bis zu 180 Grad drehen.

Selbst konstruiertes Kart-Auto mit hybridem Antrieb: Louis Wischnewsky, 18
Jahre, vom Carl-von-Ossietzky Gymnasium baute aus einem herkömmlichen
Handwagen ein Kart-Auto mit Hybridantrieb – einem Antrieb, bei dem sowohl
der Elektro- als auch der Verbrennermotor zum Einsatz kommt. Dank des
Hybridsystem ist durch den Elektromotor eine rasante Beschleunigung
möglich, während der Benzinmotor eine höhere Endgeschwindigkeit erzielt.

Nachhaltig Energie gewinnen: Elfie Johanna Reinhard, 16 Jahre, vom
Matthias-Claudius-Gymnasium kam auf die Idee, Strom durch Bewegung zu
erzeugen. Ihr Konzept: Bewegung als alternative und regenerative
Energiequelle zu nutzen, indem man für die Erzeugung eine Bodenplatte
konstruiert, bei der eine Magnetfeldänderung durch die Aufprägung einer
Gravitationskraft entsteht. Die bei der Bewegung entstandene Energie
sollte mindestens eine haushaltsübliche Lampe zum Leuchten bringen und für
den eigenen Haushalt genutzt werden können.

WEITERE INFORMATIONEN

Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Ziel
ist, Jugendliche ab der vierten Schulklasse bis zum Alter von 21 Jahren
für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu
begeistern. Für Jules Häger, Nik Gröller und Louis Wischnewsky geht es als
Erstplatzierte in den Regionalwettbewerben Mitte März beim
Landeswettbewerb in Hamburg weiter. Dessen Siegerprojekte nehmen am
Bundesfinale vom 26. bis 29. Mai 2022 in Lübeck teil.

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Kooperation von BIBB und IZA erleichtert Zugang zu Forschungsdatensätzen

Software JoSuA schafft für Forschende neue Möglichkeiten der Auswertung

Forschende, die sich mit Fragen des Erwerbs und der Verwertung beruflicher
Kenntnisse und Kompetenzen beschäftigen, können ab sofort per
kontrolliertem Fernrechnen, also ohne entsprechende Räumlichkeiten
aufsuchen zu müssen, die Forschungsdatensätze des Bundesinstituts für
Berufsbildung (BIBB) auswerten. Möglich wird dies durch eine spezielle
Software, die das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) an
seinem Forschungsdatenzentrum (IDSC) entwickelt hat und für das BIBB
bereitstellt.

Der Service mit der Bezeichnung JoSuA (Job Submission Application)
eröffnet der Wissenschaft somit eine neue, ortsunabhängige Möglichkeit des
Fernzugriffs für die Auswertung der BIBB-Forschungsdaten.

Viele Arbeiten der empirischen Wirtschafts- und Sozialforschung basieren
auf umfangreichen Mikrodatensätzen, beispielsweise Personen- und
Unternehmensdaten, die meist strengen Anforderungen an Datenschutz und
Datensicherheit unterliegen. Die Auswertung solcher Daten ist daher oft
nur auf Antrag an speziell abgesicherten Gast-Arbeitsplätzen am Standort
des Datenanbieters möglich. Dieses aufwändige Verfahren wurde durch
pandemiebedingte Reise- und Kontaktbeschränkungen zusätzlich erschwert.

„Die Corona-Krise hat strukturelle Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt
beschleunigt. Dadurch ergibt sich ein erhöhter Forschungsbedarf im Bereich
der beruflichen Aus- und Weiterbildung“, betont BIBB-Forschungsdirektor
Prof. Dr. Hubert Ertl. „Das BIBB, dessen Daten hierfür besonders relevant
sind, kann die steigende Nachfrage der Forschung nun mit Hilfe des
innovativen Fernrechentools JoSuA komfortabel bedienen.“

„JoSuA ist ein flexibles Instrument für die Datenanalyse, das sich an die
individuellen Sicherheitsbestimmungen der jeweiligen Datenanbieter
anpassen lässt und beliebig skalierbar ist“, ergänzt IDSC-Leiter Dr. Nikos
Askitas, der die Entwicklung der Software koordiniert hat. Mit dem Einsatz
von JoSuA im Forschungsdatenzentrum des BIBB wird nunmehr die Auswertung
von Forschungsdaten im Bereich der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und
hierbei insbesondere die empirische Forschung zu Aus- und
Weiterbildungsthemen weiter gestärkt.

Die JoSuA-Nutzung über das BIBB ist für Forschende kostenfrei. Der
Datenzugang ist auf wissenschaftliche Forschungszwecke beschränkt.

Weitere Informationen zu JoSuA im Forschungsdatenzentrum des BIBB unter
<https://www.bibb.de/de/140097.php> sowie beim IZA unter
<https://josua.iza.org>

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Viel Lob für Ausbaupläne im Bereich Gesundheit

MdL Norbert Knopf und Martina Braun informieren sich an der Hochschule
Furtwangen zum Fachbereich Gesundheit – Neue Studiengänge und
Hochschulambulanz in Planung

Die Hochschule Furtwangen (HFU) baut ihr Angebot im Bereich Gesundheit
immer weiter aus. Norbert Knopf und Martina Braun, Abgeordnete der Grünen
im baden-württembergischen Landtag, informierten sich bei einem Besuch am
Campus Furtwangen über die Entwicklung, die sie als große Chance für den
Schwarzwald-Baar-Kreis sehen.

An der HFU wird seit dem vergangenen Wintersemester neben den bereits
etablierten Studiengängen Physiotherapie, Angewandte
Gesundheitswissenschaften und zwei Gesundheits-Masterstudiengängen auch
Hebammenwissenschaft als Studiengang  angeboten; 34 Studentinnen haben
bereits das erste von sieben Semestern auf dem Weg sowohl zum
Bachelorabschluss als auch zum Examen als staatlich anerkannte Hebamme
hinter sich. Damit nicht genug, plant die Hochschule die Einführung von
weiteren Bachelorstudiengängen in den Bereichen Logopädie, Ergotherapie
und Pflegewissenschaften. Die Landtagsabgeordnete Martina Braun, die dem
Austausch  digital zugeschaltet war, lobte diese Entwicklung, die dem
Fachkräftemangel im ländlichen Raum entgegenwirke: „Genau das brauchen wir
hier!“ Gesundheitspolitiker Norbert Knopf, der im Landtag für die
Akademisierung der Gesundheitsfachberufe zuständig ist, unterstrich bei
seinem Besuch im ehemaligen Krankenhausgebäude von Furtwangen: „Mir ist
beim Ausbau der Akademisierung in den Gesundheitsfachberufen sehr wichtig,
dass auch im ländlichen Raum eine hervorragende und bodenständige
Ausbildung möglich gemacht wird. Und das geschieht in Furtwangen.“

HFU-Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer und Prof. Dr. Stephan Lambotte, Dekan
der Fakultät Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft, nutzten den Besuch der
Abgeordneten, um auch erste Pläne für den Aufbau eines Therapie-, Lehr-
und Forschungszentrums in Form einer Hochschulambulanz an der HFU
vorzustellen. Diese soll Studierenden der Gesundheitsfachberufe künftig
als Zentrum ihrer Praxisausbildung dienen,  Bürgerinnen und Bürger sollen
sich dort ambulant behandeln lassen können. „Wir wollen diesen nächsten
großen Schritt wagen“, so Rektor Schofer, „aber dazu brauchen wir die
Unterstützung der Politik.“ Martina Braun sah in dem ambitionierten
Vorhaben eine große Chance zur  „Rundumabdeckung der gesundheitlichen
Versorgung von Patientinnen und Patienten“; Norbert Knopf wertete den
Synergieeffekt einer solchen Hochschulambulanz als Besonderheit für die
Region. „Der unmittelbare Austausch von Forschung und Lehre, gepaart mit
der Behandlung teils schwerer und komplexer Krankheitsbilder führt zu
einer ausgezeichneten Qualitätssteigerung in den Gesundheitsfachberufen
insgesamt“, so Knopf.

Die HFU hofft nun auf das entsprechende Vertrauen in die hohe Kompetenz,
für die die Hochschule steht. Seit acht Jahren gibt es in Furtwangen die
sich extrem erfolgreich entwickelnde Fakultät Gesundheit, Sicherheit,
Gesellschaft - doch brachte es Dekan Stephan Lambotte mit Blick auf die
Geschichte der Hochschule, die sich seit ihren Anfängen als
Uhrmacherschule 1850 stetig innovativ weiterentwickelte, auf den Punkt:
„Wir sind seit über 170 Jahren Profis in der Ausbildung von Fachkräften“.

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ZFICTION.22: Zürcher Spielfilmtagung mit Fokus «Storytelling»

Unter dem Titel «Please Don’t Tell. Storytelling Beyond Magic Formulas»
präsentieren am 24. und 25. März namhafte Medienwissenschaftler:innen,
Filmschaffende und -forschende Case Studies und Vorträge zu den Themen
Narration und Rezeption. Die zweite Ausgabe der Spielfilmtagung ZFICTION
findet dieses Jahr im Theater der Künste an der Gessnerallee in Zürich
statt. Tickets sind ab sofort erhältlich.

Die Zürcher Spielfilmtagung ZFICTION.22 geht der Frage nach, wie
Geschichten dramaturgisch frisch und überzeugend erzählt werden können.
Inwiefern verändern sich die Rezeption und die Auseinandersetzung mit
Geschichten? Können Zuschauer:innen durch Genre-Mixes verstärkt gefordert
werden? Welche Mechanismen werden angeregt, wenn wir uns auf Erzählmuster
einlassen? Internationale Expert:innen referieren am 24. und 25. März,
geben Einblicke in ihre Arbeit und beleuchten Narrationsmodelle sowie
zeitgenössische Anforderungen im Spielfilm.

Geplant sind unter anderem Vorträge und Case Studies von Linda Seger (u.a.
«Making a Good Script Great»), Christian Schwochow («Munich: The Edge of
War», «Je Suis Karl»), Anna Sofie Hartmann («Giraffe»), Fred Baillif («La
Mif»), Christine Lang (Hochschule für Musik und Theater Leipzig, «Kalte
Probe»), Fritz Breithaupt (Indiana University, USA, «Die dunklen Seiten
der Empathie»), Marja-Riitta Koivumäki (Aalto University, Finnland),
Kathrin Resetarits (Filmakademie Wien, «Licht»), Vinca Wiedemann (Story
Supervisor «Melancholia», «Nymphomaniac»), Lars Wiebe (Netflix) und Jan
Bennemann (Netflix).

Die Zürcher Spielfilmtagung ist eine Veranstaltung des Institute for the
Performing Arts and Film der ZHdK in Zusammenarbeit mit der Fachrichtung
Film der ZHdK. Tickets für die deutsch- und englischsprachige Tagung sind
ab sofort erhältlich unter blog.zhdk.ch/zfiction/zfiction-info/.

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